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   BGH, 03.12.2008 - IV ZR 20/06   

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https://dejure.org/2008,2914
BGH, 03.12.2008 - IV ZR 20/06 (https://dejure.org/2008,2914)
BGH, Entscheidung vom 03.12.2008 - IV ZR 20/06 (https://dejure.org/2008,2914)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 2008 - IV ZR 20/06 (https://dejure.org/2008,2914)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Invaliditätsentschädigung sowie auf Zahlung von Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld aus einer privaten Unfallversicherung; Pflicht eines Gerichts zur Anstellung weiterer Nachforschungen im Falle weit auseinander liegender quantitativer Einschätzungen ...

  • Judicialis

    AUB 94 § 8; ; ZPO § 286

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AUB 94 § 8; ZPO § 286
    Anforderungen an die Beweiswürdigung medizinischer Gutachten im Rahmen eines Anspruchs auf Invaliditätsentschädigung aus einer privaten Unfallversicherung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Nutzung aller vorhandenen weiteren Aufklärungsmöglichkeiten bei Diskrepanz zwischen erst- und zweitinstanzlichem Sachverständigengutachten

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Prozessrecht - Was Sie bei widersprüchlichen Gutachten berücksichtigen müssen

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Beweisaufnahme - Widersprüche im Gutachten: So gehen Sie richtig vor

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2009, 387
  • VersR 2009, 518
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 04.11.2010 - III ZR 45/10

    Haftung für Wildschäden: Bemessung des Wildschadens an Baumpflanzungen einer

    (a) Zutreffend weist die Revision allerdings darauf hin, dass der Tatrichter den Streit zwischen mehreren sachverständigen Gutachtern nicht dadurch entscheiden darf, dass er ohne einleuchtende und logisch nachvollziehbare Begründung einem von ihnen den Vorzug gibt; vorhandene weitere Aufklärungsmöglichkeiten müssen genutzt werden, wenn sie sich anbieten und Erfolg versprechen (s. BGH, Urteile vom 4. März 1980 - V ZR 6/79, VersR 1980, 533; vom 23. September 1986 - VI ZR 261/85, NJW 1987, 442; vom 20. Juli 1999 - X ZR 121/96, NJW-RR 2000, 44, 46; vom 24. September 2008 - IV ZR 250/06, NJW-RR 2009, 35 Rn. 11 m.w.N.; vom 3. Dezember 2008 - IV ZR 20/06, NJW-RR 2009, 387, 388 Rn. 8 und vom 18. Mai 2009 aaO).
  • BGH, 28.01.2009 - IV ZR 6/08

    Begriff des Unfalls in der privaten Unfallversicherung

    Es ist Aufgabe des Tatrichters, Gutachten gerichtlich bestellter Sachverständiger sorgfältig und kritisch zu würdigen und auf die Ausräumung möglicher Unvollständigkeiten, Unklarheiten und Zweifel hinzuwirken (Senatsurteil vom 3. Dezember 2008 - IV ZR 20/06 - Tz. 8 m.w.N. bei [...]; BGH, Urteil vom 4. März 1997 - VI ZR 354/95 - NJW 1997, 1638 unter II 1 b).

    Erst wenn seine Aufklärungsbemühungen erfolglos geblieben sind, darf der Tatrichter Diskrepanzen frei würdigen, indem er sich einem der Gutachten mit in sich schlüssiger Begründung anschließt (vgl. Senatsurteil vom 3. Dezember 2008 aaO; BGH, Urteil vom 27. März 2001 - VI ZR 18/00 - VersR 2001, 859 unter II).

  • BGH, 05.11.2019 - VIII ZR 344/18

    Hinreichende Aufklärung des Gerichts von entscheidungserheblichen Widersprüchen

    Dabei muss das Gericht jedoch die einander widersprechenden Ansichten der Gutachter gegeneinander abwägen sowie mit einleuchtender und logisch nachvollziehbarer Begründung einem von ihnen den Vorzug geben (vgl. BGH, Urteile vom 24. September 2008 - IV ZR 250/06, VersR 2008, 1676 Rn. 11; vom 3. Dezember 2008 - IV ZR 20/06, NJW-RR 2009, 387 Rn. 8; vom 28. August 2018 - VI ZR 509/17, NJW-RR 2019, 17 Rn. 19; Beschluss vom 6. April 2016 - VII ZR 16/15, juris Rn. 11).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 02.09.2019 - 3 Sa 527/16

    Außerordentliche Kündigung Chefarzt

    Die Äußerungen des Sachverständigen sind insgesamt auf Vollständigkeit, Schlüssigkeit sowie Widerspruchsfreiheit (in sich - gerade auch bei mehreren Äußerungen - und zu anderen), auch außergerichtlichen Gutachten nachzuvollziehen und zu überprüfen (BGH 21.01.2009 VI ZR 170/08, NJOZ 2009, 1998; 03.12.2008 - IV ZR 20/06, NJW-RR 2009, 387; 25.02.2009 - IV ZR 27/08, NJOZ 2009, 1690; 02.07.2013 - VI ZR 110/13, NJW 2014, 74; 16.06.2015 - VI ZR 332/14, BeckRS 2015, 12554).
  • OLG Saarbrücken, 17.05.2017 - 5 U 352/12

    Beweiswürdigung hinsichtlich der Geschäftsfähigkeit der Erblasserin bei

    Erst wenn solche Aufklärungsbemühungen erfolglos geblieben sind, dürfen Diskrepanzen vom Tatrichter frei gewürdigt werden, indem einem Gutachten mit logisch nachvollziehbarer Begründung der Vorzug gegeben wird (BGH, Urt. v. 03.12.2008 - IV ZR 20/06 - VersR 2009, 508).
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