Weitere Entscheidung unten: BGH, 18.12.1979

Rechtsprechung
   BGH, 27.11.1979 - VI ZR 98/78   

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https://dejure.org/1979,320
BGH, 27.11.1979 - VI ZR 98/78 (https://dejure.org/1979,320)
BGH, Entscheidung vom 27.11.1979 - VI ZR 98/78 (https://dejure.org/1979,320)
BGH, Entscheidung vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 (https://dejure.org/1979,320)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verlust der Sehkraft - Faustschlag auf ein Brillenglas - Grenzen der Aufsichtspflicht über einen 17jährigen Sohn, der wiederholt in Gastwirtschaften andere Gäste niedergeschlagen hat - Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes gegen einen Minderjährigen wegen ...

  • rabüro.de

    Zu den Grenzen der Aufsichtspflicht über einen 17jährigen Sohn, der wiederholt in Gastwirtschaften andere Gäste niedergeschlagen hat

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 823, § 847
    Aufsichtspflicht der Eltern über 17-jährigen, zu Körperverletzung neigenden Sohn; DM 10000 Schmerzensgeld für den Verlust der Sehkraft von 90 % auf dem rechten Auge

Papierfundstellen

  • NJW 1980, 1044
  • MDR 1980, 391
  • VersR 1980, 278
  • DB 1980, 1489
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 24.03.2009 - VI ZR 51/08

    Schadensersatzpflicht der Eltern eines 5 ½ jährigen Kindes wegen der Beschädigung

    Entscheidend ist also nicht, ob der Erziehungsberechtigte allgemein seiner Aufsichtspflicht genügt hat, sondern vielmehr, ob dies im konkreten Fall und in Bezug auf die zur widerrechtlichen Schadenszufügung führenden Umstände geschehen ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 111, 282, 285 ; vom 24. November 1964 - VI ZR 163/63 -VersR 1965, 137, 138; vom 11. Juni 1968 - VI ZR 144/67 - aaO; vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - VersR 1980, 278, 279).

    Das Berufungsgericht hat sich bei seinen Ausführungen ersichtlich an der Rechtsprechung des erkennenden Senats orientiert, nach der bei Minderjährigen, die zu üblen Streichen oder zu Straftaten neigen, eine erhöhte Aufsicht geboten ist (vgl. Senatsurteile vom 26. Januar 1960 - VI ZR 18/59 - VersR 1960, 355, 356 f.; vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - aaO; vom 10. Oktober 1995 - VI ZR 219/94 - VersR 1996, 65, 66).

  • BGH, 24.03.2009 - VI ZR 199/08

    Anforderungen an das Maß der gebotenen Aufsicht bei Kindern im Alter von 7 ½

    Entscheidend ist also nicht, ob der Erziehungsberechtigte allgemein seiner Aufsichtspflicht genügt hat; entscheidend ist vielmehr, ob dies im konkreten Fall und in Bezug auf die zur widerrechtlichen Schadenszufügung führenden Umstände geschehen ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 111, 282, 285 ; vom 24. November 1964 - VI ZR 163/63 - VersR 1965, 137, 138; vom 11. Juni 1968 - VI ZR 144/67 - aaO; vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - VersR 1980, 278, 279).
  • OLG Stuttgart, 12.03.2008 - 4 U 58/07

    Regressanspruch einer Haftpflichtversicherung: Doppelversicherung bei einer

    Der Zustand der Minderjährigkeit begründet eine generelle Aufsichtsbedürftigkeit (BGH NJW 1980, 1044 [1045]; BGH FamRZ 1965, 75; RGZ 52, 69 [73]; Belling/Eberl-Borges in Staudinger, BGB, Neubearbeitung 2002, § 832 Rn. 9).

    Das ist nach einhelliger Auffassung der Fall, wenn der Aufsichtspflichtige zur Verhinderung der Schädigung Dritter alles getan hat, was von einem verständigen Aufsichtspflichtigen in seiner Lage nach den Umständen des Einzelfalls vernünftiger- und billigerweise verlangt werden konnte (BGH NJW 1996, 1404 [1405]; NJW 1995, 3385 [3386]; NJW 1993, 1003; BGH NJW 1980, 1044 [1045]; OLG Hamm NZV 2001, 42; Belling/Eberl-Borges in Staudinger, BGB, Neubearbeitung 2002, § 832 Rn. 52).

