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   BFH, 26.10.1967 - IV 183/65   

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https://dejure.org/1967,1187
BFH, 26.10.1967 - IV 183/65 (https://dejure.org/1967,1187)
BFH, Entscheidung vom 26.10.1967 - IV 183/65 (https://dejure.org/1967,1187)
BFH, Entscheidung vom 26. Januar 1967 - IV 183/65 (https://dejure.org/1967,1187)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Einordnung einer Tätigkeit als Tätigkeit von untergeordneter Bedeutung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 90, 180
  • DB 1968, 113
  • BStBl II 1968, 16
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 26.02.1992 - I R 53/90

    Keine Ausdehnung des Anwendungsbereichs von § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG

    Die Begünstigung der Vorschrift ist damit in vollem Umfang, d. h. auch für die für sich genommen § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG entsprechende Tätigkeit der Klägerin zu versagen (BFH-Urteil vom 26. Oktober 1967 IV 183/65, BFHE 90, 180, BStBl II 1968, 16).
  • BFH, 30.07.1969 - I R 21/67

    Gewerbesteuerliche Organschaft

    Die Vorinstanz wird diese Frage noch zu prüfen haben, wobei zu berücksichtigen sein wird, daß eine Nebentätigkeit, die 29 v. H. der Erträge erbringt, nicht mehr von untergeordneter Bedeutung ist (vgl. BFH-Urteile VI 294/65 vom 7. April 1967, BFH 89, 130, BStBl III 1967, 559, und IV 183/65 vom 26. Oktober 1967, BFH 90, 180, BStBl II 1968, 16).

    Entsprechend den in den BFH-Urteilen VI 294/65 und IV 183/65 (a. a. O.) aufgestellten Grundsätzen können die Steuerpflichtige einerseits und die B-GmbH andererseits -- eine jede für sich betrachtet -- die erweiterte Kürzung nur in Anspruch nehmen, wenn die Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes ihre Haupttätigkeit bildet und die Betreuung von Wohnungsbauten im vorgenannten Sinne demgegenüber eine Nebentätigkeit von nur untergeordneter Bedeutung darstellt.

  • BFH, 25.02.1976 - I R 77/74

    Anspruch auf rechtliches Gehör - Verletzung des Anspruchs - Erlaß eines Urteils -

    Der Senat habe außer Betracht gelassen, daß es sich bei den früher ergangenen Entscheidungen, auf welche er sich bezogen habe (BFH-Urteile vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; vom 26. Oktober 1967 IV 183/65, BFHE 90, 180, BStBl II 1968, 16), um Unternehmen gehandelt habe, welche keinen oder nur untergeordneten eigenen Grundbesitz verwaltet und genutzt hätten.

    Die Auffassung des erkennenden Senats in dem zurückverweisenden Urteil und bereits in den Entscheidungen VI 294/65 sowie IV 183/65 stünden nicht in Einklang mit dem Sinn und Zweck der Begünstigungsvorschrift, welche dazu bestimmt sei, den Wohnungsbau zu fördern (Urteil des FG Hamburg vom 18. April 1973 III 15/72, EFG 1973, 554; GewStR bis 1969 Abschn. 62 Abs. 1 Nr. 2; koordinierter Ländererlaß der Finanzbehörde Hamburg vom 20. August 1964 -- 53 -- L 1425--22, DB 1964, 1316).

  • BFH, 24.09.1970 - I R 21/70

    Gelegentliche Veräußerung von Grundstücken - Gewinn - Grundstücksgesellschaften -

    Aus dieser Gegenüberstellung ergebe sich, daß die Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes nicht auch die Veräußerung desselben umfasse, da sonst die Möglichkeit der Veräußerung von Kaufeigenheimen usw. nicht besonders hätte hervorgehoben zu werden brauchen (so auch die Kommentare zum Gewerbesteuergesetz Blümich-Boyens-Steinbring-Klein, 7. Aufl. Anm. 3 zu § 9; Lenski-Steinberg, Anm. 19 zu § 9 Nr. 1; Urteil des BFH IV 183/65 vom 26. Oktober 1967, BFH 90, 180, BStBl II 1968, 16).

    Etwas anderes könne auch nicht aus einer Gegenüberstellung der Begriffe "Nutzung und Verwaltung eigenen Grundbesitzes" und "Errichtung und Veräußerung von Kaufeigenheimen, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen" gewonnen werden (Umkehrschluß aus dem BFH-Urteil IV 183/65, a. a. O.).

