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   BGH, 16.04.1964 - III ZR 83/63   

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https://dejure.org/1964,597
BGH, 16.04.1964 - III ZR 83/63 (https://dejure.org/1964,597)
BGH, Entscheidung vom 16.04.1964 - III ZR 83/63 (https://dejure.org/1964,597)
BGH, Entscheidung vom 16. April 1964 - III ZR 83/63 (https://dejure.org/1964,597)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1964, 1670
  • MDR 1964, 658
  • VersR 1964, 730
  • DVBl 1964, 813
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 04.04.2019 - III ZR 35/18

    Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Zusammenbruch im Sportunterricht

    Denn nach der bereits lange vor dem in Rede stehenden Ereignis entwickelten, ständigen Senatsrechtsprechung obliegt Lehrkräften auch ohne ausdrückliche Regelung die Amtspflicht, für die geistige, körperliche und charakterliche Erziehung der Schüler zu sorgen und sie in rechtlich und tatsächlich möglichem und zumutbarem Umfang im Schulbetrieb und während der Schulveranstaltungen vor Schäden an Gesundheit und Vermögen zu bewahren (vgl. nur Urteile vom 9. November 1959 - III ZR 136/58, BGHZ 31, 148, 149; vom 27. Juni 1963 - III ZR 5/62, NJW 1963, 1828 f und vom 16. April 1964 - III ZR 83/63, NJW 1964, 1670).
  • BGH, 10.11.1967 - 4 StR 512/66

    Günter Weigand, Verurteilung wegen Beleidigung durch öffentliche

    Danach kommt es also nicht auf den Nachweis einer vorhandenen Gefahr an; die dafür von der Revision angeführte Entscheidung BGH DVBl 1964, 813 betrifft einen Amtshaftungsfall.
  • OLG Frankfurt, 25.02.2009 - 4 U 210/08

    Tierhalterhaftung: Anspruch wegen des Reitunfalls einer Zwölfjährigen unter

    Ein Verhalten der gesetzlichen Vertreter des Geschädigten kann diesem im Sinne eines Mitverschuldens bei der Entstehung des schädigenden Ereignisses nur dann zugerechnet werden, wenn der Geschädigte und der in Haftung Genommene bereits zu diesem Zeitpunkt in einer schuldrechtlichen oder schuldrechtsähnlichen Beziehung zu einander standen (vgl. statt vieler: BGHZ 1, 248, 249 ff.; BGH NJW 1964, 1670, 1671 unter II 3).

    Ein solcher Zusammenhang kann angenommen werden, wenn die Haftung sich im Wesentlichen aus einem besonderen Schuldverhältnis wie einem Vertrag ergibt, mit dem der Geschädigte mit dem Haftenden verbunden ist (vgl. BGH NJW 1968, 1323 f.), oder wenn das besondere Schuldverhältnis besondere Pflichten für den Geschädigten enthält, den Schaden zu vermeiden (vgl. BGHZ 24, 325 ff.; BGH NJW 1964, 1670, 1671 unter II 3).

  • BGH, 28.09.1978 - VII ZR 116/77

    Einbeziehung der Nichtbeförderung eines Passagiers wegen Überbuchung in den

    § 254 BGB beruht auf dem Rechtsgedanken, daß derjenige, der die Sorgfalt außer acht läßt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Kürzung seines Schadensersatzanspruches hinnehmen muß (BGHZ 3, 46, 49 [BGH 03.07.1951 - I ZR 44/50]; 9, 316, 318 [BGH 29.04.1953 - VI ZR 63/52]; BGH NJW 1964, 1670, 1671 [BGH 16.04.1964 - III ZR 83/63]; Alff in BGB-RGRK, 12. Aufl., § 254 Rdn. 15).
  • BGH, 07.01.1992 - VI ZR 17/91

    Berücksichtigung des Mitverschuldens eines Miteigentümers

    Bei einer solchen rechtlichen Sonderverbindung muß es sich nämlich um eine schuldrechtsähnliche Beziehung handeln mit gegenseitigen Pflichten und Pflichtenkreisen, aus denen bei Pflichtverletzungen Ansprüche entstehen und auch ohne Pflichtverletzungen Rechte und Pflichten verschiedenster Art bestehen können (BGH, Urteil vom 16. April 1964 - III ZR 83/63 - NJW 1964, 1670, 1671) [BGH 16.04.1964 - III ZR 83/63].
  • BGH, 02.02.1984 - I ZR 228/81

