Weitere Entscheidung unten: BGH, 20.07.2010

Rechtsprechung
   BGH, 20.07.2010 - XI ZR 236/07, IX ZR 37/09   

Volltextveröffentlichungen (17)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 377 Abs 1 BGB, § 675j Abs 1 BGB, § 675x Abs 1 BGB, § 675x Abs 2 BGB, § 675x Abs 4 BGB
    Insolvenzfestigkeit einer mittels des SEPA-Basis-Lastschriftverfahrens bewirkten Zahlung; rechtswirksame Übernahme des SEPA-Lastschriftverfahrens in Allgemeine Geschäftsbedingungen; Voraussetzungen einer konkludenten Genehmigung der Kontobelastung durch den Lastschriftschuldner bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen

  • webshoprecht.de

    Zu den Voraussetzungen einer konkludenten Genehmigung der Kontobelastung durch den Lastschriftschuldner bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen

  • Deutsches Notarinstitut PDF

    BGB §§ 377 Abs. 1, 675j Abs. 1, 675x Abs. 1, Abs. 2, Abs. 4, 684 S. 2; InsO § 36 Abs. 1 S. 1
    Insolvenzfestigkeit einer Zahlung mittels des SEPA-Lastschriftverfahrens

  • Jurion

    Insolvenzfestigkeit einer mittels des im November 2009 neu eingeführten SEPA-Lastschriftverfahrens bewirkten Zahlung; Möglichkeit der Nachbildung des Einzugsermächtigungslastschriftverfahren von der Kreditwirtschaft seit Inkrafttreten des neuen Zahlungsdiensterechts nach dem SEPA-Basis-Lastschriftverfahren in Allgemeinen Geschäftsbedingungen; Abhängen der Wirksamkeit der Kontobelastung nach derzeitiger Ausgestaltung des Einzugsermächtigungslastschriftverfahrens von der Genehmigung der Lastschrift durch den Lastschriftschuldner gegenüber seinem Kreditinstitut; Ausschluss einer vorherigen Genehmigung einer Lastschrift durch schlüssiges Verhalten durch eine Genehmigungsfiktion in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kreditinstituts

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Insolvenzfestigkeit von Einzugsermächtigungslastschriften (XI. BGH-Senat)

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 377 Abs. 1, 675j Abs. 1, 675x Abs. 1, Abs. 2, Abs. 4, 684 S. 2; InsO § 36 Abs. 1 S. 1
    Insolvenzfestigkeit einer Zahlung mittels des SEPA-Lastschriftverfahrens

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Zahlung im SEPA-Lastschriftverfahren sofort wirksam; stillschweigende Genehmigung der Lastschrift; Einzugsermächtigung; Widerruf; Rückbuchung; konkludente Genehmigung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Wirksamkeit der Kontobelastung nach derzeitiger Ausgestaltung des Einzugsermächtigungsverfahrens erst mit Genehmigung des Lastschriftschuldners; bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen kann jedenfalls im unternehmerischen Geschäftsverkehr konkludente Genehmigung vorliegen; Insolvenzfestigkeit der mittels des SEPA-Lastschriftverfahrens bewirkten Zahlungen; Einzugsermächtigungsverfahren kann von der Kreditwirtschaft dem SEPA-Lastschriftverfahren nachgebildet werden

  • streifler.de

    BGH stärkt die Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Insolvenzfestigkeit einer mittels des im November 2009 neu eingeführten SEPA-Lastschriftverfahrens bewirkten Zahlung; Möglichkeit der Nachbildung des Einzugsermächtigungslastschriftverfahren von der Kreditwirtschaft seit Inkrafttreten des neuen Zahlungsdiensterechts nach dem SEPA-Basis-Lastschriftverfahren in Allgemeinen Geschäftsbedingungen; Abhängen der Wirksamkeit der Kontobelastung nach derzeitiger Ausgestaltung des Einzugsermächtigungslastschriftverfahrens von der Genehmigung der Lastschrift durch den Lastschriftschuldner gegenüber seinem Kreditinstitut; Ausschluss einer vorherigen Genehmigung einer Lastschrift durch schlüssiges Verhalten durch eine Genehmigungsfiktion in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kreditinstituts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (14)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Einheitliche Rechtsgrundsätze des IX. und des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 377 Abs. 1, § 675j Abs. 1, § 675x Abs. 1, 2, 4, § 684 Satz 2; InsO § 36 Abs. 1 Satz 1
    Zur Insolvenzfestigkeit von Einzugsermächtigungslastschriften (XI. BGH-Senat)

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Insolvenzfestigkeit der Lastschrift

  • info-m.de (Leitsatz)

    Widerruf von Lastschriften: Darf der vorläufige Insolvenzverwalter alle Lastschriften pauschal widerrufen?

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Insolvenzfestigkeit der Lastschrift per Einzugsermächtigung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Mittels SEPA-Lastschriftverfahrens bewirkte Zahlung ist insolvenzfest

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigung

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • anwalt.de (Pressemitteilung)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • Betriebs-Berater (Pressemitteilung)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Genehmigung einer Lastschrift im Einzugsermächtigungsverfahren durch Ausgleich mittels Überweisung

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Einheitliche Rechtsgrundsätze zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    BGH schränkt Widerrufsrecht der Insolvenzverwalter im Lastschriftverfahren ein

Sonstiges (5)

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.07.2010, Az.: XI ZR 236/07 (Insolvenzfestigkeit einer mittels des SEPA-Lastschriftverfahrens bewirkten Zahlung)" von RA/FAStR Guido Krüger und RA Dr. Kai S. Staak, MBA, original erschienen in: BB 2010, 2464 - 2465.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Auf dem Weg zur insolvenzfesten Lastschrift" von RA Markus Langen, LL.M. (Sydney) und RAin Dr. Sonja Lang, original erschienen in: NJW 2010, 3484 - 3486.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Lastschriftwiderruf in der Insolvenz aus Sicht der Finanzverwaltung" von RA Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt und RA Dr. Christian Tetzlaff, original erschienen in: DB 2011, 37 - 45.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Lastschriften in der Insolvenz des Vertragspartners - Neue Chancen durch den BGH" von Prof. Dr. Harald Ehlers, original erschienen in: BBK 2010, 1181 - 1186.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Das Zurückbehaltungsrecht des Steuerberaters im Lastschriftverfahren unter besonderer Berücksichtigung des neuen SEPA-Lastschriftverfahrens" von RA Dennis Weber, LL.M., original erschienen in: DStR 2012, 1296 - 1300.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 186, 269
  • NJW 2010, 3510
  • ZIP 2010, 1556
  • MDR 2010, 1199
  • NZI 2010, 723
  • NZM 2010, 826
  • NJ 2010, 478
  • WM 2010, 1546
  • BB 2010, 2057
  • BB 2010, 2458
  • DB 2010, 1817
  • NZG 2010, 1100
  • NZG 2010, 1115 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (63)  

  • BGH, 22.05.2012 - XI ZR 290/11  

    Entgeltklauseln für die Benachrichtigung des Kunden über die Nichteinlösung einer

    Das gilt jedenfalls solange, bis die Kreditwirtschaft das Einzugsermächtigungsverfahren durch Änderung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf das SEPA-Lastschriftmandat umgestellt haben wird (vergleiche dazu Senatsurteil vom 20. Juli 2010, XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 37 ff.).

    Ein derartiger Zahlungsauftrag liegt jedoch im Zeitpunkt der Nichteinlösung einer Einzugsermächtigungslastschrift - im Unterschied zu den vorab autorisierten SEPA-Lastschriften und der Abbuchungsauftragslastschrift (siehe hierzu die Sonderbedingungen der Banken für den Lastschriftverkehr, Abschn. C. und D., jeweils Nr. 2.2.1; Abschn. B Nr. 2.1.1; vgl. auch Senatsurteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 17 mwN) - nicht vor (Bunte in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 4. Aufl., § 17 Rn. 32b; Baumbach/Hopt, HGB, 35. Aufl., (7) BankGesch Rn. D/33; Nobbe, WM 2011, 961, 962; Strube in Bankrechtstag 2010, S. 115, 128 f.; Koch, Umsetzung des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie, S. 51).

