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   LSG Baden-Württemberg, 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10   

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LSG Baden-Württemberg, 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 (https://dejure.org/2011,2887)
LSG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 (https://dejure.org/2011,2887)
LSG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 27. September 2011 - L 13 AS 4950/10 (https://dejure.org/2011,2887)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Auskunftsansprüche gegenüber Unterhaltspflichtigen - zivilrechtliche Natur des Auskunftsanspruchs nach § 33 Abs 1 S 4 SGB 2 iVm § 1605 BGB - öffentlich-rechtliche Natur der Auskunftsansprüche nach § 60 SGB 2 - kein Auskunftsanspruch bei ...

  • Justiz Baden-Württemberg

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Auskunftsansprüche gegenüber Unterhaltspflichtigen - zivilrechtliche Natur des Auskunftsanspruchs nach § 33 Abs 1 S 4 SGB 2 iVm § 1605 BGB - öffentlich-rechtliche Natur der Auskunftsansprüche nach § 60 SGB 2 - kein Auskunftsanspruch bei ...

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2012, 1175
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • LSG Sachsen, 16.07.2014 - L 8 AS 1148/12

    Verpflichtung eines Unterhaltspflichtigen zur Auskunft über seine

    Unter Verweis auf das Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Baden-Württemberg vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - könne nicht davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei um ein Versehen handele.

    Der Auskunftsanspruch ist aufgrund seiner zivilrechtlichen Natur auch nur zivilrechtlich - gegebenenfalls im Wege der Stufenklage nach § 254 Zivilprozessordnung - durchsetzbar (vgl. Link in: Eicher, SGB 11, 3. Aufl., § 33 RdNr. 59; Münder in: LPK-SGB 11, 5. Aufl., § 33 RdNr. 64; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - juris RdNr. 32).

    Bei der geltend gemachten Auskunftspflicht handelt es sich um eine öffentlich-rechtliche Pflicht, die mittels Verwaltungsakt gegenüber dem Verpflichteten festzusetzen ist (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - juris RdNr. 36 unter Verweis auf Bundessozialgericht [BSG], Urteil vom 24.02.2011 - B 14 AS 87/09 R - juris RdNr. 13 ff.).

    Damit endete auch die mit einer eventuellen Antragstellung verbundene Auskunftspflicht (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - juris RdNr. 46; Sander in: Hohm, Gemeinschaftskommentar zum SGB II, § 60 RdNr. 72; Kossens in: Sauer, SGB II, § 60 RdNr. 7; Blüggel in: Eicher, SGB 11, 3. Aufl., § 60 RdNr. 12; Voelzke in: Hauck/Noftz, SGB II, § 60 SGB II, RdNr. 13).

    Eine Regelungslücke, die mit einer erweiternden Auslegung geschlossen werden könnte, sieht der Senat vor diesem Hintergrund - wie das LSG Baden-Württemberg in seinem Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - nicht.

    Insoweit ist vorliegend zudem zu beachten, dass eine öffentlich-rechtliche Auskunftspflicht in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Betroffenen aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz eingreift und damit einer gesetzlichen Grundlage bedarf, die die Voraussetzungen und den Umfang der Beschränkung klar zu erkennen gibt und damit dem Gebot der Normenklarheit entspricht (vgl. BVerfG, Urteil vom 15.12.1983 - 1 BvR 209/83 u.a. - juris RdNr. 151; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - juris RdNr. 43; Blüggel in: Eicher, SGB 11, 3. Aufl., § 60 RdNr. 5) Eine erweiternde Auslegung parallel zu § 33 Abs. 1 Satz 2 SGB II kommt somit nicht in Betracht (vgl. Meyerhoff in: jurisPK-SGB 11, 3. Aufl., § 60 RdNr. 28.1).

  • LSG Sachsen-Anhalt, 24.06.2014 - L 4 AS 798/12

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Auskunftspflicht Dritter - rechtswidriges

    Vielmehr kommt es entscheidend auf die Abwägung zwischen der grundrechtlichen Beeinträchtigung und dem verfolgten staatlichen Zweck der Auskunftserteilung an (vgl. mit weiteren Nachweisen zu Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts: LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27. September 2011, L 13 AS 4950/10, juris).
  • LSG Bayern, 30.04.2015 - L 7 AS 634/13

    Voraussetzung für einen Auskunftsanspruch gegen den Unterhaltspflichtigen

    Eine erweiternde Auslegung und Anwendung der Vorschrift des § 60 Abs. 2 SGB II auf Personen, die alleine wegen des erzielten Einkommens und unter Hinzurechnung von Kindergeld keinen Leistungsanspruch nach dem SGB II haben, kommt nicht in Betracht; eine Auskunftspflicht des unterhaltsverpflichteten Vaters des betreffenden Kindes besteht daher in einem solchen Fall nicht (Meyerhoff in: jurisPK-SGB II, 4. Aufl. 2015, § 60 Rz. 29; LSG Baden-Württemberg Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 Rz 40 ff).