    Das konkrete Gewicht des Aufsichtsanlasses richtet sich einerseits nach den Eigenschaften des Aufsichtsbedürftigen, wie dessen Alter, geistigen Fähigkeiten, Eigenarten, Charaktereigenschaften (BGH NJW 1997, 2047 [2048]; BGH NJW 1996, 1404 [1405]; BGH NJW 1984, 2574 [2575]) sowie dem Stand der Erziehung (BGH NJW 1984, 2574 [2575]; BGH NJW 1980, 1044 [1045]; RGZ 98, 246 [248]).

    Diese seien maßgeblich für die ihm nach seiner Lebenslage, seinen wirtschaftlichen Verhältnissen sowie nach seinen Kräften möglichen und vernünftigerweise zumutbaren Abwehr- und Überwachungsmaßnahmen (BGH NJW 1980, 1044 [1045]; BGH VersR 1965, 48 [49]).

    Die Zumutbarkeit stellt somit eine Grenze für das Maß der zu stellenden Anforderungen dar (BGH NJW 1980, 1044 [1045]; BGHZ 44, 103 [106]; OLG Hamm NZV 1995, 112 f.; Belling/Eberl-Borges in Staudinger, BGB, Neubearbeitung 2002, § 832 Rn. 71).

  • BGH, 10.07.1984 - VI ZR 273/82

    Umfang der Aufsichtspflicht der Eltern

    a) Das Maß der gebotenen Aufsicht über Minderjährige bestimmt sich nach Alter, Eigenart und Charakter, wobei sich die Grenze der erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen danach richtet, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen in der konkreten Situation tun müssen, um derartige Schädigungen Dritter, wie sie infrage stehen durch ihr Kind zu verhindern (Senatsurteil vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - VersR 1980, 278, 279 m.w.N.; stdg. Rspr.).
  • BGH, 29.05.1990 - VI ZR 205/89

    Aufsichtspflicht bei psychischem Beistandleisten

    Eine Haftung aus § 832 BGB kommt jedoch nur in Betracht, wenn der Aufsichtspflichtige im konkreten Fall in Bezug auf die zur widerrechtlichen Schadenszufügung führenden Umstände der Aufsichtspflicht nicht genügt hat (vgl. Senatsurteil vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 = VersR 1980, 278 m.w.N.).

    Diese sind vom Alter her durch die Einsichtsfähigkeit des Kindes wie auch durch die Einflußmöglichkeit auf das Kind bzw. den Jugendlichen gezogen (vgl. Senatsurteil vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 a.a.O. S. 279).

    Erziehungsmaßnahmen unterlassen zu haben, die vernünftigerweise nicht gefordert werden können, kann deshalb einem Aufsichtspflichtigen nicht zum Vorwurf gemacht werden (vgl. Senatsurteil vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - aaO).

  • BGH, 19.01.1993 - VI ZR 117/92

    Elterliche Aufsichtspflicht über 12-jährigen Jungen beim Umgang mit Zündmitteln

    Der Umfang der gebotenen Aufsicht über Minderjährige bestimmt sich nach Alter, Eigenart und Charakter, wobei sich die Grenze der erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen danach richtet, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen in der konkreten Situation tun müssen, um Schädigungen Dritter durch ihr Kind zu verhindern (st. Rspr., vgl. Senatsurteile BGHZ 111, 282, 285 [BGH 29.05.1990 - VI ZR 205/89] , vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - VersR 1980, 278, 279 und vom 10. Juli 1984 aaO).

    Im Rahmen dieses Wachstums- und Reifeprozesses müssen die Eltern Art, Umfang und Maß ihrer Aufsicht wesentlich daran ausrichten, welche Veranlagung und welches Verhalten das Kind in der jeweiligen Altersstufe an den Tag legt und in welchem Umfang die bisherige Erziehung Erfolge gezeitigt hat (vgl. dazu Senatsurteil vom 27. November 1979 aaO m.w.N.).

  • BGH, 18.03.1997 - VI ZR 91/96

    Umfang der Aufsichtspflicht bei Milieuschädigung eines Minderjährigen

    Davon geht auch das Berufungsgericht aus, wenn es der Zweitbeklagten eine gesteigerte Aufsichtspflicht auferlegt, wie sie nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats stets dann angebracht ist, wenn Minderjährige zu üblen Streichen oder Straftaten neigen (vgl. Senatsurteile vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - VersR 1980, 278, 279 unter II. 2. a); vom 10. Oktober 1995 - VI ZR 219/94 - VersR 1996, 65, 66 unter III. 1. m.w.N.).

