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Rechtsprechung
   BGH, 14.12.2016 - VIII ZR 232/15   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • lexetius.com

    BGB § 241 Abs. 1, § 242, § 573 Abs. 2 Nr. 2

  • IWW

    § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB, § ... 577a Abs. 1a BGB, § 47 Abs. 2 GBO, § 546 Abs. 1, § 985 BGB, § 14 Abs. 2 BGB, §§ 718 - 720 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 BGB, § 577a BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Sätze 2 - 4 BGB, § 564b BGB, § 573 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Sätze 2 bis 4 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 BGB, § 573 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 573 Abs. 2 BGB, § 543 Abs. 2 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 1 bis 3 BGB, § 577a Abs. 2 BGB, § 577a Abs. 1, 2 BGB, § 573 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 BGB, § 577a Abs. 1a Satz 1 BGB, § 577a Abs. 1 BGB, §§ 741 ff. BGB, §§ 2038 ff. BGB, § 242 BGB, § 561 ZPO, § 280 Abs. 1, § 241 Abs. 2 BGB, Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG, § 280 Abs. 1 BGB, § 249 Abs. 1 BGB, § 562 Abs. 1 ZPO, § 574 BGB, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 241 Abs 2 BGB, § 242 BGB, § 280 Abs 1 BGB, § 573 Abs 2 Nr 2 BGB
    Wohnraummiete: Kündigung einer GbR wegen Eigenbedarfs eines ihrer Gesellschafter; Pflicht des Vermieters zum Angebot einer Alternativwohnung; Anspruch auf Schadensersatz in Geld bei Verletzung dieser Anbietpflicht

  • Jurion

    Berufen einer teilrechtsfähigen Außengesellschaft des bürgerlichen Rechts auf den Eigenbedarf eines ihrer Gesellschafter oder dessen Angehörigen

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 573 Abs. 2 Nr. 2, 241 Abs. 1, 242
    Kündigung wegen Eigenbedarfs eines GbR-Gesellschafters auch nach Anerkennung der Teilrechtsfähigkeit der GbR zulässig

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Eigenbedarf für Gesellschafter einer GbR, Umfang der Anbietpflicht einer Ersatzwohnung und Rechtsfolgen einer Verletzung der Anbietpflicht

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    GbR kann Eigenbedarf geltend machen/ Verletzung der Anbieterpflicht für Ersatzwohnung begründet nur Schadensersatzanspruch; §§ 241 Abs. 1, 242, 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 241 Abs. 1; BGB § 242
    Berufen einer teilrechtsfähigen Außengesellschaft des bürgerlichen Rechts auf den Eigenbedarf eines ihrer Gesellschafter oder dessen Angehörigen

  • rechtsportal.de

    BGB § 241 Abs. 2 ; BGB § 242
    Berufen einer teilrechtsfähigen Außengesellschaft des bürgerlichen Rechts auf den Eigenbedarf eines ihrer Gesellschafter oder dessen Angehörigen

  • datenbank.nwb.de

    Wohnraummiete: Kündigung einer GbR wegen Eigenbedarfs eines ihrer Gesellschafter; Pflicht des Vermieters zum Angebot einer Alternativwohnung; Anspruch auf Schadensersatz in Geld bei Verletzung dieser Anbietpflicht

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verstoß gegen Anbietpflicht führt nicht zur Unwirksamkeit der Eigenbedarfskündigung!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Eigenbedarfskündigung durch (Außen-)GbR

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (39)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof bestätigt Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts und ändert seine Rechtsprechung zur Anbietpflicht eines Vermieters

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Eigenbedarf auch für private Wohnungsinvestoren

  • faz.net (Pressebericht, 14.12.2016)

    Eigenbedarf auch für private Wohnungsinvestoren

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Eigenbedarfskündigung durch die Investoren-GbR

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung durch GbR & Anbietpflicht durch den Vermieter

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Mietrecht - Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Rechtsprechungsänderung bei der Eigenbedarfskündigung

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Eigenbedarfskündigungen durch eine GbR

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    BGH präzisiert Anforderungen an die Eigenbedarfskündigung

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Kündigung einer GbR wegen Eigenbedarfs eines ihrer Gesellschafter

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts

  • etl-rechtsanwaelte.de (Pressemitteilung)

    Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR)

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Rechte der Vermieter bei Eigenbedarfskündigung durch GbR gestärkt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechte des Vermieters bei Eigenbedarfskündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Auch bei Verletzung der Anzeigepflicht ist eine Kündigung wegen Eigenbedarfs wirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anbietepflicht des kündigenden Vermieters

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigungen bei Wohnraummiete

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    GbR darf wegen Eigenbedarfs kündigen!

