Rechtsprechung
   BFH, 02.08.1956 - IV 587/55 U   

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https://dejure.org/1956,787
BFH, 02.08.1956 - IV 587/55 U (https://dejure.org/1956,787)
BFH, Entscheidung vom 02.08.1956 - IV 587/55 U (https://dejure.org/1956,787)
BFH, Entscheidung vom 02. August 1956 - IV 587/55 U (https://dejure.org/1956,787)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit von Befreiungsvorschriften für Weihnachtsgratifikationen und Geburtsbeihilfen - Zulässigkeit von Lohnsteuernachforderungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 63, 375
  • DB 1956, 1099
  • BStBl III 1956, 340
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 20.07.1962 - VI 167/61 U

    Rechtsstellung der Betriebsprüfer in der Organisation der

    Der VI. Senat tritt der Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 587/55 U vom 2. August 1956 (BStBl 1956 III S. 340, Slg. Bd. 63 S. 375) nicht bei, soweit dort die Vermutung aufgestellt ist, daß bei kleineren Betrieben der Lohnsteuerprüfer für den Prüfungszeitraum alle rechtserheblichen Tatsachen erkannt und die Steuerberechnungsmethode des Arbeitgebers gebilligt habe, soweit er keine Beanstandungen erhoben hat.

    Zwar könne es nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs IV 587/55 U vom 2. August 1956 (BStBl 1956 III S. 340, Slg. Bd. 63 S. 375) dem Grundsatz von Treu und Glauben widersprechen, den Arbeitgeber nach einer Lohnsteuer-Außenprüfung auf Grund einer späteren neuen Prüfung noch für Lohnsteuer aus dem erstgeprüften Zeitraum nachträglich in Anspruch zu nehmen.

    Das Urteil des Bundesfinanzhofs IV 587/55 U a.a.O. gelte nach wie vor; die beiden späteren Urteile, auf die sich das Finanzgericht berufe, stünden dem ersten Urteil nicht entgegen.

    Das Urteil IV 587/55 U a.a.O. aber spreche aus, daß bis zur Darlegung des Gegenteils davon ausgegangen werden könne, daß bei Betrieben mit einer verhältnismäßig geringen Zahl von Arbeitnehmern der Prüfer den Sachverhalt erkannt und als rechtlich richtig befunden habe, soweit er ihn nicht beanstandet habe.

    Auf dieser Erwägung beruht auch die Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 587/55 U a.a.O. Sie geht allerdings zu weit, wenn sie die Vermutung aufstellt, daß bei kleineren Betrieben der Prüfer alle rechtserheblichen Tatsachen erkenne und die Steuerberechnungsmethode des Arbeitgebers billige, soweit er keine Beanstandungen erhebe.

    Im übrigen lag der Fall IV 587/55 U a.a.O. insofern anders als der Streitfall, weil damals der bereits geprüfte Zeitraum nochmals geprüft wurde.

  • BFH, 11.06.1958 - II 56/57 U

    Ermessensverletzung bei Anfordeungen an Steuererklärungen

    Nachdem aber der Bf. in dem weiteren Schreiben vom 8. März 1956 das ihm neu zugänglich gewordene tatsächliche Material in der Erbschaftsteuerangelegenheit dem Finanzamt alsbald mitteilte, dieses Tatsachenmaterial jedoch nichts daran änderte, daß entsprechend der eigenen Feststellung des Finanzamts vom 9. Januar 1956 eine Erbschaftsteuerpflicht nicht gegeben war, entsprach nunmehr jedenfalls eine Aufrechterhaltung der Aufforderung an den Bf. zur Abgabe der Erbschaftsteuererklärung und der Betriebsvermögensaufstellung nicht mehr den Vorschriften des § 2 Abs. 2 des Steueranpassungsgesetzes (StAnpG) in der jetzigen, an Ziffer 4 der Begründung des Gutachtens des Großen Senats des Bundesfinanzhofs Gr. S. D 1/51 S vom 17. April 1951 (Slg. Bd. 55 S. 277, Bundessteuerblatt - BStBl - 1951 III S. 107) anknüpfenden Auslegung, d.h. nicht den Grundsätzen von Recht- und Billigkeit (vgl. dazu unter anderem die neueren Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Vz 181/57 U vom 27. März 1958, Rechtssatz 2, BStBl 1958 III S. 248; II 100/53 U vom 11. Dezember 1957, BStBl 1958 III S. 86 ff., 89; IV 587/55 U vom 2. August 1956, Slg. Bd. 63 S. 375 ff., 378, BStBl 1956 III S. 340, 341, und I 242/54 U vom 17. Januar 1956, Slg. Bd. 62 S. 182 f., BStBl 1956 III S. 68).
  • BFH, 05.02.1971 - VI R 82/68