    Bei einer erheblich verringerten Einsichtsfähigkeit des Kindes, die es diesem aufgrund einer etwa gegebenen besonderen psychischen Situation nicht gestattet, die Gefährlichkeit des Zündelns zu erkennen und die ihm erteilten Belehrungen und Ermahnungen zu beachten, erfordert der Schutz Dritter eine besondere Überwachung; das gilt insbesondere, wenn eine Neigung des Kindes zum Zündeln oder zu sonstigen gefährlichen Streichen bekannt geworden ist (vgl. Senatsurteile vom 10. Oktober 1995 aaO, vom 27. November 1979 aaO und vom 27. Februar 1996 aaO).

  • LG Wuppertal, 07.11.2013 - 17 O 169/12

    Beurteilung des Maßes der gebotenen Aufsicht über Minderjährige

    Das Maß der gebotenen Aufsicht über Minderjährige bestimmt sich nach Alter, Eigenart und Charakter des Kindes, wobei sich die Grenze der erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen danach richtet, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen in der konkreten Situation tun müssen, um Schädigungen Dritter durch ihr Kind zu verhindern ( BGH NJW 1990, 2553, 2554; NJW 1980, 1044 = VersR 1980, 278, 279).

    Diese Grenzen sind sowohl vom Alter her durch die Einsichtsfähigkeit des Kindes als auch durch die Einflussmöglichkeit auf das Kind gezogen ( BGH NJW 1990, 2553, 2554; vgl. auch BGH , NJW 1980, 1044 = VersR 1980, 278, 279).

    Bei der Beurteilung, was im Sinne des § 832 Abs. 1 S. 2 BGB als der Aufsichtspflicht "genügend" erscheint, gilt es somit das angestrebte Erziehungsziel, dem Kind zur Entwicklung seiner Persönlichkeit zu verhelfen und ihm ein selbständiges verantwortungsbewusstes Handeln einzuüben, in die Abwägung einzustellen (vgl. BGH NJW 1980, 1044, 1045).

  • BGH, 19.01.1984 - III ZR 172/82

    Rechtsnatur der Aufsichtspflicht über einen Patienten in einer psychiatrischen

    Insbesondere bei Minderjährigen bestimmen die erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen sich danach, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen tun müssen, um Schädigungen Dritter durch ihr Kind zu verhindern (BGH Urteil vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 = VersR 1980, 278, 279).

    Auch bei älteren Kindern muß die Aufsicht um so intensiver sein, je geringer der bisherige Erziehungserfolg ist (BGH Urteil vom 27. November 1979, a.a.O. S. 279).

  • BGH, 27.02.1996 - VI ZR 86/95

    Verletzung der Pflicht zur Beaufsichtigung eines zum Zündeln neigenden Kindes

    10 Hiervon geht im Grundsatz auch das Berufungsgericht aus, wenn es der Zweitbeklagten im Hinblick auf die Zündelneigung des Erstbeklagten eine gesteigerte Aufsichtspflicht auferlegt, wie sie sich nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats stets dann ergibt, wenn Minderjährige zu üblen Streichen oder Straftaten neigen (Senatsurteile vom 27. November 1979 - VI ZR 98/78 - VersR 1980, 278, 279 und vom 10. Oktober 1995 - aaO).
  • BGH, 10.10.1995 - VI ZR 219/94

    Anforderungen an die elterliche Aufsichtspflicht bei einem schwer

  • OLG Saarbrücken, 27.03.2007 - 4 U 167/06

    Schadenersatzanspruch gegen jugendpsychiatrische Klinik wegen eines durch

  • BGH, 17.05.1983 - VI ZR 263/81

    Aufsichtspflicht der Eltern hinsichtlich der Verwahrung von Streichhölzern

  • OLG Hamm, 07.12.1993 - 9 U 95/93

    Verkehrssicherungspflicht Aufsichtspflicht Ferienlager

  • OLG Celle, 27.05.1987 - 9 U 155/86

    Haftungsverteilung bei Kollision eines erwachsenen mit einem jugendlichen

  • LG Itzehoe, 03.12.2009 - 4 O 102/09

    Kleinkind - Sturz auf Rutsche in Kaufhauskinderabteilung

  • OLG Braunschweig, 09.08.2004 - 6 U 5/03

    Haftung der Eltern bei Überlassung von Feuerwerkskörpern an Minderjährige;