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung für Vermieter massiv erleichtert

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Darf eine Gesellschaft wegen Eigenbedarf kündigen?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung: Anbietpflicht des Vermieters

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eine GbR kann Mietvertrag wegen Eigenbedarfs kündigen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anbietpflicht bei Eigenbedarfskündigungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anbietpflicht des Vermieters bei Eigenbedarfskündigungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung der GbR

  • caspers-mock.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarf einer Vermietungs-GbR - Zum Eigenbedarf einer GbR mit Vermietungszweck

  • haerlein.de (Pressemitteilung)

    Was Wohnungsmieter wissen sollten, wenn Vermieterin eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ist

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Was Vermieter, die wegen Eigenbedarfs kündigen wollen und Mieter, denen wegen Eigenbedarf gekündigt wurde, wissen sollten

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    GbR kann wegen Eigenbedarfs Wohnung kündigen

  • Jurion (Kurzinformation)

    Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts und ändert seine Rechtsprechung zur Anbietpflicht eines Vermieters bestätigt

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung, 15.12.2016)

    Eigenbedarf

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    GbR darf wegen Eigenbedarfs kündigen

  • sowhy.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarf der GbR möglich / Eigenbedarfskündigungen nicht mehr unwirksam bei Verletzung der Anbietpflicht

  • bblaw.com (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung durch GbR und Rechtsfolgen bei Verstoß gegen Anbietpflicht

  • rosepartner.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung bei Immobilien im Vermögen einer Gesellschaft

  • rofast.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung einer GbR und Anbietpflicht des Vermieters


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Eigenbedarfskündigung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Besprechungen u.ä. (7)

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Mietbeendigung durch GbR: Eigenbedarfskündigung deutlich gestärkt

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    BGH präzisiert Anforderungen an die Eigenbedarfskündigung

  • examensrelevant.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    § 573 Abs. 1 S.I 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB analog
    Neue Rechtsprechung zur Eigenbedarfskündigung

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Mietrecht

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Verstoß gegen Anbietpflicht macht Eigenbedarfskündigung nicht unwirksam! (IMR 2017, 48)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Kündigung: Eigenbedarf der GbR für Angehörige eines Gesellschafters zulässig (IMR 2017, 47)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Neues zur Anbietpflicht" von RA Dr. Karl Friedrich Wiek, original erschienen in: WuM 2017, 246 - 250.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 213, 136
  • NJW 2017, 547
  • ZIP 2017, 122
  • MDR 2017, 142
  • DNotZ 2017, 184
  • NZM 2017, 111
  • ZMR 2017, 141
  • DB 2017, 179
  • JR 2018, 281
  • JZ 2017, 182
  • NZG 2017, 215



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BGH, 15.03.2017 - VIII ZR 270/15  

    Fortsetzung eines Mietverhältnisses wegen unzumutbarer Härte (§ 574 Abs. 1 BGB):

    Denn ein etwaiger Verstoß gegen die sogenannte Anbietpflicht führte - wie der Senat kürzlich entschieden hat - schon von der Rechtsfolge her nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung, sondern hätte allenfalls Schadensersatzansprüche wegen einer Nebenpflichtverletzung (§ 280 Abs. 1, § 241 Abs. 2 BGB) aus dem Mietverhältnis zur Folge (Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, NJW 2017, 547 Rn. 54 ff. - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
  • BGH, 29.03.2017 - VIII ZR 45/16  

    Kündigung einer Mietwohnung zwecks Nutzung als Büroraum durch den Ehegatten des

    Die Vorschrift des § 573 BGB geht ebenso wie die Vorgängerregelung des § 564b BGB aF zurück auf Art. 1 § 1 des Gesetzes vom 25. November 1971 über den Kündigungsschutz von Mietverhältnissen von Wohnraum (BGBl. I S. 1839 - Erstes WKSchG; vgl. hierzu BT-Drucks. 7/2011, S. 8 [zu § 564b BGB aF] und BT-Drucks. 14/4553, S. 65 [zu § 573 BGB]; vgl. auch Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, ZIP 2017, 122 Rn. 25).

    Die an die Stelle des § 564b BGB aF getretene Vorschrift des § 573 BGB führt - wie bisher - in Absatz 2 einzelne Kündigungsgründe beispielhaft auf, wobei die Aufzählung mit geringen sprachlichen Änderungen inhaltlich der Vorgängerregelung des § 564b Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 3 BGB aF entspricht (BT-Drucks. 14/4553, S. 65; vgl. auch Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO Rn. 25, 39).

  • BGH, 21.03.2018 - VIII ZR 104/17  

    Kündigungsbeschränkung gemäß § 577a Abs. 1a Satz 1 BGB erfordert keine

    Weiter hat das Berufungsgericht zutreffend angenommen, dass eine teilrechtsfähige (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts als Vermieterin sich in entsprechender Anwendung des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB auf einen Eigenbedarf eines oder mehrerer ihrer Gesellschafter oder deren Angehörigen berufen kann (vgl. Senatsurteile vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, BGHZ 213, 136 Rn. 15 ff. mwN sowie zu den Einschränkungen Rn. 50 mwN; vom 15. März 2017 - VIII ZR 92/16, NZM 2017, 285 Rn. 13).

    (1) Ziel dieser Ergänzung war es, die Umgehung des Kündigungsschutzes bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, insbesondere nach dem sogenannten "Münchener Modell", zu unterbinden (BT-Drucks. 17/10485, S. 2, 3, 16; BR-Plenarprotokoll 899, S. 350 A und B; BT-Plenarprotokoll 17/195, S. 23337 D; siehe hierzu auch Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO Rn. 40; vgl. auch Staudinger/Rolfs, aaO Rn. 8; Emmerich/Sonnenschein, Miete, 11. Aufl., § 577a Rn. 8 f.).