    Ehrenamtlicher Erster Bürgermeister - Arbeitnehmer der Gemeinde - Inanspruchnahme

    Der BFH habe, nachdem die Rechtsprechung in den Urteilen IV 587/55 U vom 2. August 1956 (BFH 63, 375, BStBl III 1956, 340) und VI 167/61 U vom 20. Juli 1962 (BFH 76, 64, BStBl III 1963, 23) zunächst geschwankt habe, mit Urteil VI 80/62 U vom 6. September 1963 (BFH 77, 697, BStBl III 1963, 574) ausgesprochen, daß, wenn dem FA durch einen Lohnsteuerprüfungsbericht bekannt würde, daß ein Arbeitgeber die Sachbezüge seiner Arbeitnehmer für die Lohnsteuerberechnung fehlerhaft bewertet habe, es in der Regel den Arbeitgeber auf den Fehler hinweisen müsse.
  • FG Köln, 13.02.2003 - 15 K 600/99

    Bereitstellung von Adressen für sog. Mailing-Aktionen als selbständige

    Ansonsten würde sich allerdings wegen der Teilidentität der Prüfungszeiträume von Umsatzsteuersonderprüfung und Groß-Bp die Frage nach einem zumindest begrenzten Vertrauensschutz für die abschließend geprüften Umsätze der Monate Januar bis März 1991 stellen (vgl. hierzu BFH-Urteile vom 2. August 1956 IV 587/55 U, BStBl III 1956, 340 und vom 29. September 1988 V R 53/83, BStBl II 1988, 1022).
  • BFH, 11.08.1972 - VI R 262/69

    Lohnsteuer-Jahresausgleich - Nachforderung von Lohnsteuer - Besteuerungsmerkmale

    Das FA weist zutreffend darauf hin, daß sich die neuere Rechtsprechung des erkennenden Senats fast ausschließlich damit befaßt, ob es billig ist, den Arbeitgeber wegen nicht einbehaltener Lohnsteuer in Anspruch zu nehmen (vgl. u. a. Urteile des BFH IV 587/55 U vom 2. August 1956, BFH 63, 375, BStBl III 1956, 340; VI 167/61 U vom 20. Juli 1962, BFH 76, 64, BStBl III 1963, 23; VI 279/61 U vom 26. Juli 1963, BFH 77, 412, BStBl III 1963, 470, und VI 262/62 U vom 10. Januar 1964, BFH 78, 560, BStBl III 1964, 213).
  • BFH, 16.12.1964 - II 165/61 U

    Nachforderung von Versicherungsteuer als Verstoß gegen Treu und Glauben

    Dabei könnten etwaige Unklarheiten, die durch die Finanzverwaltungsbehörden verursacht worden wären, z.B. durch die Fassung der Betriebsprüfungsberichte oder durch nicht rechtzeitige, nur unvollständige Sachaufklärung von Amts wegen (§ 204 AO) unter Würdigung der besonderen, zum Teil schon Jahrzehnte zurückliegenden Verhältnisse des Streitfalls der Stpfl. keinesfalls zum Nachteil gereichen (vgl. insoweit auch Urteile des Bundesfinanzhofs IV 587/55 U vom 2. August 1956, BStBl 1956 III S. 340, 341 rechte Spalte, Slg. Bd. 63 S. 375, 378; VI 207/61 U vom 1. März 1963, BStBl 1963 III S. 271, Slg. Bd. 76 S. 743, 746).
  • BFH, 12.01.1968 - VI R 117/66

