Rechtsprechung
   VG München, 31.10.2014 - M 16 S 14.50535   

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https://dejure.org/2014,41327
VG München, 31.10.2014 - M 16 S 14.50535 (https://dejure.org/2014,41327)
VG München, Entscheidung vom 31.10.2014 - M 16 S 14.50535 (https://dejure.org/2014,41327)
VG München, Entscheidung vom 31. Januar 2014 - M 16 S 14.50535 (https://dejure.org/2014,41327)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Dublin III-Verfahren; Überstellung nach Ungarn; offene Erfolgsaussichten hinsichtlich der Frage systemischer MängelHerkunftsland: Syrien

  • BAYERN | RECHT

    § 80 Abs. 5 VwGO; Art. 3 Dublin III-VO; § 34a AsylVfG
    Dublin-III, Asylverfahren, Asylbewerber, Mitgliedstaat, Asylantrag, Verwaltungsgerichte

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VG München, 23.12.2015 - M 16 K 14.50534

    Anspruch auf Prüfung des Asylrechtsanspruchs in Deutschland

    Weiter stellte er einen Antrag gemäß § 80 Abs. 5 VwGO (Az. M 16 S 14.50535).

    Mit Beschluss des Gerichts vom 31. Oktober 2014 wurde die aufschiebende Wirkung der Klage des Klägers gegen den Bescheid des Bundesamtes vom ... September 2014 angeordnet (Az. M 16 S 14.50535).

    Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Gerichtsakte in diesem Verfahren und im Verfahren M 16 S 14.50535 sowie auf die vorgelegte Behördenakte verwiesen.

  • VG Stuttgart, 10.02.2015 - A 13 K 444/15

    Auswirkungen der Asylhaftpraxis ungarischer Behörden auf Abschiebungsanordnungen

    Die Frage, ob in Ungarn systemische Mängel des Asylverfahrens und der Aufnahmebedingungen für Asylbewerber im Sinne der vorgenannten Rechtsprechung vorliegen und Asylbewerbern (einschließlich Dublin-Rückkehrern) bei einer Rückkehr nach Ungarn deshalb eine unmenschliche oder entwürdigende Behandlung im Sinne des Art. 4 GRCh und Art. 3 EMRK droht, wird von der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung derzeit unterschiedlich beantwortet (vgl. hierzu im einzelnen VG München, Beschl. v. 31.10.2014 - M 16 S 14.50535 - in juris, m.w.N.) und muss folglich im vorliegenden Eilverfahren als offen angesehen werden.

    Diese Inhaftierungspraxis der ungarischen Behörden wird von einem Teil der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung als willkürlich und im Falle von syrischen Staatsangehörigen, die ihr Heimatland regelmäßig aus berechtigter Angst um ihr Leben verlassen haben und die deshalb derzeit - nicht nur in Deutschland sondern auch in Ungarn - einen Rechtsanspruch auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft haben, zudem als unverhältnismäßig eingestuft und als Verstoß gegen Art. 6 GRCh gewertet (so z.B. VG Sigmaringen, Beschl. v. 14.07.2014 - A 1 K 254/14 - VG Düsseldorf, Urt . v. 02.09.2014 - 6 L 1235/14 - VG München, Beschl. v. 31.10.2014 - M 16 S 14.50535; VG Köln, Beschl. v. 19.12.2014 - 20 L 2345/14 A - VG Berlin, Beschl. v. 15.01.2015 - 23 L 899.14 A, alle in juris).

  • VG Hamburg, 18.02.2015 - 2 AE 354/15

    Keine systemischen Mängel in Ungarn

    Die Erfolgsaussichten einer Klage gegen eine Abschiebungsanordnung sind nicht bereits dann offen, wenn die Frage systemischer Mängel in der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte unterschiedlich beurteilt wird (so aber OVG Bautzen, Beschl. v. 24.7.2014, A 1 B 131/14, juris Rn. 4; VG München, Beschl. v. 31.10.2014, M 16 S 14.50535, juris Rn. 16).
  • VG München, 14.11.2014 - M 6b S 14.50488

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Abschiebungsandrohung nach Ungarn

    Weitere Einzelrichterinnen und Einzelrichter haben diese Frage als gegenwärtig noch offen angesehen (z.B. B.v. 15.1.2014 - M 23 S 13.31390, B.v. 20.10.2014 - M 16 S 14.50537, B.v. 31.10.2014 - M 16 S 14.50535).

    Der hier entscheidende Einzelrichter schließt sich der letztgenannten Rechtsauffassung an und macht sich zur Begründung der vorliegenden Entscheidung folgende Ausführungen im Beschluss des Einzelrichters der 16. Kammer vom 31. Oktober 2014 (M 16 S 14.50535) zu eigen:.