    Bei dem "Münchener Modell" verzichtet eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts oder eine Miteigentümergemeinschaft nach dem Erwerb des mit Mietwohnraum bebauten Grundstücks zunächst auf die Begründung von Wohnungseigentum und den anschließenden Verkauf von Eigentumswohnungen an Interessenten, kündigt stattdessen wegen Eigenbedarfs ihrer Gesellschafter oder der Miteigentümer und umgeht so die Anwendung der Kündigungssperre des § 577a Abs. 1, 2 BGB (BT-Drucks. 17/10485, S. 16; Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO), da die mieterschützende Bestimmung des § 577a Abs. 1 BGB hierauf weder unmittelbar noch analog anwendbar ist (vgl. BT-Drucks. 17/10485, aaO; Senatsurteil vom 16. Juli 2009 - VIII ZR 231/08, NJW 2009, 2738 Rn. 16 ff.).

    (2) Der Gesetzgeber hat deshalb zur Vermeidung derartiger Umgehungen des Kündigungsschutzes die in § 577a Abs. 1, 2 BGB für Eigenbedarfs- und Verwertungskündigungen nach § 573 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 BGB vorgesehene zeitliche Kündigungssperre auch auf die Fälle der Veräußerung an eine Erwerbermehrheit erstreckt (vgl. BGH, Urteile vom 22. November 2013 - V ZR 96/12, BGHZ 199, 136 Rn. 29; vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO).

    Er hat sich zwar in seinem bereits erwähnten Urteil vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, aaO Rn. 40 f.) zur Eigenbedarfskündigung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts auch mit der hier in Rede stehenden Vorschrift des § 577a Abs. 1a Satz 1 BGB befasst.

    (c) Nach den Gesetzesmaterialien wollte der Gesetzgeber mit der Einfügung des § 577a Abs. 1a BGB nichts an der Berechtigung einer (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ändern, sich entsprechend § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB auf den Eigenbedarf eines Gesellschafters zu berufen (vgl. Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO Rn. 40).

    Vielmehr hat er sich für den weniger einschneidenden Weg entschieden, der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts oder einer Miteigentümergemeinschaft lediglich in bestimmten Fallgestaltungen für einen Zeitraum von drei Jahren ab der Veräußerung (beziehungsweise in den Fällen des § 577a Abs. 2 BGB für eine Zeitspanne von bis zu zehn Jahren) die Möglichkeit zu verwehren, das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs eines Gesellschafters oder eines Miteigentümers zu kündigen (vgl. Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO).

  • BGH, 15.03.2017 - VIII ZR 5/16  

    Heizkostenabrechnung bei Wohnraummiete: Berechnungsweise bei überwiegend

    Eine Analogie ist zulässig, wenn die maßgebliche Norm eine planwidrige Regelungslücke aufweist und der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht soweit mit dem Tatbestand, den der Normgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Normgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Vorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (st. Rspr.; siehe nur Senatsurteile vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, NJW 2017, 547 Rn. 33, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt; vom 18. Januar 2017 - VIII ZR 278/15, juris Rn. 32; jeweils mwN).

    Die Lücke muss sich also aus einem unbeabsichtigten Abweichen des Normgebers von seinem - dem konkreten Normierungsvorhaben zugrunde liegenden - Regelungsplan ergeben (st. Rspr.; siehe nur Senatsurteile vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO; vom 18. Januar 2017 - VIII ZR 278/15, aaO; jeweils mwN).

  • BGH, 26.04.2018 - IX ZR 238/17  

    Analoge Haftung der Geschäftsleitung im Insolvenzverfahren bei Anordnung einer

    Eine Analogie ist zulässig, wenn das Gesetz eine planwidrige Regelungslücke aufweist und der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht soweit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (BGH, Urteil vom 21. Januar 2010 - IX ZR 65/09, BGHZ 184, 101 Rn. 32; vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, BGHZ 213, 136 Rn. 33).

    Die Lücke muss sich also aus einem unbeabsichtigten Abweichen des Gesetzgebers von seinem - dem konkreten Gesetzgebungsvorhaben zugrunde liegenden - Regelungsplan ergeben (BGH, Urteil vom 21. Januar 2010, aaO; vom 14. Dezember 2016, aaO).

  • BGH, 09.01.2019 - VIII ZB 26/17  

    Übertragung von Bruchteilseigentum an Mitvermieter ist keine Veräußerung i.S.v. §

    Die Lücke muss sich also aus einem unbeabsichtigten Abweichen des Gesetzgebers von seinem - dem konkreten Gesetzgebungsvorhaben zugrundeliegenden - Regelungsplan ergeben (st. Rspr.; siehe nur Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, BGHZ 213, 136 Rn. 33 mwN).
  • VerfGH Bayern, 07.02.2019 - 60-VI-17  

    Überprüfung eines zivilgerichtlichen Berufungsurteils am Maßstab des

    Zwar ist die Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach §§ 705 ff. BGB keine juristische Person; nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist sie aber grundsätzlich rechtsfähig und kann jede Rechtsposition einnehmen, soweit dem nicht besondere Rechtsvorschriften oder die Eigenart des speziellen Rechtsverhältnisses entgegenstehen (vgl. VerfGH vom 2.5.2018 - Vf. 58-VI-17 -juris Rn. 21; BGH vom 29.1.2001 NJW 2001, 1056; vom 14.12.2016 NJW 2017, 547 Rn. 17 ff.; Sprau in Palandt, BGB, 77. Aufl. 2018, § 705 Rn. 24).
  • BGH, 20.03.2017 - AnwZ (Brfg) 33/16  

    Verwaltungsrechtliche Anwaltssache: Beteiligung einer Partnerschaftsgesellschaft

    Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof jüngst auch in einem den wohnraummietrechtlichen Eigenbedarf (§ 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB) von Gesellschaftern einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts betreffenden Grundsatzurteil (BGH, Urteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, ZIP 2017, 122, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) hervorgehoben, dass eine (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (lediglich) eine teilrechtsfähige Personengesellschaft darstellt, der nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung (grundlegend BGH, Urteil vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/00, BGHZ 146, 341, 343 ff.) zwar eine nach außen hin bestehende beschränkte Rechtsfähigkeit zukommt, diese Teilrechtsfähigkeit sie aber, anders als dies bei juristischen Personen der Fall ist, nicht zu einem gegenüber ihren Gesellschaftern völlig verselbständigten Rechtssubjekt macht.