    Der Leistungsträger kann sein Auskunftsbegehren unter diesen Umständen allein auf den zivilrechtlichen Auskunftsanspruch nach § 33 Abs. 1 Satz 4 SGB II stützen (vgl. LSG Baden Württemberg Urteil vom 27.09.2011, L 13 AS 4950/10 Rz 43; Sächsisches LSG Urteil vom 16.07.2014, L 8 AS 1148/12 Rz. 27; LSG Sachsen-Anhalt Urteil vom 24.06.2014, L 4 AS 798/12 Rz. 34).

  • LSG Sachsen, 28.02.2013 - L 7 AS 745/11

    Hartz IV: Wann müssen Dritte Angaben zu ihren Einkommens- und

    Jedoch nahm gemäß § 44b Abs. 3 Satz 1 SGB II in der zum Zeitpunkt des Erlasses der streitgegenständlichen Bescheide maßgeblichen Fassung die Arbeitsgemeinschaft die Aufgaben der Agentur für Arbeit wahr (vgl. Blüggel in Eicher/Spellbrink, SGB 11, 2. Auflage 2008, § 60, RdNr. 9; Estelmann in Estelmann, SGB II, Stand: 10/2012, § 60, RdNrn. 37, 43; Schoch in LPK-SGB 11, 4. Auflage 2012, § 60, RdNr. 24; Volzke in Hauck/Noftz, SGB II, Stand: 11/2012, § 60, RdNr. 28; SG Berlin, Urteil vom 05.11.2007 - S 119 AS 141/07, zitiert nach juris; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10, zitiert nach juris, RdNr. 35).

    b) Zu Recht hat der Beklagte den Auskunftsanspruch mittels Verwaltungsakt geltend gemacht (BSG, Urteil vom 24.02.2011 - B 14 AS 87/09 R, zitiert nach juris, RdNr. 13ff.; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10, zitiert nach juris, RdNr. 36 m.w.N.; Estelmann, a.a.O., § 60 RdNr. 43; Meyerhoff in jurisPK-SGB 11, 3. Auflage 2012, § 60, RdNr. 30 ff.).

  • LSG Hamburg, 09.08.2012 - L 4 AS 126/10
    Überdies stützt sich die familiengerichtliche Klage des hiesigen Beklagten nicht auf den Auskunftsanspruch aus § 60 SGB II, sondern auf den aus § 33 Abs. 1 Satz 4 SGB II i.V.m. § 1605 BGB, der zivilrechtlicher Natur ist (hierzu etwa LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.9.2011, L 13 AS 4950/10).

    Der Leistungsträger darf den auf § 60 SGB II beruhende Auskunftsanspruch durch Verwaltungsakt geltend machen (aus neuerer Zeit LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.9.2011, L 13 AS 4950/10; auch das BSG geht im Urteil vom 24.2.2011, B 14 AS 87/09 R, von einer Befugnis zum Erlass eines Verwaltungsaktes aus).

    Zwar greift ein auf § 60 Abs. 2 SGB II gestütztes Auskunftsverlangen in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein (speziell zu § 60 SGB II: LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.9.2011, L 13 AS 4950/10; vgl. weiterhin BVerwG, Urteil vom 21.1.1993, 5 C 22/90 zu § 116 BSHG und LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 9.6.2008, L 20 SO 36/07 zu § 117 SGB XII), allerdings sind derartige Eingriffe nicht durchweg unzulässig.

    Der vom Sozialgericht angewandte § 193 SGG ist nicht einschlägig, da die Klägerin nicht den Privilegierungstatbestand des § 183 SGG für sich in Anspruch nehmen kann (allgemein zur Anwendbarkeit von § 197a Abs. 1 SGG auf Auskunftsstreitigkeiten BSG, Urteil vom 24.2.2011, B 14 AS 87/09 R; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.9.2011, L 13 AS 4950/10).

  • OLG Hamm, 12.04.2012 - 3 RBs 426/11

    Ahndungsvoraussetzung für die Zuwiderhandlung gegen ein Auskunfstverlangen

    b) Nach einhelliger Auffassung in der sozialgerichtlichen Rechtsprechung und der Literatur handelt es sich bei dem Auskunftsverlangen im Sinne des § 60 Abs. 2 Satz 1 SGB II um einen Verwaltungsakt im Sinne des § 31 SGB X (BSGE 107, 255; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27. September 2011 - L 13 AS 4950/10 - ; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 4. Dezember 2007.
  • LSG Sachsen, 13.02.2014 - L 7 AS 34/10

    Verpflichtung zur Auskunft über Einkommen- und Vermögenverhältnisse

    Jedoch nahm gemäß § 44b Abs. 3 Satz 1 SGB II in der zum Zeitpunkt des Erlasses der streitgegenständlichen Bescheide maßgeblichen Fassung die Arbeitsgemeinschaft die Aufgaben der Agentur für Arbeit wahr (vgl. Blüggel in Eicher/Spellbrink, SGB 11, 2. Auflage 2008, § 60 RdNr. 9; Estelmann in Estelmann, SGB II, Stand: 10/2012, § 60 RdNrn. 37, 43; Schoch in LPK-SGB 11, 4. Auflage 2012, § 60 RdNr. 24; Volzke in Hauck/Noftz, SGB II, Stand: 11/2012, § 60 RdNr. 28; SG Berlin, Urteil vom 05.11.2007 - S 119 AS 141/07, juris; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10, juris, RdNr. 35).

