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Rechtsprechung
   BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67   

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BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67 (https://dejure.org/1968,44)
BGH, Entscheidung vom 21.03.1968 - VII ZR 84/67 (https://dejure.org/1968,44)
BGH, Entscheidung vom 21. März 1968 - VII ZR 84/67 (https://dejure.org/1968,44)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Unzulässige Zurückweisung des Verfahrens an das Landgericht - Verjährung des Schadensersatzanspruchs eines Handwerkers - Verspäteter Arbeitsbeginn wegen Verletzung der Vorleistungspflicht des Werkbestellers

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verjährung von Ersatzansprüchen für Mehraufwand

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

In Nachschlagewerken

  • smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
    Schadensersatz
    Umsatzsteuerrechtliche Behandlung
    Falltypen des Schadensersatzes
    Bauvertragliche Entschädigungen infolge einer Bauzeitverlängerung
    Anspruch aus § 6 Abs. 6 VOB/B

Papierfundstellen

  • BGHZ 50, 25
  • NJW 1968, 1234
  • MDR 1968, 576
 
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Wird zitiert von ... (79)Neu Zitiert selbst (13)

  • BGH, 22.01.1964 - IV ZR 160/63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Zwar kommt in der Vorschrift des § 538 Abs. 1 Nr. 2 ZPO das Bestreben des Gesetzgebers zum Ausdruck, den Parteien zwei Tatsacheninstanzen für die Sachprüfung zur Verfügung zu stellen (BGHZ 14, 11, 14 [BGH 04.06.1954 - V ZR 67/53]; BGH MDR 1964, 404 f).

    Von diesem allgemein anerkannten, schon in der Begründung zur ZPO (Hahn Materialien Bd. 2 S. 358 f) niedergelegten Grundsatz ist der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs allerdings vereinzelt in Entschädigungsverfahren abgewichen (LM Nr. 3 und 4 zu § 188 BEG 1956; MDR 1964, 404 f).

    In MDR 1964, 404 f wird die Zurückverweisung gebilligt, weil der Entschädigungsanspruch nach dem BEG grundsätzlich anders geregelt sei als der Schadensersatzanspruch im sonstigen Recht und bei der vom Landgericht getroffenen Entscheidung, daß der Kläger nicht zu den nach den BEG anspruchsberechtigten Personen gehöre, Grund und Höhe des Schadens noch nicht geprüft worden seien.

  • BGH, 22.06.1967 - VII ZR 181/65

    Regelungsumfang der kurzen Verjährungsfristen

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Auch in diesen Fällen wird nämlich der Gegenwert für eine der in § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB aufgeführten Leistungen beanspruchte Ansprüche mit diesem Inhalt verjähren ferner dann nach § 196 BGB, wenn sie auf Geschäftsführung ohne Auftrag oder ungerechtfertigte Bereicherung gestützt sind (BGHZ 32, 12, 15 [BGH 13.01.1960 - V ZR 135/58]; 48, 125, 127) [BGH 22.06.1967 - VII ZR 181/65].

    § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB stellt eindeutig nicht darauf ab, welche Höhe die Ansprüche erreichen und ob im Einzelfall Belege vorhanden sind oder nicht (vgl. BGHZ 48, 125, 128) [BGH 22.06.1967 - VII ZR 181/65].

  • BGH, 08.07.1957 - VII ZR 414/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Sie kommt auch dann in Betracht, wenn in Fällen der positiven Vertragsverletzung (RG DR 1939, 165; BGH VII ZR 414/56 von 8. Juli 1957) oder des Verschuldens bei Vertragsschluß (BGH Betrieb 1968, 129) ein Ersatzwert für den in kurzer Frist verjährenden Erfüllungsanspruch verlangt wird.

