Weitere Entscheidung unten: BGH, 24.07.2007

Rechtsprechung
   BGH, 24.05.2007 - IX ZR 89/06   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • verkehrslexikon.de

    Zur Schadensersatzhaftung des Anwalts wegen des unterlassenen Hinweises auf die Gebührenberechnung nach dem Gegenstandswert

  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer

    BRAO § 49b Abs. 5; BGB § 280 Abs. 1, § 311 Abs. 2
    Hinweispflicht auf Gegenstandswert

  • Jurion

    Schadensersatzpflicht eines Rechtsanwalts bei unterlassenem Hinweis auf die Berechnung der Gebühren aufgrund des Gegenstandswerts; Mitteilung hinsichtlich der Berechnung einer Beratungsgebühr; Schadensersatzansprüche des Mandanten bei Verletzung von Berufspflichten

  • nwb

    AO § 49b Abs. 5; BGB § 280 Abs. 1, § 311 Abs. 2

  • BRAK-Mitteilungen

    Zur Hinweispflicht auf die Abrechnung nach dem Gegenstandswert

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2007, Seite 175

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Schadensersatzpflicht des Rechtsanwalts, der es versäumt, den Mandanten vorab darauf hinzuweisen, dass die Gebühren für seine Tätigkeit sich nach dem Gegenstandswert richten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BRAO § 49b Abs. 5; BGB § 280 Abs. 1 § 311 Abs. 2
    Anwaltsregress - Aufklärungspflichten eines Rechtsanwalts hinsichtlich der Höhe der Vergütung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kein Hinweis auf Gegenstandsgebühren: Schadensersatzpflicht!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Hinweispflicht auf Gegenstandswert

  • info-m.de (Leitsatz)

    Anwaltsgebühren: Muss der Rechtsanwalt darauf hinweisen, dass er nach dem Gegenstandswert abrechnet?

  • lawgistic.de (Kurzmitteilung/Auszüge)

    § 49b BRAO
    Hinweispflicht zur Höhe der Rechtsanwaltsvergütung:

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 27 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 49b Abs. 5 BRAO
    Hinweispflicht auf Streitwertabhängigkeit des Anwaltshonorars

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Deutsche Anwaltsgebühr und anwaltliche Hinweispflicht

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Deutsche Anwaltsgebühr und anwaltliche Hinweispflicht nach § 49 b Abs. 5 BRAO

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Rechtsanwalt muss grundsätzlich auf Höhe der Anwaltsgebühren ungefragt nicht hinweisen - Hinweispflicht bezieht sich auf Bemessung der Gebühren nach dem Gegenstandswert

Besprechungen u.ä. (4)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Berufsrecht - Verstoß gegen § 49b Abs. 5 BRAO kann Schadenersatzpflicht auslösen

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Schadensersatzpflicht des Rechtsanwalts bei unterlassenem Hinweis bzgl. Gebührenabrechnung nach dem Gegenstandswert

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 27 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 49b Abs. 5 BRAO
    Hinweispflicht auf Streitwertabhängigkeit des Anwaltshonorars

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsanwalt muss auf Abrechnung nach dem Gegenstandswert hinweisen! (IBR 2007, 1327)

Sonstiges (4)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 24.05.2007, Az.: IX ZR 89/06 (Aufklärungspflicht bei Abrechnung nach dem Gegenstandswert)" von RA Max Klessinger, original erschienen in: ZErb 2007, 416 - 418.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Urteil des BGH vom 24.05.2007, Az.: IX ZR 89/06 (Haftung: Hinweispflicht auf Streitwertabhängigkeit des Anwaltshonorars, § 49b Abs. 5 BRAO)" von RA Holger Grams, original erschienen in: BRAK-Mitt 2007, 159.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil vom 24.05.2007, Az.: IX ZR 89/06 (Verletzung der Hinweispflicht nach § 49b Abs. 5 BRAO)" von Heinz Hansens, original erschienen in: ZfS 2007, 466 - 467.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Hinweispflicht auf Abrechnung nach dem Gegenstandswert" von Herbert P. Schons, original erschienen in: AGS 2007, 389.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2007, 2332
  • MDR 2007, 1046
  • FamRZ 2007, 1322
  • VersR 2007, 1377
  • WM 2007, 1390
  • DB 2007, 1639
  • AnwBl 2007, 628



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 21.10.2010 - IX ZR 37/10  

    Vergütung des Rechtsanwalts: Herabsetzung des Zeithonorars für einen

    Der Umstand, dass die Berechnung sachlich unzutreffend ist, nimmt der Berechnung nicht ihre Wirkung nach § 18 Abs. 1 Satz 1 BRAGO (BGH, Urt. v. 4. Juli 2002 - IX ZR 153/01, WM 2003, 89, 91, zu § 18 Abs. 1 BRAGO; v. 24. Mai 2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 Rn. 7 zu § 10 Abs. 1 RVG).
  • BGH, 11.10.2007 - IX ZR 105/06  

