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   BFH, 23.06.1988 - IV R 33/86   

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BFH, 23.06.1988 - IV R 33/86 (https://dejure.org/1988,1474)
BFH, Entscheidung vom 23.06.1988 - IV R 33/86 (https://dejure.org/1988,1474)
BFH, Entscheidung vom 23. Juni 1988 - IV R 33/86 (https://dejure.org/1988,1474)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BFHE 154, 203
  • NJW 1989, 1182
  • BB 1988, 2236
  • BB 1988, 2374
  • DB 1988, 2547
  • BStBl II 1988, 979
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • FG Münster, 22.08.2018 - 13 K 2941/15
    Vielmehr sei im Falle einer GbR jeder an der GbR Beteiligte i.S.d. § 183 Abs. 1 Satz 2 AO zur Vertretung der Gesellschaft beim Empfang von Feststellungsbescheiden berechtigt (Bundesfinanzhof - BFH -, Urteil vom 23.6.1988 IV R 33/86, Amtliche Sammlung der Entscheidungen des BFH - BFHE - 154, 203, Bundessteuerblatt - BStBl - II 1988, 979).

    Nach der Rechtsprechung des BFH gilt die Regel, dass die Führung der Geschäfte bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts den Gesellschaftern gemeinschaftlich zusteht und demgemäß auch eine gemeinsame Vertretungsmacht besteht (§§ 709, 714 BGB), jedoch nicht, wenn es um die Bekanntgabe eines für die Gesellschaft oder die Gesellschafter bestimmten Feststellungsbescheids geht (BFH-Urteile vom 23.6.1988 IV R 33/86, BFHE 154, 203, BStBl II 1988, 979; vom 8.11.1995 V R 64/94, BFHE 179, 211, BStBl II 1996, 256; BFH-Beschluss vom 26.6.2007 IV R 75/05, juris).

    Es entspricht vielmehr einem allgemeinen Rechtsprinzip, dass für die Zustellung von Verwaltungsakten im Falle einer Gesamtvertretung durch mehrere gesetzliche Vertreter die Zustellung an einen von ihnen genügt (BFH-Urteil vom 23.6.1988 IV R 33/86, BFHE 154, 203, BStBl II 1988, 979).

  • BFH, 16.11.1989 - IV R 29/89

    - Bekanntgabe einer Prüfungsanordnung bei der Prüfung einer GbR - Zur Ausübung

    Der Senat hat hierzu in seinem Urteil vom 23. Juni 1988 IV R 33/86 (BFHE 154, 203, BStBl II 1988, 979) Ausführungen gemacht, auf die verwiesen wird.
  • BFH, 26.06.2007 - IV R 75/05

    Betroffensein der Insolvenzmasse im Fall des gerichtlichen Streits über die

    Ausreichend ist die Bekanntgabe an nur einen Geschäftsführer oder Gesellschafter (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 23. Januar 1986 IV R 108/85, BFHE 146, 332, BStBl II 1986, 539; vom 23. Juni 1988 IV R 33/86, BFHE 154, 203, BStBl II 1988, 979, und vom 8. November 1995 V R 64/94, BFHE 179, 211, BStBl II 1996, 256; Palandt/ Heinrichs/Sprau, BGB, 66. Aufl., § 167 Rz 14 und § 714 Rz 4; vgl. auch § 6 Abs. 3 des Verwaltungszustellungsgesetzes --VwZG--; § 170 Abs. 3 ZPO); auf die --zwischen den Beteiligten streitige-- Frage der Bekanntgabe gegenüber Frau K. ist somit nicht einzugehen.
  • BFH, 18.10.1994 - IX R 128/92

