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   LSG Sachsen, 06.11.2014 - L 7 AS 534/13   

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https://dejure.org/2014,41946
LSG Sachsen, 06.11.2014 - L 7 AS 534/13 (https://dejure.org/2014,41946)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 06.11.2014 - L 7 AS 534/13 (https://dejure.org/2014,41946)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 06. November 2014 - L 7 AS 534/13 (https://dejure.org/2014,41946)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Bewilligung der Kosten für Unterkunft und Heizung bzgl. Minderung

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (8)

  • SG Dortmund, 29.05.2015 - S 41 SO 203/14
    Das ist insbesondere dann der Fall, wenn - wie hier (vgl. sogleich 3.) - die begehrte Leistung wegen § 44 Abs. 4 Satz 1 SGB X (hier: i.V.m. § 116a SGB XII) ohnehin nicht mehr erbracht werden muss (vgl. aus neuerer Zeit nur BSG, Urteil vom 28.02.2013, Az. B 8 SO 4/12 R, juris-Rn 13 und Urteil vom 13.02.2014, Az. B 4 AS 19/13 R, juris-Rn 16; LSG NRW, Urteil vom 06.11.2014, Az. L 7 AS 534/13, juris-Rn 29 sowie Baumeister, in: jurisPK-SGB X, § 44 Rn 110 jeweils m.w.N.).

    Dies umso mehr, weil durch diese Beschränkung letztlich auch die im Interesse der Allgemeinheit liegende Rechtssicherheit erreicht und in einen angemessenen - und auch bei Anwendung der kürzeren Frist des § 116a SGB XII verfassungsgemäßen (vgl. nur Sächsisches LSG, Urteil vom 06.11.2014, Az. L 7 AS 534/13, juris-Rn 18 und LSG NRW, Urteil vom 19.09.2013, Az. L 7 AS 1050/13 juris-Rn 22 jeweils zur Parallelnorm des § 40 Abs. 1 Satz 2 SGB II) - Ausgleich mit der im Interesse des Betroffenen liegenden materiellen Gerechtigkeit gebracht wird.

  • LSG Baden-Württemberg, 12.05.2016 - L 7 AS 5197/15
    Darüber hinaus dürften auch verfassungsrechtliche Bedenken hinsichtlich der kurzen Verfallfrist des § 40 Abs. 1 Satz 2 SGB II nicht bestehen (vgl. zu der Parallelregelung in § 116a des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und ihrer Anwendbarkeit im Asylbewerberleistungsrecht BSGE 114, 20 = SozR 4-3520 § 9 Nr. 4; ferner LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. September 2013 - L 7 AS 1050/13 - LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 24. Oktober 2013 - L 13 AS 4917/12 B - Bayer. LSG, Urteil vom 19. März 2014 - L 16 AS 3289/13 - Sächs. LSG, Urteil vom 6. November 2014 - L 7 AS 534/13 - (alle juris)).

    Ferner dürfte der vom Klägerin sinngemäß herangezogene sozialrechtliche Herstellungsanspruch keine zeitlich weiter in die Vergangenheit reichenden Wirkungen entfalten (vgl. LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 24. Oktober 2013 a.a.O.; Sächs. LSG, Urteil vom 6. November 2014 a.a.O.; Eicher/Greiser in Eicher, SGB 11, 3. Auflage, § 40 Rdnr. 107; Aubel in jurisPK-SGB II, § 40 Rdnr. 36 (Stand: 11.01.2016); vgl. auch BSGE 98, 162 = SozR 4-1300 § 44 Nr. 9; BSG, Urteil vom 24. April 2014 - B 13 R 23/13 R - (juris)), sodass auf die sonstigen Voraussetzungen für dieses Rechtsinstitut im Rahmen des vorliegenden summarischen Verfahrens nicht weiter einzugehen ist.

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 20.07.2016 - L 13 AS 42/15
    Verfassungsrechtliche Bedenken hiergegen bestehen nicht (BSG, Urteil vom 26. Juni 2013 - B 7 AY 6/12 R zu der Parallelvorschrift des § 116a Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. September 2013 - a. a. O.; Bayerisches LSG, Urteil vom 23. Juli 2015 - L 7 AS 546/14 - juris Rn. 75 ff.; Sächsisches LSG, Urteil vom 6. November 2014 - L 7 AS 534/13 - juris).

