Rechtsprechung
   LSG Sachsen-Anhalt, 08.07.2011 - L 4 P 44/10 B ER   

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https://dejure.org/2011,3811
LSG Sachsen-Anhalt, 08.07.2011 - L 4 P 44/10 B ER (https://dejure.org/2011,3811)
LSG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 08.07.2011 - L 4 P 44/10 B ER (https://dejure.org/2011,3811)
LSG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 08. Juli 2011 - L 4 P 44/10 B ER (https://dejure.org/2011,3811)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Pflegeversicherung

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt

    § 86b Abs 2 S 1 SGG, § 31 SGB 10, § 114 Abs 2 S 1 SGB 11, § 115 Abs 1a S 1 SGB 11, § 115 Abs 1a S 2 SGB 11
    (Soziale Pflegeversicherung - Pflegequalität - Streit über die Ergebnisse der Qualitätsprüfung - Transparenzbericht - einstweiliger Rechtsschutz gegen die Veröffentlichung - Verfassungsmäßigkeit von § 115 Abs 1a SGB 11 und der Pflege-Transparenzvereinbarung ambulant (PTVA) ...

Kurzfassungen/Presse (9)

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Keine Veröffentlichung von Transparenzberichten auf Grundlage unbrauchbarer Ermittlungen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Transparenzberichte

  • lto.de (Kurzinformation)

    Pflegenoten dürfen veröffentlicht werden

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Mindestanforderungen an Internet-Veröffentlichung eines Transparenzberichtes

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Pflegenoten dürfen veröffentlicht werden

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    LSG-Richter fordern größere Stichprobe für Pflegenoten

  • sachsen-anhalt.de (Pressemitteilung)

    Transparenzbericht erfolgreich blockiert

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Pflegenoten dürfen veröffentlicht werden

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Pflegeheime müssen Veröffentlichung von negativen Transparenzberichten im Internet dulden - Veröffentlichung negativer Transparenzberichts jedoch nur bei ausreichender Anzahl von befragten Pflegebedürftigen zulässig

Sonstiges

  • raheinemann.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Änderung der Rechtsprechung zu Transparenzberichten in der Pflege: Veröffentlichung bei Einbeziehung von weniger als 10 Personen in die Prüfung unzulässig

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2011, 944
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BSG, 16.05.2013 - B 3 P 5/12 R

    Soziale Pflegeversicherung - Pflegequalität - Streit über die Ergebnisse der

    Dass dem in der praktischen Umsetzung dennoch unüberwindliche Hürden entgegenstehen sollten, hat die Klägerin nicht dargetan und ist für den Senat auch ansonsten nicht ersichtlich; die große Zahl solcher Verfahren um die geplante Veröffentlichung von Pflege-Transparenzberichten belegt im Gegenteil eher, dass hierdurch bedingten möglichen Rechtsgutsverletzungen durch Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes hinreichend begegnet werden kann (vgl etwa LSG Berlin-Brandenburg, MMR 2010, 643 und NZS 2011, 509 ff; Sächsisches LSG, RsDE Nr. 72, 77 ff; Bayerisches LSG Beschluss vom 30.3.2010 - L 2 P 7/10 B ER - Juris; LSG Nordrhein-Westfalen, GesR 2010, 476 ff; LSG Sachsen-Anhalt, NZS 2011, 944 ff; Hessisches LSG, NZS 2011, 504 ff; SG München, MedR 2010, 667 ff und ZFSH/SGB 2010, 257; SG Münster, Sozialrecht aktuell 2010, 61 ff und MedR 2011, 529 ff mit Anmerkung von Ossege, S 534; SG Frankfurt am Main Beschluss vom 23.3.2010 - S 18 P 16/10 ER - Juris; SG Bayreuth, Sozialrecht aktuell 2010, 64 ff; SG Augsburg Beschluss vom 29.1.2010 - S 10 P 105/09 ER - Juris; SG Lüneburg Beschluss vom 4.4.2011 - S 5 P 8/11 ER - Juris) .
  • LSG Baden-Württemberg, 07.01.2013 - L 4 P 4043/12
    aa) Zur Delegation von Rechtssetzungsbefugnissen in § 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI (kein Verstoß gegen das GG: LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08. Juli 2011 - L 4 P 44/10 - Sächsisches LSG, Beschluss vom 24. Februar 2010, a.a.O.; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 15. August 2012, a.a.O. und Beschluss vom 10. Mai 2010 - L 10 P 10/10 B ER - Bayrisches LSG, Beschluss vom 30. März 2010, a.a.O., jeweils in juris) hat das Sächsische LSG zutreffend ausgeführt, dass nach den Regelungen der Sätze 6 bis 9 des § 115 Abs. 1a SGB XI der Gesetzgeber den Weg des Normenvertrages gewählt hat.

