Weitere Entscheidung unten: BGH, 23.05.1957

Rechtsprechung
   BGH, 08.04.1957 - GSSt 3/56   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • DFR

    Berücksichtigung außertatbestandsmäßiger Schadensfolgen

  • Jurion

    Schuldhafte Herbeiführung einer Gefahrenlage; Verursachung unbestimmter außertatbestandsmäßiger Schadensfolgen; Strafschärfende Berücksichtigung unverschuldeter Folgen einer Tat bei der Strafzumessung; Berücksichtigung einer schweren unmittelbaren Folge einer Nötigung im Rahmen der Strafzumessung; Aus einer Zwangslage resultierende schwere Folge; Berücksichtigung des Schuldgedankes im Rahmen der Strafzumessung

  • opinioiuris.de

    Berücksichtigung außertatbestandsmäßiger Schadensfolgen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StPO § 267 Abs. 3

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 10, 259
  • NJW 1957, 1117
  • MDR 1957, 691



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Wird zitiert von ... (36)  

  • BGH, 28.11.1958 - 1 StR 398/58  

    Ludwig Zind

    Im übrigen hätte die Strafkammer die aus der Veröffentlichung sich ergebenden weiteren Tatfolgen dem Beschwerdeführer selbst dann strafschärfend zurechnen dürfen, wenn er sich der Möglichkeit schwerwiegender Folgen seiner Äußerungen nicht von vornherein bewußt und für ihn die Veröffentlichung seines Falles in einer weitverbreiteten Zeitschrift mit allen weiteren Folgen nicht voraussehbar gewesen wäre (vgl. BGHSt 10, 259).
  • BGH, 28.06.1961 - 2 StR 102/61  
    Das durfte die Strafkammer strafschärfend berücksichtigen (vgl. BGHSt 10, 259, 264).
  • BGH, 04.11.1970 - 2 StR 476/70  

    Strafschärfende Berücksichtigung der Motive und der Gesinnung eines Täters einer

    Allerdings sind die Folgen der Rauschtat zugleich Folgen des an deren Stelle tretenden Vergehens nach § 330 a StGB und nach den in BGHSt 10, 259 erörterten Grundsätzen für die Strafzumessung bedeutsam (vgl. BGHSt 16, 124, 127) [BGH 02.05.1961 - 1 StR 139/61].
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Rechtsprechung
   BGH, 23.05.1957 - 4 StR 116/57   

Volltextveröffentlichungen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1957, 1288
  • MDR 1957, 691



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 08.01.1992 - 3 StR 391/91  

    Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme bei der Beteiligung an Handlungen

    Da die rechtliche Natur der fortgesetzten Handlung in ihrer Gesamtheit grundsätzlich durch den in der rechtlichen Verwirklichung schwerwiegendsten Teilakt (hier: vollendeter Betrug in den sogenannten Warenbeschaffungsfällen) geprägt wird (vgl. BGH NJW 1957, 1288; BGH bei Dallinger MDR 1975, 542; Stree in Schönke/Schröder StGB 24. Aufl. vor § 52 Rdn. 64, 66), kann der Senat offen lassen, ob in diesem Einzelfall mit dem Landgericht vollendeter Betrug wegen einer bereits eingetretenen schadensgleichen Vermögensgefährdung auf Seiten der schwedischen Bank zu bejahen ist oder ob die Feststellungen, wie der Generalbundesanwalt meint, dafür nicht ausreichen und deswegen nur Betrugsversuch bejaht werden kann.
  • BGH, 21.02.1968 - 2 StR 719/67  

    Bindung des Revisionsrichters an Feststellungen des Tatrichters - Verbindlichkeit

    Damit wird übersehen, daß die angeführte Entscheidung des Bundesgerichtshofs, die sowohl in NJW 1957, 1288 Nr. 18 wie bei LM Nr. 5 zu § 255 StGB veröffentlicht ist, ganz im Gegenteil die Annahme von Fortsetzungszusammenhang im Verhältnis von einfacher und räuberischer Erpressung gebilligt hat und einzig darauf Wert legte, daß der Urteilsspruch es zum Ausdruck bringe, wenn die im übrigen aus Vergehen als Einzelhandlungen bestehende Fortsetzungstat ein nur zum Versuch gediehenes Verbrechen einschließt.
  • BGH, 22.03.1979 - 4 StR 641/78  

    Auswirkungen der fortgesetzten Handlung auf die einzelnen Delikte - Unmittelbares

    Innerhalb einer fortgesetzten Handlung gehen die Einzelakte, die nur bis zum Versuch gediehen sind, in der vollendeten Tat auf; es handelt sich insoweit um eine einzige Handlung (BGH NJW 1957, 1288; BGH, Beschluß vom 7. Dezember 1978 - 4 StR 604/78; Dreher/Tröndle, StGB 38. Aufl., vor § 52 Rdn. 32).
  • BGH, 07.12.1978 - 4 StR 604/78  

    Verhältnis von bis zum Versuch gediehenen Einzelakten zu einer vollendeten Tat

    Innerhalb einer fortgesetzten Handlung gehen die Einzelakte, die nur bis zum Versuch gediehen sind, in der vollendeten Tat auf; es handelt sich insoweit um eine einzige Handlung (RG JW 36, 2232; BGH NJW 1957, 1288; Dreher/Tröndle, StGB 38. Aufl., vor § 52 Rdn. 32).
  • BGH, 27.03.1958 - 4 StR 555/57  

    Rechtsmittel

    - Die Tateinheit mit dem - an sich einwandfrei nachgewiesenen - Vergehen gegen die §§ 3 und 6 i.V. mit § 21 Abs. 1 des Gesetzes vom 9. Juni 1953 könnte übrigens nur eine teilweise sein, sofern weiterhin ein fortgesetztes Vergehen gegen § 184 Abs. 1 Nr. 1 StGB angenommen wird (wegen des Urteilsspruches in solchem Fall vgl. die Grundsätze der Entscheidung BGH NJW 1957, 1288 Nr. 18).
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