Rechtsprechung
   BGH, 08.05.2013 - IV ZR 174/12   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 307 Abs 1 S 2 BGB, § 3 Abs 2 Buchst f DBuchst b ARB
    Allgemeine Versicherungsbedingungen der Rechtsschutzversicherung: Inhaltskontrolle für die sog. Effektenklausel

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Wirksamkeit des Ausschlusses von Rechtschutz bei Streit im Zusammenhang mit Effekten (z.B. Anleihen, Aktien, Investmentanteilen) in den AGB einer Rechtschutzversicherung

  • verbraucherzentrale.nrw (Kurzinformation und Volltext)

    Effekten- und Prospekthaftungsklausel in Allgemeinen Rechtsschutzversicherungsbedingungen unwirksam II

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UKlaG § 1; UKlaG § 4; KWG § 1 Abs. 1 Nr. 4
    Wirksamkeit des Ausschlusses von Rechtschutz bei Streit im Zusammenhang mit Effekten (z.B. Anleihen, Aktien, Investmentanteilen) in den AGB einer Rechtschutzversicherung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Versicherungsrecht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (23)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof erklärt zwei Ausschlussklauseln in der Rechtsschutzversicherung für unwirksam

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Ausschlussklauseln in Rechtsschutzversicherung gekippt

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Ausschlussklauseln in der Rechtsschutzversicherung unwirksam

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    BGH erklärt «Effektenklausel» und «Prospekthaftungsklausel» in AGB der Rechtsschutzversicherung für unwirksam

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    "Effektenklausel" und "Prospekthaftungsklausel" bei Rechtsschutzversicherungen unwirksam -

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Beistand auch beim Banken-Streit

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Versicherungsrecht - Unwirksame Klauseln in Rechtsschutzversicherung

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    "Effektenklausel" und die "Prospekthaftungsklausel" in der Rechtsschutzversicherung für unwirksam erklärt

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Effekten- und Prospekthaftungsklauseln unwirksam

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Klauseln in Rechtsschutzversicherungsbedingungen gekippt

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutz für Kapitalanleger: Ausschlussklauseln der Rechtsschutzversicherer für unwirksam erklärt

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Unwirksame Klauseln in Versicherungsbedingungen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Unwirksamkeit von Klauseln in Rechtschutzversicherungsverträgen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Zwei Ausschlussklauseln in der Rechtsschutzversicherung unwirksam

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutzversicherungen unterliegen bei Streit um Kapitalanlagen-Klauseln

  • anwalt24.de (Pressemitteilung)

    Rechtsschutzversicherung: Unwirksamkeit der Prospekthaftungsklausel

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Unwirksamkeit von Klauseln in Rechtsschutzversicherungsbedingungen

  • wittich-hamburg.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutz muss auch bei Rechtsstreit um Effekten und Prospekthaftung eintreten

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Effektenklausel und Prospekthaftungsklausel bei Rechtsschutzversicherungen für unwirksam erklärt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Ausschlussklauseln für unwirksam erklärt: Geschädigte Kapitalanleger erhalten Rechtsschutz

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Falschberatung Kapitalanlage und Rechtsschutz

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Zwei Ausschlussklauseln in der Rechtsschutzversicherung für unwirksam erklärt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutzversicherung: Unwirksamkeit der Prospekthaftungsklausel bestätigt

Besprechungen u.ä.

  • wkblog.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Unwirksame Ausschlussklauseln für Kapitalanlagen

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (10)  

  • OLG Stuttgart, 19.11.2015 - 2 U 75/15  

    Bauspardarlehensvertrag: Wirksamkeit einer formularmäßig vereinbarten Klausel

    Darüber hinaus gebieten es Treu und Glauben, dass eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwendete Klausel die wirtschaftlichen Nachteile und Belastungen so weit erkennen lässt, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (st. Rspr.; vgl. BGHZ 194, 208, Rn. 45; BGHZ 187, 360, Rn. 20, 24; BGHZ 119, 305, 313; BGH, Urteile vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, ZIP 2014, 310, Rn. 23; vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, RuS 2013, 223, bei juris Rz. 8, u.H. auf BGH, Urteile vom 11. Mai 2005 - IV ZR 25/04, VersR 2005, 976; und vom 30. Mai 2008 - IV ZR 241/04, VersR 2008, 816, Rn. 15, je m.w.N.).

    Für das Verständnis eines durchschnittlichen Verbrauchers, welches der aus Verbrauchern zusammengesetzte Senat, bei dessen erkennenden Mitgliedern zudem eigene Erfahrungen mit Bausparverträgen gegeben sind, selbst beurteilen kann (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, RuS 2013, 334), ist davon auszugehen, dass der Verbraucher die Geschäftsbedingungen mit der bei Verträgen der gegebenen Art zu erwartenden Aufmerksamkeit durchsieht, verständig würdigt und dabei den erkennbaren Sinnzusammenhang berücksichtigt.

