Rechtsprechung
   BGH, 25.03.2009 - 5 StR 31/09   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • HRR Strafrecht

    § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit. a StGB
    Raub (schwere körperliche Misshandlung bei der Tat; finale Verknüpfung von Gewalt und rechtswidriger Vermögensverfügung)

  • lexetius.com

    StGB § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit. a

  • IWW
  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion
  • Jurion

    Erfüllung des Qualifikationstatbestands des § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit.a Strafgesetzbuch (StGB) im Falle einer schweren und von Zueignungsabsicht getragenen Misshandlung nach Vollendung einer Raubtat

  • nwb

    StGB § 250 Abs. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 250 Abs. 2
    Erfüllung des Qualifikationstatbestands des § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit.a Strafgesetzbuch ( StGB ) im Falle einer schweren und von Zueignungsabsicht getragenen Misshandlung nach Vollendung einer Raubtat

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

Besprechungen u.ä. (4)

  • HRR Strafrecht (Entscheidungsbesprechung)

    Beendigungsphase und "verlängerte" Zueignungsabsicht - Ein Restriktionsmodell auf dem Prüfstand (Dominik Waszczynski; HRRS 2/2010, S. 111 ff.)

  • Ruhr-Universität Bochum (Entscheidungsbesprechung)

    Schwere Mißhandlungen nach Vollendung des Raubes; finaler Zusammenhang von Gewalt und rechtswidriger Vermögensverfügung

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Sukzessive Qualifikation der Raubdelikte nur bei fortbestehender Zueignungs- oder Bereicherungsabsicht

  • zis-online.com PDF (Entscheidungsbesprechung)

    § 250 StGB
    Voraussetzungen des § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit. a StGB nach Vollendung einer Raubtat

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Überlegungen zur "nachträglichen" schweren Erpressung gem. §§ 253, 255, 250 Abs. 2 Nr. 3 lit. a StGB" von Wiss. Ass. Dr. Nina Nestler, original erschienen in: JR 2010, 100 - 106.

Papierfundstellen

  • BGHSt 53, 234
  • NJW 2009, 3041
  • NStZ-RR 2010, 168
  • NJ 2009, 341
  • StV 2009, 409
  • JR 2009, 297



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 20.01.2016 - 1 StR 398/15  

    Raub (Finalzusammenhang zwischen Einsatz des qualifizierten Nötigungsmittels und

    Sie beruht auf dem wesentlich höheren Schuld- und Unrechtsgehalt, der an den Einsatz von qualifizierten Nötigungsmitteln zur Herbeiführung des Gewahrsamsbruchs beim Opfer anknüpft (vgl. BGH, Urteil vom 25. März 2009 - 5 StR 31/09, BGHSt 53, 234, 236; Streng GA 2010, 671, 675).
  • BGH, 14.01.2016 - 4 StR 72/15  

    BGH hebt Urteil zum tödlich verlaufenen Überfall auf Autobahnparkplatz auf

    Demzufolge kann der Tatbestand des § 251 StGB auch dann gegeben sein, wenn der Täter die zum Tode führende Gewalt nicht mehr zur Ermöglichung der Wegnahme, sondern zur Flucht oder Beutesicherung anwendet, sofern sich in der schweren Folge noch die spezifische Gefahr des Raubes realisiert, und der Raub bzw. die räuberische Erpressung noch nicht beendet war (BGH, Urteile vom 15. Mai 1992 - 3 StR 535/91, BGHSt 38, 295, 298; vom 25. März 2009 - 5 StR 31/09, BGHSt 53, 234, 236 zu § 250 StGB; vgl. auch BGH, Urteile vom 6. April 1965 - 1 StR 73/65, BGHSt 20, 194, 196; vom 15. Mai 1992 - 3 StR 535/91, BGHSt 38, 295, 297 f.; Beschluss vom 1. Oktober 2008 - 5 StR 445/08, BGHSt 52, 376, 378).
  • BGH, 20.09.2017 - 1 StR 112/17  
    Dabei bedarf keiner Entscheidung, ob es sich um eine "Waffe" (vgl. Fischer, StGB, 64. Aufl., § 244 Rn. 4; Mitsch, JR 2009, 297, 299) oder um "ein anderes gefährliches Werkzeug" (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Juni 2012 - 3 StR 186/12, NStZ-RR 2012, 308 [bzgl. § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB], wohl auch BGH, Beschluss vom 1. Oktober 2008 - 5 StR 445/08, BGHSt 52, 376, 377 Rn. 4) handelt.
  • BGH, 08.04.2010 - 2 StR 17/10  

    Schwerer Raub und schwere räuberische Erpressung (qualifizierende Wirkung einer

    Die qualifizierende Wirkung einer konkreten Lebensgefährdung des Raubopfers nach Vollendung der Tat oder Scheitern ihres Versuchs ist ausgeschlossen, wenn die die Lebensgefahr verursachende Handlung nicht mit der Motivation der Beutesicherung vorgenommen wird (im Anschluss an BGHSt 53, 234).

    Entgegen der in der Literatur vorherrschenden Ansicht hat der Bundesgerichtshof die Qualifikationswirkung in dem Zeitraum zwischen Vollendung des Raubs und Beendigung der Tat (§ 78 a StGB) daher für möglich gehalten, wenn der Täter zu diesem Zeitpunkt zwar nicht mehr mit Wegnahmevorsatz, aber mit der Absicht der Beutesicherung handelt (vgl. BGHSt 53, 234 [zu § 250 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a]; BGHSt 20, 194, 197 [zu § 250 Abs. 1 Nr. 1 a.F.]; BGHSt 52, 376; BGH NStZ-RR 2008, 342 [zu § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB]; Fischer aaO § 250 Rdn. 14, 26 m.w.N.; aA etwa Sander in MüKo-StGB § 250 Rdn. 65; Kudlich in Satzger/Schmitt/Widmaier StGB § 250 Rdn. 27; jew. m.w.N.; vgl. dazu auch Nestler JR 2010, 100 ff.).