    Auch Ansprüche aus positiver Vertragsverletzung können wie schon gesagt ausnahmsweise in der kurzen Frist des § 196 BGB verjähren, sofern die sich nämlich auf die Gegenleistung für die Lieferung von Waren, Ausführung von Arbeiten usw. beziehen und gerade auf den Gegenwert hierfür gerichtet sind (RG DR 1939, 165; BGH VII ZR 414/56 vom 8. Juli 1957); das räumt auch das Berufungsgericht ein (S. 18 unten BU).

  • BGH, 04.06.1954 - V ZR 67/53

    Frist für Klageerhebung

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Die Vorschrift darf nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung entsprechend auf andere Fälle angewandt werden, in denen das Gericht des ersten Rechtszugs nur aus verfahrensrechtlichen Gründen entschieden hat und von seinem Standpunkt aus überhaupt kein sachliches Urteil fällen konnte (BGHZ 14, 11, 14) [BGH 04.06.1954 - V ZR 67/53].

    Zwar kommt in der Vorschrift des § 538 Abs. 1 Nr. 2 ZPO das Bestreben des Gesetzgebers zum Ausdruck, den Parteien zwei Tatsacheninstanzen für die Sachprüfung zur Verfügung zu stellen (BGHZ 14, 11, 14 [BGH 04.06.1954 - V ZR 67/53]; BGH MDR 1964, 404 f).

  • BGH, 27.04.1961 - VII ZR 9/60

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen beim Werkvertrag

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Auch aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Verjährung von Ansprüchen des Bestellers aus positiver Vertragsverletzung beim Werkvertrag (u.a. BGHZ 35, 130) kann nichts Entscheidendes gegen die Anwendung der Frist des § 196 BGB in vorliegenden Fall hergeleitet werden.
  • BAG, 31.07.1964 - 5 AZR 444/63

    Kurze Verjährungsfrist - Wiederkehrende Vergütungsansprüche - Ungerechtfertigte

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts in AP Nr. 1 zu § 196 BGB besagt nichts zugunsten der Ansicht des Berufungsgerichts.
  • BGH, 01.10.1964 - VII ZR 223/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Kommt die in § 2 Nr. 5 VOB/B erwähnte Vereinbarung nicht zustande, so hat das Gericht über den neuen Preis zu entscheiden (BGH VII ZR 223/62 vom 1. Oktober 1964).
  • BGH, 08.06.1967 - VII ZR 16/65

    Verzugsschaden nach § 6 Nr. 5 Abs. 2 VOB (B)

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Die Klage ist gestützt auf § 6 Nr. 5 Abs. 2 VOB/B. Die Vorschrift gewährt einen Schadensersatzanspruch, wenn ein Vertragsteil in der Ausführung der Leistung behindert wird und die hindernden Umstände von dem anderen Teil zu vertreten sind (BGHZ 48, 78).
  • BGH, 13.01.1960 - V ZR 135/58

    Heilung eines Formmangels (§ 313 Satz 2 BGB)

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Auch in diesen Fällen wird nämlich der Gegenwert für eine der in § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB aufgeführten Leistungen beanspruchte Ansprüche mit diesem Inhalt verjähren ferner dann nach § 196 BGB, wenn sie auf Geschäftsführung ohne Auftrag oder ungerechtfertigte Bereicherung gestützt sind (BGHZ 32, 12, 15 [BGH 13.01.1960 - V ZR 135/58]; 48, 125, 127) [BGH 22.06.1967 - VII ZR 181/65].
  • BGH, 13.07.1959 - II ZR 45/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 21.03.1968 - VII ZR 84/67
    Sie gilt auch, wenn Schadensersatz verlangt wird, weil der Vergütungsanspruch nicht oder nicht rechtzeitig erfüllt wird (RGZ 61, 390 f; BGH MDR 1959, 910; BAG AP Nr. 6 zu § 322 ZPO).
  • RG, 20.10.1905 - II 14/05

