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   LSG Nordrhein-Westfalen, 18.05.2015 - L 20 SO 355/13   

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https://dejure.org/2015,15520
LSG Nordrhein-Westfalen, 18.05.2015 - L 20 SO 355/13 (https://dejure.org/2015,15520)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 18.05.2015 - L 20 SO 355/13 (https://dejure.org/2015,15520)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 (https://dejure.org/2015,15520)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    SGB XII § 73, SGB XII § 37 Abs. 1, SGB XII § 27a Abs. 4 S. 1, SGB II § 21 Abs. 6
    Individueller Bedarf, Passbeschaffung, Passbeschaffungskosten, Regelbedarf, Asylbewerberleistungsgesetz, SGB II, SGB XII, Bezugsdauer, Sozialleistungen, Passpflicht, Pass

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kein Anspruch auf teilweise Übernahme der Kosten für die Beschaffung eines türkischen Reisepasses als Zuschuss

  • rechtsportal.de
  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch auf teilweise Übernahme der Kosten für die Beschaffung eines türkischen Reisepasses als Zuschuss; Berücksichtigung der Kosten für die Ersatzbeschaffung eines Passes bereits im Regelsatz; Begründung einer atypischen Bedarfslage i.S.d. § 73 SGB XII durch ...

  • infodienst-schuldnerberatung.de (Kurzinformation)

    Keine Passbeschaffungskosten?

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 27.04.2017 - L 8 SO 234/16

    Übernahme von Kosten für die Beschaffung oder Verlängerung eines Heimatpasses

    In der Sache scheide eine Leistungspflicht des Beklagten nach § 73 SGB XII aus, weil die Kosten für die Beschaffung eines Ausweispapiers, für Ausländer also auch eines Heimatpasses, bei der Bemessung der Regelbedarfe zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 20 SGB II berücksichtigt worden (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 - juris) und die Regelungen des SGB II für eine Leistungsgewährung bei atypischen Bedarfen nach § 21 Abs. 6 SGB II und § 24 Abs. 1 SGB II abschließend seien.

    § 73 SGB XII ermöglicht - auch in der Zeit nach Inkrafttreten des Regelbedarfsermittlungsgesetzes (RBEG) zum 1. Januar 2011 (BGBl. I 2011, 453) - die Übernahme von Kosten, die Ausländern wegen der Passbeschaffung oder -verlängerung entstehen (str., wie hier LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 20. Juli 2012 - L 9 AS 563/12 B ER - juris Rn. 57, Berlit in LPK-SGB XII, 9. Aufl. 2012, § 73 Rn. 8 und Strnischa in Oestreicher, SGB II/SGB XII, Stand März 2017, § 73 SGB XII Rn. 11; a.A. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 - juris Rn. 35-42 m.w.N., Hessisches LSG, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - L 7 AS 139/16 - juris Rn. 37 - die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ist als unzulässig verworfen worden, BSG, Beschluss vom 3. Januar 2017 - B 4 AS 394/16 B -, SG Karlsruhe, Urteil vom 3. September 2014 - S 8 AS 855/13 - juris Rn. 21, SG Aachen, Urteil vom 5. Juni 2012 - S 20 SO 179/11 - juris Rn. 18, Adolph in Adolph, SGB II/SGB XII/AsylbLG, Stand März 2017, § 73 SGB XII Rn. 10a, Baur in Mergler/Zink, SGB XII/AsylbLG, Stand März 2016, § 73 SGB XII Rn. 12, Böttiger in jurisPK-SGB XII, 2. Aufl. 2014, § 73 Rn. 129, Schlette in Hauck/Noftz, SGB XII, Stand April 2016, § 73 Rn. 34a, Wahrendorf in Grube/Wahrendorf, SGB XII, 5. Aufl. 2014, § 73 Rn. 7).

