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   BGH, 30.03.1955 - IV ZR 210/54   

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https://dejure.org/1955,347
BGH, 30.03.1955 - IV ZR 210/54 (https://dejure.org/1955,347)
BGH, Entscheidung vom 30.03.1955 - IV ZR 210/54 (https://dejure.org/1955,347)
BGH, Entscheidung vom 30. März 1955 - IV ZR 210/54 (https://dejure.org/1955,347)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 17, 89
  • NJW 1955, 827
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • BGH, 22.03.2006 - IV ZR 6/04

    Rechtswirkungen eines Restitutionsbescheides; Währungsstatut für in

    Dieser liegt mangels anderer Anhaltspunkte - wie in der Regel bei Realkrediten - am Sitz der Hypothek, also in der SBZ (BGHZ 17, 89, 93 f.).
  • OLG Karlsruhe, 15.12.1987 - 18 U 8/87

    Schuldstatut

    Für das Schuldstatut ist in erster Linie der ausdrückliche oder stillschweigende, in zweiter Linie der mutmaßliche (hypothetische) Parteiwille und in dritter der Erfüllungsort maßgebend (BGHZ 17, 89, 92).

    Für den durch Auslegung zu ermittelnden mutmaßlichen Parteiwillen ist entscheidend, ob sich bei objektiver Wertung der beiderseitigen Interessen ein Schwerpunkt feststellen läßt, der auf die eine oder andere Rechtsordnung hinweist (BGHZ 17, 89, 93, 94).

    Zusammen mit dem weiteren Anknüpfungspunkt des in der Bundesrepublik Deutschland gelegenen Wohnsitzes der Beklagten (vgl. BGHZ 17, 89, 95), deutet dieser Umstand darauf hin, daß die Geltung deutschen Rechts dem mutmaßlichen Parteiwillen entspräche.

  • BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69

    Internationale Zuständigkeit

    Dann entscheidet nach feststehender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 7, 231, 234 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52]; 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 17, 89, 92) [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54]der sogenannte hypothetische Parteiwille über das Vertragsstatut, und wenn ein solcher nicht feststellbar ist, der Erfüllungsort über das Schuldstatut für die einzelne Verpflichtung.

    Es handelt sich vielmehr darum, die Interessen der Beteiligten auf objektiver Grundlage abzuwägen und zu ermitteln, ob der Schwerpunkt des Vertragsverhältnisses objektiv auf eine bestimmte Rechtsordnung für das ganze Vertragsverhältnis hinweist (BGHZ 17, 89; 19, 110) [BGH 22.11.1955 - I ZR 218/53].

  • BGH, 30.03.1976 - VI ZR 143/74

    Ermittlung des ausländischen Rechts durch das Gericht

    Zutreffend hält das Berufungsgericht, soweit es um das anzuwendende Recht für die geltend gemachten vertraglichen Ansprüche geht, in erster Linie den Parteiwillen für maßgebend (vgl. BGHZ 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 17, 89, 92 [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54]; 19, 110, 111 [BGH 22.11.1955 - I ZR 218/53]; 52, 239, 241 [BGH 04.07.1969 - V ZR 69/66]; 53, 189, 191 [BGH 06.02.1970 - V ZR 158/66]st.Rspr.).
  • BGH, 24.03.1960 - VII ZR 44/59

    Rechtsmittel

    Das käme allenfalls in Betracht, wenn der Schwerpunkt des Schuldverhältnisses objektiv auf eine bestimmte andere Rechtsordnung hinweisen würde (vgl. BGHZ 17, 89, 92) [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54].

    Die Revision verweist auf die Rechtsprechung, wonach anstelle eines durch die Ereignisse überholten Erfüllungsorts ein anderer angemessener Erfüllungsort zu treten habe (vgl. BGHZ 1, 109, 112 [BGH 16.01.1951 - V ZR 43/50]; 17, 89, 94) [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54].

    Dabei verkennt die Revision, daß die Rechtsprechung, die sie im Auge hat, nur in sog. Ost-West-Fällen ergangen ist, in denen bei dem Gläubiger oder bei dem Schuldner Anknüpfungspunkte an die Sowjetzone vorlagen (vgl. z.B. BGHZ 1, 109; 5, 302 [BGH 03.04.1952 - III ZR 32/51]; 7, 231 [BGH 29.09.1952 - III ZR 340/51]; 17, 89) [BGH 28.03.1955 - III ZR 220/53].