    Eine Außenprüfung kann mehr als drei Besteuerungszeiträume umfassen

    Eine Bekanntgabe auch an den anderen Gesellschafter war nicht erforderlich (vgl. BFH-Urteile vom 23. Juni 1988 IV R 33/86, BFHE 154, 203, BStBl II 1988, 979; in BFHE 159, 28, BStBl II 1990, 272, unter 1. b).
  • BFH, 16.03.1993 - XI R 42/90
    Ein Feststellungsbescheid, der (irrtümlich) nicht an alle Adressaten gerichtet ist oder der Fälle zwischenzeitlich eingetretener Rechtsnachfolge nicht berücksichtigt, ist nicht insgesamt nichtig und unwirksam (BFH-Urteile vom 7. April 1987 VIII R 259/84, BFHE 150, 331, BStBl II 1987, 766 [BFH 07.04.1987 - VIII R 259/84]; vom 25. November 1987 II R 227/84, BFHE 152, 10, BStBl II 1988, 410, [BFH 25.11.1987 - II R 227/84] und vom 23. Juni 1988 IV R 33/86, BFHE 154, 203, BStBl II 1988, 979 [BFH 23.06.1988 - IV R 33/86]; vgl. ferner BMF-Schreiben vom 8. April 1991, a.a.O., S. 405 unter 2.5.1); gegenüber denjenigen, an die der Bescheid gerichtet ist, entfaltet er Wirksamkeit.
  • BFH, 24.10.1996 - IV R 50/95
    Dabei wird zu beachten sein, daß ein Feststellungsbescheid, der (irrtümlich) nicht an alle Adressaten gerichtet ist oder der Fälle zwischenzeitlich eingetretener Rechtsnachfolge nicht berücksichtigt, nicht insgesamt nichtig und unwirksam ist (BFH-Urteile vom 7. April 1987 VIII R 259/84, BFHE 150, 331, BStBl II 1987, 766 [BFH 07.04.1987 - VIII R 259/84]; vom 25. November 1987 II R 227/84, BFHE 152, 10, BStBl II 1988, 410 [BFH 25.11.1987 - II R 227/84]; vom 23. Juni 1988 IV R 33/86, BFHE 154, 203, BStBl II 1988, 979, [BFH 23.06.1988 - IV R 33/86] und vom 16. März 1993 XI R 42/90, BFH/NV 1994, 75; vgl. ferner Schreiben des Bundesministers der Finanzen vom 8. April 1991 IV A 5 -- S 0284 -- 1/91, BStBl I 1991, 398, 405 unter 2.5.1); gegenüber denjenigen, an die der Bescheid gerichtet ist, entfaltet er Wirksamkeit.
  • VG Stuttgart, 18.11.2003 - 10 K 2889/01

    Wirksame Bekanntgabe eines Grundbesitzabgabenbescheids bei Erbengemeinschaft nur

    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes gelten diese Regeln auch für die Bekanntgabe von Steuerbescheiden (U.v. 11.2.1987 - II R 103/84 -, NJW 1987, 1720; U.v. 23.6.1988 - IV R 33/86 -, NJW 1989, 1182 f.).
  • FG Baden-Württemberg, 01.12.1999 - 9 K 360/99

    Gesonderte und einheitliche Feststellung der Grundbesitzwerte bei mehreren

    Dies gilt ebenso für die Bekanntgabe von Steuerbescheiden (§§ 122, 124, 155 Abs. 4 AO 1977 ) und Feststellungsbescheiden (§ 183 AO 1977 ; BFH-Urteile vom 8. November 1995 V R 64/94, BStBl II 1996, 256 ; in BFH/NV 1996, 492; vom 23. Juni 1988 IV R 33/86, BStBl II 1988, 979 ; vom 11. Februar 1987 II R 103/84, BStBl II 1987, 325 ; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen -BMF- vom 8. April 1991 IV A 5-S 0284-1/91, BStBl I 1991, 398 zu Tz. 2.5.2; Klein/Rüsken AO , Kommentar, 6. Aufl., 1998, § 183 Anm. 3; Tipke/Kruse, AO /FGO, Kommentar, 16. Aufl., § 122 AO Tz. 14; a.A.: Söhn in Hübschmann/Hepp/Spitaler, a.a.O., § 183 Rdnr. 43; Ziemer/Haarmann/Lohse/Beermann, Rechtsschutz in Steuersachen, Rdnr. 401/5; Tipke/Kruse, a.a.O., § 183 AO Tz. 14 m.w.N.).
  • FG Saarland, 10.04.1996 - 1 K 135/95
    Ein einheitlicher Gewinnfeststellungsbescheid erlangt volle Wirksamkeit, wenn er allen Beteiligten bekanntgegeben wird (Bundesfinanzhof - BFH - vom 23. Juni 1988 IV R 33/86 , BStBl. II 1988, 979).
  • FG Bremen, 16.12.1999 - 198188K 1
    Sie galt mithin bei Bekanntgabe des Feststellungsbescheids für 1994 im August 1996 und auch im Zeitpunkt des Erlasses des Änderungsbescheids am 15. Juli 1997 fort ( § 80 Abs. 1 Satz 3 , Abs. 2 , Abs. 3 Satz 1 AO ) und das Finanzamt konnte - und sollte nach § 80 Abs. 3 Satz 1 AO - die genannten Bescheide nach § 122 Abs. 1 Satz 3 AO - wie gesagt auch mit Wirkung für den Kläger - dem Steuerberater bekanntgeben (s. auch BFH-Urteil vom 23. Juni 1988 IV R 33/88 IV R 33/86, BFHE 154, 203 , [BFH 23.06.1988 - IV R 33/86] BStBl II 1988, 979 [BFH 23.06.1988 - IV R 33/86] ).
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