    Diese Bedarfsposition (Gebühren für einen Personalausweis) unterscheidet sich grundlegend von der Bedarfslage von Ausländern bei der Beschaffung oder Verlängerung eines Heimatpasses (a.A. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 - juris Rn. 38).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 13.06.2017 - L 7 AS 1794/15

    Angelegenheiten nach dem SGB II

    Schon deshalb überzeugt den Senat die Gegenansicht nicht (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 -, juris Rn. 38), die sich im Wesentlichen darauf stützt, dass für Deutsche die Personalausweispflicht und für Ausländer die Passpflicht besteht.
  • VG Aachen, 25.10.2016 - 8 K 745/14

    Aufenthaltserlaubnis; Kosten der Passbeschaffung; Vertrauensanwalt

    Am letzteren fehlt es, da die Kosten für ein Ausweispapier im Regelbedarf abgebildet werden, vgl.              LSG NRW, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 -, juris, Rn. 36; SG Aachen, Urteil vom 16. Juli 2013 - S 20 75/13 -, juris, Rn. 21; vgl. zur Rechtslage vor dem 1. Januar 2011, als die Kosten noch nicht im Regelsatz enthalten waren, hingegen LSG NRW, Urteil vom 23. Mai 2011 - L 20 AY 19/08 -, juris, Rn. 35.

    Kann im Einzelfall ein von den Regelbedarfen umfasster und nach den Umständen unabweisbar gebotener Bedarf auf keine andere Weise gedeckt werden, sollen nach dieser Vorschrift auf Antrag hierfür notwendige Leistungen als Darlehen erbracht werden, vgl.              zum Anspruch nach § 37 Abs. 1 SGB XII im Falle der Beschaffung eines Passes LSG NRW, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 -, a.a.O., Rn. 52 f.

  • LSG Sachsen, 21.06.2017 - L 8 SO 15/16

    Passbeschaffungskosten - Bestandteil des Regelsatzes; Grundsicherung für

    c) Allein der Umstand, dass die Passbeschaffungskosten für den Kläger (bzw. für Ausländer allgemein) regelmäßig höher sind als die Kosten für einen deutschen Personalausweis, führt noch nicht dazu, dass es sich bei den Kosten für einen Auslandspass um etwas wesentlich, "der Art nach" anderes handelt als bei den Kosten für einen Personalausweis, und dass dafür der Anwendungsbereich von § 73 SGB XII eröffnet wäre (gleicher Ansicht: LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18.05.2015 - L 20 SO 355/13 -, juris RdNr. 39 ff.).

    Denn das der Klärung der aufgeworfenen Rechtsfrage dienende Revisionsverfahren gegen das Urteil des LSG für das Land Nordrhein-Westfalen vom 18.05.2015 - L 20 SO 355/13 - hat sich wegen des zwischenzeitlich eingetretenen Todes des dortigen Leistungsempfängers ohne Sachentscheidung erledigt (vgl. Terminsbericht des BSG Nr. 5/17 vom 09.03.2017 zum Verfahren B 8 SO 16/15 R).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.03.2020 - L 20 SO 397/19

    Kein SGB XII-Zuschuss für neuen türkischen Pass

    aa) Das Bundessozialgericht hat bereits entschieden, dass Passbeschaffungskosten (und auch die in diesem Zusammenhang entstehenden Fahrkosten) vom Regelbedarf gemäß § 27a Abs. 2 S. 1 SGB XII erfasst sind und die Notwendigkeit der Passbeschaffung daher bereits keine atypische Bedarfslage darstellt (vgl. BSG, Urteil vom 12.09.2018 - B 4 AS 33/17 R, ferner Urteile vom 29.05.2019 - B 8 SO 14/17 R und B 8 SO 8/17 R; ebenso bereits das Urteil des Senats vom 18.05.2015 - L 20 SO 355/13 Rn. 36 ff.).

    Eine Erhöhung des Regelsatzes gemäß § 27a Abs. 4 S. 1 SGB XII käme außerhalb stationärer Einrichtungen jedoch nicht in Betracht, weil eine solche nur zur Deckung laufender, nicht aber einmaliger Bedarfe vorgesehen ist (vgl. dazu bereits Urteil des Senats vom 18.05.2015 - L 20 SO 355/13 Rn. 44).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 23.11.2017 - 5 B 3.16

    Personalausweis; Gebühr; Ermäßigung; Sozialleistungsempfänger; Regelbedarfssatz;

    Dabei muss ein ggfs. in einem Monat auftretender Mehrbedarf vorübergehend aus den anderen Positionen des Regelbedarfs gedeckt werden (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 -, juris Rn. 52).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 13.01.2017 - L 8 SO 266/16
    In der Sache scheide eine Leistungspflicht des Antragsgegners nach § 73 SGB XII aus, weil die Kosten für die Beschaffung eines Ausweispapiers, für Ausländer also auch eines Heimatpasses, bei der Bemessung der Regelbedarfe zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 20 SGB II berücksichtigt worden (s. auch LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 -, derzeit beim BSG anhängig - B 8 SO 16/15 R -) und die Regelungen des SGB II für eine Leistungsgewährung bei atypischen Bedarfen nach § 21 Abs. 6 SGB II und § 24 Abs. 1 SGB II abschließend seien.

