Rechtsprechung
   LSG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2007 - L 5 KR 118/04   

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https://dejure.org/2007,19016
LSG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2007 - L 5 KR 118/04 (https://dejure.org/2007,19016)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04 (https://dejure.org/2007,19016)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 10. Mai 2007 - L 5 KR 118/04 (https://dejure.org/2007,19016)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • LSG Hessen, 21.08.2008 - L 1 KR 7/07

    Krankenversicherung - keine Kostenübernahme einer Brustverkleinerungsoperation

    Wird in ein funktionell intaktes Organ eingegriffen, sind besonders strenge Anforderungen zu stellen, wobei Art und Schwere der Erkrankung, das Risiko und der eventuelle Nutzen der Therapie gegeneinander abzuwägen sind (BSG, Urteil vom 19. Februar 2003 - B 1 KR 1/02 R; s.a. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10. Mai 2007 - L 5 KR 118/04).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 24.01.2013 - L 16 KR 226/11
    Neben den allgemeinen Voraussetzungen (§ 2 Abs. 1 Satz 3 , § 12 Abs. 1 SGB V), nämlich dass die Maßnahme ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich ist und dem allgemein anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entspricht, ist bei Fällen wie diesem, in dem die mittelbare Therapie in einem Eingriff in ein funktionell intaktes Organ besteht, nach der Rechtsprechung des BSG, der auch die Krankenversicherungssenate des LSG NRW folgen (vgl. etwa Senat, Urteil v. 30.09.2010 - L 16(5) KR 142/08; Urteil v. 26.04.2006 - L 11 KR 24/05; Urteil v. 10.05.2007 - L 5 KR 118/04; Beschluss v. 30.04.2012 - L 1 KR 224/11 B) strenge Anforderungen zu stellen.

    Der chirurgische Eingriff in das gesunde Organ zur mittelbaren Behandlung der Wirbelsäulenbeschwerden kommt danach nur in Betracht, wenn alle konservativen Behandlungsmethoden erfolglos ausgeschöpft sind (vgl. LSG NRW, Urteil v. 10.05.2007 - L 5 KR 118/04; LSG NRW, Urteil v. 21.09.2011 - L 11 KR 33/09; LSG Schleswig-Holstein, Urteil v. 25.03.2010 - L 5 KR 118/08).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.09.2013 - L 1 KR 625/11
    In dem Arztbrief des Brustzentrums der F-Klinik L vom 29.09.2011 wird die Notwendigkeit der Mammareduktion ebenfalls nicht mit einer Erkrankung der Brüste selbst, allerdings auch nicht mit orthopädischen Beschwerden, sondern hauptsächlich mit den bei der Klägerin bestehenden psychischen Belastungen begründet (zur Verneinung einer Mammahypertrophie als behandlungsbedürftige Krankheit vgl. auch Senatsbeschluss vom 30.04.2012 - L 1 KR 224/11 B; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26.04.2006 - L 11 KR 24/05; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14.01.2011 - L 1 KR 197/08).

    An die Notwendigkeit derartiger Operationen zur Behandlung orthopädischer Leiden sind besonders strenge Anforderungen zu stellen, da in ein funktionell intaktes Organ eingegriffen werden soll (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26.04.2006 - L 11 KR 24/05; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.09.2011 - L 11 KR 33/09

    Krankenversicherung

    Fraglich ist bereits, ob und inwieweit es wissenschaftlich-statistisch belegte Erkenntnisse zum ursächlichen Zusammenhang zwischen orthopädischen Gesundheitsstörungen und der Brustgröße gibt (verneinend LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.09.2010 - L 16 (5) KR 142/08 -, LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 10.12.2008 - L 5 KR 2638/07 - m.w.N. ; offen gelassen von LSG Hessen, Urteil vom 21.08.2008 - L 1 KR 7/07 -, LSG Berlin-Brandenburg vom 11.06.2008 - L 9 KR 62/06 - und LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04 -).

    Zu fordern ist auf jeden Fall eine schwerwiegende Erkrankung der Wirbelsäule und die erfolglose Ausschöpfung aller konservativen orthopädischen Behandlungsmaßnahmen (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04 -, LSG Schleswig-Holstein, Urteil vom 25.03.2010 - L 5 KR 118/08 -).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 30.04.2012 - L 1 KR 224/11

    Krankenversicherung

    In dem Arztbrief des Brustzentrums der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der St. C Klinik I wird die Notwendigkeit der Mammareduktion nicht mit einer Erkrankung der Brüste selbst, sondern mit einer Verbesserung der statischen Fehlbelastung der Klägerin begründet (zur Verneinung einer Mammahypertrophie als behandlungsbedürftige Krankheit vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26.04.2006 - L 11 KR 24/05; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14.01.2011 - L 1 KR 197/08).