    Darlegungs- und Beweislast für den Hinweis des Rechtsanwalts auf die Abhängigkeit

    Danach ist der Rechtsanwalt, der den Mandanten vor Übernahme des Auftrags schuldhaft nicht darauf hinweist, dass sich die für seine Tätigkeit zu erhebenden Gebühren nach dem Gegenstandswert richten, dem Mandanten zum Ersatz des hierdurch verursachten Schadens verpflichtet (BGH, Urt. v. 24. Mai 2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332).

    Eine schuldhafte Verletzung dieser Pflicht führt deshalb gemäß § 280 Abs. 1, § 311 Abs. 2 BGB zur Schadensersatzpflicht des Rechtsanwalts (BGH, Urt. v. 24. Mai 2007, aaO S. 2333 f).

  • OLG München, 30.11.2016 - 15 U 1298/16  

    Zur Zulässigkeit einer Mindesthonorarklausel

    Eine Verpflichtung des Rechtsanwalts, den Mandanten ungefragt über die voraussichtliche Höhe der gesetzlichen Gebühren aufzuklären, besteht aber grundsätzlich nicht (BGH, Beschl. v. 20.11.2008 - IX ZR 34/06, AGS 2010, 216; BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333, Rn. 9; Vill in Fischer u. a., Handbuch der Anwaltshaftung, 4. Aufl. 2015, § 2 Rn. 186).

    Eine Verpflichtung des Rechtsanwalts, den Mandanten ungefragt über die voraussichtliche Höhe der gesetzlichen Gebühren aufzuklären, besteht grundsätzlich nicht (BGH, Beschl. v. 20.11.2008 - IX ZR 34/06, AGS 2010, 216; BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333, Rn. 9; Vill in Fischer u. a., Handbuch der Anwaltshaftung, 4. Aufl. 2015, § 2 Rn. 186).

    Diese Aussage würde eine Berechnung der Vergütung im Voraus erfordern, die ungefragt grundsätzlich nicht geschuldet wird (BGH, Beschl. v. 20.11.2008 - IX ZR 34/06, AGS 2010, 216; BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333, Rn. 9; Vill in Fischer u. a., Handbuch der Anwaltshaftung, 4. Aufl. 2015, § 2 Rn. 186).

  • AG Bad Segeberg, 13.11.2014 - 17a 185/13  
    Jedoch kann dem Mandanten gegen den Rechtsanwalt ein Schadensersatzanspruch gemäß §§ 280 Abs. 1, 311 Abs. 2 Nr. 1, 2 BGB zustehen (Anschluss an BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06; OLG Hamm, Urt. v. 16.06.2009 - 28 U 1/09).

    Zudem führt ein Verstoß gegen § 49b Abs. 5 BRAO zwar nicht zum Verlust des Honoraranspruchs des Rechtsanwaltes, jedoch kann hieraus ein Anspruch des Mandanten auf Zahlung von Schadensersatz folgen (BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., [...] Rn. 12 ff.; OLG Hamm, Urt. v. 16.06.2009 - 28 U 1/09, [...] Rn. 24, 30; AnwKomm-RVG/Schneider/Wolf/N. Schneider/Onderka, 7. Aufl. 2014, § 2 RVG Rn. 82 ff.; Mayer/Kroiß, RVG, 6. Aufl. 2013, § 1 RVG Rn. 20).

    Er soll daher auf einen entsprechenden Hinweis des Rechtsanwaltes die Möglichkeit erhalten, den Rechtsanwalt zu den Folgen dieser Form der Gebührenberechnung zu befragen (vgl. BT-Drucks. 17/1971, S. 232; s. ferner BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., [...] Rn. 15).

    Die Bestimmung des § 134 BGB findet deshalb keine Anwendung (vgl. BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., [...] Rn. 16; AnwKomm-RVG/Schneider/Wolf/N. Schneider/Onderka, 7. Aufl. 2014, § 2 RVG Rn. 79).

