Rechtsprechung
   BFH, 01.08.1989 - IX R 17/86   

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https://dejure.org/1989,3547
BFH, 01.08.1989 - IX R 17/86 (https://dejure.org/1989,3547)
BFH, Entscheidung vom 01.08.1989 - IX R 17/86 (https://dejure.org/1989,3547)
BFH, Entscheidung vom 01. August 1989 - IX R 17/86 (https://dejure.org/1989,3547)
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Volltextveröffentlichungen (3)

 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BFH, 05.11.2001 - IX B 92/01

    Werbungskosten bei gescheitertem Bauvorhaben

    Zwar habe der Bundesfinanzhof (BFH) den Abzug von Aufwendungen versagt, die nach Wegfall der Einkünfteerzielungsabsicht geleistet worden sind und der Beendigung der Einkünfteerzielung dienen oder sie verhindern sollen (BFH-Urteil vom 1. August 1989 IX R 17/86, BFH/NV 1990, 94).

    Das FG sei insbesondere von den BFH-Urteilen vom 23. Januar 1990 IX R 8/85 (BFHE 159, 488, BStBl II 1990, 464) und in BFH/NV 1990, 94 abgewichen.

    Allerdings hat der erkennende Senat Verzugszinsen, die nach dem Rücktritt vom Immobilienkauf angefallen waren, nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zum Abzug zugelassen, weil die entscheidende Ursache für die Entstehung der Zahlungsverpflichtung in der Aufgabe der Einkünfteerzielungsabsicht bestehe; der Zusammenhang mit der früher geplanten Einkünfteerzielung werde durch den --wenn auch unfreiwilligen-- Entschluss zur Aufgabe dieser Absicht überlagert (BFH-Urteil in BFH/NV 1990, 94).

  • BFH, 23.01.1990 - IX R 8/85

    Sind die Kosten für vorzeitige Darlehensrückzahlungen Werbungskosten?

    Von dieser Rechtsauffassung ist der erkennende Senat bereits im Urteil vom 23. Februar 1988 IX R 151/86 (BFH/NV 1989, 485) zu Räumungskosten im Zusammenhang mit der beabsichtigten Veräußerung eines Mietwohngrundstücks und im Urteil vom 1. August 1989 IX R 17/86 (BFH/NV 1990, 94) zu Verzugszinsen beim Rücktritt von einem Grundstückskauf (im Anschluß an die dort zitierte BFH-Rechtsprechung) ausgegangen (vgl. ferner - zur Einkunftsart Kapitalvermögen - das Urteil des VIII. Senats vom 27. Juni 1989 VIII R 30/80, BFHE 157, 541, BStBl II 1989, 934).
  • FG Brandenburg, 26.10.2005 - 4 K 787/02

    In Zusammenhang mit der Aufhebung eines Vertrags über den Erwerb eines

    Hatte der BFH in seiner früheren Rechtsprechung bereits jede Aufgabe der Einkünfteerzielungsabsicht als ausreichend angesehen, um den Werbungskostenabzug zu versagen (BFH, Urteile vom 15. Dezember 1981 VIII R 107/79, BStBl. II 1982, 495; vom 29. November 1983 VIII R 160/82, BStBl. II 1984, 307; vom 01. August 1989 IX R 17/86, BFH/NV 1990, 94, unter 2. der Gründe), gilt dies nach seiner neueren Rechtsprechung dann nicht mehr, wenn der Steuerpflichtige nach Aufgabe der Einkünfteerzielungsabsicht seine bisherige - einkünfterelevante - Tätigkeit fortführt (so BFH in BStBl. II 1997, 610, unter 2. der Gründe; BFH, Beschluss vom 05. November 2001 IX B 92/01, BStBl. II 2002, 144).

    Wäre aber in der neueren Rechtsprechung des BFH (in BStBl. II 1997, 610; in BStBl. II 2002, 144) tatsächlich eine Aufgabe der früheren Rechtsprechung (in BStBl. II 1982, 495; in BStBl. II 1984, 307; in BFH/NV 1990, 94) zu sehen, würde dies nicht erklären, weshalb der BFH den Werbungskostenabzug im Fall der Aufgabe der Einkünfteerzielungsabsicht nicht schon dann zulässt, wenn ein Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und einer Einkunftsart zumindest entfernt besteht, sondern für den Werbungskostenabzug fordert, dass der Steuerpflichtige seine zur Erzielung von Einkünften begonnene Tätigkeit fortführt (so BFH in BStBl. II 2002, 144).

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