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   LSG Niedersachsen-Bremen, 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER   

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https://dejure.org/2021,6627
LSG Niedersachsen-Bremen, 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER (https://dejure.org/2021,6627)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER (https://dejure.org/2021,6627)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 23. März 2021 - L 13 AS 125/21 B ER (https://dejure.org/2021,6627)
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Wird zitiert von ... (8)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2021 - L 19 AS 391/21
    Bereits das Vorliegen eines Einzelfalls i.S.d. § 21 Abs. 6 S. 1 Hs. 1 SGB II ist nicht glaubhaft gemacht (vgl. LSG NRW, Beschlüsse vom 29.03.2021 - L 12 AS 377/21 B ER und vom 03.032021 - L 9 SO 18/21 B ER, LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom. 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER; a. A. SG Karlsruhe, Beschluss vom 24.03.2021 - S 12 AS 711/21 ER).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 20.04.2021 - L 3 AS 350/21

    Einstweiliger Rechtsschutz - Regelungsanordnung - hygienebedingter Mehrbedarf

    Bereits das LSG Niedersachsen-Bremen hat die darin vertretenen Rechtsauffassungen als abwegig bezeichnet (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 23. März 2021 - L 13 AS 125/21 B ER -, Rn. 5, zitiert nach Juris), wonach Bürger über die Regelungen in den Corona-Verordnungen hinaus zum Tragen von FFP2-Masken verpflichtet seien, da sie bei der Verwendung von sogenannten OP-Masken „zur Verwirklichung des objektiven Tatbestandes der (gefährlichen) Körperverletzung im Wege der Gesundheitsschädigung durch eine Ansteckung in subjektiv bedingt vorsätzlicher Weise unmittelbar“ ansetzen würden (zitiert nach Juris Rn. 60 und 79) und es andererseits - offenbar ungeachtet der Pandemielage - verfassungsrechtlich geboten sein soll, die „infektionsbedingte Notwendigkeit zur sozialen Distanzierung im größtmöglichen Ausmaß durch geeignete, auch kostspielige Maßnahmen abzumildern, um einen größtmöglichen Freiraum für soziale Kontakte aufrechtzuerhalten“ (zitiert nach Juris Rn. 101).

    Auch in der übrigen Rechtsprechung ist ein Anordnungsanspruch für einen höheren SGB II-Leistungsanspruch unter Berücksichtigung eines Mehrbedarfs für FFP2-Schutzmasken soweit ersichtlich einhellig abgelehnt worden (vgl. SG München, Beschlüsse vom 10. Februar 2021 - S 37 AS 98/21 ER -, vom 22. Februar 2021 - S 52 AS 127/21 ER - und vom 10. März 2021 - S 46 AS 369/21 ER - SG Lüneburg, Beschluss vom 10. Februar 2021 - S 23 AS 13/21 ER - SG Mannheim, Beschlüsse vom 25. Februar 2021 - S 7 AS 301/21 ER - und vom 01. März 2021 - S 5 AS 456/21 ER - SG Cottbus, Beschluss vom 01. März 2021 - S 14 AS 207/21 ER - SG Karlsruhe, Beschlüsse vom 01. März 2021 - S 4 AS 470/21 ER -, vom 01. März 2021 - S 18 AS 469/21 ER - und vom 03. März 2021 - S 17 AS 471/21 ER - SG Oldenburg, Beschluss vom 08. März 2021 - S 37 AS 48/21 ER - SG Landshut, Beschluss vom 09. März 2021 - S 7 AS 106/21 ER - SG Frankfurt am Main, Beschluss vom 09. März 2021 - S 9 AS 157/21 ER - SG für das Saarland, Beschlüsse vom 09. März 2021 - S 26 AS 26/21 ER und S 26 AS 23/21 ER - SG Reutlingen, Beschluss vom 09. März 2021 - S 4 AS 376/21 ER - SG Nürnberg, Beschluss vom 22. März 2021 - S 22 AS 182/21 ER - LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 23. März 2021 - L 13 AS 125/21 B ER - SG Darmstadt, Beschluss vom 23. März 2021 - S 9 AS 151/21 ER -, allesamt zitiert nach Juris).