  • OLG Koblenz, 15.04.2002 - 12 U 595/00

    Umfang der Aufsichtspflicht über ein 16 Jahre altes straffälliges Kind

  • AG Bünde, 06.04.2006 - 5 C 61/05
  • OLG Jena, 21.10.1997 - 8 U 865/97

    Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Unfalls; Schuldhafte Verletzung der

  • OLG Frankfurt, 24.04.1986 - 1 U 191/85

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

  • OLG Frankfurt, 27.03.1997 - 3 U 160/95

    Ersatz eines immateriellen Schadens wegen einer Augenverletzung durch den Schuss

  • OLG Hamm, 27.04.1989 - 27 U 38/89

    Anforderungen an die elterliche Aufsichtspflicht

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Rechtsprechung
   BGH, 18.12.1979 - VI ZR 240/78   

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https://dejure.org/1979,594
BGH, 18.12.1979 - VI ZR 240/78 (https://dejure.org/1979,594)
BGH, Entscheidung vom 18.12.1979 - VI ZR 240/78 (https://dejure.org/1979,594)
BGH, Entscheidung vom 18. Dezember 1979 - VI ZR 240/78 (https://dejure.org/1979,594)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Klage auf Schadensersatz und Unterlassen unwahrer Behauptungen - Immunität und Indemnität eines Abgeordneten des Bayerischen Landtags - Verantwortung für die Verbreitung von parlamentarischen Äußerungen durch die Presse

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Abgeordnetenindemnität

    Art. 46 GG

  • nrw.de PDF, S. 14

    Indemnität

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Indemnität Abgeordneter im Ehrenschutzverfahren

  • rechtsportal.de

    Reichweite der Indemnität eines Landtagsabgeordneten vor der Veröffentlichung einer schriftlichen Parlamentsanfrage

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 75, 384
  • NJW 1980, 780
  • MDR 1980, 391
  • GRUR 1980, 257
  • DVBl 1980, 561
  • DÖV 1981, 300
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 22.06.1982 - VI ZR 251/80

    Rechtmäßigkeit des Abdrucks rufschädigender Äußerungen - Begründetheit einer

    Jedenfalls zielt auch diese Vorschrift, wie der Indemnitätsschutz allgemein, auf die Grundlagen der Parlamentsarbeit, für deren Funktionsbereich die freie Diskussion besonders geschützt werden soll (dazu allgemein BGHZ 75, 384 [BGH 18.12.1979 - VI ZR 240/78] und Senatsurteil vom 5. Mai 1981 - VI ZR 184/79 = NJW 1981, 2117).
  • OLG Jena, 08.06.2016 - 7 U 108/16

    Indemnität, Abgeordnetenprivileg; Verfahrenshindernis; Prozessvoraussetzung,

    Der Bundesgerichtshof hat in der Entscheidung vom 18.12.1979, Az. VI ZR 240/78, es zunächst dahin stehen lassen, ob das Abgeordnetenprivileg verfahrensrechtlich der prozessualen Zulässigkeit oder der materiellen Begründetheit einer Zivilklage zuzuordnen ist (a.a.O. Rn. 31).
  • VerfGH Thüringen, 09.01.2019 - VerfGH 40/16

    Verfassungsbeschwerde der Frau MdL Katharina König-Preuß

    Die gegenteilige Auffassung (vgl. LG Hamburg, Urteil vom 30. März 2007 - 324 O 460/06 -, juris Rn. 29 ff.; wohl auch Roll, NJW 1980, S. 1439 [1440]; offen gelassen vom BGH, Urteil vom 18. Dezember 1979 - VI ZR 240/78 -, BGHZ 75, 384 [390] = juris Rn. 31) überzeugt nicht.
  • OLG Stuttgart, 22.07.2003 - 4 W 32/03

