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   BGH, 08.11.2000 - 3 StR 360/00   

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https://dejure.org/2000,1772
BGH, 08.11.2000 - 3 StR 360/00 (https://dejure.org/2000,1772)
BGH, Entscheidung vom 08.11.2000 - 3 StR 360/00 (https://dejure.org/2000,1772)
BGH, Entscheidung vom 08. November 2000 - 3 StR 360/00 (https://dejure.org/2000,1772)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • HRR Strafrecht

    § 316a Abs. 1 StGB
    Tatbestandsmerkmal des Ausnutzens der besonderen Verhältnisse des Straßenverkehrs; Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer; Angriff auf die Entschlußfreiheit des Opfers; Unternehmensdelikt; Tätigkeitsdelikt; Erfolgsdelikt; Vollendung

  • lexetius.com

    StGB § 316 a Abs. 1

  • openjur.de

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Straßenverkehrsdelikte, Räuberischer Angriff auf haltenden Fahrzeugführer

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 764
  • NStZ 2001, 197
  • StV 2001, 405
  • JR 2002, 163
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 20.11.2003 - 4 StR 150/03

    Aufgabe von BGHSt 5, 280; Auslegung des Tatbestandes des räuberischen Angriffs

    So hat er die Erfüllung des Tatbestandes schon dann angenommen, wenn der mitfahrende Täter das Opfer an eine einsame Stelle lockt, um es dort unter Ausnutzung der so geschaffenen "Vereinzelung" auszurauben (vgl. nur BGHR StGB § 316 a Abs. 1 Straßenverkehr 13 mit krit. Anm. Wolters JR 2002, 163 f.).

    Führen eines Kraftfahrzeugs liegt deshalb zwar in erster Linie, aber nicht nur vor, wenn und solange das Fahrzeug sich in Bewegung befindet (vgl. Wolters aaO, 303, 309 m. krit. Bspr. BGH NStZ 2001, 197).

    Zwar könnte ein Ansetzen zu einem Angriff schon in der Aufforderung des Angeklagten W. zu sehen sein, das Taxi am Tatort anzuhalten, um dort den Fahrer sogleich danach zu überfallen (vgl. BGHR StGB § 316 a Abs. 1 Straßenverkehr 13; zustimmend Cramer/Sternberg-Lieben in Schönke/Schröder StGB 26. Aufl. § 316 a Rdn. 9).

    Das reicht nach Auffassung des Senats - auch insoweit in Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung (BGHSt 13, 27, 30; 15, 322, 324; BGHR StGB § 316 a Abs. 1 Straßenverkehr 13) - für die Tatbestandsverwirklichung jedoch nicht aus, da die Abgelegenheit des Überfallortes gerade keine spezifische Eigenschaft des Kraftfahrzeugverkehrs ist (so zu Recht Horn in SK aaO § 316 a Rdn. 4; Roßmüller/Rohrer aaO S. 255; Sowada in LK aaO Rdn. 33).

  • BGH, 21.08.2002 - 2 StR 152/02

    Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer (besondere Verhältnisse des Straßenverkehrs;

    Dadurch ist lediglich das frühere Unternehmensdelikt in ein Delikt umgestaltet worden, das durch "Verüben eines Angriffs" begangen wird (BGH NStZ 2001, 197).
  • OLG Hamm, 06.12.2007 - 4 Ss OWi 634/07

    Nachholung rechtlichen Gehörs; Anhörungsrüge

    Auch kann sich die Begründung des Gerichts - entgegen der Auffassung des Betroffenen - im Rahmen eines Beschlusses nach § 349 Abs. 2 StPO in der Bezugnahme der Ausführungen der Generalstaatsanwaltschaft erschöpfen, die gegebenenfalls um Hinweise und/oder Auslassungen zu ergänzen ist ( BGH NStZ 2001, 197; BGH NStZ-RR 2002, 219; 2002, 367, Meyer-Goßner, § 349 StPO Rn.20).
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