    Frachtführer

  • RG, 17.10.1900 - V 172/00

    Zurückverweisung in die erste Instanz; Abweisung zur Zeit. Klagverjährung

  • BGH, 15.12.1959 - VI ZR 222/58

    Zurückverweisung wegen Verfahrensmangels

  • BGH, 20.08.2009 - VII ZR 205/07

    Geltendmachung eines Anspruchs auf Abschlagszahlung nach Abnahme einer

    Kommt eine solche Vereinbarung nicht zustande, kann der Auftragnehmer den sich aus § 2 Nr. 5 VOB/B ergebenden Vergütungsanspruch im Wege der Klage geltend machen (BGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 - VII ZR 201/06, BGHZ 179, 213, Tz. 8; Urteil vom 21. März 1968 - VII ZR 84/67, BGHZ 50, 25, 30).
  • OLG Düsseldorf, 21.11.2014 - 22 U 37/14

    Urkalkulation nicht vorgelegt: Nachträge werden nicht vergütet!

    (e) An der zwingenden Notwendigkeit eines Verlangens des Auftraggebers nach einer im Vertrag nicht vorgesehenen Leistung i.S.v. § 2 Nr. 6 Abs. 1 Satz 1 VOB/B ändert auch nichts, dass es sich bei der Vereinbarung eines "neuen Preises" unter Berücksichtigung der Mehr- bzw. Minderkosten i.S.v. § 2 Nr. 6 Abs. 2 Satz 2 VOB/B lediglich um eine Sollbestimmung handelt und eine solche Vereinbarung insoweit - anders als die Anordnung bzw. die Forderung seitens des Auftraggebers - nicht zwingende Voraussetzung der Geltendmachung eines "neuen Preises" bzw. eines Anspruchs auf eine entsprechende zusätzliche Vergütung i.S.v.§ 2 Nr. 5 bzw. Nr. 6 VOB/B ist (vgl. Ingenstau/Korbion-Keldungs, a.a.O., § 2 Abs. 5, Rn 47/48/52 mwN; Kniffka, a.a.O., § 631, Rn 832 mwN; BGH, Urteil vom 21.03.1968, VII ZR 84/67, NJW 1968, 1234), sondern der Preis - soweit keine Vereinbarung der Parteien erfolgt - später auf Basis notwendigen schlüssigen Vortrags des Auftragnehmers ggf. vom Gericht festgestellt werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 20.04.1978, VII ZR 67/77, BauR 1978, 314; OLG Düsseldorf, Urteil vom 06.11.1997, 5 U 89/96, BauR 1998, 1023; Ingenstau/Korbion-Keldungs, a.a.O., § 2 Abs. 5, Rn 52 mwN; dazu auch noch unten).
  • BGH, 27.11.2003 - VII ZR 288/02

    Voraussetzungen der Prüffähigkeit der Rechnung des Architekten oder Ingenieurs;

    Unberührt davon bleibt, daß die Verjährung für alle Vergütungsansprüche und vergütungsgleichen Ansprüche grundsätzlich einheitlich zu beurteilen ist, so daß nicht in die Rechnung eingestellte Forderungen verjähren können (vgl. BGH, Urteil vom 12. Februar 1970 - VII ZR 168/67, NJW 1970, 938, 940; Urteil vom 21. März 1968 - VII ZR 84/67, NJW 1968, 1234, 1235).
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Rechtsprechung
   BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65   

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https://dejure.org/1968,532
BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65 (https://dejure.org/1968,532)
BGH, Entscheidung vom 04.04.1968 - VII ZR 152/65 (https://dejure.org/1968,532)
BGH, Entscheidung vom 04. April 1968 - VII ZR 152/65 (https://dejure.org/1968,532)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • MDR 1968, 576
 
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Wird zitiert von ... (24)Neu Zitiert selbst (9)