    Dann ist anzunehmen, dass darunter auch der Verwender einer Allgemeinen Geschäftsbedingung nichts anderes verstehen will und der Verbraucher hinnimmt, was ihm über die Rechtssprache vorgegeben wird (st. Rspr.; BGH, Beschluss vom 25. Mai 2011 - IV ZR 17/10, VersR 2011, 1179, Rn. 14; BGH, Urteile vom 29. Oktober 2008 - IV ZR 128/07, VersR 2009, 216, Rn. 13; vom 25. April 2007 - IV ZR 85/05, VersR 2007, 939, Rn. 12; und vom 17. Januar 2007 - IV ZR 124/06, VersR 2007, 535, Rn. 14; ferner BGH, Urteil vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, RuS 2013, 334, bei juris Rz. 12, m.w.N.).

  • BGH, 08.05.2013 - IV ZR 233/11  

    Gruppen-Rechtsschutzversicherung: Zulässigkeit eines rückwirkend vereinbarten

    cc) Soweit sich die Revision auf die Unwirksamkeit ähnlicher Risikoausschlussklauseln berufen hat ("Effektenklausel" und "Prospekthaftungsklausel"; vgl. dazu die Senatsurteile vom heutigen Tage in den Verfahren IV ZR 84/12 und IV ZR 174/12; vgl. dazu auch OLG München r+s 2012, 24; OLG Frankfurt am Main VersR 2012, 757; OLG Düsseldorf, Urteil vom 13. September 2012 - I-6 U 198/11, juris), kann sie keinen Erfolg haben.
  • OLG Stuttgart, 07.08.2015 - 2 U 107/14  

    AGB-Kontrollklage: Folgenbeseitigungsanspruch und Auskunftsanspruch des

    Darüber hinaus gebieten es Treu und Glauben, dass eine in AGB verwendete Klausel die wirtschaftlichen Nachteile und Belastungen so weit erkennen lässt, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (st. Rspr.; vgl. BGHZ 194, 208, Rn. 45; BGHZ 187, 360, Rn. 20, 24; BGHZ 119, 305, 313; BGH, Urteile vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, ZIP 2014, 310, Rn. 23; vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, RuS 2013, 223, bei juris Rz. 8, u.H. auf BGH, Urteile vom 11. Mai 2005 - IV ZR 25/04, VersR 2005, 976 [unter II 1 c aa] und vom 30. Mai 2008 - IV ZR 241/04, VersR 2008, 816, Rn. 15, je m.w.N.).

    Die beteiligten Richter gehören dem angesprochenen Verkehrskreis an und können daher einschätzen, inwieweit und wie dieser einen Vertragstext versteht (vgl. auch BGH, Urteil vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, RuS 2013, 334).

    Ein solcher Versicherungsnehmer wird zunächst vom Wortlaut der Bedingung ausgehen, wobei für ihn der Sprachgebrauch des täglichen Lebens maßgebend ist und nicht etwa eine Terminologie, wie sie in bestimmten Fachkreisen üblich ist (BGH, Urteil vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, RuS 2013, 334, bei juris Rz. 12, m.w.N.).

  • BGH, 04.04.2018 - IV ZR 104/17  

    Zur Wirksamkeit einer Vertragsklausel über Beibringung eines ärztlichen Attestes

    Insoweit gilt kein anderer Maßstab als derjenige, der auch bei der Auslegung von Versicherungsbedingungen zu beachten ist (Senatsurteil vom 8. Mai 2013 - IV ZR 174/12, r+s 2013, 334 Rn. 9).
  • BGH, 17.02.2016 - IV ZR 353/14  

    Krankheitskostenversicherung: Begriff der bedingungsgemäßen Krankheit;

    b) Unter einer bedingungsgemäßen Krankheit wird ein solcher Versicherungsnehmer entsprechend dem allgemeinen Sprachgebrauch (vgl. zu diesem Maßstab Senatsurteile vom 4. März 2015 - IV ZR 128/14, r+s 2015, 383 Rn. 12; vom 10. Dezember 2014 - IV ZR 289/13, r+s 2015, 88 Rn. 26; vom 8. Mai 2013 - IV ZR 174/12, r+s 2013, 334 Rn. 12; st. Rspr.), wie er sich auf der Grundlage allgemein bekannt gewordener medizinischer Erkenntnisse herausgebildet hat (vgl. dazu LG Köln VersR 1983, 388), einen objektiv nach ärztlichem Urteil bestehenden anormalen, regelwidrigen Körper- oder Geisteszustand verstehen (vgl. nur Senatsurteile vom 17. Dezember 1986 - IVa ZR 78/85, BGHZ 99, 228 unter II 2 a; vom 21. September 2005 - IV ZR 113/04, BGHZ 164, 122 unter II 1; vom 15. September 2010 - IV ZR 187/07, r+s 2011, 75 Rn. 11), wobei sich die Einstufung als "anormal" aus einem Vergleich mit der normalen biologischen Beschaffenheit des Menschen, die Einstufung als "regelwidrig" aus der ergänzenden medizinischen Bewertung eines anormalen Zustandes ergibt.
  • OLG Düsseldorf, 27.11.2014 - 6 U 78/14  

