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   BGH, 09.11.1967 - KZR 10/65   

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https://dejure.org/1967,826
BGH, 09.11.1967 - KZR 10/65 (https://dejure.org/1967,826)
BGH, Entscheidung vom 09.11.1967 - KZR 10/65 (https://dejure.org/1967,826)
BGH, Entscheidung vom 09. November 1967 - KZR 10/65 (https://dejure.org/1967,826)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Verstoß gegen das Gebot der Prozesswirtschaftlichkeit durch Einlegung einer Feststellungsklage - Zulässigkeit der Verpflichtung einer Schankwirtschaft zum ausschließlichen Bezug von Getränken von einem Händler - Notwendigkeit der Schriftform von Lieferbeschränkungen - ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    - Getränkebezug -, Schriftform für Verträge mit wettbewerbsbeschränkendem Inhalt

Papierfundstellen

  • NJW 1968, 403 (Ls.)
  • MDR 1968, 121
  • GRUR 1968, 219
  • DB 1968, 169
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BGH, 21.02.2017 - XI ZR 467/15

    Verbraucherdarlehen - Feststellungsklage im Widerrufsfall unzulässig

    Ein Feststellungsbegehren, das das Berufungsgericht für zulässig erachtet hat, kann bei tatsächlich fehlendem Feststellungsinteresse in der Revisionsinstanz aus sachlichen Gründen abgewiesen werden (Senatsurteil vom 1. Juli 2014 - XI ZR 247/12, WM 2014, 1621 Rn. 18; BGH, Urteile vom 24. Februar 1954 - II ZR 3/53, BGHZ 12, 308, 316, vom 9. November 1967 - KZR 10/65, GRUR 1968, 219, 221 unter I. und vom 27. März 2015 - V ZR 296/13, WM 2015, 1005 Rn. 9 a.E.).
  • BGH, 24.01.2017 - XI ZR 66/16

    Deutlichkeit einer Widerrufsbelehrung

    Ein Feststellungsbegehren, das das Berufungsgericht für zulässig erachtet hat, kann bei tatsächlich fehlendem Feststellungsinteresse in der Revisionsinstanz aus sachlichen Gründen abgewiesen werden (Senatsurteil vom 1. Juli 2014 - XI ZR 247/12, WM 2014, 1621 Rn. 18; BGH, Urteile vom 24. Februar 1954 - II ZR 3/53, BGHZ 12, 308, 316, vom 9. November 1967 - KZR 10/65, GRUR 1968, 219, 221 unter I. und vom 27. März 2015 - V ZR 296/13, WM 2015, 1005 Rn. 9 aE).
  • BGH, 01.07.2014 - XI ZR 247/12

    Finanzierungsberatungsvertrag: Pflicht der Bank zur Aufklärung über Provision für

    Ob der Feststellungsantrag des Klägers mangels ausreichender Darlegung des Feststellungsinteresses bereits unzulässig ist, was grundsätzlich auch in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu prüfen ist (BGH, Urteile vom 8. Juli 1955 - I ZR 201/53, BGHZ 18, 98, 105 f. und vom 11. Oktober 1989 - IVa ZR 208/87, NJW-RR 1990, 130), kann dahinstehen, denn das Berufungsgericht hat den Feststellungsantrag jedenfalls zu Recht als unbegründet abgewiesen (vgl. BGH, Urteile vom 9. November 1967 - KZR 10/65, GRUR 1968, 219, 220 f. und vom 14. März 1978 - VI ZR 68/76, NJW 1978, 2031, 2032; BAG, NJW 2003, 1755, 1756 mwN).
  • BGH, 02.02.1999 - KZR 51/97

    Coverdisk

    Damit fehlt es an einem aufeinander bezugnehmenden Schriftwechsel; eine mündlich oder konkludent erklärte Annahme eines Angebots genügt dem Schriftformerfordernis nicht (vgl. BGH, Urt. v. 9.11.1967 - KZR 10/65, WuW/E 900, 904 f. - Getränkebezug; Emmerich in Immenga/Mestmäcker, GWB, 2. Aufl., § 34 Rdn. 44; Hennig in Langen/Bunte, Kartellrecht, 8. Aufl., § 34 Rdn. 9).
  • BGH, 09.04.1970 - KZR 7/69

    Ausschließlichkeitsvereinbarung als Vertrag zugunsten

    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 9. November 1967 (WuW/E BGH 900) ausgesprochen, daß ein unter § 18 GWB fallenden Vertrag nur dann dem Erfordernis der Schriftform nach § 34 GWB genügt, wenn der gesamte Vertragsinhalt und nicht nur sein die Beschränkungen enthaltender Teil schriftlich niedergelegt ist.
  • BGH, 14.01.1997 - KZR 36/95