  • BGH, 09.10.1986 - II ZR 241/85

    Geltung deutschen Rechts aufgrund hypothetischen Parteiwillens

    Es handelt sich vielmehr darum, die Interessen der Parteien auf objektiver Grundlage abzuwägen und zu ermitteln, ob der Schwerpunkt des Vortrages objektiv auf eine bestimmte Rechtsordnung für das ganze Vertragsverhältnis hinweist (BGHZ 61, 221, 223 [BGH 19.09.1973 - VIII ZR 65/72]; 57, 72, 75 f.; 19, 110 ff. [BGH 22.11.1955 - I ZR 218/53]; 17, 89, 92; Urt. v. 19.10.1960 - VIII ZR 27/60, NJW 1961, 25; v. 9.6.1960 - VIII ZR 109/59, NJW 1960, 1720; v. 30.3.1976 - VI ZR 143/74, NJW 1976, 1581; v. 9.3.1977 - IV ZR 112/76, NJW 1977, 1586).
  • BGH, 04.07.1969 - V ZR 69/66

    Verkauf eines ausländischen Grundstücks

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  • BGH, 28.01.1965 - Ia ZR 273/63

    Vertrag bezüglich der Übertragung des Rechts auf ein Patent - Befugnis zur

    Auf die Rechtsbeziehung der Parteien sind die Regeln des internationalen Privatrechts entsprechend anzuwenden (vgl. BGHZ 17, 89, 92 [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54]; Drobnig, Jahrbuch f. Ostrecht 1961, S. 31; Niederer, Einführung in die allgemeinen Lehren des IPR (1961) S. 89 ff, 100).

    Schuldstatut ist das Recht der SBZ, da der strittige Vertrag vom 9. Juni 1955 nach der Aufspaltung der privatrechtlichen Einheit Deutschlands abgeschlossen worden ist und sowohl nach dem stillschweigenden Parteiwillen wie auch nach dem objektiven Schwerpunkt der Vereinbarung (damaliger ständiger Aufenthalt der Vertragsschließenden, Abschluß- und Erfüllungsort, vgl. BGHZ 17, 89, 92) [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54] als der sowjetzonalen Rechtsordnung unterstellt anzusehen ist.

  • BGH, 14.01.1959 - V ZR 38/58
    Aus dieser Rechtsprechung des Senats, die auch der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs gebilligt hat (BGHZ 17, 89, 93/94), ergibt sich zunächst, daß die Akzessorietät der Hypothek nicht dazu führen kann, diese als da belegen anzusehen, wo die Forderung belegen ist (ebenso Raape, Internationales Privatrecht 4. Aufl. S. 589 und 638) und deshalb auf jeden Fall die beiden Hypotheken der Beklagten, da sie hiernach nicht im Gebiet des Klägers belegen waren, von der niederländischen Verordnung vom 20. Oktober 1944 nicht ergriffen wurden.

    Da in einem solchen Fall der Schwerpunkt des hypothekarisch gesicherten Darlehensverhältnisses nicht in dem Darlehen, sondern in dem Grundpfandrecht liegt und dieses daher - wirtschaftlich gesehen als ein Anteil an dem Grundstück - das wesentlichere ist (BGHZ 17, 89, 94/95), bestehen keine rechtlichen Bedenken dagegen, wegen des engen Zusammenhangs der Darlehensforderungen der Beklagten mit den zu deren Gunsten bestellten Hypotheken auch die Darlehensforderungen am Ort der belasteten Grundstücke, also ebenfalls in West-Berlin als belegen anzusehen.

  • BGH, 11.07.1957 - VII ZR 226/56

    Enteignung und Überleitungsvertrag

    Wenn wie hier etwaige schuldrechtliche Beziehungen mehrere Rechtsordnungen berühren, dann wird die massgebende Rechtsordnung in erster Linie durch den tatsächlichen, hilfsweise durch den hypothetischen Willen der Parteien und äusserstenfalls durch den Erfüllungsort bestimmt (vgl. BGHZ 9, 221 [223]; 17, 89 [92]; 19, 110 [111]).
  • BGH, 28.10.1965 - VII ZR 171/63

    Erfolgshonorar eines ausländischen Rechtsanwalts

  • BGH, 03.10.1962 - V ZR 212/60

    Ablehnung eines Richters im Tatbestandsberichtigungsverfahren - Entscheidung über

  • OLG Frankfurt, 03.12.1996 - 11 U 58/94

    Urheberrechtlicher Schutz eines Möbelstücks

  • BGH, 28.03.1979 - VIII ZR 37/78

    Einheitliches Kaufgesetz

  • BGH, 10.01.1958 - VIII ZR 412/56

    Verjährung des Anspruchs auf Wandlung nach Zustimmung des Verkäufers

  • BGH, 19.09.1973 - VIII ZR 65/72

    Geltung deutschen Rechts kraft hypothetischen Parteiwillens

  • BGH, 22.05.1958 - II ZR 281/56
  • BGH, 14.02.1958 - VIII ZR 10/57
  • BGH, 18.02.1965 - VII ZR 240/63

    Ausländische Währungsumstelllung

  • BGH, 31.03.1969 - VII ZR 169/66

    Zahlung einer rechtsanwaltlichen Honorarforderung - Anspruch auf Vergütung der

  • BGH, 19.09.1957 - VII ZR 431/56
  • BGH, 06.02.1969 - III ZR 160/66

    Wirksamkeit eines Testaments - Anfechtung eines Erbauseinandersetzungsvertrages -

  • BFH, 15.02.1963 - III 471/59 U

    Berücksichtigung einer lastenden Verbindlichkeit auf einem in der sowjetischen

  • BGH, 06.11.1958 - II ZR 102/57
  • BGH, 29.05.1963 - I ZR b 59/61

    Rechtsmittel

  • BGH, 09.11.1960 - V ZR 106/59

    Rechtsmittel

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