    Der grundlegende Unterschied zur juristischen Person besteht deshalb darin, dass durch die Teilrechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts eine vollständige Abkopplung der Gesellschaft von ihren Mitgliedern nicht vollzogen worden ist (BGH, Urteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO Rn. 17-19 mwN).

  • BGH, 18.01.2017 - VIII ZR 278/15  

    Anspruch auf Einspeisevergütung: Vorliegen eines Satzungsbeschlusses über den

    (1) Eine Analogie ist nur zulässig, wenn das Gesetz eine planwidrige Regelungslücke enthält und der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (st. Rspr.; siehe nur BGH, Urteile vom 16. Juli 2003 - VIII ZR 274/02, BGHZ 155, 380, 389 f.; vom 17. November 2009 - XI ZR 36/09, BGHZ 183, 169 Rn. 23; vom 21. Januar 2010 - IX ZR 65/09, BGHZ 184, 101 Rn. 32; vom 1. Juli 2014 - VI ZR 345/13, BGHZ 201, 380 Rn. 14; vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, juris Rn. 33, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; jeweils mwN).

    Die Lücke muss sich also aus einem unbeabsichtigten Abweichen des Gesetzgebers von seinem - dem konkreten Gesetzgebungsvorhaben zugrundeliegenden - Regelungsplan ergeben (BGH, Urteile vom 16. Juli 2003 - VIII ZR 274/02, aaO S. 390; vom 17. November 2009- XI ZR 36/09, aaO; vom 21. Januar 2010 - IX ZR 65/09, aaO; vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO; Beschlüsse vom 27. November 2003 - V ZB 43/03, WM 2004, 1594 unter III 3 b bb (2); vom 25. August 2015 - X ZB 5/14, GRUR 2015, 1253 Rn. 19), wie er sich aus dem Gesetz selbst im Wege der historischen und teleologischen Auslegung ergibt (BGH, Urteil vom 14. Dezember 2006 - IX ZR 92/05, BGHZ 170, 187 Rn. 15 mwN) und aufgrund konkreter Umstände positiv festgestellt werden kann (BGH, Urteile vom 13. April 2006- IX ZR 22/05, BGHZ 167, 178 Rn. 18; vom 20. Juni 2016 - AnwZ (Brfg) 56/15, juris Rn. 18; Beschluss vom 14. Juni 2016 - VIII ZR 43/15, WuM 2016, 514 Rn. 10).

  • BGH, 15.03.2017 - VIII ZR 92/16  

    Wohnraummietvertrag: Kündigung durch eine GbR wegen Eigenbedarfs eines ihrer

    Von einer weiteren Wiedergabe der Gründe des Berufungsurteils sieht der Senat im Hinblick darauf ab, dass es sich um eine - fast wortgleich begründete - Parallelentscheidung der 14. Zivilkammer des Landgerichts München I zu deren Urteil vom 7. Oktober 2015 (Az.: 14 S 2969/15) handelt, die Gegenstand des Revisionsurteils des Senats vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, NJW 2017, 111, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) gewesen ist.

    Denn wie der Senat jüngst in seinem Urteil vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, aaO) in Fortführung seiner bisherigen Rechtsprechung (Senatsurteile vom 27. Juni 2007 - VIII ZR 271/06, NJW 2007, 2845 Rn. 15; vom 16. Juli 2009 - VIII ZR 231/08, NJW 2009, 2738 Rn. 13 f.; vom 23. November 2011 - VIII ZR 74/11, NJW-RR 2012, 237 Rn. 23) bekräftigt hat, kann sich eine teilrechtsfähige (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts in entsprechender Anwendung des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB auf den Eigenbedarf eines oder mehrerer ihrer Gesellschafter oder deren Angehörigen berufen.

    Zu den dafür maßgeblichen Erwägungen verweist der Senat auf sein Urteil vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, aaO, dort insbesondere Rn. 15 ff.), in dem er sich im Einzelnen mit der weitgehend wortidentischen gegenteiligen Argumentation des Berufungsgerichts auseinandergesetzt hat, ohne sie zu billigen.

    Im Hinblick auf die dort vorgetragenen gesellschaftsrechtlichen Argumente verweist der Senat insbesondere auf die Rn. 18 ff. seines Urteils vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, aaO).