    Formularmäßiger Ausschluss der Eintrittspflicht eines Rechtsschutzversicherers

    Trifft dies zu, so ist im Zweifel anzunehmen, dass auch die Allgemeinen Versicherungsbedingungen darunter nichts anderes verstehen wollen (BGH Urteile v. 8. Mai 2014 - IV ZR 84/12, WM 2013, 1214 ff., und IV ZR 174/12, RuS 2013, 334 ff.).

    (4) Schließlich hat das Landgericht zutreffend darauf hingewiesen, dass sich die streitgegenständliche Klausel von den Ausschlussklauseln anderer Rechtsschutzversicherer dadurch unterscheidet, dass sie gerade keine auslegungsbedürftigen Begriffe enthält und deshalb auch nicht interpretationsfähig und interpretationsbedürftig ist, wie etwa die Effekten- und Prospekthaftungsklausel, die den Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 08.05.2013 (IV ZR 84/12 und IV ZR 174/12) sowie der Entscheidung des Senats vom 13.09.2012 (I-6 U 198/11) zugrunde lag.

  • OLG Karlsruhe, 21.09.2018 - 12 U 86/18  

    Ausschlussklausel in der Rechtsschutzversicherung für Streitigkeiten über den

    Alle anderen Fachbegriffe scheiden als objektive Verständnisvorgabe aus, weil dies in Abweichung vom vorgenannten maßgeblichen Auslegungsgrundsatz zu einer gesetzesähnlichen Auslegung von Versicherungsbedingungen führen würde (BGH, Urteil vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, juris Rn. 12).

    Ein solcher Versicherungsnehmer wird zunächst vom Wortlaut der Bedingung ausgehen, wobei für ihn der Sprachgebrauch des täglichen Lebens und nicht etwa eine Terminologie, wie sie in bestimmten Fachkreisen üblich ist, maßgebend ist (BGH, Urteil vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, juris Rn. 12).

    Allein die wiederholte Verwendung des Begriffs in gerichtlichen Entscheidungen genügt nicht, um den Ausdruck zu einem fest umrissenen Begriff der Rechtssprache zu machen, zumal in den gerichtlichen Entscheidungen regelmäßig keine Definition oder Abgrenzung des Begriffs nach juristischen Kriterien vorgenommen, sondern der Begriff des "Zugangs zum Studium" allenfalls als im Hochschulzulassungsrecht gängiger Begriff verwendet wird (vgl. BGH, Urteil vom 08. Mai 2013 -IV ZR 174/12 -, Rn. 13, juris Rn. 13 zum Begriff "Effekten").

  • OLG Stuttgart, 26.04.2012 - 2 U 118/11  

    Allgemeine Versicherungsbedingungen einer Rechtsschutzversicherung:

    Das Aktenzeichen des BGH lautet: IV ZR 174/12.
  • OLG Stuttgart, 29.10.2015 - 2 U 80/15  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen einer Bank: Wirksamkeit einer Klausel über die

    Darüber hinaus gebieten es Treu und Glauben, dass eine in AGB verwendete Klausel die wirtschaftlichen Nachteile und Belastungen so weit erkennen lässt, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (st. Rspr.; vgl. BGHZ 194, 208, Rn. 45; BGHZ 187, 360, Rn. 20, 24; BGHZ 119, 305, 313; BGH, Urteile vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, ZIP 2014, 310, Rn. 23; vom 08. Mai 2013 - IV ZR 174/12, RuS 2013, 223, bei juris Rz. 8, u.H. auf BGH, Urteile vom 11. Mai 2005 - IV ZR 25/04, VersR 2005, 976 [unter II 1 c aa] und vom 30. Mai 2008 - IV ZR 241/04, VersR 2008, 816, Rn. 15, je m.w.N.).
  • LG Paderborn, 21.01.2015 - 5 S 49/14  

    Deckung der Kosten des beabsichtigten Rechtsstreits gegen eine Lebensversicherung

    Schließlich unterscheidet sich die streitgegenständliche Klausel von den Klauseln in den Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 08.05.2013 (Az.: IV ZR 84/12 und IV ZR 174/12) dadurch, dass sie keine interpretationsbedürftigen Begriffe enthält und deshalb auch nicht interpretationsfähig und interpretationsbedürftig ist (vgl. OLG Düsseldorf, aaO).
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