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   BGH, 10.10.2013 - IX ZR 30/13   

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https://dejure.org/2013,28839
BGH, 10.10.2013 - IX ZR 30/13 (https://dejure.org/2013,28839)
BGH, Entscheidung vom 10.10.2013 - IX ZR 30/13 (https://dejure.org/2013,28839)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 2013 - IX ZR 30/13 (https://dejure.org/2013,28839)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 184 Abs 2 InsO, § 283 Abs 1 S 2 InsO, § 302 Nr 1 InsO, § 256 Abs 1 ZPO
    Forderungsanmeldung zur Insolvenztabelle: Zulässigkeit einer negativen Feststellungsklage des Schuldners bezüglich des Rechtsgrunds der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung; Beschränkung des Widerspruchs durch eigenverwaltenden Schuldner

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Negative Feststellungsklage eines Insolvenzschuldners gegen einen angemeldeten, nicht titulierten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Isolierter Widerspruch des eigenverwaltenden Schuldners gegen den Rechtsgrund der vorsätzlichen unerlaubten Handlung

  • zvi-online.de

    InsO §§ 184, 302 Nr. 1, § 283 Abs. 1; ZPO § 256 Abs. 1
    Zulässigkeit eines isolierten Widerspruchs gegen den Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung durch den eigenverwaltenden Schuldner

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zum berechtigten Interesse des Schuldners, den Widerspruch gegen den angemeldeten, nicht titulierten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung bereits vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens geltend zu machen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    InsO § 283 Abs. 1 S. 2; InsO § 286
    Negative Feststellungsklage eines Insolvenzschuldners gegen einen angemeldeten, nicht titulierten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Widerspruch und negative Feststellungsklage bei einer deliktischen Forderungsanmeldung

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Schuldner kann ein Feststellungsinteresse daran haben, dass eine Forderung nicht nach § 302 Nr. 1 InsO von der Restschuldbefreiung ausgenommen ist

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit der negativen Feststellungsklage eines Insolvenzschuldners gegen Anmeldung einer als deliktisch qualifizierten Forderung

  • soziale-schuldnerberatung-hamburg.de (Leitsatz)

    Zur negativen Feststellungsklage gegen Forderung, die als Delikt angemeldet wurde

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Schuldner kann sich sofort gegen den Vorwurf der vorsätzlichen unerlaubten Handlung wehren

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    InsO §§ 184, 283 Abs. 1 Satz 2, § 302 Nr. 1; ZPO § 256 Abs. 1
    Isolierter Widerspruch des eigenverwaltenden Schuldners gegen den Rechtsgrund der vorsätzlichen unerlaubten Handlung

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Negative Feststellungsklage eines Insolvenzschuldners beim Rechtsgrund einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Zulässigkeit der negativen Feststellungsklage des Schuldners nach Widerspruch gegen den Rechtsgrund der unerlaubten Handlung" von RA/FAHandels-/GesellschR Heiner Kuna, original erschienen in: ZInsO 2013, 2253 - 2255.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2013, 2265
  • ZIP 2013, 85
  • MDR 2014, 428
  • NZI 2013, 1025
  • FamRZ 2014, 32
  • WM 2013, 2077
  • DB 2013, 2558
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 03.03.2016 - IX ZB 33/14

    Ausnahme von der Restschuldbefreiung: Verjährungseinwand des Schuldners gegenüber

    aa) Zutreffend hat das Beschwerdegericht den nur gegen die Feststellung, dass die Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung stamme, gerichteten Widerspruch des Schuldners als zulässig angesehen (BGH, Urteil vom 18. Januar 2007 - IX ZR 176/05, ZIP 2007, 541 Rn. 10; vom 10. Oktober 2013 - IX ZR 30/13, ZIP 2013, 2265 Rn. 12).

    Die Antragstellerin beruft sich zu Unrecht auf die Senatsentscheidungen vom 2. Dezember 2010 (IX ZR 247/09, BGHZ 187, 337) und vom 10. Oktober 2013 (IX ZR 30/13, ZIP 2013, 2265).

  • BGH, 03.04.2014 - IX ZB 93/13

    Rechte der Insolvenzgläubiger nach Restschuldbefreiung: Erteilung einer

    In diesem Fall muss er nicht einen gegen die Forderung insgesamt gerichteten Widerspruch erheben (BGH, Urteil vom 18. Januar 2007 - IX ZR 176/05, WM 2007, 659 Rn. 10; vom 10. Oktober 2013 - IX ZR 30/13, WM 2013, 2077 Rn. 12 f; MünchKomm-InsO/Schumacher, 3. Aufl., § 178 Rn. 22; HK-InsO/Depré, 6. Aufl., § 184 Rn. 1; Uhlenbruck/Sinz, InsO, 13. Aufl., § 178 Rn. 14, 30; HmbKomm-InsO/Preß/Henningsmeier, InsO, 4. Aufl., § 178 Rn. 5; aA Pape, ZVI 2014, 1, 6).

