Rechtsprechung
   BGH, 16.12.1999 - IX ZR 117/99   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • Jurion

    Geschäftsbesorgungsvertrag - Vertragspartner - Sozietät - Rechtsbesorgung - Treuhand - Treuhänderische Geldverwaltung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Haftung eines in Sozietät mit Rechtsanwälten tätigen Wirtschaftsprüfers für treuhänderische Geldverwaltung im Zusammenhang mit Rechtsbesorgung

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 675; RBerG Art. 1 § 1

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Geschäftsbesorgungsvertrag, - mit Sozietät aus unterschiedlichen Berufsangehörigen

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob ein auf Rechtsbesorgung und Geldverwaltung gerichteter Geschäftsbesorgungsvertrag - auch - mit den Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern einer Anwaltssozietät zustandekommt

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Haftungsstruktur von interprofessionellen Sozietäten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675; RBerG Art. 1 § 1
    Treuhänderische Mitverpflichtung von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern einer aus unterschiedlichen Berufsangehörigen bestehenden Sozietät

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Keine Mithaftung von Steuerberater-/WP-Sozien in gemischter Sozietät bei Rechtsberatung

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2000, Seite 127

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Rechtsberatung; Geschäftsbesorgung durch gemischte Sozietät

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 675, 134, 705; RBerG Art. 1 § 1
    Keine Haftung eines in Sozietät mit Rechtsanwälten tätigen Wirtschaftsprüfers für treuhänderische Geldverwaltung im Zusammenhang mit Rechtsbesorgung

Papierfundstellen

  • NJW 2000, 1333
  • ZIP 2000, 545
  • MDR 2000, 606
  • VersR 2000, 901
  • WM 2000, 963
  • BB 2000, 636
  • DB 2000, 917
  • AnwBl 2000, 316



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 25.01.2012 - 1 StR 45/11  

    Abrechnungsbetrug eines privatliquidierenden Arztes für nicht persönlich

    Für die Anwendung einer Auslegungsregel, Vertragsparteien wollen sich gesetzeskonform verhalten und nichts Unredliches anstreben (dazu BGH, Urteil vom 3. Dezember 2003 - VIII ZR 86/03, NJW 2004, 1240; BGH, Urteil vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, NJW 2000, 1333), ist kein Raum, wenn - wie hier festgestellt - Angeklagter und Laborarzt übereinkamen, unter "Verzicht auf die rechtlich gebotene Direktabrechnung" gegenüber dem Patienten dem Laborarzt "eine stetige und möglichst umfangreiche Weiterbeauftragung durch die Einsendeärzte, die ihrerseits an Honoraren beteiligt werden, auf die sie keinen Anspruch haben", zu sichern (UA S. 22 f.).
  • BGH, 10.05.2012 - IX ZR 125/10  

    Haftung einer Rechtsanwaltssozietät: Beratungspflicht gegenüber Rechtsanwälten

    Vor der Anerkennung der eigenständigen Rechtspersönlichkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts hat der Senat angenommen, dass ein Sozietätsanwalt ein ihm angetragenes Mandat im Zweifel zugleich im Namen der übrigen Sozietätsmitglieder annimmt, im Falle von Sozietäten unterschiedlicher Berufsangehöriger jedoch nach dem Parteiwillen regelmäßig nur diejenigen Sozien in den Vertrag einbezogen werden sollen, die auf dem zu bearbeitenden Rechtsgebiet tätig werden dürfen (BGH, Urteil vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, WM 2000, 963, 964; vom 17. Februar 2000 - IX ZR 50/98, WM 2000, 1342, 1344 f).

    aa) Auf der Grundlage der früheren Rechtsprechung, wonach ein Anwaltsvertrag regelmäßig nur mit denjenigen Sozien zustande kommt, die selbst auf dem zu bearbeitenden Rechtsgebiet tätig werden dürfen (BGH, Urteil vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, WM 2000, 963, 964; vom 17. Februar 2000 - IX ZR 50/98, WM 2000, 1342, 1344 f), erfasste die Haftung wegen Schlechterfüllung eines Anwaltsvertrags nicht die berufsfremden Sozien, weil diese nicht Vertragspartner wurden.