  • BGH, 09.07.1964 - VII ZR 51/63

    Unterbrechung der Verjährung eines Schmerzensgeldanspruchs

    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    Denn die Auffassung der Revision, daß hier eine Vermutung für den Verzicht bestehe und das Berufungsgericht die Beweislast verkannt habe, ist unrichtige, Vielmehr wird ein Verzicht gerade nicht vermutet und muß so klar ausgesprochen werden, daß keine Zweifel am Verzichtswillen bleiben (vgl. BGH VersR 1964, 1050 f).
  • BGH, 07.01.1965 - VII ZR 28/63

    Schadensersatz aus einem Auskunftsvertrag über den finanziellen Status eines

    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    In der Tat geht es nicht an, daß derjenige, welcher die Finanzierung eines Bauvorhabens übernimmt, dem Bauherrn ein mitwirkendes Verschulden deshalb zur Last legen will, weil er sich auf die ihm von der Person seines Vertrauens gemachten Angaben verlassen und deshalb eine eigene Prüfung nicht angestellt hat (vgl. BGH VII ZR 246/62 vom 25. Mai 1964 und WM 1965, 287).
  • BGH, 08.06.1964 - VIII ZR 235/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    Der VIII. Zivilsenat hat sie in zwei Urteilen bejaht (WM 1964, 1239 und VIII ZR 235/62 vom 8. Juni 1964).
  • BGH, 25.05.1964 - VII ZR 246/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    In der Tat geht es nicht an, daß derjenige, welcher die Finanzierung eines Bauvorhabens übernimmt, dem Bauherrn ein mitwirkendes Verschulden deshalb zur Last legen will, weil er sich auf die ihm von der Person seines Vertrauens gemachten Angaben verlassen und deshalb eine eigene Prüfung nicht angestellt hat (vgl. BGH VII ZR 246/62 vom 25. Mai 1964 und WM 1965, 287).
  • BGH, 11.11.1959 - V ZR 25/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Frage, ob das Revisionsgericht die Auslegung eines Prozeßvergleichs nur beschränkt nachprüfen kann, offen gelassen (V ZR 25/59 vom 11. November 1959).
  • BGH, 21.10.1964 - VIII ZR 64/63
    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    Der VIII. Zivilsenat hat sie in zwei Urteilen bejaht (WM 1964, 1239 und VIII ZR 235/62 vom 8. Juni 1964).
  • BGH, 05.10.1959 - III ZR 111/58
    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    Da jedoch der III. Zivilsenat sich auf den Standpunkt gestellt hat, er könne Prozeßvergleiche selbst frei auslegen (III ZR 199/54 vom 26. Mai 1955 und III ZR 111/58 vom 5. Oktober 1959), dürfte der erkennende Senat sich mit der beschränkten Nachprüfung des Vergleichs vom 5. Mai 1958 nicht begnügen, ohne den Großen Senat für Zivilsachen nach § 136 Abs. 1 GVG anzurufen.
  • BGH, 26.05.1955 - III ZR 199/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    Da jedoch der III. Zivilsenat sich auf den Standpunkt gestellt hat, er könne Prozeßvergleiche selbst frei auslegen (III ZR 199/54 vom 26. Mai 1955 und III ZR 111/58 vom 5. Oktober 1959), dürfte der erkennende Senat sich mit der beschränkten Nachprüfung des Vergleichs vom 5. Mai 1958 nicht begnügen, ohne den Großen Senat für Zivilsachen nach § 136 Abs. 1 GVG anzurufen.
  • RG, 27.04.1937 - VII 333/36

    Inwieweit unterliegt die Auslegung eines Prozeßvergleichs durch das

    Auszug aus BGH, 04.04.1968 - VII ZR 152/65
    Diesen Standpunkt hat schon das Reichsgericht in den Entscheidungen RGZ 154, 319 f; HRR 1937 Nr. 851 unter ausdrücklicher Abkehr von der Entscheidung in Warn 1916 Nr. 53 eingenommen.
  • BGH, 15.01.2013 - XI ZR 22/12

    Ordentliche Kündigungsrecht der privaten Banken

    aa) Die tatrichterliche Auslegung einer Prozesshandlung, die zugleich eine materiell-rechtliche Erklärung enthält oder enthalten kann, unterliegt der revisionsrechtlichen Prüfung jedenfalls darauf, ob anerkannte Auslegungsgrundsätze, gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt sind (BGH, Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65, MDR 1968, 576; Urteil vom 11. Mai 1995 - VII ZR 116/94, WM 1995, 1545, 1546).