    Lohnsteuerhaftungsbescheid - Rechtsmittelverfahren - Arbeitnehmer -

    Ob seine Entscheidung in diesem Rahmen geblieben ist, ist eine Rechtsfrage, die die Steuergerichte von Amts wegen und in vollem Umfange nachprüfen müssen (Entscheidungen des BFH IV 587/55 U vom 2. August 1956, BFH 63, 375, BStBl III 1956, 340; VI 252/57 U vom 6. Mai 1959, BFH 69, 83, BStBl III 1959, 292; VI 183/59 S vom 24. November 1961, BFH 74, 97, BStBl III 1962, 37, 40 unter III; VI 262/62 U vom 10. Januar 1964, BFH 78, 560, BStBl III 1964, 213).
  • BFH, 12.06.1957 - II 123/55 U

    Beitreibung von Erzwingungsgeldern nach Befolgung der Anordnung -

    Wenn somit nach Auffassung des Senats auch grundsätzlich die nachträgliche Einziehung von Erzwingungsgeldern nach Befolgung der Anordnungen für zulässig zu erachten ist, so handelt es sich dabei auf der anderen Seite um Ermessensentscheidungen der Finanzbehörden, die nach Recht und Billigkeit zu treffen sind (§ 2 Abs. 2 des Steueranpassungsgesetzes in der jetzt geltenden Auslegung, vgl. u.a. Ziff. 4 des unter I. angeführten Gutachtens des Großen Senats des Bundesfinanzhofs Gr. S. D 1/51 S vom 17. April 1951, Beschluß des V. Senats des Bundesfinanzhofs V z B 11/54 vom 8. November 1955 - Steuerrechtsprechung in Karteiform, Rechtsspruch 1 a) zu § 306 AO -, Beschluß des erkennenden Senats II 145/55 U vom 9. November 1955 - Slg. Bd. 61 S. 479 ff., 481, BStBl 1955 III S. 383 f. -, ferner Urteile des Bundesfinanzhofs I 242/54 U vom 17. Januar 1956 - Slg. Bd. 62 S. 182 f., BStBl 1956 III S. 68 - und IV 587/55 U vom 2. August 1956 - Slg. Bd. 63, S. 375 ff., 378, BStBl 1956 III S. 340-.
  • BFH, 19.07.1961 - II 260/58 U

    Nachforderung von Gesellschaftssteuer bei gleichbleibendem Sachverhalt aufgrund

    Nachdem danach das Finanzamt nach Prüfung des Sachverhalts gemäß einer Entscheidung des Vorstehers des Finanzamts die Herabsetzung des Steuerbetrages in dem Abhilfebescheid nach § 94 AO verfügte, verstößt es in der Tat im Sinne der Ausführungen der Vorinstanz gegen Treu und Glauben, daß das Finanzamt fünf Jahre später auf Grund einer Kapitalverkehrsteuerprüfung, bei der unstreitig keine neuen Tatsachen festgestellt wurden, lediglich entsprechend einer nunmehr geänderten Rechtsauffassung den in Frage stehenden Betrag erneut anforderte (vgl. dazu unter anderem das Urteil des Bundesfinanzhofs IV 587/55 U vom 2. August 1956 - BStBl 1956 III S. 340, Slg. Bd. 63 S. 375 -, nach dem die Nichtbeanstandung eines bei einer Lohnsteuerprüfung überprüften Sachverhalts nach dem Grundsatz von Treu und Glauben eine Nachforderung hinsichtlich desselben Sachverhalts auf Grund einer späteren Lohnsteuerprüfung ausschließen kann).
  • BFH, 03.05.1957 - VI 15/54 U

    Lohnsteuerfreiheit von Mehrarbeitszuschlägen - Voraussetzung der Anordnung der

    Eine Verletzung von Treu und Glauben käme in Frage, wenn es sich um eine Nachholung für einen Zeitraum handelte, der bereits einmal geprüft worden wäre (vgl. die Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 587/55 U vom 2. August 1956, Slg. Bd. 63 S. 375, BStBl 1956 III S. 340).
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