  • LSG Baden-Württemberg, 19.04.2021 - L 2 AS 1032/21

    FFP2-Masken: Grundsätzlich kein Anspruch auf Hartz IV-Mehrbedarf - Corona-Virus

    Wie bereits das SG folgt der Senat nicht dem Beschluss des SG Karlsruhe vom 11.02.2021 (a.a.O.) und den dort vertretenen Rechtsauffassungen, wonach Bürger über die Regelungen in den Corona-Verordnungen hinaus zum Tragen von FFP2-Masken verpflichtet seien, da sie bei der Verwendung von sog. OP-Masken "zur Verwirklichung des objektiven Tatbestandes der (gefährlichen) Körperverletzung im Wege der Gesundheitsschädigung durch eine Ansteckung in subjektiv bedingt vorsätzlicher Weise unmittelbar" ansetzen würden (vgl. hierzu auch Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER -, juris Rn. 5).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 30.07.2021 - L 7 AS 846/21
    Der Senat hat im Übrigen bereits entschieden, dass Grundsicherungsempfängern nach dem SGB II zum Erwerb von FFP2-Masken weder auf der Grundlage von § 21 Abs. 6 SGB II noch auf der Grundlage von § 70 SGB II ein Anspruch auf höhere Leistungen zusteht (vgl. Beschluss des Senats vom 20.05.2021 - L 7 AS 593/21 B ER; ebenso: LSG Nordrhein-Westfalen Beschlüsse vom 29.03.2021 - L 12 AS 377/21 B ER; vom 19.04.2021 -L 19 AS 391/21 B ER und vom 06.05.2021 - L 21 AS 525/21 B ER; LSG Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER; LSG Schleswig-Holstein Beschluss vom 29.03.2021 - L 6 AS 43/21 B ER; vgl. für das Sozialhilferecht: LSG Nordrhein-Westfalen Beschluss 03.03.2021 - L 9 SO 18/21 B ER).
  • LSG Baden-Württemberg, 20.04.2021 - L 2 SO 990/21
    Wie bereits das SG folgt der Senat nicht dem Beschluss des SG Karlsruhe vom 11.02.2021 (- S 12 AS 213/21 ER -) und den dort vertretenen Rechtsauffassungen, wonach Bürger über die Regelungen in den Corona-Verordnungen hinaus zum Tragen von FFP2-Masken verpflichtet seien, da sie bei der Verwendung von sog. OP-Masken "zur Verwirklichung des objektiven Tatbestandes der (gefährlichen) Körperverletzung im Wege der Gesundheitsschädigung durch eine Ansteckung in subjektiv bedingt vorsätzlicher Weise unmittelbar" ansetzen würden (vgl. hierzu auch Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER -, juris Rn. 5).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.04.2021 - L 7 AS 429/21
    Der Antragsteller hat weder einen Anordnungsanspruch nach § 21 Abs. 6 SGB II bzw. § 70 SGB II noch einen Anordnungsgrund glaubhaft gemacht (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 13.04.2021 - L 7 AS 498/21 B ER; LSG Nordrhein-Westfalen Beschlüsse vom 29.03.2021 - L 12 AS 377/21 B ER und vom 19.04.2021 - L 19 AS 391/21 B ER; LSG Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER; LSG Schleswig-Holstein Beschluss vom 29.03.2021 - L 6 AS 43/21 B ER; für das Sozialhilferecht Beschluss vom 03.03.2021 - L 9 SO 18/21 B ER; aA SG Karlsruhe Beschluss vom 11.02.2021 - S 12 AS 213/21 ER; Blüggel juris PR-SozR 6/2021 Anm 1; Groth jurisPR-SozR 7/2021 Anm. 1) .
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.04.2021 - L 7 AS 498/21
    Der Antragsteller hat weder einen Anordnungsanspruch nach § 21 Abs. 6 SGB II bzw. § 70 SGB II noch einen Anordnungsgrund glaubhaft gemacht (vgl. hierzu LSG Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 23.03.2021 - L 13 AS 125/21 B ER; LSG Schleswig-Holstein Beschluss vom 29.03.2021 - L 6 AS 43/21 B ER; LSG Nordrhein-Westfalen - Beschlüsse vom 29.03.2021 - L 12 AS 377/21 B ER und vom 03.03.2021 - L 9 AS 18/21 B ER; aA SG Karlsruhe Beschluss vom 11.02.2021 - S 12 AS 213/21 ER; Blüggel juris PR-SozR 6/2021 Anm 1; Groth jurisPR-SozR 7/2021 Anm. 1) .
  • SG Duisburg, 09.04.2021 - S 5 AS 978/21
    Das Gericht folgt nicht der vom SG Karlsruhe (Beschluss vom 11.02.2021, 12 AS 213/21 ER) vertretenen und völlig abwegigen Rechtsauffassungen, wonach Bürger über die Regelungen in den Corona-Verordnungen hinaus zum Tragen von FFP2-Masken verpflichtet seien, da sie bei der Verwendung von sog. OP-Masken "zur Verwirklichung des objektiven Tatbestandes der (gefährlichen) Körperverletzung im Wege der Gesundheitsschädigung durch eine Ansteckung in subjektiv bedingt vorsätzlicher Weise unmittelbar" ansetzen würden (Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 23.03.2021, L 13 AS 125/21 B ER).
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