    Ob Prozesshandlungen, denen in diesem Sinne eine Doppelnatur zukommt, vom Revisionsgericht - was ihren materiell-rechtlichen Teil betrifft - in weitergehendem Umfang unbeschränkt und selbständig ausgelegt werden können (vgl. zur Auslegung von Prozessvergleichen BGH, Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65, MDR 1968, 576; Urteil vom 6. März 1985 - VIII ZR 123/84, WM 1985, 739; Urteil vom 15. Juni 1994 - XII ZR 38/93, NJW 1994, 2362; Urteil vom 11. Mai 1995 - VII ZR 116/94, WM 1995, 1545, 1546; Urteil vom 8. Dezember 1999 - I ZR 101/97, ZIP 2000, 1131, 1139), bedarf keiner Entscheidung, weil sich die Auslegung des Tatrichters schon aufgrund einer beschränkten Nachprüfung als rechtsfehlerhaft erweist.

  • BGH, 13.12.1995 - XII ZR 194/93

    Ansprüche des Vermieters bei unberechtigter Untervermietung

    bb) Insoweit bedarf es hier keiner Entscheidung, ob die Auslegung von Prozeßerklärungen, Parteivorbringen und Parteihandlungen der freien Nachprüfung des Revisionsgerichts unterliegt (so die wohl h.M., vgl. BGH, Urteile vom 23. September 1959 - V ZR 37/58 - NJW 1959, 2119, vom 14. November 1989 - XI ZR 97/88 - NJW-RR 1990, 366, 367 und vom 26. Juni 1991 - VIII ZR 231/90 - NJW 1991, 2360, 2361 a.E.; RGRK/Krüger-Nieland/Zöller, BGB, 12. Aufl. § 133 Rdn. 70 m.N.; Rosenberg/Gottwald, Zivilprozeßrecht 15. Aufl. § 65 III; Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl. § 549 Anm. B III c 3 m.w.N.), oder ob die Auslegung von Prozeßerklärungen zumindest insoweit, als es um deren sachlichrechtlichen Inhalt geht, wie bei sonstigen privatrechtlichen Erklärungen nur daraufhin nachzuprüfen ist, ob der Tatrichter gegen Denkgesetze, Erfahrungssätze oder allgemeine Auslegungsregeln verstoßen hat (vgl. BGH, Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65 - MDR 1968, 576 m.N.; Stein/Jonas/Grunsky aaO. §§ 549, 550 Rdn. 45).
  • BGH, 14.02.2017 - VI ZB 24/16

    Kostenfestsetzung: Auslegung eines Prozessvergleichs über die "Kosten des

    a) Ob die tatrichterliche Auslegung eines Prozessvergleichs im Rechtsbeschwerdeverfahren nur darauf überprüft werden kann, ob anerkannte Auslegungsgrundsätze, gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt sind oder ob, weil es sich (auch) um eine Prozesshandlung handelt, die Auslegung eines Prozessvergleichs auch hinsichtlich seines materiell-rechtlichen Teils unbeschränkt überprüft und damit selbständig vorgenommen werden kann, wird in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet (vgl. für eine uneingeschränkte Überprüfbarkeit: BAGE 42, 244, 249 f.; dagegen: BGH, Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65, MDR 1968, 576; offenlassend: BGH, Urteile vom 11. Mai 1995 - VII ZR 116/94, NJW-RR 1995, 1201, 1202; vom 8. Dezember 1999 - I ZR 101/97, NJW-RR 2001, 614, 619; vom 22. Juni 2005 - VIII ZR 214/04, NJW-RR 2005, 1323, 1324; vom 15. Januar 2013 - XI ZR 22/12, NJW 2013, 1519 Rn. 34 [jeweils zum Revisionsverfahren]; BGH; Beschluss vom 29. September 2011 - V ZB 241/10, juris Rn. 13).
  • BGH, 08.12.1999 - I ZR 101/97