  • BFH, 25.02.1970 - I R 146/67

    Erweiterte Kürzung des Gewinns - Verfassungskonforme Auslegung - Eigener

    Der I. Senat tritt den Entscheidungen des VI. und des IV. Senats VI 294/65 vom 7. April 1967 (BFH 89, 130, BStBl III 1967, 559) und IV 183/65 vom 26. Oktober 1967 (BFH 90, 180, BStBl II 1968, 16) insoweit bei.

    Der BFH hat in den Urteilen VI 294/65 (a. a. O.), VI R 285/66 vom 7. April 1967 (BFH 89, 215, BStBl III 1967, 616) und IV 183/65 vom 26. Oktober 1967 (BFH 90, 180, BStBl II 1968, 16) die Vorschrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG dahin gehend ausgelegt, daß ein Unternehmen den auf die Veräußerung von Eigenheimen, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen entfallenden Teil des Gewerbeertrags von seinem Gewinn und den Hinzurechnungen im Sinne von § 8 GewStG nur dann abziehen könne, wenn die Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes seine Haupttätigkeit bildet und die Errichtung sowie Veräußerung von Eigenheimen etc. demgegenüber eine Nebentätigkeit von nur untergeordneter Bedeutung darstelle.

  • BFH, 01.02.1973 - I R 87/71

    Kürzung des Gewinns - Grundstücksunternehmen - Gesetzeswortlaut - Wirklicher

    Der erkennende Senat hatte sich in seinem Urteil I R 146/67 nach erneuter Prüfung der Auslegung angeschlossen, die die BFH-Urteile VI 294/65 und vom 26. Oktober 1967 IV 183/65 (BFHE 90, 180, BStBl II 1968, 16) der Vorschrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG gegeben haben.
  • BFH, 10.12.1987 - IV R 103/84

    Voraussetzungen für eine Steuerbegünstigung für Kapitalgesellschaften - Bewertung

    Diese Auffassung ist in einer Vielzahl späterer Entscheidungen bestätigt worden (z. B. BFH-Urteile vom 26. Oktober 1967 IV 183/65, BFHE 90, 180, BStBl II 1968, 16; vom 25. Februar 1970 I R 146/67, BFHE 98, 265, BStBl II 1970, 387; vom 13. September 1972 I R 185/70, BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887; vom 1. Februar 1973 I R 87/71, BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410; vom 25. Februar 1976 I R 77/74, BFHE 118, 361, BStBl II 1976, 431; vom 12. März 1980 I R 99/78, BFHE 130, 332, BStBl II 1980, 470; vom 31. Juli 1980 I R 30/77, BFHE 130, 543, BStBl II 1980, 662; vom 12. September 1985 VIII R 241/81, BFHE 145, 71).
  • BVerwG, 29.10.1979 - 7 B 128.78

    Billigkeitsgrund des Vertrauensschutzes - Inanspruchnahme sachlich zweifelhafter

    Das Finanzamt hatte in seinen Gewerbesteuermeßbescheiden für die genannten Erhebungszeiträume von einer Kürzung des Gewerbeertrags nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG abgesehen, nachdem der Bundesfinanzhof mit Urteilen vom 7. April 1967 - VI 294/65 und VI R 285/66 - (BFHE 89, 130, 215 - BStBl. III 1967, 559, 616) und vom 26. Oktober 1967 - IV 183/65 - (BFHE 90, 180 = BStBl. II 1968, 16) die Vorschrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG dahin ausgelegt hatte, daß Gesellschaften die Vergünstigung dieser Vorschrift nur beanspruchen können, wenn die Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes die Haupttätigkeit des Unternehmens bildet und die Errichtung sowie Veräußerung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen demgegenüber eine Nebentätigkeit von nur untergeordneter Bedeutung ist.
  • BFH, 01.08.1967 - II B 8/67

    Zulässigkeit der Verfahrensaussetzung vor den Finanzgerichten bis zu einer

    Das Finanzgericht (FG) hat durch den mit der Beschwerde angefochtenen Beschluß vom 21. Dezember 1966 - IV 183/65 (III) den Antrag des FA auf Aussetzung des Verfahrens abgelehnt.
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