    Die Schuldnerbank greift vielmehr nach der insoweit maßgeblichen Genehmigungstheorie (st. Rspr.; grundlegend Senatsurteil vom 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521; siehe auch Senatsurteile vom 11. April 2006 - XI ZR 220/05, BGHZ 167, 171 Rn. 12 ff. und vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 10), die den Sonderbedingungen der Banken und Sparkassen zugrunde liegt, zunächst ohne Weisung oder Auftrag des Schuldners auf dessen Konto zu.

    Denn die Autorisierung der Belastungsbuchung kann gemäß § 675j Abs. 1 Satz 2 Fall 2 BGB und dem nahezu inhaltsgleichen Art. 54 Abs. 1 Satz 2 Fall 2 der Zahlungsdiensterichtlinie richtlinienkonform auch erst nach Durchführung des Zahlungsvorganges erfolgen (Senatsurteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 36; Bunte, AGB-Banken, 3. Aufl., SB Lastschrift Nr. 2 Rn. 43; MünchKommHGB/Hadding/Häuser, Bd. 5, 2. Aufl., Rn. C 13; Grundmann, WM 2009, 1157, 1158; Laitenberger, NJW 2010, 192 f.; Lohmann/Koch, WM 2008, 57, 62; siehe auch BT-Drucks. 16/11643, S. 105 f.; aA Einsele, AcP 209 (2009), S. 719, 742 Fn. 57 und S. 745).

    Sobald allerdings die Kreditwirtschaft das Einzugsermächtigungsverfahren im Anschluss an die Anregung im Senatsurteil vom 20. Juli 2010 (XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 37 ff.) und im Vorgriff auf die nunmehr durch Verordnung (EU) Nr. 260/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2012 zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 (Abl. EU 2012 Nr. L 94, S. 22) festgelegten Endtermine zur Abschaffung nationaler Lastschriftverfahren (Art. 6 Abs. 2, 16 Abs. 4) durch Änderung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf das SEPA-Lastschriftmandat umgestellt haben wird (vgl. hierzu BT-Drucks. 17/8072 S. 2 f.), wird künftig auch im Einzugsermächtigungsverfahren ein Benachrichtigungsentgelt gemäß § 675o Abs. 1 Satz 4 BGB zulässig sein (Ellenberger in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 4. Aufl., § 58 Rn. 136; Nobbe, WM 2011, 961, 963; ders., WuB IV C. § 307 BGB 4.11; Zahrte, BKR 2011, 386, 388).

  • BGH, 26.10.2010 - XI ZR 562/07  

    Lastschriftverkehr: Konkludente Genehmigung einer Einzugsermächtigungslastschrift

    Zur Frage der konkludenten Genehmigung einer Einzugsermächtigungslastschrift (im Anschluss an das Senatsurteil vom 20. Juli 2010, XI ZR 236/07, WM 2010, 1546, BGHZ 186, 269).

    Das Berufungsgericht geht rechtlich zutreffend davon aus, dass auf Grundlage der für die streitigen Lastschriften geltenden Genehmigungstheorie (grundlegend Senat, Urteile vom 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521, vom 11. April 2006 - XI ZR 220/05, BGHZ 167, 171 Rn. 12 ff. und zuletzt vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 10 f., zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) die im Einzugsermächtigungsverfahren erfolgten Lastschriftbuchungen nicht insolvenzfest waren.

    Wenngleich ein vorläufiger Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt Belastungsbuchungen nicht aus eigenem Recht genehmigen kann, so ist er doch in der Lage, die Genehmigung des Schuldners und den Eintritt der Genehmigungsfiktion zu verhindern, indem er - wie der Kläger am 7. Februar 2006 - solchen Belastungsbuchungen widerspricht (BGH, Urteile vom 25. Oktober 2007 - IX ZR 217/06, BGHZ 174, 84 Rn. 19 und Rn. 24, vom 29. Mai 2008 - IX ZR 42/07, WM 2008, 1327 Rn. 9, vom 10. Juni 2008 - XI ZR 283/07, BGHZ 177, 69 Rn. 38 und vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 11).

    Ebenso verlangt der Regelungszweck der Klausel, den Kunden zu einer möglichst frühzeitigen Klärung des Bestands von Lastschriften anzuhalten, eine Frist, die vom Schuldner bei Genehmigung von Lastschriftbuchungen ohne weiteres unterschritten werden kann (siehe zu der entsprechenden Klausel in den AGB-Banken aF bzw. AGB-Sparkassen aF: Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 43; Bunte in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 12 Rn. 31;Casper in Derleder/Knops/Bamberger, Handbuch zum deutschen und europäischen Bankrecht, 2. Aufl., § 3 Rn. 38; Danco, ZBB 2002, 136, 138; Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 10. Aufl., Anh. § 310 Rn. 96; Pamp in Wolf/Lindacher/Pfeiffer, AGB-Recht, 5. Aufl., Rn. B 33).

    Der Kontoinhaber kann deswegen nicht erwarten, aus seinem Verhalten könnten vor Ablauf der Sechswochenfrist keine Rechtsfolgen abgeleitet werden (Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 43).

    Die kontoführende Bank kann allein aus weiteren Kontodispositionen nicht entnehmen, der Kontoinhaber billige den um die früheren Lastschriftbuchungen geminderten Kontostand (Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 45, 47).

    Jedenfalls im unternehmerischen Geschäftsverkehr, in dem Lastschriftbuchungen von dem Kontoinhaber im Allgemeinen zeitnah nachvollzogen werden, kann bei regelmäßigen Lastschriften, denen der Schuldner bislang nicht widersprochen hat, mit dessen Kenntnis von einem neuen in der Höhe nicht wesentlich abweichenden Lastschrifteinzug nach einer angemessenen Überlegungsfrist bei der kontoführenden Bank die berechtigte Erwartung entstehen, auch diese Belastungsbuchungen sollten Bestand haben (vgl. Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 48).

    Ebenso ist anerkannt, dass ein Verstoß des Kunden gegen diese Prüfungspflicht in beiden Fällen Schadensersatzansprüche der kontoführenden Bank begründen kann (vgl. BGH, Urteile vom 29. Mai 1978 - II ZR 166/77, BGHZ 72, 9, 14 f., vom 29. Januar 1979 - II ZR 148/77, BGHZ 73, 207, 211, vom 24. Juni 1985 - II ZR 277/84, BGHZ 95, 103, 108 f., vom 6. Juni 2000 - XI ZR 258/99, BGHZ 144, 349, 356 und vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 54).

    Die Genehmigungsfiktion ist unterblieben, weil die Schuldnerin durch Anordnung des insolvenzrechtlichen Zustimmungsvorbehalts ihre alleinige Verfügungsbefugnis verloren und der Kläger seine Zustimmung verweigert hat (vgl. Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 54).

  • BGH, 21.04.2015 - XI ZR 234/14  

    Erfüllungswirkung einer Zahlung an einen Betreuten

    Die Erfüllung nach § 362 Abs. 1 BGB tritt regelmäßig als objektive Folge der Leistungsbewirkung ein (Theorie der realen Leistungsbewirkung), ohne dass es weiterer Umstände, insbesondere einer dahingehenden Vereinbarung, bedarf (Senatsurteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 25; BGH, Urteile vom 3. Dezember 1990 - II ZR 215/89, WM 1991, 454, 455 und vom 17. Juli 2007 - X ZR 31/06, WM 2007, 2030 Rn. 17).
  • BGH, 23.11.2010 - XI ZR 370/08  

    Konkludente Genehmigung einer Einzugsermächtigungslastschrift: Weiternutzung des

    Zur Frage der konkludenten Genehmigung einer Einzugsermächtigungslastschrift (im Anschluss an das Senatsurteil vom 20. Juli 2010, XI ZR 236/07, WM 2010, 1546, BGHZ 186, 269).