  • BGH, 30.01.2018 - VIII ZB 57/16  

    Statthaftigkeit der Berufung: Wert des Beschwerdegegenstandes bei abgewiesener

  • OLG Dresden, 09.11.2017 - 8 U 772/17  

    Zulässigkeit der Bilanznichtigkeitsklage des Insolvenzverwalters; Anforderungen

  • BGH, 19.07.2017 - VIII ZR 284/16  

    Eigenbedarfskündigung bei Wohnraummiete: Anbietpflicht des Vermieters

  • FG Münster, 12.01.2017 - 3 K 518/15  

    Vorliegen einer freigebigen Zuwendung an die Mitgesellschafter bei der Einlage

  • BVerwG, 14.12.2017 - 4 C 6.16  

    Heilung eines Verfahrensmangels; Landes-VwVfG; Präklusion; Revision;

  • LG Köln, 20.09.2017 - 13 S 50/17  

    Betriebskosten des Wohnberechtigten: Es gilt die Ausschlussfrist des § 556 Abs. 3

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.03.2018 - 16 A 258/15  
  • LG Berlin, 21.11.2018 - 65 S 142/18  

    Eigenbedarfskündigung: Zweifel an Ernsthaftigkeit des Eigennutzungswunsches

  • VerfGH Bayern, 02.05.2018 - 58-VI-17  

    Überprüfung eines zivilgerichtlichen Berufungsurteils am Maßstab des

  • LG Berlin, 09.03.2018 - 63 S 67/16  
  • AG Frankfurt/Main, 12.01.2018 - 33 C 2254/17  
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Rechtsprechung
   BGH, 15.11.2016 - XI ZR 32/16   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 138 Abs 1 BGB, § 765 BGB
    Mithaftung des krass finanziell überforderten Ehegatten für ein Darlehen an den anderen Ehegatten: Voraussetzungen einer Widerlegung der tatsächlichen Vermutung der Sittenwidrigkeit

  • Jurion

    Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit der Mithaftungserklärung bei Vorliegen einer krassen finanziellen Überforderung des mitverpflichteten Ehepartners; Inanspruchnahme aus einer Mithaftungserklärung für die Rückzahlung eines Darlehens und aus einem notariellen Schuldanerkenntnis; Rechtsmittel gegen die Vollstreckung aus einer notariellen Unterwerfungserklärung

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 138 Abs. 1, 765
    Vermutung der Sittenwidrigkeit bei krasser finanzieller Überforderung des mithaftenden Ehepartners

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit der Mithaftungserklärung bei Vorliegen einer krassen finanziellen Überforderung des mitverpflichteten Ehepartners; zur Wirksamkeit eines vorformulierten abstrakten Schuldversprechens in einer Grundschuldbestellungsurkunde, das zur Sicherung eigener Verbindlichkeiten dient

  • rechtsportal.de

    BGB § 765 Bb; BGB § 138 Bb
    Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit der Mithaftungserklärung bei Vorliegen einer krassen finanziellen Überforderung des mitverpflichteten Ehepartners; Inanspruchnahme aus einer Mithaftungserklärung für die Rückzahlung eines Darlehens und aus einem notariellen Schuldanerkenntnis; Rechtsmittel gegen die Vollstreckung aus einer notariellen Unterwerfungserklärung

  • rechtsportal.de

    BGB § 138 ; BGB § 765
    Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit der Mithaftungserklärung bei Vorliegen einer krassen finanziellen Überforderung des mitverpflichteten Ehepartners; Inanspruchnahme aus einer Mithaftungserklärung für die Rückzahlung eines Darlehens und aus einem notariellen Schuldanerkenntnis; Rechtsmittel gegen die Vollstreckung aus einer notariellen Unterwerfungserklärung

  • datenbank.nwb.de

    Mithaftung des krass finanziell überforderten Ehegatten für ein Darlehen an den anderen Ehegatten: Voraussetzungen einer Widerlegung der tatsächlichen Vermutung der Sittenwidrigkeit

  • ibr-online

    Mithaftung des Ehepartners: Wann ist Vermutung der Sittenwidrigkeit widerlegt?

  • ZIP-online.de

    Zur Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit einer Mithaftungserklärung bei finanzieller Überforderung des mitverpflichteten Ehepartners

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der mitverpflichtete Ehegatte - und seine finanzielle Überforderung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Übernahme der persönlichen Haftung in der Grundschuldurkunde - und die AGB-Inhaltskontrolle

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Familienrecht - Mithaftungserklärung eines finanziell überforderten Ehepartners - sittenwidrig?

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit einer Mithaftungserklärung eines finanziell überforderten Ehepartners

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Keine Mithaftung des finanziell überforderten Ehegatten des Kreditnehmers

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    Zur Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit einer Mithaftungserklärung bei finanzieller Überforderung des mitverpflichteten Ehepartners

  • soziale-schuldnerberatung-hamburg.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Widerlegung der Vermutung der Sittenwidrigkeit der Mithaftungserklärung bei Vorliegen einer krassen finanziellen Überforderung des mitverpflichteten Ehepartners

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Sittenwidrigkeit der Mithaft eines Ehepartners wegen krasser finanzieller Überforderung

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Sittenwidrige Ehegattenbürgschaft

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Darlehensverträge von Ehepartnern: Wie kann dem finanziell überforderten Ehepartner geholfen werden?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Sittenwidrige Mithaftung in Darlehensverträgen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Sittenwidrigkeit von Bürgschaften zugunsten von Ehegatten

Besprechungen u.ä. (2)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Vermutung der Sittenwidrigkeit einer Mithaftungserklärung bei krasser finanzieller Überforderung

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Krasse finanzielle Überforderung eines mithaftenden Ehepartners

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2017, 241
  • ZIP 2017, 167
  • MDR 2017, 287
  • FamRZ 2017, 362
  • VersR 2017, 892
  • WM 2017, 93
  • DB 2017, 63
  • JZ 2017, 182