  • VG Bremen, 01.04.2015 - 3 V 145/15

    Berücksichtigung systemischer Mängel im ungarischen Asylverfahren bei der

    Nach Auswertung der aktuellen Auskunftslage zu Ungarn kommt die .entscheidende Einzelrichterin nach der hier gebotenen Prüfung zu der Überzeugung, dass das Asylverfahren bzw. die Aufnahmebedingungen in Ungarn aufgrund größerer Funktionsstörungen zur Zeit regelhaft so defizitär sind, dass anzunehmen ist, dass dort dem Antragsteller mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit eine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung droht ( so auch u.a. : VG Köln, Beschl. v. 25.2.2015 - 17 L 238/15.A; VG Berlin, Beschl. v. 15.1.2015 - 23 L 899/14.A; VG Köln, Beschl. v. 19.12.2014 - 20 L 2345/14.A ; VG Magdeburg, Beschl. v. 11.12.2014 - 9 B 449/14; VG Köln, Beschl. v. 11.11.2014-20 L 2095/14.A ; VG München, Beschl. v. 31.10.2014 - M 16 S 14.50535; VG München, Beschl. v. 20.10.2014-M 16 S 14.50537; VG Frankfurt, Beschl. v. 15.10.2014 - 7 L 3004/14.F.A; VG Düsseldorf, Beschl. v. 28.5.2014 - 13 L 172/14.A ; anderer Ansicht: VG Oldenburg, Urt. v. 23.2.2015 - 13 A 695/15; VG Hannover, Beschl. v. 12.2.2015 - 2 B 557/15; VG Augsburg, Beschl. v. 26.1.2015 - Au 7 S 15.50015 ; VG Augsburg, Beschl. v. 21.1.2015 - Au 2 S 14.50350 ; VG Düsseldorf, Beschl. v. 15.1.2015 -7 1 2975/14.A; VG Bayreuth, Beschl. v. 13.1.2015 - B 3 S 14.50129 ; VG Göttingen, Beschl. v. 13.1.2015 - 4 B 5/15; VG Würzburg, Beschl. v. 2.1.2015-W 1 S 14.50120; VG Regensburg, Beschl. v. 12.12.2014 - RN 5 S 14.50306; VG Göttingen, Urt. v. 27.11.2014 - 2 A 34/14, sämtlich bei ).
  • VG Hannover, 05.02.2015 - 6 B 13190/14

    Vorläufiger Rechtschutz gegen die Abschiebung nach Ungarn; Systemische Mängel in

    Eine Vielzahl von Gerichten nimmt ernsthafte Zweifel an der Rechtmäßigkeit von auf § 34a Abs. 1 AsylVfG gestützten Abschiebungsanordnungen an, weil sie auf der Grundlage der greifbaren Erkenntnismittel deutliche Anhaltspunkte für das Vorliegen von systemischen Schwachstellen entweder des Asylverfahrens oder der Aufnahmebedingungen in Ungarn und damit im Zusammenhang die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU-Grundrechtecharta (GR-Charta) sehen (so z. B. VG Hannover, Beschl. vom 09.01.2015 - 15 B 39/15 - und vom 15.01.2015 - 10 B 13640/14 - VG Berlin, Beschl. vom 15.01.2015 - 23 L 899.14 A - VG Köln, Beschl. vom 19.12.2014 - 20 L 2345/14.A -;VG Magdeburg, Beschl. vom 11.12.2014 - 9 B 449/14 -, juris; VG München, Beschl. vom 31.10.2014 - M 16 S 14.50535 - VG Kassel, Beschluss vom 04.08.2014 - 5 L 1304/14.KS.A -, juris.
  • VG München, 07.01.2015 - M 11 S 14.50667

    Offene Erfolgsaussichten hinsichtlich der Frage systemischer Mängel

    In der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte in Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes wird diese Frage vor dem Hintergrund der neueren Erkenntnismittel auch vielfach als zumindest offen angesehen (vgl. z.B. VG München, B.v. 31.10.2014 - M 16 S 14.50535; VG Gelsenkirchen, B.v. 2.10.2014 - 10a L 1415/14.A; VG Oldenburg, B.v. 18.6.2014 - 12 B 1238/14 - juris; VG Sigmaringen, B.v. 22.4.2014 - A 5 K 972/14 - juris; VG Freiburg, B.v. 7.3.2014 - A 5 K 93/14 - juris).
  • VG München, 07.01.2015 - M 11 S 14.50682