  • BGH, 26.09.2002 - I ZR 44/00  

    Anwalts-Hotline

    So hat der Bundesgerichtshof entschieden, daß ein Geschäftsbesorgungsvertrag, der auf eine Rechtsbesorgung und eine sich daraus ergebende treuhänderische Geldverwaltung gerichtet ist, im Zweifel nur mit den Rechtsanwälten, nicht mit den Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern einer Sozietät zustande kommt, der Personen aus verschiedenen Berufen angehören, weil andernfalls wegen eines Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz die Gefahr der Nichtigkeit des geschlossenen Vertrages bestünde (BGH, Urt. v. 16.12.1999 - IX ZR 117/99, NJW 2000, 1333, 1335).
  • BGH, 17.02.2000 - IX ZR 50/98  

    Vergütung für Rechtsberatung durch einen Steuerberater

    Bei einer gemischten Sozietät - wie im vorliegenden Fall - ist ein Vertrag, der zwischen dem Auftraggeber und einem Sozietätsmitglied geschlossen wird, in der Regel dahin auszulegen, daß nur diejenigen Mitglieder der Sozietät die Vertragserfüllung übernehmen sollen, die berufsrechtlich und fachlich dazu befugt sind (BGH, Urt. v. 3. Juni 1993 - IX ZR 173/92, WM 1993, 1677, 1681; v. 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, z.V.b.).
  • BGH, 02.04.2007 - II ZR 325/05  

    Beschlussunfähigkeit des Aufsichtsrats wegen Ausschlusses des Stimmrechts eines

    Dies hindert die Annahme nicht, dass nach dem Parteiwillen auch der den Vertrag unterzeichnende Kläger persönlich Partner des Beratungsvertrages werden sollte (vgl. BGHZ 70, 247, 248 f.; 97, 269, 277; BGH, Urt. v. 19. Januar 1995 - III ZR 107/94, NJW 1995, 1841; v. 16. Dezember 1999 - VK ME 11/99 [richtig: IX ZR 117/99 - d. Red.] , NJW 2000, 1333 f.; Lutter/Drygala, Festschrift Ulmer, S. 381, 383; Drygala, EWiR 2007, 99 f.; vgl. auch BGH, Urt. v. 8. November 2005 - VI ZR 319/04, NJW 2006, 437, 439), weil die Beklagte ersichtlich dem Kläger persönlich besonderes Vertrauen entgegenbrachte und er die Beratung leisten sollte.
  • BGH, 22.01.2016 - V ZR 27/14  

    Erbbaurechtsvertrag mit einer niedersächsischen Gemeinde: Unwirksamkeit wegen

    Ohne Erfolg wendet die Revisionserwiderung dagegen ein, dass die Aufrechterhaltung einzelner Bestimmungen nach dem hypothetischen Parteiwillen nicht in Betracht komme, weil § 139 BGB unanwendbar sei, wenn sich aus dem Zweck der Verbotsnorm eine abweichende Regelung ergebe (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, NJW 2000, 1333, 1335).
  • BGH, 26.06.2008 - IX ZR 145/05  

    Rückwirkende Haftung von berufsfremden Mitgliedern einer gemischten Sozietät von

    a) Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kommt bei Sozietäten unterschiedlicher Berufsangehöriger der Vertrag im Zweifel nur mit denjenigen Sozien zustande, die auf dem zu bearbeitenden Rechtsgebiet tätig werden dürfen (BGH, Urt. v. 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, NJW 2000, 1333, 1334; v. 17. Februar 2000 - IX ZR 50/98, NJW 2000, 1560, 1561; vgl. schon Senatsurt. v. 3. Juni 1993 - IX ZR 173/92, WM 1993, 1677, 1681 unter IV).

    Denn Art. 1 § 1 RBerG ist ein Verbotsgesetz im Sinne von § 134 BGB (BGHZ 37, 258, 261 f; BGH, Urt. v. 7. Mai 1992 - IX ZR 151/91, NJW-RR 1992, 1110, 1115; v. 30. September 1999 - IX ZR 139/98, WM 1999, 2360, 2361; v. 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, aaO S. 1335).

    Deshalb wurde davon ausgegangen, bei einer gemischten Sozietät - wie im vorliegenden Fall - sei ein Vertrag, der zwischen dem Auftraggeber und einem Sozietätsmitglied geschlossen werde, in der Regel dahin auszulegen, dass nur diejenigen Mitglieder der Sozietät die Vertragserfüllung übernehmen sollten, die berufsrechtlich und fachlich dazu befugt seien (BGH, Urt. v. 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, aaO; v. 17. Februar 2000 - IX ZR 50/98, aaO).