    Wie der Senat erst nach Erlass des Berufungsurteils in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des IX. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs entschieden hat (Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 11, Rn. 41, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), ist auf Grundlage der für die streitigen Lastschriften geltenden Genehmigungstheorie, an der der Senat für das herkömmliche Einzugsermächtigungsverfahren festhält, ein vorläufiger Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt, auch wenn er Belastungsbuchungen nicht aus eigenem Recht genehmigen kann, doch in der Lage, die Genehmigung des Schuldners und den Eintritt der Genehmigungsfiktion zu verhindern, indem er - wie der Kläger am 15. Januar 2007 - solchen Belastungsbuchungen dauerhaft die Genehmigung versagt (siehe zuletzt Senat, Urteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 11 und vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, Umdruck S. 6, zur Veröffentlichung vorgesehen).

    a) Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann der Kontoinhaber die Belastungsbuchungen gegenüber seiner Bank auch durch schlüssiges Verhalten genehmigen (Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 43 mwN).

    Wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat, kommt eine konkludente ebenso wie eine ausdrückliche Genehmigung auch bereits vor Ablauf der hier in Nr. 7 Abs. 3 der AGB der Beklagten in Übereinstimmung mit Nr. 7 Abs. 3 AGB-Banken aF vereinbarten 6-Wochenfrist in Betracht (Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 43).

    Zwar können jedenfalls im unternehmerischen Geschäftsverkehr, in dem Lastschriftbuchungen von dem Kontoinhaber im Allgemeinen zeitnah nachvollzogen werden, regelmäßige Lastschriften, denen der Schuldner bislang nicht widersprochen hat, mit dessen Kenntnis von einem neuen in der Höhe nicht wesentlich abweichenden Lastschrifteinzug nach einer angemessenen Überlegungsfrist bei der kontoführenden Bank die berechtigte Erwartung begründen, auch diese Belastungsbuchung solle Bestand haben (vgl. BGH, Urteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 48, vom 30. September 2010 - IX ZR 178/09, WM 2010, 2023 Rn. 13 und vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, Umdruck S. 10 ff., zur Veröffentlichung vorgesehen).

    Die kontoführende Bank kann deshalb aus solchen Verfügungen ohne Hinzutreten weiterer Umstände auch bei einem Geschäftskonto nicht entnehmen, der Kontoinhaber billige frühere Lastschriftbuchungen oder den um diese geminderten Kontostand (vgl. Senat, Urteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 45, 47 und vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, Umdruck S. 9, zur Veröffentlichung vorgesehen).

    In einem solchen Fall kann - zumindest nach einer angemessenen Prüffrist - ebenso wie bei einer Abstimmung von Kontoverfügungen mit der Bank (vgl. Senat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 47) aus deren Sicht der Schluss gerechtfertigt sein, die Lastschriftbuchungen würden Bestand haben, da sich der Kunde andernfalls auf leichterem Wege Liquidität hätte verschaffen können, indem er älteren, aus seiner Sicht unberechtigten Belastungsbuchungen widerspricht.

  • BGH, 03.04.2012 - XI ZR 39/11  

    Insolvenzanfechtung: Konkludente Genehmigung gebuchter

    Rechtsfehlerfrei ist das Berufungsgericht allerdings davon ausgegangen, dass ein vorläufiger Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt in der Lage ist, die Genehmigung von Lastschriften zu verhindern, indem er entsprechenden Belastungsbuchungen widerspricht (siehe Senatsurteile vom 10. Juni 2008 - XI ZR 283/07, BGHZ 177, 69 Rn. 32 ff., vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 11, vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 13 und vom 25. Januar 2011 - XI ZR 171/09, WM 2011, 454 Rn. 11).

    Ein Widerspruch des Insolvenzverwalters bleibt indes wirkungslos, soweit zuvor Lastschriftbuchungen von dem Schuldner genehmigt worden sind (Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 41 und vom 22. Februar 2011 - XI ZR 261/09, WM 2011, 688 Rn. 11).

    Zu klären ist aber, ob alle erheblichen Umstände vom Tatrichter umfassend gewürdigt worden sind (Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 44, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 20 und vom 8. November 2011 - XI ZR 158/10, WM 2011, 2358 Rn. 15, jeweils mwN).

    a) Zutreffend ist allerdings die Auffassung des Berufungsgerichts, die kontoführende Bank könne allein der weiteren Nutzung eines Girokontos nicht entnehmen, der Kontoinhaber billige vorausgehende Lastschriften und den um die früheren Lastschriftbuchungen geminderten Kontostand (vgl. Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 45, 47, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 19, vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 17 und vom 8. November 2011 - XI ZR 158/10, WM 2011, 2358 Rn. 14).

    Im hier vorliegenden unternehmerischen Geschäftsverkehr kann die kontoführende Bank weitergehend damit rechnen, dass die Kontobewegungen zeitnah nachvollzogen und überprüft werden (vgl. Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 48 aE, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 21 und vom 3. Mai 2011 - XI ZR 152/09, WM 2011, 1267 Rn. 11).

  • BGH, 25.01.2011 - XI ZR 171/09  

    Konkludente Genehmigung einer Einzugsermächtigungslastschrift; nachträgliche

    Zur Frage der konkludenten Genehmigung einer Einzugsermächtigungslastschrift (im Anschluss an das Senatsurteil vom 20. Juli 2010, XI ZR 236/07, WM 2010, 1546, BGHZ 186, 269).

    Wenngleich ein vorläufiger Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt Belastungsbuchungen nicht aus eigenem Recht genehmigen kann, so ist er doch in der Lage, die Genehmigung des Schuldners und den Eintritt der Genehmigungsfiktion zu verhindern, indem er - wie der Kläger am 10. August 2005 - solchen Belastungsbuchungen widerspricht (siehe zuletzt Senat, Urteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 11, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 11 und vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 13).

    Lastschriftbuchungen können vielmehr ohne Weiteres durch schlüssiges Verhalten auch vor diesem Zeitpunkt genehmigt werden (siehe Senat, Urteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 43, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 16 und vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 15).

    Damit können weder der Kontoinhaber noch das kontoführende Kreditinstitut davon ausgehen, das Verhalten des Kontoinhabers werde vor Ablauf der Sechswochenfrist keine den Bestand der Lastschrift betreffenden Rechtsfolgen auslösen (Senat, Urteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 43 und vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 17).

    Jedenfalls im unternehmerischen Geschäftsverkehr, in dem Lastschriftbuchungen von dem Kontoinhaber im Allgemeinen zeitnah nachvollzogen werden, besteht bei regelmäßigen Lastschriften aus laufenden Geschäftsbeziehungen, denen der Schuldner niemals widersprochen hat, mit dessen Kenntnis von einem neuen in der Höhe nicht wesentlich abweichenden Lastschrifteinzug nach einer angemessenen Überlegungsfrist bei der kontoführenden Bank die berechtigte Erwartung, auch diese Belastungsbuchung solle Bestand haben (vgl. BGH, Urteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 48, vom 30. September 2010 - IX ZR 178/09, WM 2010, 2023 Rn. 13 und vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 21).

  • OLG München, 20.12.2010 - 19 U 2126/09  

    Unternehmensinsolvenzverfahren: Befugnis des vorläufigen Insolvenzverwalters zur

    Der Senat hat u.a. darauf hingewiesen, dass bereits das Schreiben vom 09.01.2008 (Anlage K 5) als - zumindest konkludenter - Lastschriftwiderspruch anzusehen sein könnte, dass die Voraussetzungen von Nr. 7 III AGB-Banken von der Beklagten bisher nicht schlüssig vorgetragen worden seien und dass beabsichtigt sei, die Entscheidung des BGH (Gz. XI ZR 236/07) zu seinem Urteil vom 29.03.2007, Gz. 19 U 4837/06 (WM 2007, 883) abzuwarten.

    Auf das Urteil des BGH vom 20.07.2010, Gz. XI ZR 236/07, und entsprechenden Hinweis des Senats hin hat die Beklagte mit Schriftsatz vom 14.10.2010 im einzelnen zu weiteren für eine konkludente Genehmigung sprechenden Umständen im Sinne dieser BGH-Entscheidung vorgetragen (Bl. 229/252 d.A.); darauf wird Bezug genommen.

    Die kontoführende Bank kann allein aus weiteren Kontodispositionen nicht entnehmen, der Kontoinhaber billige den um die früheren Lastschriftbuchungen geminderten Kontostand (XI. Zivilsenat, Urteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, Versäumnisurteil vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07).

    cc) Ansonsten soll nach der neuen Rspr. des BGH (Urteil vom 20.07.2010, XI ZR 236/07) seitens der kontoführenden Bank auf eine konkludente Genehmigung von Belastungsbuchungen geschlossen werden können, wenn zur Weiterbenutzung des Kontos weitere Umstände hinzutreten, nämlich dass.

    Deshalb ist für die Frage einer konkludenten Genehmigung - anders als bei § 377 HGB - auch nach der Rspr. des XI. Zivilsenats ausschließlich auf den Empfängerhorizont der kontoführenden Bank abzustellen (vgl. Urteil vom 20.07.2010, XI ZR 236/07: "... für die Zahlstelle erkennbar...").

    Deshalb hat der Senat die Beklagte darauf hingewiesen, dass ggf. für jede einzelne betroffene Buchung eine schlüssige Darlegung der dem Urteil vom 20.07.2010, Gz. XI ZR 236/07, zufolge für eine konkludente Genehmigung erforderlichen "weiteren Umstände" und ggf. ein entsprechender Beweisantritt erforderlich wäre.

  • BGH, 22.02.2011 - XI ZR 261/09  

    Lastschriftbuchungen im Einzugsermächtigungsverfahren: Beweislast der

    Weiter hat das Berufungsgericht rechtsfehlerfrei angenommen, dass ein vorläufiger Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt in der Lage ist, eine Genehmigung der Lastschrift durch den Schuldner und den Eintritt der Genehmigungsfiktion zu verhindern, indem er - wie der Nebenintervenient am 13. April 2007 - solchen Belastungsbuchungen widerspricht (siehe Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 11, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 13 und vom 25. Januar 2011 - XI ZR 171/09, zur Veröffentlichung vorgesehen, Umdruck Rn. 11, jeweils mwN).

    Damit bleibt ein Widerruf des Insolvenzverwalters wirkungslos, soweit zuvor Lastschriftbuchungen von dem Lastschriftschuldner genehmigt worden sind (Senatsurteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 41).

    Im Allgemeinen können weder der Kontoinhaber noch das kontoführende Kreditinstitut davon ausgehen, ein Verhalten des Kontoinhabers könne vor Ablauf der in den Geschäftsbedingungen geregelten Widerrufsfrist nicht als konkludente Genehmigung der Lastschrift anzusehen sein (Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, WM 2010, 1546 Rn. 43, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 16 f. und vom 25. Januar 2011 - XI ZR 171/09, zur Veröffentlichung vorgesehen, Umdruck Rn. 12 ff. ).

  • BGH, 10.05.2011 - XI ZR 391/09  

    Lastschriftverkehr: Genehmigungsbedürftigkeit einer Lastschrift bei Umbuchung

    Rechtsfehlerfrei ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass ein Insolvenzverwalter in der Lage ist, die Genehmigung von Lastschriften durch den Schuldner und den Eintritt einer Genehmigungsfiktion zu verhindern, indem er - wie der Kläger am 10. Februar 2008 - solchen Belastungsbuchungen widerspricht (siehe Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 11, vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 13 und vom 25. Januar 2011 - XI ZR 171/09, WM 2011, 454 Rn. 11, jeweils mwN).

    Ein Widerruf des Insolvenzverwalters bleibt hingegen wirkungslos, soweit zuvor Lastschriftbuchungen von dem Lastschriftschuldner genehmigt worden sind (Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 41 und vom 22. Februar 2011 - XI ZR 261/09, WM 2011, 688 Rn. 11).

    Die kontoführende Bank kann allein aus weiteren Kontodispositionen nämlich nicht entnehmen, der Kontoinhaber billige den um die früheren Lastschriftbuchungen geminderten Kontostand (vgl. Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 45, 47, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 19 und vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 17).

    Wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat, kann eine konkludente ebenso wie eine ausdrückliche Genehmigung bereits vor Ablauf der in den Geschäftsbedingungen geregelten Widerrufsfrist in Betracht kommen, da Regelungszweck dieser Klausel gerade die möglichst frühzeitige Klärung des Bestands von Lastschriftbuchungen ist (Senatsurteile vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 43, vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 562/07, WM 2010, 2307 Rn. 14 ff., vom 23. November 2010 - XI ZR 370/08, WM 2011, 63 Rn. 15 und vom 25. Januar 2011 - XI ZR 171/09, WM 2011, 454 Rn. 12 ff.).

    a) Zwar erfolgt nach der für die streitigen Lastschriften geltenden Genehmigungstheorie, an der der Senat für das herkömmliche Einzugsermächtigungsverfahren festhält (Senatsurteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 10 f.; grundlegend Senatsurteile vom 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521 und vom 11. April 2006 - XI ZR 220/05, BGHZ 167, 171 Rn. 12 ff.), bei Personenverschiedenheit von Zahlungspflichtigem und Zahlungsempfänger der Zugriff auf das Konto des zahlungspflichtigen Kontoinhabers unberechtigt, sodass die Belastungsbuchung erst mit dessen Genehmigung wirksam wird (vgl. Senatsurteile vom 14. Februar 1989 - XI ZR 141/88, WM 1989, 520, 521 und vom 11. April 2006 - XI ZR 220/05, BGHZ 167, 171 Rn. 13).

  • OLG Saarbrücken, 31.10.2013 - 4 U 14/13  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückerstattungsanspruch eines Gläubigers gegen

    Dem Bereicherungsanspruch kann nicht entgegengehalten werden, dass die Schuldnerbank bis zur Entscheidung BGHZ 186, 269 Vertrauensschutz auf die Fortgeltung der höchstrichterlichen Rechtsprechung genossen habe.

    Ein solcher Anspruch auf Auskehr der Gutschriften könnte daraus resultieren, dass die Erfüllungswirkung der von der Inkassostelle der Klägerin veranlassten Gutschriften im Valutaverhältnis zur Schuldnerin mit dem von der Insolvenzverwalterin erklärten Widerruf der Einziehungsermächtigung nicht eintreten konnte (so die Genehmigungstheorie, wonach der Gläubiger bis zur Genehmigung der Abbuchung durch den Schuldner keinerlei Rechte aufgrund der Einzugsermächtigung erlangt: BGHZ 186, 242, 244; 186, 269, 273; 177, 69, 74; 174, 84, 88; 144, 349, 353 f.; MünchKomm(BGB)/Casper, 6. Aufl. § 675f Rdnr. 101).

    a) Nach der übereinstimmenden Rechtsprechung des IX. und XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs kann die Genehmigung der Lastschrift nicht nur ausdrücklich, sondern auch durch konkludentes Handeln erklärt werden (BGHZ 186, 269 Rdnr. 48; Urt. v. 26.10.2010 - IX ZR 562/07 ZInso 2010, 2393 Rdnr. 11 ff.; Urt. v. 25.1.2011 - XI ZR 171/09, ZIP 2011, 482 Rdnr. 11 ff.; Urt. vom 1.3.2011 - XI ZR 320/09, ZIP 2011, 826 Rdnr. 13 f.; Urt. v. 3.5.2011 - XI ZR 152/09, ZInsO 2011, 1308 Rdnr. 9 ff.; Urt. v. 26.7.2011 - XI ZR 197/10, ZInsO 2011, 1546 Rdnr. 11; Urt. v. 27.9.2011 - XI ZR 215/10, ZInsO 2011, 1980 Rdnr. 12; Palandt/Sprau, aaO, § 675j Rdnr. 10).

    Ein Vertrauensschutz könnte im vorliegenden Fall nur dann zum Tragen kommen, wenn es - wie die Berufung für sich in Anspruch nimmt - bis zur Entscheidung vom 20.7.2010 - XI ZR 236/10, BGHZ 186, 269 tatsächlich einer gesicherten höchstrichterlichen Rechtsprechung entsprochen hätte, dass eine Genehmigung des Schuldners im Deckungsverhältnis zu seiner Zahlstelle nicht konkludent erfolgen dürfe.

    bb) Der Bundesgerichtshof hat in der zitierten Entscheidung (BGHZ 186, 269) unter Rdnr. 43 den Rechtsstandpunkt, wonach der Kontoinhaber die Belastungsbuchung gegenüber seiner Bank auch durch schlüssiges Verhalten genehmigen könne, bis zur Entscheidung in BGHZ 95, 103, 108 nachgewiesen.

    Von dieser Rechtsprechung hat sich der Bundesgerichtshof in der Entscheidung vom 20.7.2010 (BGHZ 186, 269) nicht in einer Vertrauensschutz erheischenden Weise distanziert: Er hat vielmehr in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung judiziert, dass zu dem Weiterbenutzen des Kontos weitere Umstände hinzutreten müssen, um auf eine konkludente Genehmigung zu schließen.

  • OLG Düsseldorf, 10.09.2012 - 14 U 99/11  

    Anforderungen an den Widerruf von Belastungsbuchungen aufgrund

  • BGH, 08.11.2011 - XI ZR 158/10  

    Girogeschäft der Banken: Anforderungen an einen Rechnungsabschluss mit

  • BGH, 27.09.2011 - XI ZR 215/10  

    Konkludente Genehmigung von Lastschriftbuchungen: Auffüllung des im Guthaben zu

  • BGH, 30.09.2010 - IX ZR 178/09  

    Insolvenzanfechtung: Mittels Lastschrift bewirkte Zahlung des Schuldners;

  • BGH, 03.05.2011 - XI ZR 152/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftabbuchung vom Konto eines Verbrauchers

  • BGH, 01.03.2011 - XI ZR 320/09  

    Einzugsermächtigungslastschriftverfahren: Konkludente Genehmigung der

  • BGH, 25.10.2011 - XI ZR 368/09  

    Insolvenzanfechtung: Konkludente Genehmigung von Lastschriftbuchungen

  • BGH, 29.01.2016 - V ZR 97/15  

    Wohnungseigentum: Aufrechnung eines Wohnungseigentümers gegen Beitragsforderungen

  • BGH, 26.07.2011 - XI ZR 197/10  

    Einzugsermächtigungslastschrift: Konkludente Genehmigung durch den Kontoinhaber

  • BGH, 27.09.2011 - XI ZR 328/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftbuchung

  • BGH, 25.01.2011 - XI ZR 172/09  

    Einzugsermächtigungsverfahren: Konkludente Lastschriftgenehmigung vor Ablauf der

  • BGH, 13.10.2011 - IX ZR 115/10  

    Insolvenzverwalterhaftung: Widerspruch des Insolvenzverwalters gegen die

  • BGH, 01.12.2011 - IX ZR 58/11  

    Insolvenzanfechtung: Konkludente Genehmigung einer Lastschrift über die

  • BGH, 26.07.2011 - XI ZR 36/10  

    Einzugsermächtigungsverfahren: Bereicherungsausgleich nach Verweigerung der

  • BGH, 21.11.2013 - IX ZR 52/13  

    Insolvenzeröffnungswirkung: Kondiktionsanspruch des vorläufigen

  • BGH, 13.12.2012 - IX ZR 1/12  

    Insolvenzanfechtung von Zahlungen eines insolventen Kraftfahrzeughändlers:

  • BGH, 28.06.2012 - IX ZR 219/10  

    Insolvenz des Leasingnehmers: Anspruch des Gläubigers auf Zahlung aus der

  • BGH, 12.01.2012 - IX ZR 95/11  

    Insolvenzanfechtung: Einzahlung der Versicherungsprämien für eine

  • LG Saarbrücken, 27.07.2016 - 5 S 6/16  

    Erfüllungseintritt bei Zahlungen per PayPal

  • OLG Frankfurt, 17.12.2014 - 17 U 221/13  

    Rückbuchung von Lastschrifteinzügen (Steuerschulden) im Hinblick auf die

  • BGH, 21.10.2010 - IX ZR 240/09  

    Insolvenzanfechtung einer Kontoabbuchung aufgrund einer Einziehungsermächtigung:

  • BGH, 15.11.2012 - VII ZR 99/10  

    Ergänzende Auslegung eines dreiseitigen Vertrages: Zahlungspflicht des

  • BGH, 26.06.2014 - IX ZR 130/13  

    Insolvenzeröffnungswirkung: Folgen eines Lastschriftwiderrufs für Darlehensraten

  • OLG Celle, 01.11.2012 - 16 U 71/12  

    Schadensersatz gegen einen vorläufigen Insolvenzverwalter wegen des Widerspruchs

  • OLG Hamm, 22.11.2011 - 27 U 114/11  

    Wirksamkeit der Genehmigung von Abbuchungen durch den Insolvenzverwalter

  • OLG Koblenz, 04.11.2010 - 2 U 671/09  

    Anforderungen an die Genehmigung von Belastungsbuchungen

  • OLG Frankfurt, 16.10.2012 - 14 U 222/11  

    Ansprüche eines Gläubigers bei Rückbuchung von Lastschriften durch den

  • BGH, 03.05.2011 - XI ZR 155/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftabbuchung vom Konto eines Verbrauchers

  • BGH, 03.05.2011 - XI ZR 362/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftabbuchung vom Konto eines Verbrauchers

  • FG Düsseldorf, 28.04.2015 - 11 K 397/15  

    Abflusszeitpunkt bei im Folgejahr fällig werdender Umsatzsteuervorauszahlungen

  • OLG Frankfurt, 23.01.2013 - 4 U 62/12  

    Widerspruch des Insolvenzverwalters gegen Lastschriftbuchung

  • OLG Koblenz, 18.04.2011 - 12 U 1195/09  

    Anspruch eines Insolvenzverwalters auf Rückzahlung der im Lastschriftverfahren

  • OLG Frankfurt, 06.03.2013 - 17 U 7/12  

    Konkludente Genehmigung von Lastschriften im Kontokorrentverhältnis

  • BGH, 13.01.2011 - IX ZR 233/09  

    Insolvenzeröffnungsverfahren: Voraussetzungen der Begründung von

  • OLG Frankfurt, 10.10.2012 - 17 U 215/11  

    Lastschriftabkommen zwischen Volksbanken; unberechtigte Rücklastschrift nach

  • OLG Hamm, 12.01.2012 - 27 U 99/10  

    Insolvenzanfechtung von Steuerzahlungen aufgrund Abbuchungsermächtigungen;

  • SG Oldenburg, 20.05.2011 - S 61 KR 321/10  

    Freiwillige Krankenversicherung - Beitragstragung - Versicherter trägt

  • OLG Köln, 07.04.2010 - 13 U 57/09  

    Anforderungen an einen Rechnungsabschluss im Kontokorrentverhältnis

  • BPatG, 09.05.2017 - 10 W (pat) 141/14  
  • OLG München, 21.03.2011 - 17 U 3574/09  

    Insolvenzfestigkeit einer Einzugsermächtigungslastschrift: Bloßes Schweigen des

  • OLG München, 13.12.2010 - 5 U 3486/10  

    Konkludente Genehmigung von Einzugsermächtigungslastschriften: Täglicher Abruf

  • OLG Düsseldorf, 10.03.2016 - 12 U 36/15  
  • OLG Stuttgart, 21.12.2011 - 9 U 120/11  

    Anfechtung wegen Gläubigerbenachteiligung durch das Offenhalten einer Kreditlinie

  • BGH, 07.07.2011 - IX ZR 160/10  

    Darlegung eines Widerspruchs gegen eine Belastungsbuchung

  • OLG München, 14.05.2012 - 19 U 3420/09  

    Haftung der Bank bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über die

  • FG Münster, 07.09.2011 - 11 V 2576/11  

    Aussetzen der Vollziehung eines Verwaltungsakts bei Bestehen von ernsthaften

  • OLG Stuttgart, 18.12.2012 - 12 U 87/12  

    Unberechtigte Rückgabe von Lastschriften im Interbankenverhältnis: Anspruch der

  • OLG Hamm, 09.12.2014 - 27 U 35/14  

    Insolvenzanfechtung von Lastschriften

  • OLG Hamm, 11.06.2013 - 27 U 4/13  

    Anfechtbarkeit der Einziehung von Umsatzsteuervorauszahlungen; Feststellung der

  • BPatG, 06.06.2013 - 10 W (pat) 6/09  

    Patentbeschwerdeverfahren - "Kompakt-Heizzentrale" - Bewirkung der Zahlung durch

  • LG Paderborn, 07.03.2014 - 2 O 493/13  

    Insolvenzrechtliche Anfechtung bzgl. Steuerzahlungen; Zulässigkeit einer

  • LG Köln, 29.06.2012 - 30 O 145/12  

    Konkludente Genehmigung des Kontoinhabers für regelmäßig widerkehrende

  • LG Dortmund, 19.03.2014 - 5 O 235/13  

    Mängelbeseitigunganspruch aus einem Softwarevertrag

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Rechtsprechung
   BGH, 20.07.2010 - IX ZR 37/09   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 21 InsO, § 22 InsO, § 36 Abs 1 S 2 InsO, § 80 Abs 1 InsO, § 850c ZPO
    Insolvenzverfahren: Befugnis des vorläufigen Verwalters/Treuhänders zur Versagung der Genehmigung für Lastschrifteinlösungen im Einziehungsermächtigungsverfahren

  • Deutsches Notarinstitut PDF

    InsO §§ 21, 22, 36, 80; ZPO §§ 850c, 850i, 850k; BGB § 826
    Keine pauschale Befugnis zur Versagung der Genehmigung im Einzugsermächtigungsverfahren durch (vorläufigen) Insolvenzverwalter

  • Jurion

    Rechtsmacht eines vorläufigen Verwalters/Treuhänders zur Versagung einer Genehmigung in der Insolvenz des Schuldners bei einer im Einziehungsermächtigungsverfahren erfolgten Einlösung einer Lastschrift unter Verwendung des unpfändbaren Schuldnervermögens; Genehmigungsverweigerungsrecht eines vorläufigen Verwalters/Treuhänders hinsichtlich eines im Einzugsermächtigungsverfahren erfolgten und vom Schuldner noch nicht genehmigten Lastschriften

  • ZIP-online.de

    Zur Insolvenzfestigkeit von Einzugsermächtigungslastschriften (IX. BGH-Senat)

  • zvi-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    InsO §§ 21, 22, § 36 Abs. 1 Satz 2, § 80 Abs. 1; ZPO §§ 850c, 850i, 850k a.F.
    Zur Insolvenzfestigkeit von Einzugsermächtigungslastschriften (IX. BGH-Senat)

  • Deutsches Notarinstitut

    InsO §§ 21, 22, 36, 80; ZPO §§ 850c, 850i, 850k; BGB § 826
    Keine pauschale Befugnis zur Versagung der Genehmigung im Einzugsermächtigungsverfahren durch (vorläufigen) Insolvenzverwalter

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht

    Keine Befugnis des Insolvenzverwalters/Treuhänders, einer im Einzugsermächtigungsverfahren unter Verwendung des unpfändbaren Schuldnervermögens eingelösten Lastschrift die Genehmigung zu versagen

  • rechtsportal.de

    Rechtsmacht eines vorläufigen Verwalters/Treuhänders zur Versagung einer Genehmigung in der Insolvenz des Schuldners bei einer im Einziehungsermächtigungsverfahren erfolgten Einlösung einer Lastschrift unter Verwendung des unpfändbaren Schuldnervermögens; Genehmigungsverweigerungsrecht eines vorläufigen Verwalters/Treuhänders hinsichtlich eines im Einzugsermächtigungsverfahren erfolgten und vom Schuldner noch nicht genehmigten Lastschriften

  • ibr-online

    Zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Einheitliche Rechtsgrundsätze des IX. und des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    InsO §§ 21, 22, § 36 Abs. 1 Satz 2, § 80 Abs. 1; ZPO §§ 850c, 850i, 850k a. F.
    Zur Insolvenzfestigkeit von Einzugsermächtigungslastschriften (IX. BGH-Senat)

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Einigung auf einheitliche Rechtsgrundsätze zu Insolvenzfestigkeit

  • info-m.de (Leitsatz)

    Mieterinsolvenz: Darf der Insolvenzverwalter die Lastschriften pauschal widerrufen?

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Einheitliche Rechtsgrundsätze des IX. und des XI. ZS zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigung

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • rechtspflegerforum.de (Leitsatz)
  • Betriebs-Berater (Pressemitteilung)

    Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Einheitliche Rechtsgrundsätze zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    BGH schränkt Widerrufsrecht der Insolvenzverwalter im Lastschriftverfahren ein

Besprechungen u.ä. (2)

Sonstiges (8)

  • jurion.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Lastschriften in der Insolvenz des Schuldners - Vorhang zu, alle Fragen offen?" von Vors. Richter am BGH a.D. Dr. h. c. Gerd Nobbe, original erschienen in: ZIP 10/2012, 1937 - 1947.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Auf dem Weg zur insolvenzfesten Lastschrift" von RA Markus Langen, LL.M. (Sydney) und RAin Dr. Sonja Lang, original erschienen in: NJW 2010, 3484 - 3486.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Der "Lastschrift-Friedensschluss" vom 20. 7. 2010 und seine Auswirkungen auf die Insolvenzverwaltungspraxis" von RA Dr. Magnus Wagner, LL.M.oec., original erschienen in: NZI 2010, 785 - 790.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Lastschrift und Insolvenz - Durchbruch in Rechtsprechung und Praxis oder unendliche Geschichte?" von RA Dr. Klaus U. Eyber, original erschienen in: ZInsO 2010, 2363 - 2382.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Handlungsoptionen des Insolvenzverwalters als Reaktion auf die neue Rechtsprechung des BGH zum Einzugsermächtigungsverfahren - Zugleich Besprechung BGH v. 20.07.2010 - IX ZR 37/09, ZIP 2010, 1552 ..." von RA/InsVerw Dr. iur. Magnus Wagner, LL.M. oec., original erschienen in: ZIP 2011, 846 - 854.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Entlastung für Mieter beim Lastschriftwiderruf" von RAin Dr. R. Claudia Cymutta, original erschienen in: WuM 2010, 667 - 669.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.07.2010, Az.: IX ZR 37/09 (Einheitliche Rechtsgrundsätze des IX. und des XI. Zivilsenats zur Insolvenzfestigkeit der Einzugsermächtigungslastschrift)" von RA/Insolvenzverwalter Dr. Michael Flitsch, original erschienen in: BB 2010, 2072 - 2076.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.07.2010, Az.: IX ZR 37/09 (Zur Insolvenzfestigkeit von Einzugsermächtigungslastschriften)" von RAin Bettina Kriegel, original erschienen in: InsbürO 2010, 352 - 355.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 186, 242
  • NJW 2010, 3517
  • ZIP 2010, 1552
  • MDR 2010, 1202
  • NZI 2010, 731
  • NZM 2010, 833
  • NJ 2010, 478
  • FamRZ 2010, 1657
  • WM 2010, 1543
  • BB 2010, 1993
  • BB 2010, 2072
  • DB 2010, 1814
  • NZG 2010, 1100



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BAG, 16.02.2012 - 6 AZR 553/10  

    Frage nach der Schwerbehinderung im Arbeitsverhältnis

    Im Allgemeinen ist davon auszugehen, dass der (vorläufige) Verwalter gesetzmäßig handelt (vgl. BGH 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09 - Rn. 26, BGHZ 186, 242) .
  • BGH, 26.04.2012 - IX ZR 74/11  

    Insolvenzanfechtung: Vorsatzanfechtung bei vereinbarungsgemäßer Weiterleitung von

    Handelt es sich um eine Privatperson, kann die Zahlung aus dem unpfändbaren Schonvermögen herrühren (BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 13 ff).
  • BGH, 10.07.2014 - IX ZR 280/13  

    Insolvenzanfechtung: Begleichung einer Geldstrafe durch den zahlungsunfähigen

    bb) Aus der Senatsentscheidung zum Lastschriftwiderruf vom 20. Juli 2010 (IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 16 f) ergibt sich nichts anderes.
  • OLG Frankfurt, 17.12.2014 - 17 U 221/13  

    Rückbuchung von Lastschrifteinzügen (Steuerschulden) im Hinblick auf die

    Für die beteiligten Banken könne nichts anderes gelten, nachdem die Rechtsprechung zur konkludenten Genehmigung von Lastschrifteinzügen erst durch die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 20.07.2010 IX ZR 37/09 und XI ZR 236/07 geändert worden sei.

    Die Voraussetzungen für eine Lastschriftgenehmigung seien von der Rechtsprechung des BGH im April 2009 noch nicht geklärt gewesen, sondern erst durch die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 20.07.2010 IX ZR 37/09 und XI ZR 236/07 vom 20.07.2009.

    Die Gläubigerbank ist verpflichtet, die ihrem Kunden zu Unrecht entzogene Buchposition durch berichtigten Kontoausweis seines Forderungsbestandes wieder herzustellen (vgl. BGH, Urteil vom 28.06.2012 IX ZR 219/10, WM 2012, 1490 Rn. 14 und BGH-Urteil vom 20.07.2010, IX ZR 37/09, WM 2010, 1543 bis 1546, Rn. 30 = BGHZ 186, S. 242 Rn. 30).

    Die Rückbuchung der streitgegenständlichen Lastschrifteinzüge der Klägerin im Zeitraum 10.01.2009 bis 12.03.2009 war unberechtigt, ohne dass es auf die bis zu den Entscheidungen vom 20.07.2010 IX ZR 37/09 (WM 2010, 1543 bis 1546) und XI ZR 236/07 (WM 2010, 1546 bis 1555) divergierende Rechtsprechung des neunten und des elften Zivilsenats des Bundesgerichtshofs ankäme, ob der Insolvenzverwalter befugt ist, im Einzugsermächtigungsverfahren gebuchten Lastschriften unabhängig davon zu widersprechen, ob dem Schuldner eine sachlich berechtigte Einwendung gegen die Gläubigerforderung zusteht (vgl. BGHZ 161, S. 49, 52; 174, 84, 87; BGH-Urteil vom 21.09.2006, IX ZR 173/02, WM 2006, 2009, 2092, 2093; BGH-Urteil vom 29.05.2008, IX ZR 42/07, NZI 2008, 482, 483) oder ob ihm diese Befugnis nur insoweit zusteht, als sie auch der Insolvenzschuldnerin zugestanden hätte, also nur bei Vorliegen sachlich berechtigter Einwendung gegen die Forderung selbst (vgl. BGHZ 177, S. 69 Teilziffer 19).

    Dabei schließt die Genehmigungsfiktion in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute eine vorherige Genehmigung durch schlüssiges Verhalten nicht aus (vgl. Entscheidung des BGH vom 20.07.2010 IX ZR 37/09, u. a. BGHZ 186, S. 242, 243 Rn. 13, 18, 21, 22, 23 und 24 sowie XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 bis 295, Rn. 43, 44 und 48).

    Aber auch die Beklagte zu 1) - wie auch die Beklagte zu 2) - durfte zum Zeitpunkt der Rückbuchungen ohne Verschulden davon ausgehen, dass ein vorläufiger Insolvenzverwalter mit bloßem Zustimmungsvorbehalt pauschal, ohne nähere Prüfung sämtlicher Belastungsbuchungen und ohne nähere Prüfung von deren Berechtigung die Genehmigung der Lastschrifteinzügen versagen und deren Rückbelastung verlangen durfte, ohne dabei in Betracht zu ziehen, dass im Einzelfall auch eine frühere konkludente Genehmigung seitens des Schuldners in Betracht zu ziehen ist (vgl. dazu auch BGH v. 28.06.2012, IX ZR 219/10, NJW 2012, 2008, 100 und BGH, Urteil vom 20.07.2010 IX ZR 37/07, NJW 2010, 3517, Rn. 31).

    Eine infolge unbegründeter Rückbuchung eines wirksamen Lastschrifteinzugs entstandene Buchposition des Schuldners gegenüber seiner Bank kann nicht als ungerechtfertigte Vermögensverschiebung im Valutaverhältnis rückgängig gemacht werden (vgl. BGH-Urteil vom 20.07.2010 IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 30 und BGH-Urteil vom 28.06.2012, IX ZR 219/10, BGHZ 194, Seite 1 - 14 Rn. 14 sowie unter Bezugnahme auf diese Urteile OLG Frankfurt am Main vom 23.01.2013, 4 U 62/12, ZIP 2013, 1634 - 1638 Rn. 31).

  • BGH, 30.09.2010 - IX ZR 178/09  

    Insolvenzanfechtung: Mittels Lastschrift bewirkte Zahlung des Schuldners;

    Erhebt der Schuldner in Kenntnis eines erneuten Lastschrifteinzugs, der den bereits genehmigten nicht wesentlich übersteigt, gegen diesen nach einer angemessenen Überlegungsfrist keine Einwendungen, so kann auf Seiten der Zahlstelle die berechtigte Erwartung entstehen, auch diese Belastungsbuchung solle Bestand haben (BGH, Urt. v. 20. Juli 2010, aaO).

    Die Einziehungsermächtigung begründet keine Befugnis, über das Konto des Schuldners zugunsten des Gläubigers zu verfügen, sondern sie gestattet diesem nur die Benutzung eines von der Kreditwirtschaft entwickelten technischen Verfahrens (BGHZ 167, 171, 173 f Rn. 11; BGH, Urt. v. 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, WM 2010, 1543 Rn. 6, z.V.b. in BGHZ).

    Im Zuge der auch im Übrigen erzielten Einigung (vgl. Urt. v. 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, ZIP 2010, 1552; v. 20. Juli 2010 - IX ZR 236/07, ZIP 2010, 1556) schließt sich der Senat im Ergebnis der Auffassung des XI. Zivilsenats an, wonach eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute fingierte Genehmigung nicht nur im Rechtsverhältnis zum endgültigen und vorläufigen "starken" Insolvenzverwalter, sondern auch gegenüber dem vorläufigen Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt wirkt.

  • BGH, 28.06.2012 - IX ZR 219/10  

    Insolvenz des Leasingnehmers: Anspruch des Gläubigers auf Zahlung aus der

    Diesem bleibt es überlassen, gegenüber seiner Bank die fehlerhafte Kontenberichtigung rückgängig zu machen (im Anschluss an BGH, Urteil vom 20. Juli 2010, IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 30).

    Die vom XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs noch in seinem Urteil vom 10. Juni 2008 (XI ZR 283/07, BGHZ 177, 69 Rn. 17, 19) bei schuldrechtlich grundlosem Widerspruch des vorläufigen Insolvenzverwalters gegen Lastschriften bejahte Erfüllung des objektiven und subjektiven Deliktstatbestandes, auf die sich das Berufungsgericht gestützt hat, ist durch die neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs überholt, obwohl ein solcher Anspruch bei insolvenzrechtlich unberechtigtem Widerspruch des (vorläufigen) Insolvenzverwalters auch weiterhin in Betracht kommt (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 27).

    Die Schuldnerin hat hierdurch keine Forderung gegen ihre Bank zurückerlangt, sondern lediglich eine Buchposition (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2010, aaO Rn. 30; vom 27. September 2011 - XI ZR 328/09, aaO Rn. 20).

    Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 20. Juli 2010 (aaO) dargelegt, die infolge unbegründeter Rückbuchung eines wirksamen Lastschrifteinzugs entstandene Buchposition des Schuldners gegenüber seiner Bank könne nicht als ungerechtfertigte Vermögensverschiebung im Valutaverhältnis rückgängig gemacht werden.

  • BGH, 13.10.2011 - IX ZR 115/10  

    Insolvenzverwalterhaftung: Widerspruch des Insolvenzverwalters gegen die

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der vorläufige Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt grundsätzlich befugt, im Einzugsermächtigungsverfahren erfolgten Lastschriften zu widersprechen, unabhängig davon, ob dem Schuldner eine sachlich-rechtliche Einwendung gegen die Gläubigerforderung zusteht (BGH, Urteil vom 4. November 2004 - IX ZR 22/03, BGHZ 161, 49, 52 ff; vom 25. Oktober 2007 - IX ZR 217/06, BGHZ 174, 84 Rn. 19; vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 12; vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 7; vom 1. März 2011 - XI ZR 320/09, NZI 2011, 321 Rn. 11).

    Einschränkungen bestehen lediglich im Insolvenzverfahren über das Vermögen einer natürlichen Person, wo der (vorläufige) Insolvenzverwalter vorab zu prüfen hat, ob die jeweilige Lastschrift unter Verwendung des unpfändbaren Schuldnervermögens eingelöst worden ist; dem (vorläufigen) Insolvenzverwalter fehlt die Rechtsmacht, auf das Schonvermögen des Schuldners zuzugreifen (§ 36 Abs. 1 Satz 2 InsO analog; vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, Rn. 13 ff).