  • BGH, 01.07.2010 - IX ZR 198/09  

    Rechtsanwaltskosten: Terminsgebühr für den Anwalt des Anspruchsgegners bei einer

    Zutreffend hat das Berufungsgericht angenommen, dass es an der gebotenen Darlegung fehlt, wie der Beklagte auf den allein geschuldeten Hinweis, dass sich die Gebühren nach dem Streitwert bemessen, reagiert hätte (BGH, Urt. v. 24. Mai 2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2334 Rn. 21).
  • OLG Hamm, 16.06.2009 - 28 U 1/09  

    Umfang des Schadens bei Verletzung der Pflicht eines Rechtsanwalts zum Hinweis

    Im vorliegenden Fall kommt der Gesichtspunkt zum Tragen, dass ein Rechtsanwalt, der seinen Mandanten vor Übernahme des Auftrags schuldhaft nicht darauf hinweist, dass sich die für seine Tätigkeit zu erhebenden Gebühren nach dem Gegenstandswert richten, dem Mandanten zum Ersatz des hierdurch verursachten Schadens verpflichtet ist (BGH, Urteil vom 24. Mai 2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332).

    b) Unabhängig von § 49 Abs. 5 BRAO begründet ein besonders hoher Vergütungsanspruch eines Rechtsanwalts (wie hier: über 50.000 Euro brutto) aus einer Beauftragung ausnahmsweise auch unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben (§ 242 BGB) eine Aufklärungspflicht des Rechtsanwalts gegenüber seinem Mandanten über die Höhe der Vergütung, soweit dieser schutzwürdig ist, weil er mit einer solchen Vergütungshöhe nicht rechnet (BGH, Urteil vom 24. Mai 2007, aaO, Tz. 10; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2008, 509, 510).

    Der Mandat muss dazu vortragen und unter Beweis stellen, wie er auf eine allgemeine Information, dass der Anwalt nach Gegenstandswert abzurechnen gedenke, reagiert hätte (siehe BGH, Urteil vom 24. Mai 2007, NJW 2007, 2332, Tz. 21).

  • LG Oldenburg, 12.07.2011 - 16 S 72/11  

    Zur Anwaltsempfehlung durch einen Reparaturbetrieb und zur Anwaltsvollmacht

    Jedoch kann dem Mandanten gegen den Rechtsanwalt ein Schadensersatzanspruch gemäß §§ 280 Abs. 1, 311 Abs. 2 Nr. 1, 2 BGB zustehen (Anschluss an BGH, Urteil vom 24. Mai 2007, IX ZR 89/06; OLG Hamm, Urteil vom 16. Juni 2009, 28 U 1/09).

    Zudem führt ein Verstoß gegen § 49b Abs. 5 BRAO zwar nicht zum Verlust des Honoraranspruchs des Rechtsanwaltes, jedoch kann hieraus ein Anspruch des Mandanten auf Zahlung von Schadensersatz folgen (BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., juris Rn. 12 ff.; OLG Hamm, Urt. v. 16.06.2009 - 28 U 1/09, juris Rn. 24, 30; AnwKomm-RVG/Schneider/Wolf/N. Schneider/Onderka, 7. Aufl. 2014, § 2 RVG Rn. 82 ff.; Mayer/Kroiß, RVG, 6. Aufl. 2013, § 1 RVG Rn. 20).

    Er soll daher auf einen entsprechenden Hinweis des Rechtsanwaltes die Möglichkeit erhalten, den Rechtsanwalt zu den Folgen dieser Form der Gebührenberechnung zu befragen (vgl. BT-Drucks. 17/1971, S. 232; s. ferner BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., juris Rn. 15).

    Die Bestimmung des § 134 BGB findet deshalb keine Anwendung (vgl. BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., juris Rn. 16; AnwKomm-RVG/Schneider/Wolf/N. Schneider/Onderka, 7. Aufl. 2014, § 2 RVG Rn. 79).

  • AG Bad Segeberg, 13.11.2014 - 17a C 185/13  

    Bewertung der Übersendung einer in den Kanzleiräumen unterschriebenen Vollmacht

    Jedoch kann dem Mandanten gegen den Rechtsanwalt ein Schadensersatzanspruch gemäß §§ 280 Abs. 1, 311 Abs. 2 Nr. 1, 2 BGB zustehen (Anschluss an BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06; OLG Hamm, Urt. v. 16.06.2009 - 28 U 1/09).

    Zudem führt ein Verstoß gegen § 49b Abs. 5 BRAO zwar nicht zum Verlust des Honoraranspruchs des Rechtsanwaltes, jedoch kann hieraus ein Anspruch des Mandanten auf Zahlung von Schadensersatz folgen (BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., [...] Rn. 12 ff.; OLG Hamm, Urt. v. 16.06.2009 - 28 U 1/09, [...] Rn. 24, 30; AnwKomm-RVG/Schneider/Wolf/N. Schneider/Onderka, 7. Aufl. 2014, § 2 RVG Rn. 82 ff.; Mayer/Kroiß, RVG, 6. Aufl. 2013, § 1 RVG Rn. 20).

    Er soll daher auf einen entsprechenden Hinweis des Rechtsanwaltes die Möglichkeit erhalten, den Rechtsanwalt zu den Folgen dieser Form der Gebührenberechnung zu befragen (vgl. BT-Drucks. 17/1971, S. 232; s. ferner BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., [...] Rn. 15).