  • BGH, 25.02.2010 - 5 StR 542/09  

    Schwerer Raub (Verwenden einer Waffe bei der Tat; Verwenden eines gefährlichen

    Es entspricht dabei ständiger Rechtsprechung, dass eine Verwirklichung der Qualifikationstatbestände des § 250 Abs. 2 Nr. 1 und 3a StGB auch noch in der Phase zwischen der - hier gegebenen (vgl. BGHSt 26, 24, 25 f.) - Vollendung und der Beendigung der Raubtat möglich ist (BGHSt 52, 376, 377; 53, 234, 236; BGH NStZ-RR 2008, 342, 343; jeweils m.w.N.).

    Allerdings muss das den Qualifikationstatbestand erfüllende Handeln noch von Zueignungsabsicht (in Fällen der räuberischen Erpressung von Bereicherungsabsicht) getragen sein, was auch dann anzunehmen ist, wenn es auf Beutesicherung abzielt (vgl. BGHSt 53, 234, 237 m.w.N.; BGH NStZ-RR 2008, 342, 343; vgl. zu § 250 Abs. 1 Nr. 1a StGB auch Eser in Schönke/Schröder, 27. Aufl. § 250 Rdn. 10 f.).

  • BGH, 26.05.2009 - 5 StR 57/09  

    BGH hebt Strafe wegen versuchten Totschlags gegen drei Jugendliche auf

    Wenngleich die Verhängung von Jugendstrafen wegen Schwere der Schuld (§ 17 Abs. 2 JGG) außer Frage steht (vgl. BGH, Urteil vom 25. März 2009 - 5 StR 31/09, zur Veröffentlichung in BGHSt bestimmt) und lediglich nicht sicher auszuschließen ist, dass die Bemessung von deren Höhe bei Annahme der Voraussetzungen des § 21 StGB milder ausgefallen wäre, hat der Senat - insoweit dem Antrag des Generalbundesanwalts zum Angeklagten T. auf eine Verfahrensrüge folgend - weitergehend den Strafausspruch aufgehoben, über den danach jeweils insgesamt neu zu befinden ist.
  • BGH, 16.07.2009 - 4 StR 241/09  

    Auslegung des Merkmals "bei der Tat" i.S.v. § 177 Abs. 4 Nr. 2a Strafgesetzbuch (

    Ob insoweit, wie der Generalbundesanwalt unter Berufung auf Stimmen im Schrifttum meint (LK/Laufhütte, StGB 11. Aufl. § 176 Rn. 24; Lenckner/Perron/Eisele in Schönke/Schröder, StGB 27. Aufl. § 177 Rn. 27; § 176 Rn. 14; a. A. Renzikowski aaO), ein zeitlichräumlicher Zusammenhang zwischen einer vollendeten Vergewaltigung und einer nachfolgenden schweren Misshandlung - etwa wenn der Täter sein Opfer nach den sexuellen Handlungen durch Schläge zum Schweigen bringen will - für die Annahme des Merkmals "bei der Tat" ausreicht, bedarf hier keiner Entscheidung; für den insoweit gleich lautenden § 250 Abs. 2 Nr. 3 a StGB hat der Bundesgerichtshof dies im Hinblick auf den systematischen Zusammenhang mit § 252 StGB jüngst verneint (BGH JR 2009, 297, 298 m. Anm. Mitsch; vgl. auch BGHSt 51, 276; Renzikowski aaO).

    Jedenfalls reicht im Hinblick auf die deutlich angehobene Strafrahmenuntergrenze für einen solchen Zusammenhang das bloße Übergehen zur schweren körperlichen Misshandlung nur bei Gelegenheit einer bereits vollendeten Tat nicht aus (BGH JR 2009, 297, 298).

  • BGH, 28.09.2011 - 4 StR 403/11  

    Schwere räuberische Erpressung in der Beendigungsphase (Zueigungsabsicht;

    Sie erfüllen den Qualifikationstatbestand des § 250 Abs. 2 Nr. 3a StGB nur dann, wenn sie weiterhin von Zueignungs- oder Bereicherungsabsicht getragen sind (BGH, Urteil vom 25. März 2009 - 5 StR 31/09, BGHSt 53, 234; vgl. auch BGH, Beschluss vom 16. Juli 2009 - 4 StR 241/09, NStZ 2010, 150).
  • BGH, 01.10.2013 - 3 StR 299/13  

    Verwirklichung von Raubqualifikationen nach Vollendung der Tat (Erforderlichkeit

    Zwar kann die Qualifikation des § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB auch noch in diesem Tatstadium verwirklicht werden (BGHSt 52, 376 ff.; 53, 234 ff.).
  • BGH, 30.06.2015 - 3 StR 193/15  

    Besonders schwere räuberische Erpressung (schwere körperliche Misshandlung bei

    Ein schlichter räumlich-zeitlicher Zusammenhang zwischen einer räuberischen Erpressung und einer schweren Misshandlung genügt hierfür hingegen nicht (vgl. BGH, Urteil vom 25. März 2009 - 5 StR 31/09, BGHSt 53, 234, 236 f.).
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