    Er hindert nicht die Zwangsvollstreckung aus der vollstreckbaren Ausfertigung aus der Tabelle (BGH, Urteil vom 2. Dezember 2010 - IX ZR 41/10, WM 2011, 93 Rn. 8; vom 10. Oktober 2013 - IX ZR 30/13, WM 2013, 2077 Rn. 8; ebenso LG Köln, NZI 2012, 682, 683; FK-InsO/Ahrens, 7. Aufl., § 302 Rn. 17; Schmidt/Jungmann, InsO, 18. Aufl., § 201 Rn. 11; Fuchs, NZI 2002, 298, 302 f; Hain, ZInsO 2011, 1193, 1200 f; Pape/Schaltke in Kübler/Prütting/Bork, InsO 2011, § 184 Rn. 78, 92).

    c) Der Schuldner kann sich, falls die Gläubigerin aus der vollstreckbaren Ausfertigung aus der Tabelle (§ 201 Abs. 2 InsO) die Zwangsvollstreckung gegen ihn betreibt, im Wege der Vollstreckungsgegenklage (§ 767 ZPO) zur Wehr setzen (BGH, Urteil vom 2. Dezember 2010, aaO; vom 10. Oktober 2013, aaO).

  • BGH, 03.04.2014 - IX ZB 83/13

    Insolvenzverfahren: Pflichten des Insolvenzgerichts bei Anmeldung einer Forderung

    In diesem Fall muss er nicht einen gegen die Forderung insgesamt gerichteten Widerspruch erheben (BGH, Urteil vom 18. Januar 2007 IX ZR 176/05, WM 2007, 659 Rn. 10; vom 10. Oktober 2013 IX ZR 30/13, WM 2013, 2077 Rn. 12 f; MünchKomm-InsO/Schumacher, 3. Aufl., § 178 Rn. 22; HK-InsO/Depre, 6. Aufl., § 184 Rn. 1; Uhlenbruck/Sinz, InsO, 13. Aufl., § 178 Rn. 14, 30; HmbKomm-InsO/Preß/Henningsmeier, InsO, Aufl., § 178 Rn. 5; aA Pape, ZVI 2014, 1, 6).

    Er hindert nicht die Zwangsvollstreckung aus der vollstreckbaren Ausfertigung aus der Tabelle (BGH, Urteil vom 2. Dezember 2010 - IX ZR 41/10, WM 2011, 93 Rn. 8; vom 10. Oktober 2013 - IX ZR 30/13, WM 2013, 2077 Rn. 8; ebenso LG Köln, NZI 2012, 682, 683; FK-InsO/Ahrens, 7. Aufl., § 302 Rn. 17; Schmidt/Jungmann, InsO, 18. Aufl., § 201 Rn. 11; Fuchs, NZI 2002, 298, 302 f; Hain, ZInsO 2011, 1193, 1200 f; Pape/Schaltke in Kübler/Prütting/Bork, InsO 2011, § 184 Rn. 78, 92).

    c) Der Schuldner kann sich, falls die Gläubigerin aus der vollstreckbaren Ausfertigung aus der Tabelle (§ 201 Abs. 2 InsO) die Zwangsvollstreckung gegen ihn betreibt, im Wege der Vollstreckungsgegenklage (§ 767 ZPO) zur Wehr setzen (BGH, Urteil vom 2. Dezember 2010, aaO; vom 10. Oktober 2013, aaO).

  • OLG Hamm, 14.12.2018 - 7 U 58/17

    Rechtsweg für eine Klage auf Feststellung, dass eine Forderung nicht von der

    Spiegelbildlich dazu hat der Schuldner ein Interesse an der Feststellung, dass diese Forderung der Restschuldbefreiung unterfällt (vgl. BGH NZI 2013, 1025, 1026 Rn. 6 und 7 m.w.N.; Vallender in: Kraemer/Vallender/Vogelsang, Handbuch zur Insolvenz, 85. Lieferung 2018, Kapitel 18, Rn. 135).

    Er bietet aber nicht den gleich effektiven Rechtsschutz wie die Vollstreckungsgegenklage gem. § 767 ZPO (BGH NZI 2013, 1025, 1026, Rn. 8 ff.).

    Es entspricht auch der ständigen Rechtsprechung des BGH (ZinsO 2009, 279; ZinsO 2013, 2206), dass ein Schuldner zulässig eine negative Feststellungklage erheben kann, um festzustellen, dass eine dem Grunde nach nicht bestrittene angemeldete Forderung nicht eine solche aus unerlaubter Handlung ist (§ 302 Nr. 1, 1. Alt. InsO).

