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   BGH, 08.05.1985 - IVb ZB 56/84   

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https://dejure.org/1985,1323
BGH, 08.05.1985 - IVb ZB 56/84 (https://dejure.org/1985,1323)
BGH, Entscheidung vom 08.05.1985 - IVb ZB 56/84 (https://dejure.org/1985,1323)
BGH, Entscheidung vom 08. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 (https://dejure.org/1985,1323)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Widerrufsmöglichkeit eines einem Gericht gegenüber erklärten Rechtsmittelverzichts als Prozesshandlung - Widerrufsmöglichkeit eines außergerichtlichen Rechtsmittelverzichts mit Zustimmung eines Gegners bis zum Eintritt der Rechtskraft einer Entscheidung - ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 2334
  • MDR 1985, 830
  • FamRZ 1985, 801
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 12.03.2002 - VI ZR 379/01

    Auslegung einer Erklärung eines Rechtsanwalts als Berufungsverzicht

    Anders als der gegenüber dem Gericht erklärte Berufungsverzicht, der von Amts wegen zu beachten ist, führt der gegenüber dem Gegner erklärte Berufungsverzicht allerdings erst auf dessen Einrede zur Verwerfung der Berufung als unzulässig (BGH, Beschluß vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 - NJW 1985, 2334; Senatsurteil vom 28. März 1989 - VI ZR 246/88 - VersR 1989, 602 f.; Urteil vom 14. Mai 1997 - XII ZR 184/96 - NJW-RR 1997, 1288 m.w.N.).
  • BGH, 28.03.1989 - VI ZR 246/88

    Annahme des Berufungsverzichts als eine einseitige Prozesshandlung - Der

    Anders als der gegenüber dem Gericht erklärte Berufungsverzicht, der von Amts wegen zu beachten ist, führt der gegenüber dem Gegner erklärte Berufungsverzicht allerdings erst auf Einrede des Gegners zur Verwerfung der Berufung als unzulässig (BGH Beschluß vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 - NJW 1985, 2334 m.w.N.; s. auch AK-ZPO/Ankermann § 514 Rdn. 9 mit Rdn. 3).

    dazu, daß der Gegner daran gehindert ist, die prozessuale Einrede, der Berufungskläger habe ihm gegenüber auf die Berufung verzichtet, zu erheben oder aufrechtzuerhalten (vgl. näher BGH Beschluß vom 8. Mai 1985 aaO).

  • BGH, 08.12.1993 - XII ZR 133/92

    Wirksamkeit eines beiderseitigen Rechtsmittelverzichts gegen ein

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und auch der herrschenden Meinung im Schrifttum, daß eine Prozeßerklärung, wie hier der Rechtsmittelverzicht, die von einem postulationsfähigen Rechtsanwalt gegenüber dem Gericht abgegeben wurde, als bestimmende Prozeßhandlung unwiderruflich und nicht wegen Willensmängeln anfechtbar ist, soweit nicht das Gesetz (wie z.B. in § 290 ZPO für das Geständnis) einen Widerruf ausdrücklich gestattet oder das Urteil wegen des Vorliegens eines Restitutionsgrundes der Restitutionsklage nach § 580 ZPO unterläge (BGHZ 12, 284, 285; Senatsurteil BGHZ 80, 389, 392; Senatsbeschlüsse vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 = FamRZ 1985, 801, 802; vom 16. Dezember 1992 - XII ZB 144/92 = BGHR ZPO § 514 Verzicht 5 m.w.N.).
  • BGH, 08.03.1988 - VI ZR 234/87

    Berufungsbeschwer bei Abweisung der Direktklage gegen einen

    Die Erklärung vom 22. September 1986 war als Prozeßhandlung weder anfechtbar, noch aus besonderen Gründen widerruflich (vgl. dazu BGHZ 80, 389, 392 ff; BGH, Beschluß vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 - NJW 1985, 2334).
  • BayObLG, 14.10.2002 - 1Z AR 140/02

    Fehlende Bindungswirkung des Verweisungsbeschlusses bei Verletzung des

    Anders als der gegenüber dem Gericht erklärte Berufungsverzicht, der von Amts wegen zu beachten ist, führt der gegenüber dem Gegner erklärte Berufungsverzicht allerdings erst auf dessen Einrede zur Verwerfung der Berufung als unzulässig (BGH, Beschl. v. 8.5.1985 - IVb ZB 56/84 - NJW 1985, 2334; Se- natsurt. v. 28.3.1989 - VI ZR 246/88 - VersR 1989, 602 f.; Urt. v. 14.5.1997 - XII ZR 184/96 - NJW-RR 1997, 1288 m. w. N.).
  • BGH, 07.11.1989 - VI ZB 25/89

    Berufung - Beschränkung der Berufung

    Er ist auch grundsätzlich nichtwiderrufbar (vgl. BGH, Beschluß vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 - NJW 1985, 2334 ; vgl. ferner AK- ZPO -Ankermann, § 514 Rdn. 7; Stein/Jonas/Grunsky, ZPO , 20. Aufl., § 514 Rdn. 7; Wieczorek/Rössler, ZPO , 2. Aufl., § 514 Rdn. A III d 3; Zöller/Schneider, ZPO , 15. Aufl., § 514 Rdn. 14); einer der Ausnahmegründe (Einverständnis des Gegners oder Vorliegen eines Restitutionsgrundes, vgl. Stein/Jonas/Grunsky, aaO m.w.N.) ist hier weder ersichtlich noch geltend gemacht.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.01.2013 - 17 A 1537/12

    Voraussetzungen eines Rechtsmittelverzichts durch einseitige außergerichtliche

    vgl. BGH, Beschluss vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 -, NJW 1985, 2334 = juris Rdn. 8.

    vgl. BGH, Beschluss vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 -, NJW 1985, 2334 = juris Rdn. 8.

