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   BGH, 09.04.1986 - IVa ZR 125/84   

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https://dejure.org/1986,611
BGH, 09.04.1986 - IVa ZR 125/84 (https://dejure.org/1986,611)
BGH, Entscheidung vom 09.04.1986 - IVa ZR 125/84 (https://dejure.org/1986,611)
BGH, Entscheidung vom 09. April 1986 - IVa ZR 125/84 (https://dejure.org/1986,611)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einordnung der Zuwendungen von Geldbeträgen als sog. "belohnende Schenkung" - Anspruch auf Rückforderung der Schenkung im Umfang der Aufwendungen für eine Pflege - Voraussetzungen für die Annahme einer sittlichen Pflicht zur Schenkung

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zu den Voraussetzungen einer sittlichen Pflicht zur Schenkung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 534
    Annahme einer sittlichen Pflicht zu einer Schenkung als Belohnung für geleistete Pflege

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 1926
  • MDR 1986, 919
  • FamRZ 1986, 1079
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • OLG Celle, 13.02.2020 - 6 U 76/19

    Rückforderungsausschluss bei Anstandsschenkung

    Eine sittliche Pflicht ist nur zu bejahen, wenn das Handeln geradezu sittlich geboten ist (BGH, IVa ZR 125/84, Urteil vom 9. April 1986, zit. nach juris).
  • BGH, 17.01.1996 - IV ZR 214/94

    Beweislast des Pflichtteilsberechtigten hinsichtlich der Unentgeltlichkeit einer

    Das BerGer. hat insoweit die anzulegenden Maßstäbe unter Bezug auf die Senatsrechtsprechung (NJW 1984, 2939 = LM § 2330 BGB Nr. 5 unter II, 3, 4; NJW 1986, 1926 = LM § 534 BGB Nr. 3 = FamRZ 1986, 1079) zutreffend aufgezeigt; seine Wertung berücksichtigt sie und hält sich in ihrem Rahmen.
  • BGH, 11.07.2000 - X ZR 126/98

    Begriff des angemessenen Unterhalts

    Eine die Rückforderung ausschließende sittliche Verpflichtung im Sinne von § 534 BGB zur Belohnung von Pflegeleistungen kann im allgemeinen nur angenommen werden, wenn besondere Umstände vorliegen, die das Ausbleiben einer solchen Belohnung als sittlich anstößig erscheinen lassen (BGH, Urt. v. 9.4.1986 - IVa ZR 125/84, NJW 1986, 1926, 1927).
  • BGH, 29.06.2005 - IV ZR 56/04

    Wirksamkeit beeinträchtigende Verfügungen; Begriff des lebzeitigen

    b) Allerdings ist ein anerkennenswertes lebzeitiges Eigeninteresse auch darin gesehen worden, eine sittliche Verpflichtung zu erfüllen, so etwa wenn der Erblasser mit dem Geschenk einer Person, die ihm in besonderem Maße geholfen hatte, seinen Dank abstatten wollte (BGHZ 66, 8, 16; OLG Köln FamRZ 1992, 607 unter II 3; ferner zu § 2330 BGB BGH, Urteil vom 9. April 1986 - IVa ZR 125/84 - FamRZ 1986, 1079; zu § 534 BGB BGH, Urteil vom 11. Juli 2000 - X ZR 126/98 - NJW 2000, 3488 unter I).
  • KG, 10.06.2010 - 16 U 8/10

    Pflichtteilsergänzungsanspruch: Abzugsfähigkeit einer auf einem

    Ein solcher Fall könnte etwa gegeben sein, wenn der die Pflegeleistung Erbringende schwerwiegende persönliche Opfer bringt und deswegen in eine Notlage gerät (BGH NJW 1986, 1926 m.w.N.).
  • BayObLG, 24.05.1996 - 3Z BR 104/96

    Übertragung von Grundbesitz durch einen Betreuer in vorweggenommener Erbfolge

    Eine sittliche Pflicht in diesem Sinne wurde in der Rechtsprechung zum Beispiel bejaht für die Schenkung des hälftigen Miteigentums an einem Familienwohnheim an die weitgehend unversorgte Ehefrau, die zum gemeinsamen Nutzen im Gewerbebetrieb des Ehemannes mitgearbeitet hatte (OLG Karlsruhe OLGZ 1990, 457), wie auch für eine Schenkung zur Unterstützung notleidender Geschwister oder anderer nicht unterhaltsberechtigter Verwandter (vgl. BGH NJW 1986, 1926 ).
  • BGH, 03.05.2006 - IV ZR 72/05

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren

    Für die Frage, ob eine belohnende Schenkung, die auf Kosten des Pflichtteilsberechtigten geht, sittlich geboten ist, kommt es nicht allein auf Gründe für die Dankbarkeit des Schenkers an, wie sie im Berufungsurteil genannt werden, sondern wesentlich auch darauf, ob Gesichtspunkte der Versorgung des Beschenkten, etwa eine Notlage infolge der für den Schenker erbrachten Leistungen, das Ausbleiben einer solchen Belohnung als sittlich anstößig erscheinen ließe (vgl. insbesondere BGH, Urteil vom 9. April 1986 - IVa ZR 125/84 - FamRZ 1986, 1079, 1080; ebenso zu § 534 BGB BGH, Urteil vom 11. Juli 2000 - X ZR 126/98 - NJW 2000, 3488 unter I).
  • OLG Stuttgart, 04.08.2016 - 9 U 118/16