    Mitwirkendes Verschulden des Geschädigten und gesamtschuldnerische Mithaftung

    Insoweit ist aber vorliegend zu berücksichtigen, daß R und die Bekl. zu 1 gegenüber der Kl. nach den §§ 830, 840 1, 421 BGB Gesamtschuldner sind und daß die Kl. im Verhältnis zwischen ihr und R mit Rücksicht auf die zu dieser bestehenden Vertragsbeziehung in jedem Falle - vorbehaltlich der gebotenen Ursachenabwägung - ein etwaiges mitwirkendes Verschulden zu vertreten hätte - sei es nach §§ 254, 31 BGB, sei es nach §§ 254, 278 BGB -, und zwar auch insoweit, als die Kl. ihren Anspruch nicht auf Vertrag, sondern auf unerlaubte Handlung stützt (BGHZ 9, 316 = NJW 1953, 977; BGHZ 24, 325 = NJW 1957, 1187; BGH, LM § 254 (E) BGB Nr. 2; NJW 1964, 1670).
  • BGH, 08.02.1965 - III ZR 170/63

    Schadensersatzansprüche gegenüber der Bundespost wegen Amtspflichtverletzungen

    Das entspricht ständiger Rechtsprechung und ist auch dann anwendbar, wenn die Beziehungen der Beteiligten - wie hier - dem öffentlichen Recht angehören, wie der Senat noch kürzlich im Falle des Verlustes eines Schülerarmbandes bestätigt hat (BGH Urt.v.16. April 1964 III ZR 83/63 - Warn 1964 Nr. 127; weitere Nachweise in BGHZ 9, 316 und in BGB RGRK 11. Aufl. § 254 Anm. 59).
  • BGH, 02.06.1981 - VI ZR 148/79

    Schadensersatz wegen falscher Rechtsauskunft durch einen Notar -

    Ein Mitverschulden von Hilfspersonen wird dem Verletzten entsprechend § 278 BGB nicht nur im Rahmen vertraglicher Beziehungen angerechnet, sondern auch dann, wenn zwischen den Parteien eine sonstige rechtliche Sonderverbindung, z.B. auch eine vertragsähnliche öffentlich-rechtliche Beziehung, besteht (BGHZ 68, 142, 151; BGH, Urteile vom 16. April 1964 - III ZR 83/63 - VersR 1964, 730, 731 und vom 8. Februar 1965 - III ZR 170/63 - VersR 1965, 493, 494).
  • BGH, 10.12.1987 - III ZR 206/86

    Amtspflicht des Schulträgers zur Schaffung von Möglichkeiten sicherer

    Die Pflicht des Schulträgers - der eine allgemeine Amtspflicht seiner zuständigen Bediensteten entspricht -, berechtigterweise in die Schule mitgebrachtes Eigentum in angemessenem Umfang vor Verlust und Beschädigung zu schützen (vgl. Senatsurteile vom 16. April 1964 - III ZR 83/63 - NJW 1964, 1670; und vom 20. September 1973 - III ZR 174/71 - BGHWarn 1973 Nr. 203 = VersR 1974, 141) bezieht sich nicht nur auf das Eigentum der Schüler, sondern grundsätzlich auch auf das der Eltern, wenn sie zur Teilnahme an einer Elternversammlung die Schule aufsuchen.
  • BGH, 20.09.1973 - III ZR 174/71

    Pflicht der Hochschule - Pflicht der Schule - Schulräume - Hörsal -

    Vielmehr erstreckt sich die Pflicht der Schule, wie dies der jetzt erkennende Senat schon in seinem Urteil vom 16.04.1964 - III ZR 83/63 = LM BGB § 254 Ea Nr. 7 = NJW 1964, 1670 ausgesprochen hat, als allgemeine Amtspflicht auch darauf, berechtigterweise in die Schule mitgebrachtes Eigentum der Schüler in angemessenem Umfang vor Verlust und Beschägigung zu schützen.
  • OLG Frankfurt, 04.05.1994 - 7 U 133/92

    Verkehrssicherungspflicht beim Betrieb einer Kleinbahn - Unfall mit Kindern

  • LG Erfurt, 21.04.1998 - 6 O 4150/97

    Schadensersatzanspruch aus einem Schulwegeunfall; Verletzung der

  • LG Köln, 03.07.2008 - 15 O 356/07

    Inanspruchnahme einer Fluggesellschaft für Verspätungen; Verpassen des

  • BVerwG, 28.06.1967 - VIII C 86.66

    Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs durch Leistungsbescheid -

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