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   BGH, 16.05.1983 - III ZR 89/82   

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https://dejure.org/1983,3793
BGH, 16.05.1983 - III ZR 89/82 (https://dejure.org/1983,3793)
BGH, Entscheidung vom 16.05.1983 - III ZR 89/82 (https://dejure.org/1983,3793)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 1983 - III ZR 89/82 (https://dejure.org/1983,3793)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Klage eines Fischzüchters auf Schadensersatz wegen Minderung seines Fischertrages gegen Gemeinden wegen Einleitung von Abwässern - Phosphoreinleitung als Ursache des Schadens und haftungsausfüllende Kausalität der Abwässereinleitung - Kausalität bei mehreren für sich ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1983, 1001
  • VersR 1983, 731
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 20.02.2013 - VIII ZR 339/11

    Schadenersatzanspruch im Zusammenhang mit der Lieferung von Baustoffen zur

    In diesen Fällen der sogenannten Doppelkausalität bedarf es einer entsprechenden Modifikation der Äquivalenztheorie, weil der eingetretene Schadenserfolg ansonsten auf keine der tatsächlich wirksam gewordenen Ursachen zurückgeführt werden könnte (st. Rspr.; BGH, Urteile vom 13. März 2012 - II ZR 50/09, WM 2012, 990 Rn. 25; vom 23. März 2006 - IX ZR 134/04, WM 2006, 1211 Rn. 20; vom 7. Mai 2004 - V ZR 77/03, NJW 2004, 2526 unter II 2 a; vom 16. Mai 1983 - III ZR 89/82, VersR 1983, 731 unter II 1 b; vom 6. Mai 1971 - VII ZR 302/69, VersR 1971, 818 unter 4 b; jeweils mwN).

    Da die Beklagte nur für eine der beiden Ursachen - die fehlerhafte Verfugung - verantwortlich ist, während die andere Ursache - die fehlerhafte Verlegung der Fliesen - nach dem revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalt zumindest teilweise von der Subunternehmerin der Klägerin gesetzt wurde und damit in den Verantwortungsbereich der Klägerin fällt (arg. § 278 BGB), ist die Vorschrift des § 254 Abs. 1 BGB anwendbar (vgl. BGH, Urteil vom 16. Mai 1983 - III ZR 89/82, aaO unter II 2).

  • BGH, 07.05.2004 - V ZR 77/03

    Haftungsausfüllende Kausalität bei Bodenkontaminierung durch mehrere Ereignisse

    Ist ein bestimmter Schaden durch mehrere gleichzeitig wirkende Umstände, etwa durch mehrere Mängel einer Sache, verursacht worden und hätte, wie hier, jede dieser Ursachen für sich allein ausgereicht, um den ganzen Schaden herbeizuführen, dann sind sämtliche Umstände als rechtlich ursächlich zu behandeln, obwohl keiner von ihnen als "conditio sine qua non" qualifiziert werden kann (BGH, Urt. v. 17. März 1988, IX ZR 43/87, NJW 1988, 2880, 2882; Urt. v. 16. Mai 1983, III ZR 89/82, VersR 1983, 731, 732; Urt. v. 6. Mai 1971, VII ZR 302/69, VersR 1971, 818, 819 f.; vgl. auch BGHZ 118, 263, 266 f.; BGHSt 39, 195, 198).

    Damit liegt ein Fall der entlastenden Reserveursache nicht vor (vgl. BGH, Urt. v. 16. Mai 1983, III ZR 89/82, VersR 1983, 731, 732).

  • BGH, 17.03.1988 - IX ZR 43/87

    Kausalität des Beratungsverschuldens eines Rechtsanwalts bei einem nicht

    Zur Rechtfertigung seiner Annahme einer sogenannten Gesamt- oder Doppelkausalität im vorliegenden Fall stützt sich das Berufungsgericht zu Unrecht auf die Urteile des Bundesgerichtshofs vom 6. Mai 1971 - VII ZR 302/69, VersR 1971, 818, 819 und v. 16. Mai 1983 - III ZR 89/82 mit Nachweisen, VersR 1983, 731, 732 sowie auf Palandt/Heinrichs BGB 46. Aufl. Anmerk.

    5 B 1 vor § 249 und Staudinger/Medicus BGB 12. Aufl. § 249 Rdnr. 96. Dort ist der Fall abgehandelt, daß ein bestimmter Schaden, etwa die Beeinträchtigung einer Fischzucht (BGH, Urt. v. 16. Mai 1983 aaO), durch verschiedene gleichzeitig wirkende Umstände (Abwässer und Trockenfutter) verursacht worden ist, aber jede dieser Ursachen für sich allein ausgereicht hätte, um den ganzen Schaden herbeizuführen.

  • BGH, 14.06.1993 - III ZR 135/92

    Anlagenhaftung bei Heizöllieferung

    Eine nach dem Normzweck der Haftungsregelung von der Sache her gebotene Abwägung der beiderseitigen Schadensbeiträge, die der erkennende Senat aufgrund der vom Berufungsgericht getroffenen Feststellungen selbst vornehmen kann, ergibt nämlich, daß der Verursachungsbeitrag auf seiten des Klägers gegenüber demjenigen auf seiten der Beklagten so überwiegt, daß für eine Haftung der Beklagten gegenüber dem Kläger nach dem Grundgedanken der §§ 426, 254 BGB kein Raum bleibt (vgl. Senatsentscheidungen vom 10. Mai 1976 - III ZR 150/73 = BGHWarn 1976 Nr. 109 = NJW 1976, 1686 f. mit - krit. - Anm. Janke-Weddige ZfW 1987, 23; vom 19. September 1979 - III ZR 121/78 = VersR 1980, 48 = ZfW 1980, 320 f.; vom 16. Mai 1983 - III ZR 89/82 = BGHWarn 1983 Nr. 151 = VersR 1983, 731, 732 f. und vom 29. Oktober 1992 - III ZR 73/91I ZR 73/91 = BGHR HPflG § 13 Abwägung 1; s. a. Gieseke/Wiedemann/Czychowski aaO § 22 Rn. 41).
  • OLG Schleswig, 11.04.2006 - 3 U 78/03

    Architekt haftet für fehlerhafte Statik

    Ist ein bestimmter Schaden durch mehrere gleichzeitig wirkende Umstände, etwa durch mehrere Mängel verschiedener am Bau Beteiligter, verursacht worden und hätte jede dieser Ursachen für sich allein ausgereicht, um den gesamten Schaden herbeizuführen, dann sind sämtliche Umstände als rechtlich ursächlich zu behandeln (sogenannte Doppelkausalität, vgl. BGH VersR 1983, 731, 732, und BGH BauR 2004, 1772 ff.).
  • OLG München, 11.07.1989 - 5 U 4042/88

    Inhalt und Umfang der zivilrechtlichen Kausalitätslehre bei mehreren

    Vielmehr ist jede Mitursache für sich haftungsbegründend (BGH VersR 1983, 731/732).
  • LG Düsseldorf, 11.03.1993 - 2 O 517/91

    Schadensersatzanspruch wegen Mitteilungen eines Ministers an die Öffentlichkeit

    In einem solchen Fall hat jeder dieser Umstände den Schaden im Rechtssinne "verursacht" (BGH, Urteil vom 17.03.1988 - IX ZR 43/87 - , NJW 1988, 2880, 2882; BGH, Urteil vom 16.05.1983 - III ZR 89/82 - , VersR 1983, 731, 732; Senat, Urteil vom 08.11.1979 - 18 U 74/79 - , VersR 1980, 536).
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