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   LSG Baden-Württemberg, 16.09.2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B   

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https://dejure.org/2009,1613
LSG Baden-Württemberg, 16.09.2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B (https://dejure.org/2009,1613)
LSG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 16.09.2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B (https://dejure.org/2009,1613)
LSG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 16. September 2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B (https://dejure.org/2009,1613)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de

    Arbeitslosengeld II - Zuschuss zu Versicherungsbeiträgen für eine private Krankenversicherung bis zur Hälfte des Basistarifs - planwidrige Regelungslücke

  • Justiz Baden-Württemberg

    Arbeitslosengeld II - Zuschuss zu Versicherungsbeiträgen für eine private Krankenversicherung bis zur Hälfte des Basistarifs - planwidrige Regelungslücke

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Pflicht zur Tragung der Kosten für die private Krankenversicherung und Pflegeversicherung im Rahmen der Gewährung von Hilfe zum Lebensunterhalt

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB II § 26 Abs. 2
    Anspruch auf Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Alg II- und Sozialgeldbezieher

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Hartz IV: ARGE muss Kosten für private Krankenversicherung vollständig übernehmen

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (47)

  • BSG, 18.01.2011 - B 4 AS 108/10 R

    Arbeitslosengeld II - Höhe des Zuschusses zum Versicherungsbeitrag zur privaten

    Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass mit den gesetzlichen Neuregelungen des GKV-WSG der Krankenversicherungsschutz der privat versicherten Hilfebedürftigen nach dem SGB II wesentlich verschlechtert werden und bei ihnen in größerem Umfang ungedeckte Beiträge zu ihren Lasten verbleiben sollten (so auch SG Karlsruhe Urteil vom 10.8.2009 - S 5 AS 2121/09; LSG Baden-Württemberg Beschluss vom 16.9.2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B - info also 2010, 26 f; LSG Baden-Württemberg Beschluss vom 11.10.2010 - L 7 AS 4197/10 ER-B; SG Chemnitz Urteil vom 16.6.2010 - S 3 AS 450/10, RdNr 37; aA LSG Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 26.2.2010 - L 15 AS 26/10 B ER, RdNr 21 Hessisches LSG Beschuss vom 22.3.2010 - L 9 AS 570/09 B ER - ZfSH/SGB 2010, 302 ff; Brünner in LPK-SGB II, 3. Aufl 2009, § 26 RdNr 21; Spekker ZfSH/SGB 2010, 212, 215) .
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 03.12.2009 - L 15 AS 1048/09

    Private Kranken- und Pflegeversicherung - Arbeitslosengeld II-Bezieher -

    17 Eine analoge Anwendung anderer Vorschriften, die die Übernahme der Beiträge zur Krankenversicherung in vollem Umfang vorsehen (§ 12 Abs. 1 c S. 5 VAG, § 26 Abs. 2 Nr. 2 HS 1 SGB II), kommt nicht in Betracht, da keine planwidrige Regelungslücke vorliegt (a. A.: SG Karlsruhe, a. a. O. Rn. 23ff; Landessozialgericht [LSG] Baden-Württemberg, Beschluss vom 16.09.2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B, Rn. 17ff; SG Gelsenkirchen, Beschluss vom 02.10.2009 - S 31 AS 174/09 ER, jeweils zitiert nach juris; vgl. auch: Brünner in: LPK-SGB 11, 3. Auflage 2009, § 26 Rn 23).

    Ob daneben auch ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz vorliegt, weil § 26 Abs. 2 Nr. 1 SGB II i. V. m. § 12 Abs. 1 c S. 6 VAG anders als § 26 Abs. 2 Nr. 2 SGB II für freiwillige Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung eine betragsmäßige Begrenzung der Beitragsübernahme vorsieht (für eine analoge Anwendung dieser Vorschrift: SG Karlsruhe, Urteil vom 10.08.2009 - S 5 AS 2121/09, Rn. 56), kann der Senat offen lassen (vgl. zu einem möglichen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz auch: LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. September 2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B, Rn. 24ff; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19.11.2009 - L 7 B 334/09 AS).

  • LSG Hessen, 22.03.2010 - L 9 AS 570/09

    Einstweiliger Rechtsschutz - fehlender Anordnungsgrund - verfassungskonforme

    Es gebe neue Rechtsprechung (u. a. Beschluss des Landessozialgerichts - LSG - Baden-Württemberg vom 16. September 2009 - L 3 AS 3934/09 ER), die eindeutig bestätige, dass nach dem verfassungsrechtlichen Bedarfsdeckungsgrundsatz die vollen Beiträge zur Versicherung zu bezuschussen seien.

    Hierzu wäre Voraussetzung das Bestehen einer planwidrigen Regelungslücke, die nach Auffassung des Senats jedoch nicht vorliegt (ebenso LSG Niedersachsen-Bremen a.a.O.; SG Dresden, Beschluss vom 18. September 2009 - S 29 AS 4051/09 ER; a.A.: SG Karlsruhe, a.a.O.; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. September 2009 - L 3 AS 3934/09 ER-B; HLSG, Beschluss vom 15. Dezember 2009 - L 6 AS 368/09 B ER; SG Gelsenkirchen, Beschluss vom 2. Oktober 2009 - S 31 AS 174/09 ER).

    Daher kann, auch wenn wohl zu Recht die Rechtslage als "sozialstaatlich unvertretbar" bezeichnet wird (vgl. die Position des Deutschen Vereins zur Beitragslücke gemäß § 12 Abs. 1c Satz 6 Versicherungsaufsichtsgesetz, DV 14/08 AF IV vom 18. Juni 2008), letztlich dahingestellt bleiben, ob die gegen die § 26 Abs. 2 SGB II - unabhängig von Art. 20 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG - in Bezug auf Art. 3 Abs. 1 GG geltend gemachten verfassungsrechtlichen Bedenken durchgreifen (bejahend etwa LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. September 2009 a.a.O.; verneinend SG Berlin a.a.O.).

    Dem Versicherungsnehmer droht daher - entgegen der Ansicht des LSG Baden-Württemberg im Beschluss vom 16. September 2009 (L 3 AS 3934/09 ER-B) - nicht, von der ärztlichen Behandlung ausgeschlossen zu sein, da er als Privatversicherter zunächst die ärztliche Behandlung selbst bezahlen müsste und auf den Weg der Kostenerstattung angewiesen sei.

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