  • BGH, 07.11.2013 - VII ZR 167/11  

    Sicherung des Erwerbers im Bauträgervertrag: Wirksamkeit einer durch eine

    Das gilt aber nicht, wenn sich aus dem Zweck des Verbotsgesetzes anderes ergibt (BGH, Urteil vom 21. Oktober 2010 - IX ZR 48/10, NJW 2011, 373, 374; Urteil vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, NJW 2000, 1333, 1335; MünchKommBGB/Armbrüster, 6. Aufl., § 134 Rn. 103; Staudinger/Sack/Seibl, BGB, Neubearbeitung 2011, § 134 Rn. 88; Palandt/Ellenberger, BGB, 72. Aufl., § 134 Rn. 13, § 139 Rn. 18).
  • BVerwG, 21.01.2004 - 6 C 1.03  

    Telekommunikation; Anspruch auf Gewährung besonderen Netzzugang; Genehmigung von

    Darüber hinaus findet § 139 BGB immer dann keine Anwendung, wenn sich insbesondere aus dem Zweck des die Genehmigung vorsehenden Gesetzes eine abweichende Regelung ergibt (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99 - NJW 2000, 1333 ; Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 139 Rn. 18).
  • BGH, 09.12.2010 - IX ZR 44/10  

    Gemischte Beratersozietät aus Rechtsanwälten und Steuerberatern: Verpflichtung

    Insoweit bewendet es bei der bisherigen Rechtsprechung, wenn ein Mandat das berufsrechtlich zulässige Tätigkeitsfeld des zu seiner Wahrnehmung eingeschalteten Sozietätsangehörigen überschreitet, etwa weil der Anstellungsvertrag für den Geschäftsführer einer GmbH nach dem Willen des Mandanten von einem Steuerberater der Sozietät entworfen werden soll (vgl. BGH, Urt. v. 16. Dezember 1999 - IX ZR 117/99, NJW 2000, 1333, 1335; v. 17. Februar 2000 - IX ZR 50/98, NJW 2000, 1560 f).
  • OLG Stuttgart, 13.12.2005 - 6 U 119/05  

    Bankdarlehen im Zusammenhang mit einem geschlossenen Immobilienfonds:

  • OLG Düsseldorf, 20.12.2001 - 23 U 49/01  

    Haftung eines später eintretenden Sozius einer Steuerberatungssozietät für

  • BGH, 26.09.2002 - I ZR 102/00  

    Red. "Info-Genie"

  • OLG Düsseldorf, 13.12.2007 - 24 U 102/07  

    Honoraranspruch des Rechtsanwalts - unwirksamer Anwaltsvertrag bei

  • OLG Saarbrücken, 16.10.2007 - 4 U 149/07  

    Schadenersatzanspruch gegen Steuerberater wegen fehlerhafter Beratungsleistung

  • OLG Düsseldorf, 15.07.2003 - 24 U 6/03  

    "Energie- und Telekommunikationsberatung" als Verstoß gegen Rechtsberatungsgesetz

  • OLG Hamm, 30.10.2007 - 28 U 46/07  

    Anwaltshaftung wegen verjährter Gewährleistungsansprüche aufgrund falscher

  • OLG Dresden, 02.06.2000 - 5 U 2862/99  

    Einlegund einer Berufung; Ausübung einer rechtsberatenden Tätigkeit

  • OLG München, 05.05.2000 - 23 U 6086/99  

    Erforderlichkeit der Zustimmung der Mandanten einer Rechtsanwaltskanzlei bei

  • OLG Stuttgart, 30.12.2005 - 6 U 107/05  

    Finanzierter Fondsbeitritt: Unwirksamkeit eines Darlehensvertrages wegen

  • OLG Bamberg, 08.09.2005 - 1 U 57/05  
  • LSG Bayern, 04.08.2000 - L 4 B 38/00  

    Aussetzung der Vollziehung einer Beitragsforderung ; Anforderungen an die

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 12.02.2002 - L 5 B 34/01  

    Krankenversicherung

  • OLG Stuttgart, 09.01.2001 - 3 Ws 222/00  

    Zustandekommen des Verteidigermandats

  • OLG Köln, 18.09.2000 - 12 U 229/98  

    Verpflichtung zu richtiger und vollständiger Information bei Abschluss eines

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht