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Rechtsprechung
   OLG München, 24.11.1988 - 5 W 3037/88   

Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1989, 571
  • MDR 1989, 267



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 30.05.2006 - VI ZB 64/05  

    Voraussetzungen des sofortigen Anerkenntnisses im schriftlichen Vorverfahren

    aa) Allerdings ist in Rechtsprechung und Literatur bisher vielfach die Ansicht vertreten worden, ein "sofortiges" Anerkenntnis im Sinne des § 93 ZPO könne bei Anordnung des schriftlichen Vorverfahrens nur bis zum Ablauf der Notfrist des § 276 Abs. 1 Satz 1 ZPO erfolgen (OLG Brandenburg, OLGR 2003, 305, 306; OLG Celle, NJW-RR 1998, 1370; OLG Frankfurt, NJW-RR 1993, 126, 127 f.; OLG Hamburg, OLGR 1996, 204; OLG München, MDR 1989, 267; OLG Naumburg, OLGR 2002, 239, 240; OLG Nürnberg, MDR 1998, 680; OLG Stuttgart, OLGR 2000, 84 f.; OLG Zweibrücken, OLGR 2001, 394 f.; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 64. Aufl., § 93 Rn. 102; HK-ZPO/Gierl, § 93 Rn. 27; Musielak/Wolst, ZPO, 4. Aufl., § 93 Rn. 5; Thomas/Putzo/Hüßtege, ZPO, 27. Aufl., § 93 Rn. 9; Stein/Jonas/Bork, ZPO, 22. Aufl., § 93 Rn. 6; Zimmermann, ZPO, 7. Aufl., § 93 Rn. 2).
  • OLG Karlsruhe, 02.12.2003 - 11 W 75/03  

    Kostenentscheidung: Sofortiges Anerkenntnis im schriftlichen Vorverfahren

    Die überwiegende Ansicht in Rechtsprechung und Literatur nimmt an, das Anerkenntnis müsse innerhalb der zweiwöchigen Notfrist für die Verteidigungsanzeige erklärt werden (OLG Bremen, Beschl. v. 22.11.1982 - 3 W 11/82, JurBüro 1983, 625; OLG Hamburg, Beschl. v. 23.12.1987 - 3 W 122/87, WRP 1988, 315; OLG München, Beschl. v. 24.11.1988 - 5 W 3037/88, MDR 1989, 267; OLG Hamm, Beschl. v. 28.4.1989 - 20 W 23/89, VersR 1989, 1211; OLG Frankfurt, Beschl. v. 16.9.1991 - 25 W 68/91, NJW-RR 1993, 126; OLG Hamburg, Beschl. v. 15.4.1996 - 11 W 15/96, OLGReport Hamburg 1996, 204; OLG Celle, Beschl. v. 3.11.1997 - 5 W 48/97, NJW-RR 1998, 1370; OLG Nürnberg, Beschl. v. 12.2.1998 - 11 WF 384/98, MDR 1998, 680; OLG Braunschweig, Beschl. v. 19.3.1998 - 1 WF 22/98, JurBüro 1999, 36; OLG Köln, Beschl. v. 22.9.1998 - 4 W 4/98, OLGReport Köln 1999, 130; OLG Stuttgart, Beschl. v. 16.11.1999 - 11 W 27/99, OLGReport Stuttgart 2000, 84; OLG Zweibrücken, Beschl. v. 19.2.2001 - 4 W 2/01, OLGReport Zweibrücken 2001, 394; OLG Köln, Beschl. v. 8.8.2001 - 11 W 19/01, OLGReport Köln 2002, 160; OLG Naumburg, Beschl. v. 24.8.2001 - 11 W 47/01, OLGReport Naumburg 2002, 239; OLG Brandenburg, Beschl. v. 17.10.2002 - 9 WF 169/02, OLGReport Brandenburg 2003, 305; Herget in Zöller, ZPO, 24. Auflage, § 93 Rdn. 4; Steiner in Wieczorek, ZPO, 3. Auflage, § 83 Rdn. 9; Thomas/Putzo, ZPO, 25. Auflage, § 93 Rdn. 9; Hartmann in Baumbach/Lauterbach, ZPO, 62. Auflage, § 93 Rdn. 102; Wolst in Musielak, ZPO, 3. Auflage, § 93 Rdn. 5; Bork in Stein/Jonas, ZPO, 21. Auflage, § 93 Rdn. 5; Belz in MünchKomm-ZPO, 2. Auflage, § 93 Rdn. 13, Stichwort "Zeitpunkt").
  • OLG Bremen, 07.04.2004 - 4 W 7/04  