  • BGH, 14.05.1997 - XII ZR 184/96

    Wirksamkeit eines außergerichtlich erklärten Verzichts auf ein bereits

    Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß ein Verzicht auf ein bereits eingelegtes Rechtsmittel außergerichtlich auch von der Partei selbst oder ihrem in der Berufungsinstanz nicht postulationsfähigen Anwalt erklärt werden kann, sei es durch einseitige Erklärung, sei es durch Vertrag mit dem Prozeßgegner (vgl. BGH, Beschluß vom 20. Dezember 1990 - III ZB 40/90 - BGHR ZPO § 514 Verzicht 3; Urteil vom 25. Mai 1988 - VIII ZR 148/87 - BGHR ZPO § 515 Berufungsrücknahme 1; BGHZ 2, 112, 114), und daß ein solcher Verzicht auf Einrede des Gegners zur Verwerfung der Berufung als unzulässig führt (vgl. Senatsbeschluß vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 - NJW 1985, 2334 m.N.).
  • BGH, 16.12.1992 - XII ZB 144/92

    Widerruflichkeit und Anfechtbarkeit von Prozesshandlungen - Rechtsmittelverzicht

    Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und der herrschenden Meinung im Schrifttum, daß eine Prozeßerklärung wie hier der Rechtsmittelverzicht, der von einem postulationsfähigen Rechtsanwalt gegenüber dem Gericht abgegeben wurde, als bestimmende Prozeßhandlung unwiderruflich und nicht wegen Willensmängeln anfechtbar ist, soweit nicht das Gesetz einen Widerruf ausdrücklich gestattet oder das Urteil wegen des Vorliegens eines Restitutionsgrundes der Restitutionsklage nach § 580 ZPO unterläge (BGHZ 12, 284, 285 [BGH 15.02.1954 - IV ZB 1/54], Senatsurteil BGHZ 80, 389, 392 [BGH 27.05.1981 - IVb ZR 589/80]; Senatsbeschlüssevom 8. Mai 1965 - IVb ZB 56/84 - FamRZ 1985, 801, 802;25. Juni 1986 IVb ZB 75/85 - FamRZ 1986, 1089;2. Dezember 1987 - IVb ZB 125/87 - FamRZ 1988, 496;11. Mai 1988 - IVb ZB 191/87 - FamRZ 1988, 1158, 1159; BGH Beschluß vom 7. November 1989 - VI ZB 25/89 - NJW 1990, 1118; BGH Urteil vom 6. März 1985 - VIII ZR 123/84 - JR 1985, 423, 424 m Anm. Zeiss; Baumbach/Lauterbach/Hartmann ZPO 51. Aufl. Grundzüge vor § 128 Rdn. 56, 58; MünchKomm/Rimmelspacher ZPO § 514 Rdn. 7; Stein/Jonas/Leipold ZPO 20. Aufl. vor § 128 Rdn. 228; Thomas-Putzo ZPO 17. Aufl. § 514 Anm. 3 c; Zöller/Schneider ZPO 17. Aufl. § 514 Rdn. 8, 14).
  • BGH, 25.06.1986 - IVb ZB 75/85

    Wirksamkeit eines Rechtsmittelverzichts; Anfechtbarkeit von Prozesshandlungen

    Ein Rechtsmittelverzicht ist, wenn er als Prozeßhandlung gegenüber dem Gericht durch einen postulationsfähigen Rechtsanwalt abgegeben worden ist, grundsätzlich unwiderruflich und nicht nach bürgerlichem Recht wegen Willensmängeln anfechtbar (vgl. Senatsbeschluß vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 56/84 - FamRZ 1985, 801, 802 m.w.N.).
  • BGH, 19.03.1991 - XI ZR 138/90

    Unzulässigkeit einer Berufung wegen Rechtsmittelverzichts - Wirksamkeit eines

  • BGH, 11.05.1988 - IVb ZB 191/87

    Wiederaufnahme - Rechtsmittelverzicht - Widerruf - Nichtigkeitsgrund - Vertretung

  • OVG Niedersachsen, 03.07.2014 - 11 LA 284/13

    Rechtsmittelverzicht im verwaltungsgerichtlichen Verfahren

  • LG Kassel, 21.03.2007 - 3 T 87/07
  • OLG Jena, 16.05.2018 - 1 UF 1/18

    Ein Rechtsmittelverzicht ist grundsätzlich unwiderruflich und unanfechtbar

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