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 11.09.2018 - XI ZR 380/16  

    Sittenwidrigkeit der Bürgschaft eines Arbeitnehmers für Verbindlichkeiten des

    Danach hat das Berufungsgericht zu Recht auf die hier vorliegenden Arbeitnehmerbürgschaften nicht die nach ständiger Rechtsprechung für Bürgschaften nahestehender Personen geltende tatsächliche Vermutung angewendet, wonach bei Vorliegen einer krassen finanziellen Überforderung der mitverpflichteten nahestehenden Person bereits ohne Hinzutreten weiterer Umstände von der Sittenwidrigkeit der Mithaftungserklärung auszugehen ist (vgl. nur Senatsurteile vom 14. Oktober 2003 - XI ZR 121/02, BGHZ 156, 302, 307, vom 25. Januar 2005 - XI ZR 28/04, WM 2005, 421, 422, vom 25. April 2006 - XI ZR 330/05, FamRZ 2006, 1024, 1025 und vom 15. November 2016 - XI ZR 32/16, WM 2017, 93 Rn. 20).
  • VG Lüneburg, 16.07.2018 - 4 A 83/18  

    Verpflichtungserklärung, Atypik. Reichweite und Inhalt. Anfechtung. Finanzielle

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist bei Vorliegen einer krassen finanziellen Überforderung des Mitverpflichteten nur dann von der Sittenwidrigkeit der Mithaftungserklärung auszugehen, wenn der Hauptschuldner dem Mithaftenden persönlich besonders nahe steht (vgl. BGH, Urteil v. 15.11.2016, XI ZR 32/16, veröffentlicht in JURIS) An einem solchen Näheverhältnis fehlt es in den vorliegenden Konstellationen bei der Abgabe einer ausländerrechtlichen Verpflichtungserklärung.
  • OLG Stuttgart, 04.10.2017 - 9 U 209/14  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Abwicklung über einen Beauftragten; Anspruch auf

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist als Mitdarlehensnehmer ungeachtet der konkreten Vertragsbezeichnung in aller Regel nur derjenige anzusehen, der für den Darlehensgeber erkennbar ein eigenes sachliches und/oder persönliches Interesse an der Kreditaufnahme hat sowie im Wesentlichen gleichberechtigt über die Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta bzw. bestimmter Teile davon mitentscheiden darf (BGH, Urt. v. 15.11.2016, XI ZR 32/16, Tz. 16, juris; BGH, Urt. v. 25.01.2005, XI ZR 325/03, Tz. 14, juris).
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Rechtsprechung
   BGH, 22.11.2016 - XI ZR 187/14   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • lexetius.com

    BGB § 497 Abs. 1 (in der bis zum 31. Juli 2002 geltenden Fassung)

  • IWW

    § 812 Abs. 1 BGB, Art. ... 229 § 9 Abs. 1 Nr. 2 EGBGB, § 497 Abs. 1 BGB, § 497 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 BGB, § 497 BGB, Art. 229 § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EGBGB, Art. 229 § 22 Abs. 2 EGBGB, Art. 229 § 9 Abs. 1 EGBGB, § 491 Abs. 3 Nr. 1 BGB, § 11 VerbrKrG, § 628 Abs. 2 BGB, § 11 Abs. 3 VerbrKrG, § 10 Abs. 1 Satz 1 VerbrKrG, § 11 Abs. 1 Satz 1 VerbrKrG, § 490 Abs. 2, § 502 BGB, § 11 Abs. 1 VerbrKrG, BGB § 490, § 497 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 561 ZPO, § 497 Abs. 1 Satz 3 BGB, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 497 Abs 1 BGB vom 02.01.2002
    Altvertrag über ein Verbraucherdarlehen: Anspruch des Darlehensgebers auf Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung des Darlehens wegen Zahlungsverzugs

  • Jurion

    Regelung zur Schadensberechnung bei notleidenden und vom Darlehensgeber infolge Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers vorzeitig gekündigten Krediten

  • Betriebs-Berater

    Kein Anspruch des Darlehensgebers auf Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung eines notleidenden Kredits

  • grundeigentum-verlag.de

    Schadensberechnung bei notleidenden und wegen Zahlungsverzugs vorzeitig gekündigten Krediten, Vorfälligkeitsentschädigung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht

    Ausschluss einer Vorfälligkeitsentschädigung bei notleidenden Krediten, die vom Darlehensgeber infolge Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers vorzeitig gekündigt wurden, durch § 497 Abs. 1 BGB hier in der bis zum 31. Juli 2002 geltenden Fassung (Bestätigung von BGH, Urteil vom 19. Januar 2016 = BGHZ 208, 278 Rdn. 19 = WM 2016, 687)

  • rechtsportal.de

    Regelung zur Schadensberechnung bei notleidenden und vom Darlehensgeber infolge Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers vorzeitig gekündigten Krediten

  • rechtsportal.de

    BGB § 497 Abs. 1
    Regelung zur Schadensberechnung bei notleidenden und vom Darlehensgeber infolge Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers vorzeitig gekündigten Krediten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online
  • ZIP-online.de

    Keine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung eines Verbraucherdarlehens infolge Zahlungsverzugs

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schadensersatz bei notleidenden Krediten - und die Vorfälligkeitsentschädigung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Übererlös in der Zwangsversteigerung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    § 497 Abs. 1 BGB a.F.: Keine Vorfälligkeitsentschädigung bei vom Darlehensgeber infolge Zahlungsverzugs vorzeitig gekündigten Krediten

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    Keine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung eines Verbraucherdarlehens infolge Zahlungsverzugs

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Vorfälligkeitsentschädigung bei Kündigung wegen Zahlungsverzugs

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Vorfälligkeitsentschädigung bei bankseitiger Darlehenskündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Zahlen Sie Vorfälligkeitsentschädigung für Ihre Darlehensablösung?

