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   LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2018 - L 19 AS 133/18 B ER, L 19 AS 134/18 B   

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https://dejure.org/2018,6733
LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2018 - L 19 AS 133/18 B ER, L 19 AS 134/18 B (https://dejure.org/2018,6733)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19.03.2018 - L 19 AS 133/18 B ER, L 19 AS 134/18 B (https://dejure.org/2018,6733)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19. März 2018 - L 19 AS 133/18 B ER, L 19 AS 134/18 B (https://dejure.org/2018,6733)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Kein Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes nach wirksamer Feststellung des Verlusts der Freizügigkeitsberechtigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)

  • SG Darmstadt, 14.01.2020 - S 17 SO 191/19

    Leistungsausschluss für EU-Ausländer verfassungswidrig?

    Auf die Vollziehbarkeit oder Erledigung auf andere Weise für die Zukunft kommt es nicht an (vgl. Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 9. Oktober 2019, L 4 SO 160/19 B ER, juris, Rdnr. 41; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26. Mai 2017, L 15 AS 62/17 B ER, juris, Rdnr. 12 m.w.N.; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018, L 19 AS 134/18 B, juris, Rdnr. 9 m.w.N., LSG Hamburg, Beschluss vom 29. September 2017, L 4 SO 55/17 B ER, juris; A. Loose in: Hohm, GK-SGB 11, 59.
  • LSG Hessen, 29.06.2020 - L 4 SO 91/20
    Allerdings sperren die Bescheide der Ausländerbehörde vom 14. März 2018 die Anwendung der Rückausnahme des § 7 Abs. 1 Satz 4 SGB II, denn nach der Rechtsprechung des Senats zu der Parallelnorm in § 23 Abs. 3 Satz 7 SGB XII sperrt allein der Erlass der Feststellung und die bislang fehlende Aufhebung ex tunc den Leistungsanspruch (Senatsbeschluss vom 9. Oktober 2019, L 4 SO 160/10 B ER, juris Rn. 41, 48 ff; vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018 - L 19 AS 133/18 B ER, L 19 AS 134/18 B - juris Rn. 9; LSG Hamburg, Beschluss vom 28. September 2017 - L 4 SO 55/17 B ER - juris Rn. 6; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26. Mai 2017 - L 15 AS 62/17 B ER - juris Rn. 11 f. und vom 25. November 2016 - L 11 AS 567/16 B ER - juris Rn. 17).
  • LSG Hessen, 09.10.2019 - L 4 SO 160/19

    1. Werden zeitlich nach Erlass einer Verlustfeststellung gemäß § 5 Abs. 4

    Die Freizügigkeitsberechtigung lebe hingegen nicht von selbst wieder auf, allein aufgrund der Änderung der Sachlage (Hinweis auf Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018, L 19 AS 133/18 B ER, juris, Rn. 12).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.01.2019 - L 7 AS 1085/18

    Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II

    Eine hiergegen erhobene Beschwerde hat das LSG Nordrhein-Westfalen mit Beschluss vom 19.03.2018 zurückgewiesen (L 19 AS 133/18 B ER).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.05.2019 - L 8 SO 109/19

    Zu den Folgen einer Verlustfeststellung nach § 2 Abs. 1 FreizügG/EU bei der

    Der Verlustfeststellung kommt insoweit keine Tatbestandswirkung zu (Senatsbeschluss vom 6. November 2017 - L 8 SO 262/17 B ER - juris Rn. 29 f.; Hess. LSG, Beschluss vom 10. Juli 2018 - L 9 AS 142/18 B ER - juris Rn. 12; Sächs. LSG, Beschluss vom 20. März 2018 - L 3 AS 73/18 B ER - juris Rn. 39 ff.; Siefert in jurisPK-SGB XII, 2. Aufl. 2014, § 23 Rn. 83 m.w.N.; a.A.: LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018 - L 19 AS 133/18 B ER, L 19 AS 134/18 B - juris Rn. 9; LSG Hamburg, Beschluss vom 28. September 2017 - L 4 SO 55/17 B ER - juris Rn. 6; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26. Mai 2017 - L 15 AS 62/17 B ER - juris Rn. 11 f. und vom 25. November 2016 - L 11 AS 567/16 B ER - juris Rn. 17).
  • LSG Schleswig-Holstein, 08.07.2021 - L 6 AS 92/21