    An die Notwendigkeit derartiger Operationen zur Behandlung orthopädischer Leiden sind besonders strenge Anforderungen zu stellen, da in ein funktionell intaktes Organ eingegriffen würde (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26.04.2006 - L 11 KR 24/05; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04).

  • SG Kassel, 01.11.2010 - S 12 KR 34/10

    Krankenversicherung - Versorgung mit einer prophylaktischen beidseitigen

    Selbst wenn ein Versicherter nämlich hochgradig akute Suizidgefahr geltend macht, kann er regelmäßig lediglich eine spezifische Behandlung etwa mit den Mitteln der Psychiatrie beanspruchen, nicht aber Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der GKV (vgl. BSG, Urteile vom 19. Oktober 2004, B 1 KR 3/03 R, 23/03 R und 9/04 R sowie vom 28. Februar 2008, B 1 KR 19/07 R; ebenso u.a die Urteile des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 10. Mai 2007, L 5 KR 118/04, des Landessozialgerichts Schleswig-Holstein vom 21. November 2007, L 5 KR 80/06 und des Hessischen Landessozialgerichts vom 11. Dezember 2006, L 1 KR 7/07 sowie einen entsprechenden Beschluss des vorgenannten Gerichts vom 18. Oktober 2007, L 8 KR 21/07, sämtlich abrufbar unter www.sozialgerichtsbarkeit.de oder www.lareda.hessenrecht.hessen.de), was hier nicht zuletzt vor allem auf den Schwierigkeiten einer Vorhersage der psychischen Wirkungen von körperlichen Veränderungen und der deshalb grundsätzlich unsicheren Erfolgsprognose sowie darauf beruht, dass Eingriffe in den Körper zur mittelbaren Beeinflussung eines psychischen Leidens mit Rücksicht auf die damit verbundenen Risiken besonderer Rechtfertigung bedürfen.
  • SG Dortmund, 31.08.2010 - S 40 KR 313/07

    Operative Magenbandverkleinerung als Kassenleistung nur nach integrierter

    Dann aber sind in der Regel die konservativen Therapien zuvor zu versuchen, weil nur dann die gebotene Abwägung zugunsten des Versicherten ausgehen kann (vgl. etwa ebenso bei operativen Brustverkleinerungen LSG NRW, Urteil vom 10.05.2007, Az.: L 5 KR 118/04; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11.06.2008, Az.: L 9 KR 589/07).
  • LSG Schleswig-Holstein, 25.03.2010 - L 5 KR 118/08

    Krankenversicherung - Kostenübernahme einer Brustverkleinerungsoperation bei

    Zu fordern ist auf jeden Fall eine schwerwiegende Erkrankung der Wirbelsäule und die erfolglose Ausschöpfung aller konservativen orthopädischen Behandlungsmaßnahmen (vgl. etwa Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. Mai 2007, L 5 KR 118/04 und Sachsen-Anhalt, Urteil vom 26. Februar 2009, L 10 KR 25/06).
  • LSG Hessen, 10.04.2013 - L 8 KR 115/12

    Krankenversicherung - Brustverkleinerung - Anspruch auf Krankenbehandlung wegen

    An die Notwendigkeit derartiger Operationen zur Behandlung orthopädischer Leiden sind besonders strenge Anforderungen zu stellen, da in ein funktionell intaktes Organ eingegriffen würde (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26.04.2006 - L 11 KR 24/05; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14.01.2011 - L 1 KR 197/08; LSG Hessen, Urteil vom 21.08.2008 - L 1 KR 7/07).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 20.07.2011 - L 11 KR 25/09

    Krankenversicherung

    Es ist bereits äußerst fraglich, ob von einer gesicherten Erfolgsprognose für die fragliche Behandlung ausgegangen werden kann (verneinend LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.09.2010 - L 16 (5) KR 142/08 -, LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 10.12.2008 - L 5 KR 2638/07 - m.w.N. ; offen gelassen von LSG Hessen, Urteil vom 21.08.2008 - L 1 KR 7/07 - LSG Berlin-Brandenburg vom 11.06.2008 - L 9 KR 62/06 - und LSG NRW, Urteil vom 10.05.2007 - L 5 KR 118/04 -).
  • SG Gelsenkirchen, 21.08.2008 - S 17 KR 205/07

    Krankenversicherung

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