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2017, 1309
  • NJW-RR 2017, 424
  • ZIP 2017, 119
  • MDR 2017, 348
  • WM 2017, 97
  • BB 2017, 65
  • JZ 2017, 182



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Wird zitiert von ... (2)  

  • BGH, 20.02.2018 - XI ZR 445/17  

    Anspruch eines Darlehensgebers auf eine Vorfälligkeitsentschädigung bei einer

    Die Klägerin kann sich auf diese Vorschrift (vgl. dazu Senatsurteile vom 19. Januar 2016 - XI ZR 103/15, BGHZ 208, 278 Rn. 19 ff. und vom 22. November 2016 - XI ZR 187/14, WM 2017, 97 Rn. 15 ff.) nicht berufen, weil die von den Darlehensnehmern B.  und N.   mit der Beklagten geschlossenen Darlehensverträge nicht als Verbraucherdarlehensverträge i.S.d. § 492 Abs. 1a Satz 2 BGB aF anzusehen sind.

    § 497 Abs. 1 BGB aF bezweckt vielmehr ausschließlich den Schutz des Verbrauchers (vgl. Senatsurteile vom 19. Januar 2016, aaO, Rn. 25 ff. und vom 22. November 2016, aaO, Rn. 17 ff.), so dass sich sein Anwendungsbereich auf Verbraucherdarlehensverträge beschränkt.

  • OLG Köln, 03.07.2018 - 4 U 125/17  

    Verwirkung des Widerrufsrechts hinsichtlich zum Abschluss eines

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Darlehensgeber im Falle einer durch den Darlehensnehmer wegen Zahlungsverzugs veranlassten außerordentlichen Kündigung für die Zeit nach der wirksamen Kündigung des Darlehensvertrags keinen vertraglichen Zinsanspruch mehr (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2016 - XI ZR 103/15 -, BGHZ 208, 278 Rn. 20, 22 ff.; BGH, Urteil vom 22. November 2016 - XI ZR 187/14 -, WM 2017, 97 Rn. 19; BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - XI ZR 445/17 -, WM 2018, 782 Rn. 19).
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Rechtsprechung
   BGH, 29.11.2016 - VI ZR 530/15   

Volltextveröffentlichungen (19)

  • lexetius.com

    BGB § 823 Abs. 1; BDSG § 7 Satz 1; Richtlinie 95/46/EG Art. 3 Abs. 1, Art. 2 Buchst. c

  • IWW

    § 1922 BGB, § ... 7 Satz 1 BDSG, § 8 Abs. 2 BDSG, § 82 Satz 1 und 2 SGB X, Richtlinie 95/46/EG, Art. 23 Richtlinie 95/46/EG, § 7 BDSG, Art. 20 Abs. 3 GG, § 839 BGB, Art. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 34 GG, § 7 Satz 1, § 35 Abs. 1 SGB I, § 67 Abs. 1 SGB X, § 3 Abs. 4 Satz 1, 2 Nr. 3 BDSG, § 35 Abs. 1 Satz 1 SGB I, § 3 Abs. 7 BDSG, §§ 249 ff. BGB, § 253 Abs. 1 BGB, § 8 Abs. 1, 2 BDSG, § 8 BDSG, Art. 23 Abs. 1 der Richtlinie 95/46/EG, Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 95/46/EG, Art. 2 Buchst. c der Richtlinie 95/46/EG, Art. 267 Abs. 1 bis 3 AEUV

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 1 BGB, § 839 BGB, § 1922 BGB, § 7 S 1 BDSG, Art 2 Buchst c EGRL 46/95
    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts: Vererblichkeit des gegen die Krankenkasse gerichteten Anspruchs auf immaterielle Entschädigung wegen Verwendung eines die krankenversicherte Patientin betreffenden sozialmedizinischen Gutachtens mit personenbezogenen Daten in anderen sozialgerichtlichen Verfahren; Anwendung der Datenschutzrichtlinie im Fall nicht-automatisierte Datenverarbeitung

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Schmerzensgeld wegen Persönlickeitsrechtsverletzung ist nicht vererbbar

  • ra-skwar.de

    Persönlichkeitsrecht: Anspruch auf Entschädigung wegen einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nicht vererbbar

  • JurPC

    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts nicht vererblich

  • aufrecht.de
  • Jurion

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung; Geldentschädigung wegen unbefugter Nutzung und Weitergabe der Krankengeschichte des Erblassers; Verwendung eines schriftlichen unzureichend anonymisierten sozialmedizinischen Gutachtens mit personenbezogenen Daten in anderen sozialgerichtlichen Verfahren

  • datenschutz.eu

    Bei BDSG-Verletzungen kein Schadensersatzanspruch wegen immaterieller Schäden

  • kanzlei.biz

    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung ist nicht vererblich

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 823 Abs. 1; BDSG § 7 S. 1
    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung grundsätzlich unvererblich; immaterielle Entschädigung bei unzulässiger Datenverarbeitung

  • rabüro.de

    Anspruch auf Entschädigung wegen einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nicht vererbbar