    In Rechtsprechung und Literatur ist die Anwendbarkeit des § 73 SGB XII zur Übernahme von Kosten, die Ausländern wegen der Passbeschaffung oder -verlängerung entstehen, umstritten, insbesondere ob diese Kosten seit dem Inkrafttreten des Regelbedarfsermittlungsgesetzes (RBEG - BGBl. I 2011, 453) zum 1. Januar 2011 im Regelbedarf nach § 28 SGB XII enthalten sind (lfd. Nr. 82 Sonstige Dienstleistungen, nicht genannte "nur Personalausweis", vgl. BT-Drs. 17/3434, S. 62) und insoweit eine unbenannte Bedarfslage i.S. des § 73 SGB XII vorliegt (verneinend: LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 - juris Rn. 35-42 m.w.N., Revision anhängig unter - B 8 SO 16/15 R -, SG Karlsruhe, Urteil vom 3. September 2014 - S 8 AS 855/13 - juris Rn. 21 sowie SG Aachen, Urteil vom 5. Juni 2012 - S 20 SO 179/11 - juris Rn. 18, Böttiger in jurisPK-SGB XII, 2. Aufl. 2014, § 73 Rn. 129, a.A.: LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 20. Juli 2012 - L 9 AS 563/12 B ER - juris Rn. 57, Berlit in LPK-SGB XII, 9. Aufl. 2012, § 73 Rn. 8; nach altem Recht die Anwendbarkeit des § 73 SGB XII bejahend: LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 23. Mai 2011 - L 20 AY 19/08 - juris Rn. 28 ff.; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 2. Dezember 2010 - L 8 AY 47/09 B - juris Rn. 11 und vom 20. Juli 2012 - L 9 AS 563/12 B ER - juris Rn. 57).

  • OLG Celle, 07.04.2017 - 22 W 12/16

    Polizei- und Ordnungsrecht: Anordnung von Ersatzzwangshaft zur Durchsetzung der

    Denn in diesen Sozialleistungen sind seit dem 1. Januar 2011 die notwendigen Aufwendungen für die Beschaffung bzw. Ausstellung eines deutschen Personalausweises bereits berücksichtigt (vgl. LSG NRW, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 -, Rn. 37, juris).
  • SG Köln, 18.01.2021 - S 39 SO 566/19
    Die Beklagte wies den Widerspruch mit Widerspruchsbescheid vom 20.11.2019 als unbegründet zurück: Die Kosten für die Beschaffung eines ausländischen Passes seien nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen im Regelbedarf enthalten (unter Bezugnahme auf Bundessozialgericht, Urteil vom 12.09.2018, B 4 AS 33/17 R, und Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18.05.2015, L 20 SO 355/13).

    Daran fehlt es hier, denn Passbeschaffungskosten sind typisierend in dem Regelbedarf, welchen die Kläger monatlich gem. §§ 2 AsylbLG, 27a SGB XII erhalten, enthalten und somit keine atypische Bedarfslage im Sinne von § 73 SGB XII. Hierüber besteht in der ober- und höchstrichterlichen Rechtsprechung auch kein Streit mehr (vgl. statt vieler Bundessozialgericht, Urteil vom 12.09.2018, B 4 AS 33/17 R; Urteil vom 29.05.2019, B 8 SO 14/17 R; ausführlich Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18.05.2015, L 20 SO 355/13, Rn 36 ff., m.w.N.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 30.08.2021 - 3 O 242/20

    Zur Prüfung der hinreichenden Erfolgsaussichten im Rahmen der Bewilligung von

    Dabei muss ein ggfs. in einem Monat auftretender Mehrbedarf vorübergehend aus den anderen Positionen des Regelbedarfs gedeckt werden (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Mai 2015 - L 20 SO 355/13 -, juris Rn. 52).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 03.08.2016 - L 8 SO 226/16
  • SG Bremen, 14.06.2016 - S 16 AS 2391/14
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