Rechtsprechung
   BFH, 19.09.2002 - IV R 74/00   

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https://dejure.org/2002,492
BFH, 19.09.2002 - IV R 74/00 (https://dejure.org/2002,492)
BFH, Entscheidung vom 19.09.2002 - IV R 74/00 (https://dejure.org/2002,492)
BFH, Entscheidung vom 19. September 2002 - IV R 74/00 (https://dejure.org/2002,492)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    EStG §§ 15, 18 Abs. 1 Nr. 1; GewStG § 2 Abs. 1

  • Wolters Kluwer

    Freiberufliche Tätigkeit - Beratender Betriebswirt - Einzelne gewerbliche Tätigkeiten - Schwerpunkt der Gesamttätigkeit - Nachweis der Kenntnisse eines Autodidakt - Unschädlichkeit der ungenügenden Kenntnisse in nur einem Hauptbereich der Betriebswirtschaftslehre

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG §§ 15 18 Abs. 1 Nr. 1; GewStG § 2 Abs. 1
    Beratender Betriebswirt als Freiberufler

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 18 EStG
    Einkommensteuer; Berater in verschiedenen umweltrelevanten Fragen als Freiberufler

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Beratungstätigkeit - Anerkennung als freiberufliche Tätigkeit

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 200, 326
  • NJW-RR 2003, 204
  • BB 2002, 2594
  • BB 2003, 28
  • DB 2003, 1938
  • BStBl II 2003, 27
 
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Wird zitiert von ... (56)

  • BFH, 28.10.2008 - VIII R 69/06

    Keine freiberuflichen Einkünfte einer Personengesellschaft bei mittelbarer

    Eine noch weiter gehende Spezialisierung der Beratung ist aber schädlich, wenn sie sich nur noch auf einen Teil eines Hauptbereichs der Betriebswirtschaft beschränkt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 144, 62, BStBl II 1985, 584; vom 28. August 2003 IV R 21/02, BFHE 203, 152, BStBl II 2003, 919; vom 19. September 2002 IV R 74/00, BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27; BFH-Beschluss vom 30. Juni 2008 VIII B 182/07, BFH/NV 2008, 1669).
  • BFH, 14.05.2014 - VIII R 18/11

    Gewerbliche Berufstätigkeit eines Politikberaters

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH setzt die Annahme einer wissenschaftlichen Tätigkeit i.S. von § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG voraus, dass eine anspruchsvolle, besonders qualifizierte Arbeit ausgeübt wird, die geeignet ist, grundsätzliche Fragen oder konkrete Vorgänge methodisch nach streng objektiven und sachlichen Gesichtspunkten in ihren Ursachen zu erforschen, zu begründen und in einen Verständniszusammenhang zu bringen (vgl. BFH-Urteile vom 19. September 2002 IV R 74/00, BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27; vom 9. Februar 2006 IV R 27/05, BFH/NV 2006, 1270; in BFHE 223, 261, BStBl II 2009, 238).

    aa) Schriftstellerisch tätig wird nach der Rechtsprechung des BFH derjenige Steuerpflichtige, der eigene Gedanken mit den Mitteln der Sprache schriftlich für die Öffentlichkeit niederlegt (BFH-Urteile vom 25. April 2002 IV R 4/01, BFHE 199, 176, BStBl II 2002, 475; in BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27).

    aa) Geht es darum, ob eine Berufstätigkeit der eines Katalogberufs ähnlich ist, ist zu beachten, dass nach der Rechtsprechung eine sogenannte Gruppenähnlichkeit anhand gleicher charakteristischer Merkmale, wie sie den Katalogberufen insgesamt oder überwiegend gemeinsam sind (wie etwa eine akademische oder eine andere besonders anspruchsvolle und zeitaufwändige Ausbildung oder ein mit der Berufsausübung nach allgemeiner Anschauung verbundener sozialer Status), hierfür nicht genügt, weil der Gesetzgeber die Katalogberufe abschließend aufgezählt hat und die ähnlichen Berufe speziell einem dieser Katalogberufe ähnlich sein müssen (BFH-Urteil in BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27, m.w.N.).

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat diese Rechtsprechung verfassungsrechtlich nicht beanstandet (s. die Nachweise im BFH-Urteil in BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27).

  • FG Münster, 15.12.2006 - 12 K 5349/04

    Beurteilung einer freiberuflichen Tätigkeit in der Rechtsform einer Einzelfirma

    Die an die fachliche Breite der Beratungstätigkeit gestellten Anforderungen seien auch dann noch erfüllt, wenn die Beratung wenigstens einen Hauptbereich der Betriebswirtschaftslehre umfasse (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 19.09.2002 IV R 74/00, BStBl. II 2003, 27).

    Diesem Berufsbild eines beratenden Betriebswirt entsprechend liegt ein "ähnlicher Beruf" nur dann vor, wenn er auf einer vergleichbar breiten fachlichen Vorbildung beruht und sich die Beratungstätigkeit auf einen vergleichbar breiten betrieblichen Bereich erstreckt (ständige Rechtsprechung, vgl. u. a. BFH-Urteile vom 13.04.1988 I R 300/83, BStBl. II 1988, 666, vom 02.09.1988 III R 58/85, BStBl. II 1989, 24, vom 14.03.1991 IV R 135/90, BStBl. II 1991, 769, vom 04.05.2000 IV R 51/99, BStBl. II 2000, 616, sowie vom 19.09.2002 IV R 74/00, BStBl. II 2003, 27).

    Lediglich bei der Beurteilung der ausgeübten Beratungstätigkeit ist eine Spezialisierung unschädlich, sofern sie mindestens einen betrieblichen Hauptbereich umfasst (vgl. BFH-Urteil vom 19.09.2002 IV R 74/00, a. a. O. unter 1 a m. w. N.).

    Von dieser Rechtsprechung ist der BFH nicht abgerückt (vgl. BFH-Urteil vom 19.09.2002 IV R 74/00, a. a. O. unter 1 b m. w. N.).

    Soweit es um den Umfang der Kenntnisse geht, ist ausreichend, dass diese mindestens mit Fachschulniveau nachgewiesen werden (vgl. BFH-Urteile vom 04.05.2000 IV R 51/99, a. a. O., sowie vom 19.09.2002 IV R 74/00, a. a. O. unter 2).

    Den Nachweis seiner Kenntnisse kann der Autodidakt durch Belege über eine erfolgreiche Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, anhand praktischer Arbeiten oder durch eine Art Wissensprüfung führen (vgl. BFH-Urteile vom 14.03.1991 IV R 135/90, a. a. O., vom 04.05.2000 IV R 51/99, a. a. O., und vom 19.09.2002 IV R 74/00, a. a. O.).

    Denn eine Prüfung kann auch mit nicht ausreichenden Kenntnissen in (nur) einem Fach bestanden werden (vgl. BFH-Urteil vom 19.09.2002 IV R 74/00, BStBl. II 2003, 27, unter 2 m. w. N.).

    Gerade in dem an dieser Stelle u. a. in Bezug genommenen Urteil des BFH vom 19.09.2002 IV R 74/00 (a. a. O.) ist ausgeführt, dass von dieser Rechtsprechung auch nicht abgerückt worden ist.

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