    "Kölsch-Vertrag"; Anforderungen an die Schriftform

    Das Gesetz verzichtet jedoch mit Rücksicht auf die Gegebenheiten des kaufmännischen Verkehrs ausdrücklich auf dieses Erfordernis, soweit es - zum einen - für das kartellrechtliche Schriftformerfordernis § 126 Abs. 2 BGB nicht für anwendbar erklärt (§ 34 Satz 4 GWB) und damit den Vertragsschluß im Korrespondenzwege gestattet (Angebot und Annahme in verschiedenen jeweils von einer Vertragspartei unterzeichneten Urkunden; vgl. BGH, Urt. v. 9.11.1967 - KZR 10/65, WuW/E 900, 904 f. - Getränkebezug; Urt. v. 24.10.1995 - KZR 3/95, WuW/E 3017, 3018 - Jutefilze) und soweit es - zum zweiten - in stärkerem Maße als im Rahmen des § 126 BGB Bezugnahmen zuläßt (§ 34 Satz 3 GWB).
  • BGH, 24.10.1995 - KZR 3/95

    "Jutefilze"; Schadensersatz wegen Verletzung eines Kundenschutzabkommens

    Die Revision verkennt nicht, daß auch Erklärungen in einem Schriftwechsel dem Schriftformerfordernis des § 34 GWB genügen können (vgl. Sen.Urt. v. 9. November 1967 - KZR 10/65, WuW/E 900, 904 - Getränkebezug), meint aber, der Zusatz im Schreiben der Beklagten zu 1 stelle eine Modifizierung im Sinne von § 150 Abs. 2 BGB dar, so daß es an einem schriftlich niedergelegten Vertragsschluß fehle.
  • BGH, 15.06.1981 - VIII ZR 166/80

    Schriftform bei Tankstellenpacht

    Zur Erfüllung der Schriftform reicht es jedoch nicht aus, daß nur der die Wettbewerbsbeschränkung enthaltende Teil eines Vertrages schriftlich niedergelegt ist, nicht aber der übrige Vertragsinhalt (BGH Urteil vom 9. November 1967 - KZR 10/65 = BB 1968, 7 = MDR 1968, 121; in NJW 1968, 403 nur der Leitsatz).
  • BGH, 26.02.1970 - KZR 5/69

    Schriftform bei Ausschließlichkeitsbindungen

    Denn der Vertrag genügt dem Erfordernis der Schriftform nach § 34 GWB: Nicht nur derjenige Teil eines unter § 18 GWB fallenden Vertrages, der eine Beschränkung der in dieser Vorschrift bezeichneten Art enthält, sondern der gesamte Vertrag ist schriftlich niederzulegen (Urteil des Senats vom 9. November 1967, KZR 10/65, WuW/E BGH 900 - "Getränkebezug" -).
  • OLG Köln, 18.12.1991 - 2 U 119/91

    Beweisaufnahme; Anordnung; Beweisbeschluß; Absehen; Aufhebung; Substantiierung

    Der Zweck des Erfordernisses der Schriftform nach § 34 GWB besteht in erster Linie darin, für die Kartellbehörden und Gerichte die Möglichkeit zu schaffen, jeweils aufgrund des gesamten Inhalts des Vertrages die wettbewerbsbeschränkenden Verpflichtungen der am Vertrag Beteiligten zu prüfen (vgl. BGH GRUR 1968, 219, 221 - "Getränkebezug"; BGH GRUR 1978, 319, 320 - "Gaststättengrundstück").
  • BGH, 14.11.1978 - KZR 24/77

    Wettbewerbsbeschränkungen aufgrund der EG-Agrarmarktordnung

  • BGH, 07.05.1986 - VIII ZR 238/85

    Schriftformerfordernis für vertragliches Verbot der Mehrfachverwendung

  • BGH, 27.04.1972 - KZR 40/71

    Verwirkung einer Vertragsstrafe - Exportierung von Ware ins Ausland - Auslegung

  • OLG Frankfurt, 19.06.2017 - 17 U 79/17

    Ordnungsgemäßheit einer Widerrufsbelehrung (hier: zutreffende Darstellung der

  • BGH, 11.04.1978 - KZR 1/77

    Vertrag über eine Ausschließlichkeitsbindung (Geldspielautomaten, Musikautomaten,

  • BGH, 26.06.1972 - KZR 64/71

    Ausschließliche Einführung und Veräußerung von Waren (Großkücheneinrichtungen) -

  • BGH, 08.03.1983 - KZR 7/82

    Abschluss eines Bierbezugsvertrages - Bestellung einer Grunddienstbarkeit -

  • OLG Koblenz, 14.07.1983 - 6 U 977/82

    Wettbewerbsbeschränkende Auswirkung einer Vertriebsbindung; Vorliegen eines

  • OLG München, 07.05.1981 - 6 U 4533/80

    Voraussetzungen für das Zustandekommen eines wettbewerbsbeschränkenden

  • BGH, 22.11.1983 - KZR 29/82

    Verletzung einer Vertragspflicht durch Weitervermietung an das

  • BGH, 06.11.1972 - KZR 65/71

    Pflicht zur Übertragung einer Getränkebezugsverpflichtung auf einen

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