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   LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2021 - L 9 SO 56/21 B ER   

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https://dejure.org/2021,13829
LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2021 - L 9 SO 56/21 B ER (https://dejure.org/2021,13829)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 05.05.2021 - L 9 SO 56/21 B ER (https://dejure.org/2021,13829)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 05. Mai 2021 - L 9 SO 56/21 B ER (https://dejure.org/2021,13829)
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Wird zitiert von ... (8)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2022 - L 9 SO 12/22

    Ausschreibung von Schulbegleitungen gestoppt

    Ist eine der drohenden Grundrechtsverletzung entsprechende Klärung der Sach- und Rechtslage im Eilverfahren nicht möglich, ist es von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, wenn die Entscheidung über die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes auf der Grundlage einer Folgenabwägung erfolgt, die die grundrechtlichen Belange der Antragsteller umfassend zu berücksichtigen hat (BVerfG Beschlüsse vom 14.03.2019 - 1 BvR 169/19 und vom 12.05.2005 - 1 BvR 569/05; ständige Rechtsprechung des Senats, vergl. nur Beschluss vom 05.05.2021- L 9 SO 56/21 B ER; so auch LSG Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 30.08.2018 - L 7 AS 1268/18 B ER).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 07.04.2022 - L 9 SO 295/20
    Dann würde auch die fehlende melderechtliche Erfassung der Anwendung der Rückausnahme nicht entgegenstehen, weil § 23 Abs. 3 Satz 8 SGB XII jedenfalls in den Fällen teleologisch zu reduzieren ist, in denen eine Meldepflicht nicht besteht (Beschluss des Senats vom 05.05.2021 - L 9 SO 56/21 B ER).

    Ein Ausreisewillen ist für einen Anspruch auf Überbrückungsleistungen nicht erforderlich (wie hier LSG Nordrhein-Westfalen Beschlüsse vom 16.01.2019 - L 7 AS 1085/18 B mwN, vom 30.05.2019 - L 20 AY 15/19 B ER und vom 05. Mai 2021 - L 9 SO 56/21 B ER; aA LSG Baden-Württemberg Urteil vom 07.11.2019 - L 7 SO 934/19, kritisch dazu Siefert in: jurisPK-SGB XII, 3. Aufl. 2020, § 23 SGB XII Rn. 100.1).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 31.05.2021 - L 5 AS 457/21

    Daueraufenthaltsrecht - Rückausnahme - fortwährende Meldungen

    Dem Einwand, dass einzelnen Personengruppen - wie etwa Obdachlosen - der Zugang zu den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II versperrt werde, wenn § 7 Abs. 1 Satz 4, 5 SGB II fortwährende Meldungen während der gesamten Dauer der Fünfjahresfrist voraussetzte (so LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Mai 2020, L 18 AS 1812/19 ; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 5. Mai 2021, L 9 SO 56/21 B ER), ist zu entgegnen, dass er auch für die gegenteilige Auffassung gilt, weil (wenn schon nicht auf durchgehende Meldungen, so doch zumindest) auf eine Anmeldung nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut nicht verzichtet werden kann, auch nicht bei Obdachlosen (vgl. Hohm, in: Schellhorn/Hohm/Scheider/Legros, SGB XII, 20. Aufl. 2020, § 23 Rn. 98; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16. August 2018, L 23 SO 146/18 B ER; Knickrehm, in: Knickrehm/Kreikebohm/Waltermann, Kommentar zum Soziaalrecht, 6. Aufl. 2019, § 7 SGB II Rn. 9e; Loose, in: Hohm, SGB II, Lsbl., § 7 Rn. 74.6; Birk, in: LPK-SGB XII, 12. Aufl. 2020, § 23 Rn. 34).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 09.06.2022 - L 9 SO 353/21
    Hierbei sind die Folgen abzuwägen, die eintreten würden, wenn die Eilentscheidung zu Gunsten des Antragstellers nicht erginge, eine Klage in der Hauptsache aber später Erfolg hätte, mit denen, die entstünden, wenn die begehrte einstweilige Anordnung erginge, die Klage aber erfolglos bliebe (vgl. Beschluss des Senates vom 05.05.2021 - L 9 SO 56/21 B ER).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 09.02.2022 - L 14 AS 1563/21