    Sie beruht auf dem Grundgedanken, dass für Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, die als steuerfinanzierte Leistungen der Sicherung des Lebensunterhalts und der Eingliederung in Arbeit dienen und dabei in besonderem Maß die Deckung gegenwärtiger Bedarfe bewirken sollen (sog. Aktualitätsgrundsatz), die Vierjahresfrist des § 44 Abs. 4 SGB X zu lang ist (Sächsisches LSG, Urteil vom 6. November 2014 - a. a. O. - juris Rn.18, m. w. Nachw.).

  • SG Hannover, 02.11.2016 - S 48 AS 687/16

    Keine Verlängerung der Jahresfrist des § 40 Abs. 1 Satz 2 SGB II

    Die Verkürzung der Überprüfungsfrist bezüglich Leistungen des SGB II durch Einführung des § 40 Abs. 1 Satz 2 SGB II zum 01.04.2011 beruht auf dem Grundgedanken, dass die steuerfinanzierten Leistungen des SGB II der Sicherung des Lebensunterhalts und Eingliederung in Arbeit dienen und dabei in besonderem Maße der Deckung gegenwärtiger Bedarfe (sog. Aktualitätsgrundsatz) bewirken sollen, sodass die Vierjahresfrist des § 44 Abs. 4 Satz 1 SGB X zu lang erscheint (Anschluss an Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 06. November 2014 - L 7 AS 534/13).

    Dies ergibt sich nach Auffassung der Kammer insbesondere daraus, dass die Verkürzung der Überprüfungsfrist im SGB II durch die Einführung des § 40 Abs. 1 Satz 2 SGB II auf dem Grundgedanken beruht, dass für Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, die als steuerfinanzierte Leistungen der Sicherung des Lebensunterhalts und der Eingliederung in Arbeit dienen und dabei in besonderem Maß die Deckung gegenwärtiger Bedarfe bewirken sollen (sog. Aktualitätsgrundsatz), die Vierjahresfrist des § 44 Abs. 4 SGB X zu lang ist (vgl. Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 06. November 2014 - L 7 AS 534/13 m.w.N.).

  • SG Detmold, 19.05.2016 - S 18 AS 1991/13

    Anspruch auf rückwirkende Gewährung von Leistungen nach dem SGB II unter

    Die Begrenzung auf ein Jahr ist hierbei auch verfassungsrechtlich unbedenklich (hierzu: Sächsisches LSG, Urteil vom 06.11.2014, L 7 AS 534/13; LSG NRW, Urteil vom 19.09.2013, L 7 AS 1050/13).
  • LSG Baden-Württemberg, 24.05.2017 - L 3 AS 2780/16
    Auch soweit der Kläger sinngemäß mit einem sozialrechtlichen Herstellungsanspruch argumentiert, entfaltet dieser - ungeachtet des Vorliegens der hierfür notwendigen Voraussetzungen - jedenfalls ebenso keine zeitlich weiter in die Vergangenheit reichenden Wirkungen (vgl. BSG, Urteil vom 24.04.2014, B 13 R 23/13 R, juris; Eicher/Greiser in Eicher, SGB II, 3. Aufl. 2013, § 40 Rn. 107; Sächsisches LSG, Urteil vom 06.11.2011, L 7 AS 534/13, juris; Aubel in jurisPK-SGB II, 4. Aufl. 2015, 1.
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 15.10.2015 - L 12 R 298/12
    Eine "Umgehung" der in § 44 Abs. 4 SGB X geregelten Frist im Fall eines Herstellungsanspruchs würde aber gerade das dort austarierte Gleichgewicht zwischen materieller Gerechtigkeit und Rechtssicherheit in einer nicht mehr mit der Intension des Gesetzes vereinbarten Weise stören (vgl. vor allem BSG, Urt. v. 24.4.2014 - B 13 R 23/13 R, Urt. v. 27.3.2007 - B 13 R 34/06 R, B 13 R 58/06 R, LSG Sachsen, Urt. v. 6.11.2014 - L 7 AS 534/13, LSG Hessen, Urt. v. 23.8.2013 - L 5 R 359/12, LSG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.5.2013 - L 14 R 432/12, LSG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 14.6.2012 - L 1 R 348/11, LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 26.6.2007 - L 13 VH 7/84 W04-11, jew. m.w.N., juris).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 22.04.2020 - L 15 AS 347/18
    Dies entspricht im Übrigen auch dem Sinn und Zweck des § 40 Abs. 1 Satz 2 SGB II (Sächsisches LSG, Urteil vom 6. November 2014 - L 7 AS 534/13 - Greiser in: Eicher/Luik, SGB II, 4. Aufl. 2017, § 40 Rn. 47; Aubel in: jurisPK-SGB II, 5. Aufl. 2020, § 40 Rn. 136).
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