    Schenkungsrückforderungsanspruch wegen Verarmung des Schenkers

    Schon deswegen ist insbesondere die von der Beklagten in Zweifel gezogene Rechtmäßigkeit der Hilfegewährung an die Eltern der Beklagten von dem Zivilgericht nicht zu prüfen (vgl. BGH, Urt. v. 09.04.1986, IVa ZR 125/84 , NJW 1986, 1926, 1926).
  • OVG Niedersachsen, 15.12.2003 - 12 ME 518/03

    Anrechnung von Unterhaltsleistungen nach § 78 Abs. 2 BSHG

    Freiwillige Unterhaltsleistungen nahe stehender Verwandter sind grundsätzlich als Zuwendungen anzusehen, die aufgrund einer sittlichen Verpflichtung erbracht worden sind (vgl. VG Bremen, Urteil v. 6.7.1989 - 3 A 258/88 - NJW 1990, 533; Mergler/Zink, Kommentar zum BSHG, Stand Mai 2003, § 78 Rn. 15; W. Schellhorn/H. Schellhorn, Kommentar zum BSHG, 16. Auflage 2002, § 78 Rn. 8; BGH, Urt. v. 9.4.1986 - IV a ZR 125/84 - NJW 1986, 1926; einschränkend LPK-BSHG, 6. Aufl. 2003, § 78 Rn. 8).

    Eine sittliche Pflicht ist nur zu bejahen, wenn das Handeln geradezu sittlich geboten ist, (vgl. BGH, Urt. v. 9.4.1986, a.a.O.).

    Eine sittliche Pflicht wird allgemein bejaht bei der Unterstützung bedürftiger naher Angehöriger, welche keinen rechtlichen Unterhaltsanspruch haben (vgl. BGH, Urt. v. 9.4.1986, a.a.O.; Münchener Kommentar zum BGB, 2. Aufl. 1998, § 534 Rn. 6; Reuss in v. Staudinger, Kommentar zum BGB, 12. Aufl. 1978, § 534 Rn. 5; Mezger in BGB-RGRK, 12. Aufl. 1978, § 534 Rn. 2; Weidenkaff in Palandt, a.a.O. , § 534 Rn. 2).

  • LG Bochum, 21.05.2010 - 7 T 101/10

    Ablehnung eines Ergänzungsbetreuers für die Vollziehung formloser

    Dies kommt allenfalls in Betracht, wenn das Ausbleiben einer solchen Belohnung als sittlich anstößig erscheinen würde, etwa wenn der eine Pflegeleistung Erbringende schwerwiegende persönliche Opfer bringt und deswegen in eine Notlage gerät (BGH, NJW 1986, 1926 ff.).
  • OLG Naumburg, 05.11.1999 - 6 U 51/99

    Berücksichtigung des Voraus bei der Berechnung des Pflichtteils eines

  • BGH, 22.01.1998 - IX ZR 307/97

    Begriff der sittlichen Verpflichtung zu einer Schenkung

  • OVG Sachsen, 27.03.2014 - 1 A 857/10

    Zwischenurteil; Fortsetzungsfeststellungsklage; Präjudizinteresse

  • OLG Karlsruhe, 14.02.1990 - 6 U 169/89

    Anspruch von Pflichtteilsberechtigten auf Auskunft über den Wert eines

  • OLG München, 19.11.1991 - 25 U 5838/90
  • LG Bochum, 21.05.2010 - 7 T 617/09

    Ablehnung eines Ergänzungsbetreuers für die Vollziehung formloser

  • LG Osnabrück, 28.05.2003 - 10 O 1166/02

    Pflichtteilsergänzung, Schenkung

  • OLG Oldenburg, 05.03.1996 - 12 U 60/95

    Rückforderung, Pflegeleistung, erhebliche

  • OLG Koblenz, 16.10.1990 - 3 U 748/89

    Bereicherungsanspruch des Vertragserben gegen Beschenkten wegen Korrektur des

  • VG Sigmaringen, 18.08.2004 - 7 K 813/04

    Sozialhilfe-Rückforderung von belohnenden Schenkungen

  • VGH Baden-Württemberg, 15.04.1999 - 7 S 909/98

    Nachrang der Sozialhilfe - Herausgabe einer Schenkung

  • VGH Baden-Württemberg, 15.12.1994 - 5 S 870/93

    Einzelfall fehlenden Feststellungsinteresses; unwirksame Verpflichtung einer

  • OVG Niedersachsen, 24.03.1993 - 4 L 2065/92

    Sozialhilfe: Vermögenseinsatz - Schmerzensgeld; Härte; Schmerzensgeld;

  • VG Kassel, 25.07.2003 - 7 G 1284/03
  • VG Braunschweig, 13.02.1992 - 4 A 4236/90

    Sozialhilfe - Schmerzensgeld als Schonvermögen

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