    Parteifähigkeit einer Landtagsfraktion; Beschränkung der Indemnität von

    § 36 StGB ist nicht anwendbar, weil diese Norm nach herrschender Meinung auf Straftaten beschränkt ist (Schönke/Schröder-Lenkner/Perron, StGB, 51. Aufl., § 37 Rn. 3; vgl. auch BGH DÖV 1981, 300 m.w.N.) und das streitgegenständliche Geschehen nicht im Landtag oder einer seiner Ausschüsse stattgefunden hat.
  • BGH, 05.05.1981 - VI ZR 184/79

    Unterlassung von Äußerungen - Ehrenkränkende Vorbringen eines Sachverständigen

    Entstehungsgeschichtlich bedingt ist dieser Schutz ein reines Abgeordnetenprivileg, das einer erweiternden Ausdehnung auf Personen ohne Abgeordnetenmandat nicht fähig ist (vgl. Geller/Kleinrahm/Fleck, Die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen, 2. Aufl., Art. 47 Anm. 4; dazu auch BGHZ 75, 384, 387) [BGH 18.12.1979 - VI ZR 240/78].

    Dieses Privileg soll durch den Freiraum, den es einer "ungeschminkten", nur der Wahrheit verpflichteten Berichterstattung über die Erörterungen und Auseinandersetzungen im Parlament gewährt, mit dazu beitragen, den Abgeordneten und ihrer Parlamentsarbeit die notwendige Öffentlichkeit insbesondere über die Medien zu sichern (BGHZ 75, 384, 387) [BGH 18.12.1979 - VI ZR 240/78].

  • BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80

    Abgrenzung von Werturteilen gegenüber Tatsachenbehauptungen - Vorwurf des

    Jedenfalls zielt auch diese Vorschrift, wie der Indemnitätsschutz allgemein, auf die Grundlagen der Parlamentsarbeit, für deren Funktionsbereich die freie Diskussion besonders geschützt werden soll (dazu allgemein BGHZ 75, 384 [BGH 18.12.1979 - VI ZR 240/78] und Senatsurteil vom 5. Mai 1981 - VI ZR 184/79 - NJW 1981, 2117).
  • LG Berlin, 05.07.2018 - 27 O 155/17

    Anspruch auf Richtigstellung: Unwahre Tatsachenbehauptung eines Abgeordneten des

    Aufgabe des Indemnitätsschutzes ist es, vor dem Forum des Parlaments eine Diskussion frei von Rücksichten auf Dritte zu ermöglichen, die durch Äußerungen eines Abgeordneten betroffen sein könnten (BGH, Urteil vom 18.12.1979, Az. VI ZR 240/78 - juris, Rn. 22).
  • BVerwG, 23.04.1985 - 2 WD 42.84

    Wehrrecht - Früherer Soldat - Pflichten - Gesetzgebende Körperschaft -

    Allenfalls gegenüber Vollstreckungsmaßnahmen aus Zivilurteilen, die den Abgeordneten in seiner persönlichen Freiheit beschränken, greifen die Immunitätsvorschriften ein (BGHZ 75, 384 [BGH 18.12.1979 - VI ZR 240/78] m.w.N.).
  • OLG München, 22.06.1988 - 21 U 2954/88

    Unterlassungsanspruch wegen Äußerungen im Pressedienst; Passivlegitimation nach

    Die Einschränkung im Entscheidungssatz bezüglich des Verfügungsbeklagten zu 2) ergibt sich aus seiner Stellung als - (vgl. dazu BGH, U.v. 18.12.1979, BGHZ 75, 384 = NJW 19801 780 - Abgeordnetenindemnität; U.v. 22.06.1982, AfP 1982, 217 = NJW 1982, 2246 - illegalitätsvorwurf).
  • OLG München, 12.12.1986 - 21 U 5918/85
    Insoweit ist er ähnlich einem Abgeordneten des Landtags oder Bundestags geschätzt (vgl. BGHZ 75, 384 - NJW 1980, 780 /781 - Abgeordnetenprivileg).
  • OLG München, 12.09.1990 - 21 U 4118/89
  • LG Hamburg, 30.03.2007 - 324 O 460/06

    Indemnität des Abgeordneten: Erstreckung des Indemnitätsschutzes auf

  • OLG München, 12.12.1986 - 21 U 591 8/85

    Abwehransprüche; Persönlichkeitsrechtsverletzung; Rufschädigende Äußerung;

  • BGH, 22.06.1982 - VI ZR 253/80

    Untersuchungsausschuss des Landtages über die Nebentätigkeiten leitender

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