    Widerspricht er gleichwohl und führt der Widerspruch zu einer Rückbuchung, wird dadurch eine Rechtsposition des Gläubigers beeinträchtigt, so dass der Anwendungsbereich des § 826 BGB grundsätzlich eröffnet ist (BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, aaO Rn. 27).

    Sie gestattet ihm lediglich die Nutzung des von der Kreditwirtschaft entwickelten technischen Verfahrens des Lastschrifteinzugs (BGH, Urteil vom 11. April 2006 - XI ZR 220/05, BGHZ 167, 171 Rn. 11; vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, aaO Rn. 10; vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, aaO Rn. 6; vom 30. September 2010 - IX ZR 178/09, NZI 2010, 938 Rn. 18).

  • OLG Celle, 01.11.2012 - 16 U 71/12  

    Schadensersatz gegen einen vorläufigen Insolvenzverwalter wegen des Widerspruchs

    Das Landgericht hätte deshalb entsprechend der Rechtsprechung des BGH (XI ZR 236/07 und IX ZR 37/09) eine konkludente Genehmigung annehmen müssen.

    Der Senat folgt der Rechtsprechung des 9. Zivilsenats des BGH (vgl. IX ZR 37/09; IX ZR 115/10; IX ZR 231/09).

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der vorläufige Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt grundsätzlich befugt, im Einzugsermächtigungsverfahren erfolgten Lastschriften zu widersprechen, unabhängig davon, ob dem Schuldner eine sachlich-rechtliche Einwendung gegen die Gläubigerforderung zusteht (BGH, Urteil vom 4. November 2004 - IX ZR 22/03, BGHZ 161, 49 ,52 ff; vom 25. Oktober 2007 - IX ZR 217/06, BGHZ 174, 84Rn. 19; vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269Rn. 12; vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 7; vom 1. März 2011 - XI ZR 320/09, NZI 2011, 321 Rn. 11).

    Einschränkungen bestehen lediglich im Insolvenzverfahren über das Vermögen einer natürlichen Person, wo der (vorläufige) Insolvenzverwalter vorab zu prüfen hat, ob die jeweilige Lastschrift unter Verwendung des unpfändbaren Schuldnervermögens eingelöst worden ist; dem (vorläufigen) Insolvenzverwalter fehlt die Rechtsmacht, auf das Schonvermögen des Schuldners zuzugreifen (§ 36 Abs. 1 Satz 2 InsO analog; vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, Rn. 13 ff).

    Widerspricht er gleichwohl und führt der Widerspruch zu einer Rückbuchung, wird dadurch eine Rechtsposition des Gläubigers beeinträchtigt, so dass der Anwendungsbereich des § 826 BGB grundsätzlich eröffnet ist (BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, a.a.O. Rn. 27).".

    Auch der BGH (IX ZR 37/09, [...] Rn. 11) hat sich im Übrigen dagegen ausgesprochen, eine konkludente Genehmigung vorschnell zu bejahen und hält die Umstände des Einzelfalls für maßgebend.

  • BGH, 13.12.2012 - IX ZR 1/12  

    Insolvenzanfechtung von Zahlungen eines insolventen Kraftfahrzeughändlers:

    Der Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen konnte außerdem ein berechtigtes Interesse daran haben, die bei Wahl des bisherigen Einzugsermächtigungsverfahrens mit der Insolvenz des Schuldners verbundenen besonderen Risiken (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 7 mwN; vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 11 f) zu vermeiden.

    Denn die Erfüllung im Valutaverhältnis tritt bei Ausübung einer Einzugsermächtigung erst dann ein, wenn der Schuldner dem Gläubiger durch den Widerspruch bei seiner Bank die Leistung nicht mehr entziehen kann (BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, aaO Rn. 6 mwN).

  • BGH, 03.05.2011 - XI ZR 152/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftabbuchung vom Konto eines Verbrauchers

    Sollte das Berufungsgericht nach erneuter Verhandlung zu dem Ergebnis kommen, dass alle oder einzelne Lastschriftbuchungen nicht vom Schuldner genehmigt worden sind, wird es zu klären haben, ob dem Lastschriftwiderspruch entgegensteht, dass die betroffenen Abbuchungen aus dem Schonvermögen des Schuldners befriedigt worden sind (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2010 - IX ZR 37/09, BGHZ 186, 242 Rn. 13 ff.).
  • BGH, 27.09.2011 - XI ZR 328/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftbuchung

  • BGH, 29.01.2015 - IX ZR 258/12  

    Insolvenzeröffnungswirkung: Bereicherungsrechtlicher Rückzahlungsanspruch nach

  • BGH, 01.03.2011 - XI ZR 320/09  

    Einzugsermächtigungslastschriftverfahren: Konkludente Genehmigung der

  • BGH, 04.12.2014 - IX ZB 60/13  

    Vergütung des Insolvenzverwalters: Angemessenheit der Vergütungsfestsetzung nach

  • OLG München, 20.12.2010 - 19 U 2126/09  

    Unternehmensinsolvenzverfahren: Befugnis des vorläufigen Insolvenzverwalters zur

  • OLG Frankfurt, 23.01.2013 - 4 U 62/12  

    Widerspruch des Insolvenzverwalters gegen Lastschriftbuchung

  • BGH, 26.06.2014 - IX ZR 130/13  

    Insolvenzeröffnungswirkung: Folgen eines Lastschriftwiderrufs für Darlehensraten

  • OLG Koblenz, 04.11.2010 - 2 U 671/09  

    Anforderungen an die Genehmigung von Belastungsbuchungen

  • SG Oldenburg, 20.05.2011 - S 61 KR 321/10  

    Freiwillige Krankenversicherung - Beitragstragung - Versicherter trägt

  • OLG Hamm, 02.12.2010 - 27 U 55/10  

    Anfechtung der Bezahlung von Umsatzsteuerschulden der Organträgerin durch die

  • AG Bonn, 09.08.2012 - 111 C 98/11  

    Anspruch eines Insolvenzverwalters auf Rückbuchung eines Geldbetrags auf das

  • BGH, 21.10.2010 - IX ZR 240/09  

    Insolvenzanfechtung einer Kontoabbuchung aufgrund einer Einziehungsermächtigung:

  • FG München, 21.06.2012 - 10 K 3566/09  

    Folgen der Insolvenz des Mitinhabers eines sog. Oder-Kontos - Zinsen für

  • AG Göttingen, 08.09.2011 - 74 IN 235/09  

    Vergütung des Insolvenzverwalters: Vergütungsabschlag auf den Anteil eines

  • BGH, 13.01.2011 - IX ZR 233/09  

    Insolvenzeröffnungsverfahren: Voraussetzungen der Begründung von

  • BGH, 03.05.2011 - XI ZR 155/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftabbuchung vom Konto eines Verbrauchers

  • BGH, 03.05.2011 - XI ZR 362/09  

    Konkludente Genehmigung einer Lastschriftabbuchung vom Konto eines Verbrauchers

  • OLG Saarbrücken, 31.10.2013 - 4 U 14/13  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückerstattungsanspruch eines Gläubigers gegen

  • BGH, 07.07.2011 - IX ZR 160/10  

    Darlegung eines Widerspruchs gegen eine Belastungsbuchung

  • FG Münster, 07.11.2011 - 11 V 2705/11  

    Insolvenzverwalter vorläufig nicht auskunftspflichtig!

  • BGH, 20.12.2010 - IX ZR 72/10  

    Schadensersatz eines Lastschriftgläubigers bei Widerspruch eines

  • OLG Koblenz, 18.04.2011 - 12 U 1195/09  

    Anspruch eines Insolvenzverwalters auf Rückzahlung der im Lastschriftverfahren

  • LG Frankfurt/Main, 15.02.2012 - 4 O 39/11  

    Ungerechtfertigte Bereicherung und sittenwidrige Schädigung durch den

  • FG Münster, 16.08.2011 - 11 V 1844/11  

    AdV eines Auskunfts- und Vorlageersuchens im Insolvenzverfahren

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