    Die Parteien der PTVA haben damit der Schaffung von Transparenz den Vorrang eingeräumt und mit der PTVA detailliert die Kriterien der Veröffentlichung sowie die Bewertungssystematik der Qualitätsprüfungen geregelt (für die Rechtmäßigkeit: LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08. Juli 2012 - L 4 P 44/10 B ER - Hessisches LSG, Beschluss vom 28. Oktober 2010 - L 8 P 29/10 B ER - dagegen: LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 03. August 2012 - L 27 P 39/12 B ER -, jeweils in juris).

    Dabei unterliegen die Informationen - wie jedes Staatshandeln - dem Sachlichkeitsgebot; Wertungen dürfen nicht auf sachfremden Erwägungen beruhen (vgl. LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08. Juli 2011 - L 4 P 44/10 B ER -, a.a.O.).

    Wenn sich die Zahl der geprüften Pflegebedürftigen auf fünf beschränkt, ist der Prüfbericht möglicherweise fehlerhaft ist und darf einstweilen bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage durch ein Verfahren in der Hauptsache nicht veröffentlicht werden (so LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08. Juli 2011 - L 4 P 44/10 B ER -, a.a.O.).

    Stabile Schätzungen sind nur dann möglich, wenn die Variabilität klein und der Stichprobenumfang groß ist (vgl. dazu ausführlich: LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08. Juli 2011 - L 4 P 44/10 B ER -, a.a.O.).

  • SG Dessau-Roßlau, 09.10.2017 - S 26 P 27/17

    Pflegeversicherung (P)

    Die Pflicht des Pflegedienstes, die Veröffentlichung zu dulden, ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetz, nicht aus der Ankündigung der Veröffentlichung oder dieser selbst (vgl. Beschluss Landessozialgericht Sachsen-Anhalt vom 8. Juli 2011, Az. L 4 P 44/10 B ER, Rn. 25, zitiert nach juris).

    Die Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes nach Art. 19 Abs. 4 GG verlangt jedenfalls vorläufigen Rechtsschutz, wenn ohne ihn schwere und unzumutbare, anders nicht abwendbare Nachteile entstünden, zu deren nachträglicher Beseitigung die Entscheidung in der Hauptsache nicht mehr in der Lage wäre (vgl. dazu ausführlich Beschluss des LSG Sachsen-Anhalt vom 8. Juli 2011, Az. L 4 P 44/10 B ER, Rn. 28 mwN, zitiert nach Juris).

    aa) Nach Auffassung der Kammer steht die Regelung des § 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI in Verbindung mit der PTVA grundsätzlich mit höherrangigem Recht in Einklang (vgl. dazu sehr ausführlich Beschlüsse des LSG Sachsen-Anhalt vom 14. Juni 2010, Az. L 4 P 3/10 B ER, Rn. 35ff, zitiert nach Juris sowie vom 8. Juli 2011, Az. L 4 P 44/10 B ER, Rn. 29ff, zitiert nach Juris; Urteil des BSG vom 16. Mai 2013, Az. B 3 P 5/12 R, Rn. 14ff, zitiert nach Juris; Beschluss des Sächsischen LSG vom 24. Februar 2010, Az. L 1 P 1/10 B ER, Rn. 31ff, zitiert nach Juris; Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 2. April 2015, Az. L 15 P 60/14 B ER, vgl. Bl. 260R der GA).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.05.2012 - L 10 P 5/12