    Offene Erfolgsaussichten hinsichtlich der Frage systemischer Mängel

    In der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte in Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes wird diese Frage vor dem Hintergrund der neueren Erkenntnismittel auch vielfach als zumindest offen angesehen (vgl. z.B. VG München, B.v. 31.10.2014 - M 16 S 14.50535; VG Gelsenkirchen, B.v. 2.10.2014 - 10a L 1415/14.A; VG Oldenburg, B.v. 18.6.2014 - 12 B 1238/14 - juris; VG Sigmaringen, B.v. 22.4.2014 - A 5 K 972/14 - juris; VG Freiburg, B.v. 7.3.2014 - A 5 K 93/14 - juris).
  • VG Köln, 30.04.2015 - 1 L 358/15

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage gegen eine Abschiebungsanordnung

    Hinzu kommt, dass nicht nur hinsichtlich des Verfahrens der Haftanordnung, sondern auch bezüglich der Rechtsschutzmöglichkeiten gegen die Haftanordnung Anhaltspunkte für eine grundrechtsverletzende, insbesondere willkürliche und nicht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit genügende Inhaftierungspraxis bestehen, vgl. Auskunft des UNHCR an das VG Düsseldorf vom 30.09.2014 zum Verfahren 13 K 501/14.A, zu Frage 4, S. 2, und zu Frage 11, S. 6 ff., abrufbar unter http://www.frnrw.de/index.php/inhaltliche-themen/eu-fluechtlingspolitik/dublin-iii/item/3952-unhcr-stellungnahme-zur-inhaftierung-von-dublin-rueckkehrern-in-ungarn , sowie Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf vom 31.10.2014, zu Frage 9, S. 8, und zu Frage 11, S. 9 f, Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse ist das erkennende Gericht der Auffassung, dass auch unter Berücksichtigung der oben zitierten Rechtsprechung des EGMR derzeit jedenfalls ernst zu nehmende Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Asyl- und Aufnahmeverfahren in Ungarn seit der Rechtsänderung vom 01.07.2013 in Ungarn systemische Schwachstellen im Sinne von § 3 Abs. 2 UAbs. 2 der Dublin III-Verordnung aufweist, vgl. so auch u.a.: VG Frankfurt, Beschluss vom 15.10.2014 - 7 L 3004/14.F.A. -, juris; VG München, Beschluss vom 31.10.2014 - M 16 S 14.50535 -, juris; VG Magdeburg, Beschluss vom 11.12.2014 - 9 B 449/14 -, juris; VG Köln, Beschluss vom 25.02.2014, - 17 L 238/15.A; VG Bremen, Beschluss vom 01.04.2015, - 3 V 145/15 -, juris, jeweils m.w.N.; zur anderen Ansicht vgl. die umfangreichen Nachweise im Beschluss des VG Bremen, a.a.O., Rn. 17, was im Hauptsacheverfahren noch aufzuklären sein wird.
  • VG Köln, 30.04.2015 - 1 L 357/15

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage gegen eine Abschiebungsanordnung

    Hinzu kommt, dass nicht nur hinsichtlich des Verfahrens der Haftanordnung, sondern auch bezüglich der Rechtsschutzmöglichkeiten gegen die Haftanordnung Anhaltspunkte für eine grundrechtsverletzende, insbesondere willkürliche und nicht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit genügende Inhaftierungspraxis bestehen, vgl. Auskunft des UNHCR an das VG Düsseldorf vom 30.09.2014 zum Verfahren 13 K 501/14.A, zu Frage 4, S. 2, und zu Frage 11, S. 6 ff., abrufbar unter http://www.frnrw.de/index.php/inhaltliche-themen/eu-fluechtlingspolitik/dublin-iii/item/3952-unhcr-stellungnahme-zur-inhaftierung-von-dublin-rueckkehrern-in-ungarn , sowie Auskunft von Pro Asyl an das VG Düsseldorf vom 31.10.2014, zu Frage 9, S. 8, und zu Frage 11, S. 9 f, Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse ist das erkennende Gericht der Auffassung, dass auch unter Berücksichtigung der oben zitierten Rechtsprechung des EGMR derzeit jedenfalls ernst zu nehmende Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Asyl- und Aufnahmeverfahren in Ungarn seit der Rechtsänderung vom 01.07.2013 in Ungarn systemische Schwachstellen im Sinne von § 3 Abs. 2 UAbs. 2 der Dublin III-Verordnung aufweist, vgl. so auch u.a.: VG Frankfurt, Beschluss vom 15.10.2014 - 7 L 3004/14.F.A. -, juris; VG München, Beschluss vom 31.10.2014 - M 16 S 14.50535 -, juris; VG Magdeburg, Beschluss vom 11.12.2014 - 9 B 449/14 -, juris; VG Köln, Beschluss vom 25.02.2014, - 17 L 238/15.A; VG Bremen, Beschluss vom 01.04.2015, - 3 V 145/15 -, juris, jeweils m.w.N.; zur anderen Ansicht vgl. die umfangreichen Nachweise im Beschluss des VG Bremen, a.a.O., Rn. 17, was im Hauptsacheverfahren noch aufzuklären sein wird.
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