    Zu Recht hat der Beklagte den Auskunftsanspruch mittels Verwaltungsakt geltend gemacht (BSG, Urteil vom 24.02.2011 - B 14 AS 87/09 R, juris, RdNr. 13 ff.; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10, juris, RdNr. 36 m.w.N.; Estelmann, a.a.O., § 60 RdNr. 43; Meyerhoff in jurisPK-SGB 11, 3. Auflage 2012, § 60 RdNr. 30 ff.).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 20.09.2012 - L 7 AS 996/11
    Bei der von § 60 SGB II begründeten Auskunftspflicht handelt es sich um eine eigenständige öffentlich-rechtliche Pflicht, die mittels Verwaltungsakt geltend gemacht wird (BSG, Urteil vom 24.02.2011 - B 14 AS 87/09 R - = juris Rdnr. 13 ff.; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.12.2007 - L 19 B 130/07 AS - = juris Rdnr. 6; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - = juris Rdnr. 36).

    Bei der Überprüfung der Leistungsberechtigung bei Sozialleistungen handelt es sich um die Verfolgung eines bedeutsamen Gemeinwohlbelangs und es widerspricht dem Gedanken des sozialen Rechtsstaates, dass Mittel der Allgemeinheit mangels genügender Kontrolle auch in Fällen in Anspruch genommen werden könnten, in denen wirkliche Bedürftigkeit nicht vorliegt (BVerfG, Urteil vom 15.12.1983 - 1 BvR 209/83 - = BVerfGE 65, 1; vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - = juris Rdnr. 38).

    Bei der Bemessung des Streitwerts hat der Senat den Auffangstreitwert nach § 52 Abs. 2 GKG zugrunde gelegt (vgl. BSG, Urteil 24.02.2011 - B 14 AS 87/09 R - = juris Rdnr. 26; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - = juris Rdnr. 53).

    Eine Reduzierung oder Erhöhung des Betrages von 5.000,00 EUR kommt nicht mehr in Betracht, denn es handelt sich um einen fiktiven feststehenden Wert und nicht um einen Ausgang- oder Regelwert (LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27.09.2011 - L 13 AS 4950/10 - = juris Rdnr. 53; Hartmann, Kostengesetze, 42. Auflage 2012, § 52 GKG, Rdnr. 20 ff; Binz-Dörndorffer/ Petzold/ Zimmermann, GKG u. a., 2. Auflage 2009, § 52 GKG, Rdnr. 6).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.08.2019 - L 3 KA 12/18

    Vertrags(zahn)arztangelegenheiten

    Eine Reduzierung des sich hieraus ergebenden Betrags von 60.000 Euro in Hinblick darauf, dass eine Anstellung (nur) mit dem Anrechnungsfaktor 0, 5 streitig ist, hat dabei nicht zu erfolgen, weil der in § 52 Abs. 2 GKG vorgesehene starre Auffangwert nicht mehr verändert werden kann (LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27. September 2011 - L 13 AS 4950/10 - juris, mwN ).
  • LSG Sachsen, 08.05.2014 - L 3 AS 518/12
    Der SGB II-Leistungsträger kann die Auskunftspflicht gegenüber dem Dritten in Form eines Verwaltungsaktes geltend machen (vgl. z. B. Sächs. LSG, Urteil vom 13. Februar 2014 - L 7 AS 34/10 - JURIS-Dokument Rdnr. 22; LSG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 4. Dezember 2007 - L 19 AS 130/07 AS - Breithaupt 2008, 353 = JURIS-Dokument Rdnr. 6, LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 27. September 2011 - L 13 AS 4950/10 - ZFSH/SGB 2012, 91 = JURIS-Dokument Rdnr. 36, LSG Hamburg, Urteil vom 9. August 2012 - L 4 AS 126/10 - JURIS-Dokument Rdnr. 20; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Januar 2014 - L 34 AS 1036/13 - ZFSH/SGB 2014, 174 = JURIS-Dokument Rdnr. 21; Meyerhoff, a. a. O.; Schoch, in: Münder [Hrsg.], SGB II [5. Aufl., 2013], § 60 Rdnr. 2; Steinmeyer, a. a. O., Rdnr. 12 und 47; Voelzke, in: Hauck/Noftz, SGB II [Stand: Erg.-Lfg.
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.06.2012 - L 7 AS 997/11
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.04.2020 - 12 E 408/19
  • LSG Baden-Württemberg, 23.02.2016 - L 9 AS 4025/15
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