    Die Bestimmung des § 134 BGB findet deshalb keine Anwendung (vgl. BGH, Urt. v. 24.05.2007 - IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332, 2333 f., [...] Rn. 16; AnwKomm-RVG/Schneider/Wolf/N. Schneider/Onderka, 7. Aufl. 2014, § 2 RVG Rn. 79).

  • LG Stuttgart, 11.07.2016 - 27 O 338/15  

    Hinweispflichten auf die voraussichtlich entstehenden Anwaltskosten

    In der Regel erfüllt ein Rechtsanwalt seine Hinweispflicht, wenn er - wie im vorliegenden Fall - entsprechend § 49b Absatz 5 BRAO darauf hinweist, dass sich die zu erhebenden Gebühren nach dem Gegenstandswert richten (BGH, Urteil vom 24. Mai 2007 - IX ZR 89/06, juris Rn. 15).

    Eine Pflicht zur Mitteilung der voraussichtlichen Höhe entsteht nach den Grundsätzen von Treu und Glauben (§ 242 BGB) insbesondere dann, wenn die Höhe der vom Auftraggeber zu zahlenden Gebühren das von ihm verfolgte Ziel wirtschaftlich sinnlos macht (BGH, Urteil vom 24. Mai 2007 - IX ZR 89/06, juris Rn. 10).

  • AG Steinfurt, 13.02.2014 - 21 C 979/13  

    Erstberatung, Hinweispflicht

    Nach ständiger Rechtsprechung ist von einer entgeltlichen Tätigkeit des Rechtsanwalts auszugehen; eine unentgeltliche Tätigkeit darf nicht erwartet werden (BGH, Urteil vom 24.05.2007, IX ZR 89/06; Urteil vom 18.09.1997, IX ZR 49/97).

    Es besteht keine Pflicht des Rechtsanwalts, den Mandanten vor Beginn der Beratung auf deren Entgeltlichkeit und die Höhe der Vergütung ausdrücklich hinzuweisen, weil sich letztere aus dem Gesetz ergibt (BGH, Urteil vom 24.05.2007, IX ZR 89/06).

  • BGH, 03.11.2011 - IX ZR 49/09  

    Haftung des Rechtsanwalts: Pflicht zur vorvertraglichen Aufklärung über die

  • BGH, 09.07.2009 - IX ZR 135/08  

    Keine streitwerterhöhende Aufrechnung bei Schadenersatz wegen Verstoßes gegen

  • BGH, 20.11.2008 - IX ZR 34/06  

    Pflicht des Rechtsanwalts zur Aufklärung über die Höhe der Vergütung

  • AG Aachen, 16.07.2010 - 115 C 77/10  

    Streitwertreduzierung auf 3.000 Euro bei Filesharing

  • StGH Niedersachsen, 11.11.1998 - StGH 1/98  

    Nichteinbringung des Haushaltsentwurfs 1999 noch nicht verfassungswidrig

  • OLG Saarbrücken, 12.09.2007 - 1 U 676/06  

    Kein anwaltlicher Honoraranspruch bei unterlassenem Hinweis auf die exorbitante

  • LG Nürnberg-Fürth, 09.09.2010 - 8 O 1617/10  

    Schadensersatz beim Kfz-Unfall: Ersatzfähigkeit der Anwaltskosten für die

  • OLG Koblenz, 08.10.2009 - 2 U 963/08  

    Erfallen der Terminsgebühr bei außergerichtlichen Einigungsbesprechungen

  • LG Wiesbaden, 12.04.2017 - 5 S 33/16  

    Honorarklage eines Anwaltes wegen der Erbringung von Beratungsleistungen im

  • OLG Koblenz, 11.07.2012 - 2 U 1023/11  

    Rechtsfolgen der Unwirksamkeit einer Honorarvereinbarung mit einem Rechtsanwalt

  • AG Elmshorn, 19.01.2011 - 49 C 57/10  

    Streitwertfestsetzung und Rechtsanwaltsgebühren in Filesharing-Fällen

  • BGH, 27.09.2007 - IX ZR 64/05  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Höhe der Vergütung

  • OLG Köln, 24.01.2012 - 5 U 188/11  

    Verletzung der Pflichten eines Rechtsanwalts durch Bezifferung des Streitwerts

  • AG Mülheim/Ruhr, 29.03.2012 - 12 C 1134/11  

    Aufklärungspflichten eines Rechtsanwalts gegenüber dem Auftraggeber hinsichtlich

  • LG Magdeburg, 21.10.2010 - 9 O 613/10  

    Rechtsanwaltshaftung: Unterlassener Hinweis auf die Gebührenberechnung nach dem

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