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   BGH, 12.11.1991 - KZR 2/90   

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https://dejure.org/1991,1377
BGH, 12.11.1991 - KZR 2/90 (https://dejure.org/1991,1377)
BGH, Entscheidung vom 12.11.1991 - KZR 2/90 (https://dejure.org/1991,1377)
BGH, Entscheidung vom 12. November 1991 - KZR 2/90 (https://dejure.org/1991,1377)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Leasingunternehmer - Autohersteller - Kraftfahrzeughersteller - Vertragshändler - Förderung von Leasingverträgen - Tochterunternehmen - Leasinggesellschaft

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Verpflichtung der Ford-AG zur Förderung von Fahrzeugverkäufen ihrer Vertragshändler an Opel-nahe Leasingunternehmen ("Aktionsbeträge")

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GWB § 26 Abs. 2, § 35
    Förderung von Leasingsgeschäften durch marktbeherrschenden Kraftfahrzeughersteller

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    - Aktionsbeiträge -, Diskriminierung, Dispositionsfreiheit des U, Gestaltung des Vertriebssystems

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 1827
  • ZIP 1992, 428
  • MDR 1992, 863
  • GRUR 1992, 199
  • WM 1992, 589
  • BB 1992, 453
  • DB 1992, 571
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • BGH, 06.10.2015 - KZR 87/13

    Vollständiger Lieferstopp für Ersatzteile verstößt gegen kartellrechtliches

    (3) Auch der Grundsatz, dass niemand verpflichtet ist, einen Wettbewerber zum eigenen Schaden zu fördern (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1991 - KZR 2/90, WuW/E BGH 2755, 2758 - Aktionsbeträge; Urteil vom 3. März 2009 - KZR 82/07, WuW/E DE-R 2708 Rn. 48 - Reisestellenkarte), kann die Lieferverweigerung der Beklagten bezüglich Neuwagen nicht rechtfertigen.
  • BGH, 28.06.2005 - KVR 27/04

    Arealnetz

    Denn im Rahmen des § 19 Abs. 4 Nr. 4 GWB ist der für den Behinderungswettbewerb nach § 19 Abs. 1 und § 20 Abs. 1 GWB von der Rechtsprechung entwickelte Grundsatz eingeschränkt, auch der Normadressat sei nicht verpflichtet, einen Wettbewerber zum eigenen Nachteil zu fördern; ihm stehe es grundsätzlich frei, eine bestimmte Ware oder Leistung Dritten überhaupt nicht anzubieten (vgl. zu § 22 Abs. 4 GWB a.F. BGHZ 128, 17, 36 ff. - Gasdurchleitung; zu § 26 Abs. 2 GWB a.F. BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E 2755, 2759 - Aktionsbeträge, m.w.N.).
  • BGH, 24.09.2002 - KZR 4/01

    Wettbewerbswidrige Vergabe gemeindlicher Räume an eigenes Unternehmen

    Denn das mit dem Normadressaten konzernmäßig verbundene Unternehmen ist im Hinblick auf die bestehende wirtschaftliche Einheit nicht als gleichartiges Unternehmen anzusehen (vgl. BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E 2755, 2759 - Aktionsbeträge; Schultz in Langen/Bunte aaO § 20 GWB Rdn. 153).
  • BGH, 11.11.2008 - KVR 17/08

    Bau und Hobby

    In diesem Fall macht er mit der Einbehaltung eines Teils der Einkaufsvorteile von seinem Recht zur freien Preisbildung Gebrauch (vgl. BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E 2755, 2758 f. - Aktionsbeträge; Urt. v. 26.5.1987 - KZR 13/85, WuW/E 2399, 2404 - Krankentransporte).
  • BGH, 21.02.1995 - KZR 33/93

    "Kfz-Vertragshändler"; Bemessung der Frist für die Kündigung von

    Die Vorschrift des § 26 Abs. 2 GWB will auch dem Normadressaten einen unternehmerischen Freiraum bei der Gestaltung und Pflege seines Vertriebssystems belassen und nur den Mißbrauch von Marktmacht verhindern (vgl. BGHZ 107, 273, 279 - Staatslotterie; BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E BGH 2755, 2758 - Aktionsbeträge).
  • BGH, 15.11.1994 - KVR 29/93

    "Gasdurchleitung"; Zuständigkeit des Bundeskartellamts für eine

    Bei der danach vorzunehmenden Interessenabwägung darf die grundsätzliche Betätigungsfreiheit des in Anspruch genommenen Unternehmens - ebenso wie bei der Interessenabwägung im Rahmen des § 26 Abs. 2 GWB (vgl. BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E 2755, 2758 - Aktionsbeträge; Schultz in Langen/Bunte, Kartellrecht, 7. Aufl., § 26 Rdn. 167) - schon mit Rücksicht auf das Grundrecht aus Art. 12 GG nicht von vornherein ausgeklammert werden.

    Der Grundsatz, daß niemand verpflichtet ist, einen Wettbewerber zum eigenen Schaden zu fördern (vgl. BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E 2755, 2759 - Aktionsbeträge), wird allerdings bereits durch § 103 Abs. 5 Satz 2 Nr. 4 GWB eingeschränkt, weil diese Vorschrift - wie dargelegt - auch auf sogenannte wettbewerbsbegründende Durchleitungen anwendbar ist.