    Modulgerüst

    (1) Ob die Auslegung eines Prozeßvergleichs in der Revisionsinstanz nur in beschränktem Umfang, also nur darauf überprüft werden kann, ob sie gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt, oder ob, weil es sich (auch) um eine Prozeßhandlung handelt, seine Auslegung frei nachprüfbar ist, wird in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet (vgl. für eine eingeschränkte Überprüfbarkeit: BAGE 3, 116, 118 f.; BGHZ 24, 15, 19; BGH, Urt. v. 4.4.1968 - VII ZR 152/65, MDR 1968, 576; dagegen: BAG MDR 1983, 1053, 1054; offen: BGH, Urt. v. 11.5.1995 - VII ZR 116/94, NJW-RR 1995, 1201).
  • BGH, 11.05.1995 - VII ZR 116/94

    Auslegung eines Prozeßvergleichs

    Die tatrichterliche Auslegung eines Prozeßvergleiches unterliegt der revisionsrechtlichen Prüfung jedenfalls darauf, ob anerkannte Auslegungsgrundsätze, gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt sind (Senatsurteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65 = MDR 1968, 576).

    Die Frage, ob Prozeßvergleiche vom Revisionsgericht in weitergehendem Umfang, nämlich unbeschränkt und selbständig ausgelegt werden können (so BAG Urteil vom 20. April 1983 - 4 AZR 497/80 = MDR 1983, 1053; weitere Nachweise in Senatsurteil vom 4. April 1968 aaO.), bedarf keiner Entscheidung, weil sich die Auslegung des Tatrichters schon aufgrund einer beschränkten Nachprüfung als rechtsfehlerhaft erweist.

  • BGH, 11.03.2021 - VII ZR 196/18

    Schiedswesen: Klageerhebung vor Einholung eines als Anspruchsvoraussetzung

    Ob die tatrichterliche Auslegung eines Prozessvergleichs im Revisionsverfahren nur darauf überprüft werden kann, ob anerkannte Auslegungsgrundsätze, gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt sind oder ob, weil es sich (auch) um eine Prozesshandlung handelt, die Auslegung eines Prozessvergleichs auch hinsichtlich seines materiell-rechtlichen Teils unbeschränkt überprüft und damit selbständig vorgenommen werden kann, wird in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet (vgl. für eine uneingeschränkte Überprüfbarkeit: BAG, Urteil vom 20. April 1983 - 4 AZR 497/80, MDR 1983, 1053, juris Rn. 30 m.w.N.; dagegen: BGH, Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65, MDR 1968, 576 m.w.N.; offenlassend z.B.: BGH, Beschluss vom 14. Februar 2017 - VI ZB 24/16 Rn. 8, NJW 2017, 1887 (für das Rechtsbeschwerdeverfahren); BGH, Urteil vom 22. Juni 2005 - VIII ZR 214/04, NJW-RR 2005, 1323, juris Rn. 17; BGH, Urteil vom 11. Mai 1995 - VII ZR 116/94, BauR 1995, 697, juris Rn. 12 jeweils m.w.N.).
  • BGH, 29.04.1968 - VII ZR 9/66