  • rechtsportal.de

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung; Geldentschädigung wegen unbefugter Nutzung und Weitergabe der Krankengeschichte des Erblassers; Verwendung eines schriftlichen unzureichend anonymisierten sozialmedizinischen Gutachtens mit personenbezogenen Daten in anderen sozialgerichtlichen Verfahren

  • rechtsportal.de

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung; Geldentschädigung wegen unbefugter Nutzung und Weitergabe der Krankengeschichte des Erblassers; Verwendung eines schriftlichen unzureichend anonymisierten sozialmedizinischen Gutachtens mit personenbezogenen Daten in anderen sozialgerichtlichen Verfahren

  • datenbank.nwb.de

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts: Vererblichkeit des gegen die Krankenkasse gerichteten Anspruchs auf immaterielle Entschädigung wegen Verwendung eines die krankenversicherte Patientin betreffenden sozialmedizinischen Gutachtens mit personenbezogenen Daten in anderen sozialgerichtlichen Verfahren; Anwendung der Datenschutzrichtlinie im Fall nicht-automatisierte Datenverarbeitung

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Persönlichkeitsrecht - Anspruch auf Entschädigung nicht vererblich

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Immaterielle Entschädigung für Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nicht vererblich - § 7 Satz 1 BDSG auch keine Anspruchsgrundlage

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Anspruch auf Entschädigung nicht vererblich?

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die auskunftsfreudige Krankenkasse - und der Schmerzensgeldanspruch des Erben

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    § 7 S. 1 BDSG gewährt für den Fall nicht-automatisierter Datenverarbeitung keinen Anspruch auf immaterielle Entschädigung

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts nicht vererblich

  • versr.de (Kurzinformation)

    Verwendung von sozialmedizinischem Gutachten mit unzureichend anonymisierten personenbezogenen Daten in anderen Gerichtsverfahren

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Geldentschädigungsansprüche wegen Persönlichkeitsverletzungen sind nicht vererblich

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2017, 800
  • MDR 2017, 518
  • FamRZ 2017, 407
  • VersR 2017, 301
  • K&R 2017, 258
  • afp 2017, 239
  • JZ 2017, 182



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 23.05.2017 - VI ZR 261/16  

    Persönlichkeitsrechtsverletzung: Vererblichkeit des Anspruchs auf

    Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Erblasser vor Rechtshängigkeit des anhängig gemachten Anspruchs stirbt (ebenso Senatsurteil vom 29. November 2016 - VI ZR 530/15, VersR 2017, 301 Rn. 8).
  • OLG Köln, 29.05.2018 - 15 U 64/17  

    Keine Geldentschädigung für Erbin von Helmut Kohl für Kohl-Protokolle -

    An dieser Rechtsprechung, die zunächst im Todeszeitpunkt (nur) anhängig gemachte zu Lebzeiten entstandene Ansprüche auf Geldentschädigung betraf, hat der Bundesgerichtshof im Folgenden trotz der gesetzlichen Sonderregelung in § 167 ZPO und trotz erheblicher Kritik aus dem Schrifttum festgehalten (BGH v. 29.11.2016 - VI ZR 530/15, AfP 2017, 239 Tz. 8 sowie unter Nachweis zahlreicher kritischer Stimmen zuletzt BGH v. 23.05.2017 - VI ZR 261/16, AfP 2017, 421 Tz. 12).

    Hiernach können also theoretisch besondere " Umstände " denkbar sein, die ausnahmsweise im Einzelfall die Vererblichkeit begründen (nur im konkreten Fall verneinend auch BGH v. 29.11.2016 - VI ZR 530/15, AfP 2017, 239 Tz. 8 bei Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung durch Weitergabe von unzureichend anonymisierten Gesundheitsdaten).

  • LG Oldenburg, 07.03.2017 - 5 O 1595/15  

    Ersatzfähigkeit Verbringungskosten & UPE-Aufschläge fiktiver

    Entgegen der Ansicht des Klägers gewährt § 7 BDSG keinen Anspruch auf Ersatz immaterieller Schäden (BGH, Urteil v. 29.11.2016 -VI ZR 530/15-; Simitis, Bundesdatenschutzgesetz, 8. Aufl., § 7 Rn. 32).
  • LG Frankfurt/Main, 19.01.2017 - 3 O 65/16  

    Zu den Mindestanforderungen an eine Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung

    Nach herrschender Ansicht gewährt § 7 Satz 1 BDSG allerdings grundsätzlich keinen Anspruch auf Ersatz immaterieller Schäden (vgl. OLG Köln, Urteil vom 30.9.2016, Az. 20 U 83/16, BeckRS 2016, 20266 Rn. 28; Simitis, Bundesdatenschutzgesetz, 8. Aufl., § 7 Rn. 32; BGH, ZUM-RD 2017, 386 Rn.12 m. w. Nw.).
  • VG Koblenz, 16.08.2018 - 1 L 792/18  

    Kein Anspruch auf Zulassung eines Wahlvorschlags für die Wahl zum Landrat des

    Der ausschlaggebende datenschutzrechtli- che Anknüpfungspunkt ist damit die der Sammlung personenbezogener Daten in- newohnende Möglichkeit einer methodischen Erschließung und Verarbeitung, dass etwa anhand eines Merkmals eine Teilmenge von personenbezogenen Daten einer bestimmten Person oder mehrerer Personen gefunden werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 29.11.2016 - VI ZR 530/15 -, juris, Rn. 23).
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