  • BGH, 10.02.2004 - KZR 14/02

    Zu Live Ton- und Bildübertragungen von Galopp- und Trabrennen deutscher

    Hat danach die Beklagte, was zu ihren Gunsten revisionsrechtlich als zutreffend zu unterstellen ist, mit der von den Klägern angegriffenen Preisgestaltung im wesentlichen den Wettbewerb ihrer Gesellschafter, der Rennvereine, gefördert, unterscheidet sich die rechtliche Beurteilung nicht grundlegend von derjenigen, die das Berufungsgericht zutreffend (vgl. Sen.Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E 2755, 2759 - Aktionsbeträge) für die genannten Vereine selbst gefunden hat.
  • BGH, 28.06.2005 - KZR 26/04

    Qualitative Selektion

    Auf der anderen Seite ist jedoch zu berücksichtigen, daß § 20 GWB auch dem Normadressaten einen unternehmerischen Freiraum bei der Gestaltung und Pflege seines Vertriebssystems belassen und nur den Mißbrauch von Marktmacht verhindern will (vgl. BGHZ 107, 273, 279 - Staatslotterie; BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E 2755, 2758 - Aktionsbeträge; BGH WuW/E 2983, 2988 - Kfz-Vertragshändler).
  • OLG Düsseldorf, 16.01.2008 - Kart 11/06

    Alleinbezugspflicht und Nichtweitergabe sämtlicher Einkaufsvorteile an

    Dies führt allerdings grundsätzlich nicht dazu, das die Normadressaten des § 20 Abs. 1 und 2 GWB verpflichtet wären, fremden Wettbewerb zu fördern (BGH WuW/E BGH 2755, 2758 - Aktionsbeiträge; BGH WuW/E BGH 2399, 2404 - Krankentransporte).

    Liegt die Behinderung durch ein marktbeherrschendes oder marktstarkes Unternehmen darin, dass den zum Konzern gehörenden Unternehmen günstigere Konditionen eingeräumt werden als konzernfremden, so ist dieses Verhalten in der Regel nicht unbillig (BGH WRP 2004, 527 - Galopprennübertragung; BGH WuW/E BGH 2755, 2758 - Aktionsbeträge; BGH WuW/E BGH 1947, 1949 - Stuttgarter Wochenblatt I; BGH WuW/E DE-R 1003, 1005 - Kommunaler Schilderprägerbetrieb; Schultz in Langen/Bunte, aaO., § 20 Rn. 143, 153).

  • BGH, 14.01.1997 - KZR 35/95

    Wirksamkeit von Ausschließlichkeitsbindungen; Begriff des "gemeinsamen Zwecks"

    Dieser Vortrag kann im Revisionsverfahren nicht nachgeholt werden (vgl. BGH, Urt. v. 12.11.1991 - KZR 2/90, WuW/E BGH 2755, 2759 - Aktionsbeträge).
  • OLG Düsseldorf, 13.12.2006 - U (Kart) 36/05

    Kein gesetzlicher Anspruch des Franchisenehmers gegen den Franchisegeber auf

  • BGH, 10.02.2004 - KZR 13/02

    Zu Live Ton- und Bildübertragungen von Galopp- und Trabrennen deutscher

  • OLG Düsseldorf, 15.10.2014 - U (Kart) 4/14
  • OLG Düsseldorf, 23.10.2013 - U (Kart) 36/13

    Nachvertragliche Ansprüche eines Handelsvertreters

  • VG Köln, 23.05.2012 - 21 K 6642/10

    Rechtliche Ausgestaltung eines missbräuchlichen Ausnutzens einer marktmächtigen

  • OLG Düsseldorf, 26.01.2005 - U (Kart) 32/04

    Einstweilige Verfügung: Zulässigkeit einer Leistungsverfügung betreffend die

  • OLG Düsseldorf, 10.04.2002 - U (Kart) 45/01
  • BGH, 10.02.2004 - KZR 33/02

    Rechtstellung des einzigen Anbieters von Liveübertragungen von Galopprennen in

  • OLG Stuttgart, 16.06.2003 - 2 U 144/02

    Wettbewerbsbeschränkende unbillige Behinderung und Diskriminierung:

  • OLG Düsseldorf, 25.05.2005 - U (Kart) 7/05

    GSM-Gateway I

  • KG, 15.01.2004 - 2 U 28/03

    Vertragliches Verbot des Betriebs von GSM-Gateways

  • OLG Düsseldorf, 13.12.2006 - U (Kart) 37/05

    Kein gesetzlicher Anspruch des Franchisenehmers gegen den Franchisegeber auf

  • OLG Düsseldorf, 20.07.2005 - U (Kart) 42/04

    Verpflichtung eines Telekommunikationsunternehmens zum Abdruck der Rufnummer der

  • KG, 15.01.2004 - 2 W 25/03
  • OLG München, 10.06.2010 - U (K) 5651/09

    Wettbewerbsbeschränkung durch ein Lebensversicherungsunternehmen: Diskriminierung

  • OLG Düsseldorf, 27.02.2008 - U (Kart) 18/07

    Zur Frage, ob die im konkreten Fall beanstandete Gebührenspreizung einen Verstoß

  • OLG Düsseldorf, 24.03.2004 - U Kart 35/03

    Zur Erlaubnis der Sperrung von SIM-Karten durch den Mobilfunkbetreiber

  • LG Stuttgart, 26.04.2007 - 17 O 625/06
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