Rechtsprechung
   BFH, 14.03.1991 - IV R 135/90   

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https://dejure.org/1991,128
BFH, 14.03.1991 - IV R 135/90 (https://dejure.org/1991,128)
BFH, Entscheidung vom 14.03.1991 - IV R 135/90 (https://dejure.org/1991,128)
BFH, Entscheidung vom 14. März 1991 - IV R 135/90 (https://dejure.org/1991,128)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 18 Abs. 1

  • Wolters Kluwer

    Nachweis einer Vorbildung - Beratender Betriebswirt - Fachliche Breite - Hauptbereich der Betriebswirtschaftslehre

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 18 Abs. 1 Nr. 1, 3

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 18 EStG
    Einkommensteuer; Voraussetzungen für eine dem Beruf des beratenden Betriebswirts ähnliche Tätigkeit

Papierfundstellen

  • BFHE 164, 408
  • BB 1991, 1704
  • BB 1991, 2428
  • DB 1991, 2471
  • BStBl II 1991, 169
  • BStBl II 1991, 769
 
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Wird zitiert von ... (85)

  • BFH, 12.06.2019 - X R 20/17

    Ertragsteuerrechtliche Beurteilung der Überlassung des kommerzialisierbaren Teils

    Der Sachverhalt der von ihr insoweit angeführten BFH-Entscheidung vom 14.03.1991 - IV R 135/90 (BFHE 164, 408, BStBl II 1991, 769) ist mit demjenigen des Streitfalls nicht vergleichbar, da die Beratungsleistungen nur hier --nicht aber im dortigen Fall-- in einem untrennbaren Zusammenhang mit der Lizenzierung des Namens standen.
  • BFH, 04.05.2000 - IV R 51/99

    Zum Begriff des beratenden Betriebswirts

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) kommt als beratender Betriebswirt nur derjenige in Betracht, der nach einem entsprechenden Studium oder einem vergleichbaren Selbststudium, verbunden mit praktischer Erfahrung mit den hauptsächlichen Bereichen der Betriebswirtschaft und nicht nur mit einzelnen Spezialgebieten vertraut ist, und diese fachliche Breite seines Wissens auch bei seiner praktischen Tätigkeit einsetzen kann und tatsächlich einsetzt (vgl. z.B. Senatsurteil vom 14. März 1991 IV R 135/90, BFHE 164, 408, BStBl II 1991, 769).

    Der BFH hat jedoch auch die im Anschluss an die Ausbildung an einer Fachschule abgelegte Prüfung zum "Staatlich geprüften Betriebswirt" für ausreichend gehalten (BFH-Urteile vom 11. Dezember 1985 I R 285/82, BFHE 146, 121, BStBl II 1986, 484; vom 18. August 1988 V R 73/83, BFHE 154, 327, BStBl II 1989, 212; in BFHE 164, 408, BStBl II 1991, 769).

    Zudem vermittelt auch die Ausbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt Kenntnisse in den Hauptbereichen der Betriebswirtschaft, zu denen Unternehmensführung, Leistungserstellung (Fertigung von Gütern/Bereitstellung von Dienstleistungen), Materialwirtschaft, Finanzierung, Vertrieb, Verwaltungs- und Rechnungswesen sowie Personalwesen gehören (BFH-Urteile vom 27. Mai 1975 VIII R 199/73, BFHE 116, 30, BStBl II 1975, 665; vom 11. Juni 1985 VIII R 254/80, BFHE 144, 62, BStBl II 1985, 584; in BFHE 154, 327, BStBl II 1989, 212; in BFHE 164, 408, BStBl II 1991, 769; Urteil des FG Baden-Württemberg vom 5. Mai 1999 2 K 181/95, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 1999, 832, rkr.).

    Bei Autodidakten ohne jede Hochschul- oder Fachschulausbildung hat die Rechtsprechung verlangt, dass sie nicht nur das "Selbststudium" als solches, sondern auch den Erfolg der autodidaktischen Ausbildung nachweisen (Senatsurteil in BFHE 164, 408, BStBl II 1991, 769).

    Wegen der Schwierigkeit dieses Erfolgsnachweises wird jedoch zugelassen, dass der Steuerpflichtige den erforderlichen Nachweis der theoretischen Kenntnisse anhand eigener praktischer Arbeiten führt (BFH-Urteil in BFHE 164, 408, BStBl II 1991, 769, m.w.N.).

  • FG Niedersachsen, 18.04.2001 - 13 K 15/96

    Ein Projektmanager erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb

    Die erforderliche fachliche Breite der Kenntnisse umfasst Fragen der Führung, der Fertigung, der Materialwirtschaft, der Finanzierung, des Vertriebs, des Verwaltungs- und Rechnungswesens sowie des Personalwesens (BFH-Urteil vom 14. März 1991 IV R 135/90, BStBl II 1991, S. 769).

    Die notwendige Breite der Betätigung ist demgegenüber schon dann vorhanden, wenn sie sich wenigstens auf einen dieser betrieblichen Hauptbereiche erstreckt (BFH-Urteil vom 14. März 1991 IV R 135/90, BStBl II 1991, S. 769; BFH-Urteil vom 11. Juni 1985 VIII R 254/80, BStBl II 1985, S. 584).

    Wegen der Schwierigkeiten des Erfolgsnachweises kann der Steuerpflichtige den erforderlichen Nachweis der theoretischen Kenntnisse anhand eigener praktischer Arbeiten führen (BFH-Urteil vom 4. Mai 2000 IV R 51/99, BStBl II 2000, S. 616; BFH-Beschluss vom 13. Dezember 1999 IV B 68/99, BFH/NV 2000, S. 705; BFH-Beschluss vom 23. September 1998 IV B 95/97, BFH/NV 1999, S. 459; BFH-Urteil vom 11. Juli 1991 IV R 73/90, BStBl II 1991, S. 878; BFH-Urteil vom 14. März 1991 IV R 135/90, BStBl II 1991, S. 769).

    Der Bundesfinanzhof hat in seinem Urteil vom 14. März 1991 (IV R 135/90, BStBl II 1991, S. 769) hierzu ausgeführt, dass Verhandlungs- und Vermittlungstätigkeiten für einen beratenden Betriebswirt nicht typisch sind.

    Das eigenständige Treffen von Unternehmerentscheidungen oder die Umsetzung von getroffenen Unternehmensentscheidungen gehört dagegen nicht zu dem Berufsbild eines beratenden Betriebswirts (ebenso: BFH-Urteil vom 14. März 1991 IV R 135/90, BStBl II 1991, S. 169; Urteil des FG Düsseldorf vom 16. August 2000, 7 K 7550/96 G, EFG 2000, S. 1390; Urteil des FG Neustadt (Weinstraße) vom 27. Oktober 1999, 1 K 1495/97, juris).

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