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss für Ausländer -

    Diese förmliche Feststellung des Verlusts des Freizügigkeitsrechts durch die Ausländerbehörde ist für die Sozialgerichte bindend und hat Tatbestandswirkung (vgl. ebenso LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018, L 19 AS 133/18 B ER, L 19 AS 134/18 B, juris Rn. 9; LSG Hamburg, Beschluss vom 28. September 2017, L 4 SO 55/17 B ER, juris Rn. 6; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26. Mai 2017, L 15 AS 62/17 B ER, juris Rn. 11 f. und vom 25. November 2016, L 11 AS 567/16 B ER, juris Rn. 7).
  • SG Darmstadt, 05.08.2019 - S 17 SO 125/19

    1. Bereits die Feststellung des Verlustes des Freizügigkeitsrechts nach § 5 Abs.

    Die Freizügigkeitsberechtigung lebt hingegen nicht von selbst wieder auf allein aufgrund der Änderung der Sachlage (vgl. Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018, L 19 AS 133/18 B ER, juris, Rdnr. 12).

    Denn den Verwaltungsakten der Ausländerbehörden über die Feststellung des Bestehens wie des Verlustes der Freizügigkeitsberechtigung und der Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit der Ausreisepflicht verbunden mit einer Abschiebungsandrohung kommt Tatbestandswirkung zu, sodass diese ohne Rücksicht auf ihre materielle Richtigkeit Wirkung entfalten (Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018, L 19 AS 133/18 B ER, juris, Rdnr. 13).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 04.06.2019 - L 11 AS 138/19
    Der Senat lässt offen, inwieweit die Antragstellerinnen aufgrund wirksamer Feststellung des Verlustes des Rechts auf Freizügigkeit gem. § 5 Abs. 4 FreizügG/EU mit Bescheid der Beigeladenen zu 2. bereits die Leistungsvoraussetzungen nach § 7 Abs. 1 Satz 1 SGB II nicht erfüllen, weil es insoweit - wegen eines nicht mehr zukunftsoffenen Aufenthalts - bereits am gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland der Antragstellerin zu 1. gem. § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB II fehlen könnte (so: LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018 - L 19 AS 133/18 B ER -).

    Es kann daher dahinstehen, ob allein die wirksame Verlustfeststellung der SGB II-Leistungsgewährung entgegensteht, weil sie Tatbestandswirkung hat und auch die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit an einer eigenständigen Prüfung hindert (so LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018 - L 19 AS 133/18 B ER -, Rn 13; vgl. zur Tatbestandswirkung einer aufenthaltsrechtlichen Entscheidung: BSG, Urteil vom 2. Dezember 2014 - B 14 AS 8/13 R -, BSGE 117, 297-302, SozR 4-4200 § 7 Nr. 41).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2018 - L 7 AS 2000/18
    Hinzu kommt, dass nach der durch das Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union vom 19.08.2007 erfolgten Änderung des § 7 FreizügG/EU die Ausreisepflicht nicht mehr erst dann entsteht, wenn die Ausländerbehörde unanfechtbar festgestellt hat, dass das Recht auf Einreise und Aufenthalt nicht besteht, sondern grundsätzlich bereits mit der bloßen Feststellung des Verlustes (BT-Drs. 16/5065, S. 211; vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen Beschlüsse vom 06.10.2017 - L 19 AS 1761/17 B ER und vom 19.03.2018 - L 19 AS 133/18 B ER, das in diesen Fällen bereits einen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet verneint).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.08.2019 - L 7 AS 519/19
    Der Senat teilt nicht die Auffassung, dass die Ausreisepflicht auch in den Fällen fortwirkt, in denen eine Verlustfeststellung erfolgt ist, diese sodann aber mit Rechtsmitteln angegriffen wurde (so aber LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19. März 2018 - L 19 AS 133/18 B ER - juris RdNr. 9; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26. Mai 2017 - L 15 AS 62/17 B ER - juris RdNr. 12; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 19. Mai 2017 - L 11 AS 247/17 B ER - juris RdNr. 17).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2018 - L 7 AS 2000/18 B ER
  • SG Duisburg, 29.11.2019 - S 38 AS 4342/19
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