    Pflegeversicherung

    Der erkennende Senat schließt sich insoweit der Auffassung des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt an, wonach § 2 S 2 der PVTA im Wege der verfassungskonformen Auslegung dahin zu korrigieren ist, dass nicht mindestens 5, sondern mindestens 10 pflegebedürftige Menschen in die Prüfung einzubeziehen sind (vgl. Beschluss vom 08.07.2011, L 4 P 44/10 B ER, Juris Rn 47 ff).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2014 - L 10 P 120/13

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage gegen einen nach § 115 Abs. 2 S. 1

    Zwar hat der Senat im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Transparenzberichten bereits entschieden, dass abweichend von § 2 der "Vereinbarung nach § 115 Abs. 1a S 6 SGB XI über die Kriterien der Veröffentlichung sowie die Bewertungssystematik der Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung sowie gleichwertiger Prüfergebnisse von ambulanten Pflegediensten" (PTVA) mindestens zehn Pflegebedürftige geprüft werden müssen, um repräsentative Ergebnisse zu erhalten (vgl Beschluss des erkennenden Senats vom 02.05.2012, L 10 P 5/12 B ER, Juris Rn 22 f; Anschlussentscheidung zu LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08.07.2011, L 4 P 44/10 B ER, Juris Rn 47 ff).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 02.10.2012 - L 4 P 19/12

    Sozialgerichtliches Verfahren - Streitwertfestsetzung - einstweiliges

    Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt in vergleichbaren Fällen (vergleiche Beschlüsse vom 8. Juli 2011, L 4 P 44/10 B ER und 11. August 2011, L 4 P 8/11 B ER; jeweils zitiert nach juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.09.2016 - L 5 P 61/16

    Abwehr der Veröffentlichung eines Transparenzberichts; Einstweiliger

    Eine über diese Einschränkung hinausgehende korrigierende (vermeintlich verfassungskonforme) Auslegung von § 2 S. 2 PTVA entgegen dem ausdrücklichen Wortlaut dahingehend, dass statt 5 generell mindestens 10 Sachleistungsbezieher in die Prüfung einzubeziehen sind (so LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08.07.2011, L 4 P 44/10 B ER; LSG NRW, Beschluss vom 02.05.2012, L 10 P 5/12 B ER unter www.sozialgerichtsbarkeit.de), hält der Senat dagegen nicht für geboten (ebenso LSG Sachsen, Beschluss vom 13.10.2015, L 1 P 39/12 B ER; vgl. auch LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 02.04.2015, L 15 P 60/14 B ER, vgl. Bl. 84 und 103 ff. GA).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 02.10.2012 - L 4 P 21/12

    Streitwertfestsetzung im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes bei einem

    Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt in vergleichbaren Fällen (vergleiche Beschlüsse vom 8. Juli 2011, L 4 P 44/10 B ER und 11. August 2011, L 4 P 8/11 B ER; jeweils zitiert nach juris).
  • LSG Bayern, 19.12.2014 - L 2 P 74/14

    Transparenzbericht

    Das LSG Sachsen-Anhalt gehe in seinem Beschluss vom 08.07.2011 (Az.: L 4 P 44/10 B ER) sogar davon aus, dass § 2 Satz 2 PTVA verfassungskonform dahin auszulegen sei, dass mindestens 10 pflegebedürftige Menschen in die Prüfung mit einzubeziehen seien.
  • SG Münster, 24.08.2012 - S 6 P 43/12

    Pflegeversicherung

    Gestützt auf diese Empfehlung der Wissenschaftlerinnen hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt im Beschluss vom 08. Juli 2011 (Az.: L 4 P 44/10 B ER) die Auffassung vertreten, die Regelung des § 2 Satz 2 PTVA sei "verfassungskonform dahingehend einschränkend auszulegen und anzuwenden", dass insgesamt nicht mindestens fünf, sondern mindestens zehn pflegebedürftige Menschen in die Prüfung einzubeziehen seien.
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