  • BGH, 25.06.2015 - IX ZR 199/14

    Allgemeine Geschäftsbedingungen: Wirksamkeit einer Klausel über den Verzicht auf

    Die Regelungen der Restschuldbefreiung dienen dabei nicht nur dem persönlichen Schutz und dem Persönlichkeitsrecht des Schuldners, dem ein wirtschaftlicher Neubeginn ermöglicht werden soll und für den die vollständige Restschuldbefreiung von existentieller Bedeutung ist (vgl. BGH, Urteil vom 10. Oktober 2013 - IX ZR 30/13, NZI 2013, 1025 Rn. 11; FK-InsO/Kothe, 8. Aufl., Vor §§ 286 ff Rn. 35).
  • FG Baden-Württemberg, 15.06.2016 - 9 K 2564/14

    Masseverbindlichkeit bei Entgeltvereinnahmung auch im Falle der

    Die Unterscheidung zwischen der Person des Schuldners und dessen Amt als Eigenverwalter wird auch durch die Anerkennung eines differenzierend ausgeübten Widerspruchsrechts einerseits als eigenverwaltender Schuldner, der über die Insolvenzmasse verfügt (Anerkennung einer Forderung für die Zwecke des Insolvenzverfahrens), und andererseits als Schuldner, der über sein übriges Vermögen verfügt (Bestreiten einer Forderung hinsichtlich der Nachhaftung), deutlich (Urteil des BGH vom 10. Oktober 2013 IX ZR 30/13, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht und Insolvenzpraxis -ZIP- 2013, 2265).
  • OLG Saarbrücken, 04.09.2014 - 2 W 13/14

    Kostenentscheidung nach Anerkenntnis des Gläubigers hinsichtlich einer negativen

    Auch bietet der Widerspruch ungeachtet des Umstandes, dass "tituliert" im Sinne von § 184 Abs. 2 InsO der Anspruch nur dann ist, wenn der Schuldner nicht nur zur Zahlung verurteilt, sondern auch der Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung festgestellt worden ist, für den Schuldner nicht den gleichen effektiven Rechtsschutz wie die negative Feststellungsklage (BGH, Urt. v. 10.10.2013 - IX ZR 30/13 -, WM 2013, 2077).

    Ohne Erfolg verweist die Beklagte darauf, dass erst durch die Entscheidung des BGH vom 10.10.2013 - IX ZR 30/13 - (aaO) die in Rechtsprechung und Literatur umstrittene Frage, ob der Schuldner die Möglichkeit hat, gegen eine Forderungsanmeldung aus dem Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung negative Feststellungsklage zu erheben, geklärt sei, und dass der Schuldner deshalb entsprechend der "bisher geltenden Praxis" - der im Falle eines Widerspruchs klageberechtigte Gläubiger sei gehalten, den widersprechenden Insolvenzverwalter außergerichtlich zur Anerkennung der Forderung aufzufordern - zu verfahren habe.

  • OLG Koblenz, 30.07.2014 - 13 UF 271/14

    Umfang der Restschuldbefreiung

    Widerspricht der Schuldner dem angemeldeten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung, kann der Gläubiger bereits während des laufenden Insolvenzverfahrens Klage auf Feststellung dieses Rechtsgrundes erheben (BGH IX ZR 30/13, FamRZ 2014, 32, m.w. N).
  • OLG Köln, 17.09.2018 - 21 U 26/18

    Insolvenzforderung durch eine vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung

    Der Verjährung unterliegt nicht der auf Klärung eines Rechtsverhältnisses gerichtete, dem prozessualen Begehren entsprechende Feststellungsanspruch (BGHZ 187, 337 [Rn. 12 ff.]; BGH FamRZ 2014, 32 [Rn. 11]; FK-InsO / Ahrens, § 302 Rn. 83).
  • LSG Thüringen, 06.05.2014 - L 6 KR 951/12
    Schließlich dürfte der mit dem Hauptantrag verfolgte Anspruch bereits unzulässig sein, da der Beschwerdeführer diesbezüglich kein Rechtsschutzbedürfnis hat, sondern sich vielmehr auf die Erhebung einer negativen Feststellungsklage (vgl. BGH, Urteil vom 10. Oktober 2013 - Az.: IX ZR 30/13) vor dem örtlich zuständigen Zivilgericht verweisen lassen muss.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.09.2015 - L 8 R 15/14

    Nachforderung von Sozialbeiträgen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens und

  • LG Mönchengladbach, 16.02.2017 - 6 O 311/14
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