    Bereicherungsanspruch bei unerlaubter Rechtsberatung

    Der Senat hat sich in dem zur Veröffentlichung bestimmten Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65 - mit der Frage befaßt, ob das Revisionsgericht die materielle Reichweite des in einem Vorprozeß geschlossenen Vergleichs frei nachprüfen kann.
  • BAG, 15.09.2004 - 4 AZR 9/04

    Auslegung eines Prozessvergleichs

    Das gilt auch für die Auslegung des materiellrechtlichen Inhalts eines als Prozessvergleich zu Protokoll des Gerichts geschlossenen Vergleichs (zB BAG 17. April 1970 - 1 AZR 302/69 - AP BGB § 133 Nr. 32; BGH 4. April 1968 - VII ZR 152/65 - LM § 133 [D] BGB Nr. 4; Münch-KommBGB/Habersack aaO).
  • BGH, 10.10.1996 - IX ZR 294/95

    Umfang der Schadensersatzpflicht des Rechtsanwalts; Kosten eines überflüssigen

    Die tatrichterliche Auslegung eines Prozeßvergleiches unterliegt - ebenso wie die Auslegung von Individualerklärungen - der revisionsrechtlichen Prüfung jedenfalls darauf, ob anerkannte Auslegungsgrundsätze, gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt worden sind (BGH, Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65; BGH, Urteil vom 11. Mai 1995 - VII ZR 116/94, NJW-RR 1995, 1201, 1202).
  • BGH, 04.11.1976 - VII ZR 6/76

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Vollstreckungsgegenklage -

    Das hat der Senat in seinen Entscheidungen vom 29. September 1958 - VII ZR 198/57 = WM 1958, 1394, 1395/1396 - und vom 4. April 1968 - VII ZR 152/65 = LM BGB § 133 (D) Nr. 4 - ausgesprochen (ebenso der VIII. Zivilsenat in den Urteilen vom 18. Juni 1964 - VIII ZR 235/62 - und 21. Oktober 1964 - VIII ZR 64/63 = WM 1964, 1239, 1240).
  • BAG, 16.01.1997 - 2 AZR 35/96

    Vergleich

  • BGH, 23.06.1981 - VI ZR 42/80

    Verjährung von Gewährleistungsansprüchen bei Vereinbarung der Gewährleistung nach

  • BGH, 19.12.1989 - IVb ZR 91/88

    Zahlung einer Abfindungssumme für den Fall der Einreichung des Scheidungsantrages

  • BGH, 29.11.1988 - XI ZR 85/88

    Durchbrechung der Rechtskraft wegen sittenwidriger Erschleichung eines

  • BGH, 23.04.1986 - IVb ZR 34/85

    Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach der Scheidung

  • BGH, 02.11.1995 - X ZR 93/93

    Herstellung von Individualsoftware: Vertragsauslegung - Vertragsnatur -

  • BGH, 25.02.1987 - IVb ZR 96/85

    Rechtsnatur einer Unterhaltsabsprache unter Eheleuten über den Unterhalt eines

  • BGH, 15.06.1994 - XII ZR 38/93

    Rechtsnatur einer Klage auf Unterhalt nach Vereinbarung eines

  • BGH, 26.11.1987 - III ZR 132/86
  • BVerwG, 29.04.1982 - 5 C 82.80

    Anforderungen an die Rechtswirksamkeit eines Prozessvergleichs - Auslegung eines

  • BGH, 07.02.1992 - V ZR 149/90

    Anspruch auf Auszahlung des auf Notoranderkonto hinterlegten Betrages - Ansprüche

  • BGH, 25.03.1981 - IVb ZR 578/80

    Herabsetzung einer zu zahlenden Unterhaltsrente gegenüber Kind - Grundsätze für

  • BGH, 10.01.1969 - V ZR 152/65

    Nichtigkeit eines Vertrages - Eintragung eines Nießbrauchrechts ins Grundbuch -

  • BGH, 09.05.1968 - X ZR 94/65

    Patent für einen zusammenlegbaren Verpackungsbehälter - Streit über die

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