    EU-Ausländer - Leistungsausschluss - rechtsmissbräuchliches Berufen auf die

    Mangels Ausreisewille stehen ihnen keine Überbrückungsleistungen und also auch keine diese im Einzelfall im Hinblick auf Art, Umfang und Dauer der Leistungsgewährung modifizierenden Härtefallleistungen zu (so bereits LSG Baden-Württemberg, Urt. v. 07.11.2019 - L 7 SO 934/19, Rn. 49; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 07.01.2019 - L 23 SO 279/18 B ER, Rn. 41; a. A. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 05.05.2021 - L 9 SO 56/21 B ER, Rn. 21, und Beschl. v. 16.01.2019 - L 7 AS 1085/18 B, Rn. 25, wonach der Anspruch auf Leistungen nach § 23 Abs. 3 S. 6 SGB XII nicht voraussetzt, dass ein Ausreisewille feststellbar ist; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 20.06.2017 - L 15 SO 104/17 B ER, Rn. 31, wonach es fraglich erscheine, ob die Anwendung des § 23 Abs. 3 S. 6 SGB XII in jedem Fall eine Ausreiseabsicht der Hilfebedürftigen voraussetzt).

    Zwar kann in Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes aus verfassungsrechtlichen Gründen grundsätzlich eine Folgenabwägung erfolgen, wenn eine vollständige Prüfung der Sach- und Rechtslage nicht möglich ist und ansonsten eine nicht wieder gut zu machende Verletzung existenzieller Rechte droht (so daher in dem Beschluss des Senats vom 08.12.2020 - L 14 AS 1153/20 B ER, Rn. 7 f., zu § 23 Abs. 3 S. 6 SGB XII, wobei es sich dort - anders als hier - um einen Härtefall gehandelt hat; ebenfalls zu § 23 Abs. 3 S. 6 SGB XII siehe LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 05.05.2021 - L 9 SO 56/21 B ER, Rn. 23).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 24.05.2022 - L 8 AS 449/22

    Unionsbürger - Leistungsausschluss - Überbrückungsleistungen

    Soweit vereinzelt die Auffassung vertreten wird, dass bei obdachlosen Personen die Regelung des § 7 Abs. 1 Satz 5 SGB II teleologisch zu reduzieren sei und andere Aufenthaltsnachweise zum Fristbeginn anzuerkennen seien (vgl. zur gleichlautenden Regelung des § 23 Abs. 3 Satz 8 SGB XII: LSG Nordrhein-Westfahlen, Beschluss vom 05. Mai 2021, L 9 SO 56/21 B ER, Rn.19 juris), so führt dies zu keinem anderen Ergebnis.
  • SG Berlin, 05.04.2022 - S 204 AS 638/22
    Soweit vereinzelt die Auffassung vertreten wird, dass bei obdachlosen Personen die Regelung des § 7 Abs. 1 Satz 5 SGB II teleologisch zu reduzieren sei und andere Aufenthaltsnachweise zum Fristbeginn anzuerkennen seien (vgl. zur gleichlautenden Regelung des § 23 Abs. 3 Satz 8 SGB XII: LSG Nordrhein-Westfahlen, Beschluss vom 05. Mai 2021, L 9 SO 56/21 B ER, Rn.19 juris), so führt dies zu keinem anderen Ergebnis.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 07.02.2022 - L 18 AS 12/22

    Einstweiliger Rechtsschutz - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Unionsbürger -

    Es kann im vorliegenden Verfahren letztlich offen bleiben, ob Teilen der obergerichtlichen Rechtsprechung und Literatur zu folgen ist, dass die Vorschrift des § 23 Abs. 3 Satz 8 SGB XII (gleichlautend § 7 Abs. 1 Satz 4 SGB II), wonach die Frist nach Satz 7 (gleichlautend § 7 Abs. 1 Satz 5 SGB II) mit der Anmeldung bei der zuständigen Meldebehörde beginnt, in den Fällen generell teleologisch zu reduzieren ist, in denen der durchgehende Aufenthalt in Deutschland auf andere Weise nachgewiesen werden kann (so LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 5. Mai 2021 - L 9 SO 56/21 B ER - juris - Rn 14-19; LSG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 5. April 2017 - L 15 SO 353/16 B ER - juris - und vom 6. Juni 2017 - L 15 SO 112/17 B ER - juris - Rn 25; aA LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16. August 2018 - L 23 SO 146/18 B ER - juris - Rn 4; LSG Baden-Württemberg aaO - juris - Rn 17; Schleswig-Holsteinisches LSG, Beschluss vom 9. Dezember 2019 - L 6 AS 152/19 B ER - juris - Rn 9; LSG Hamburg, Beschluss vom 20. Juni 2019 - L 4 AS 34/19 B ER - juris - Rn 5; Urteil des erkennenden Senats vom 11. Mai 2020 - L 18 AS 1812/19 - juris; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 31. Mai 2021 - L 5 AS 457/21 B ER - L 5 AS 459/21 B ER PKH - juris - Rn 7 mwN zum Meinungsstand in Rspr und Literatur).
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