    Sofortiges Anerkenntnis - Anwendung des Grundgedankens des § 93 ZPO im Rahmen

    a) Im Ansatz zutreffend geht das Landgericht allerdings davon aus, dass nach herrschender Meinung ein sofortiges Anerkenntnis im Regelfall ausgeschlossen ist, wenn ein Beklagter im schriftlichen Vorverfahren zunächst seine Verteidigungsbereitschaft anzeigt und erst nach Ablauf der Notfrist des § 276 Abs. 1 ZPO die Klagforderung anerkennt ( OLG Bremen FamRZ 1994, 1483; JurBüro 1983, 625; OLGR Hamburg 1996, 204; OLG München MDR 1989, 267; OLG Hamm VersR 1989, 1211; OLG Frankfurt NJW-RR 1993, 126; OLG Celle NJW-RR 1988, 1370; OLGR Köln 2002, 160; OLG Braunschweig JurBüro 1999, 36; OLGR Naumburg 2002, 239; OLGR Zweibrücken 2001, 394; OLGR Düsseldorf 1992, 181; Zöller/Herget, ZPO, 22. Aufl., § 93 Rn. 4; Thomas/Putzo, ZPO, 25 Aufl., § 93 Rn. 9; Baumbach/Lauterbach/ Hartmann, ZPO, 62. Aufl., § 93 Rn. 97; MüKo/Musielak, ZPO, 2. Aufl., § 307 Rd. 28; Stein/Jonas/Bork, ZPO, 21. Aufl., § 93 Rn. 5).
  • OLG Karlsruhe, 08.11.2002 - 2 WF 205/01  

    Sofortiges Anerkenntnis im schriftlichen Vorverfahren

    Dies wird damit begründet, dass das Anerkenntnis bei der ersten prozessualen Gelegenheit erklärt werden müsse, sowie damit, dass § 307 Abs. 2 ZPO ein Anerkenntnisurteil im schriftlichen Vorverfahren nur für den Fall vorsieht, dass innerhalb der Frist für die Verteidigungsanzeige anerkannt wird (vgl. Zöller/Herget, ZPO, 23. Auflage, § 93 RN 4; Musielak/Wolst, ZPO Kommentar, 3. Auflage, § 93 RN 5; Thomas/Putzo, ZPO, 24. Auflage, § 93 RN 9; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 60. Auflage, § 93 RN 102; OLG München, MDR 1989, 267; OLG Celle (5. ZS), FamRZ 1999, 1152; OLG Frankfurt, NJW-RR 1993, 126, 128; OLG Braunschweig, JurBüro 1999, 36; OLG Nürnberg, MdR 1998, 680; OLG Bremen, JurBüro 1983, 625).
  • OLG Koblenz, 24.04.2006 - 12 U 357/05  

    Rückgriffsanspruch des Sozialversicherungsträgers gegen die

    In diesem Fall ist nach verbreiteter Meinung kein "sofortiges" Anerkenntnis mehr möglich (vgl. OLG Hamm VersR 1989, 1211; OLG Köln OLG-Report Köln 2002, 160; OLG München MDR 1989, 267; OLG Naumburg OLG-Report Naumburg 2002, 239; PfzOLG Zweibrücken OLG-Report Zweibrücken 2001, 394).
  • OLG Bamberg, 15.03.1995 - 2 WF 12/95  

    Sofortiges Anerkenntnis nach Anzeige der Verteidigungsabsicht

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  • LG Aschaffenburg, 16.12.1993 - 1 HKO 165/93  

    Anspruch auf Unterlassung der Berufsausübung als Rechtsanwalt; Tätigkeit als

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  • OLG Köln, 09.02.1998 - 7 W 58/97  

    Bürgschaft auf erstes Auffordern trotz Hinterlegung

    Hinsichtlich des Restbetrages hat die Beklagte zwar im Schriftsatz vom 17.06.1997 den Klageanspruch anerkannt, allerdings nachdem sie im schriftlichen Vorverfahren mit Schriftsatz vom 23.05.1997 ihre uneingeschränkte Verteidigungsbereitschaft angezeigt hatte, was für sich schon einem sofortigen Anerkenntnis entgegensteht (vgl. OLG München NJW-RR 1989, 571), und nur unter Vorbehalt der Rechte im Nachverfahren, was gerade kein uneingeschränktes Anerkenntnis, sondern im Rahmen des Urkundsprozesses nur bedeutete, daß die Beklagte insoweit Einwendungen, die in der Prozeßart statthaft sind, nicht geltend machen könne.
  • OLG Dresden, 14.06.1995 - 7 W 918/94  

    Sofortiges Anerkenntnis bei Anordnung des schriftlichen Vorverfahrens

    Zu diesem Zeitpunkt ist nämlich noch der Erlaß eines Anerkenntnisurteils im schriftlichen Vorverfahren nach § 307 Abs. 2 ZPO möglich (Thomas/Putzo, ZPO , 18. Aufl., § 93 Rn.9; Stein/Jonas, a.a.O., § 93 Rn.5; Löwe/Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 15. Aufl., § 87 III 5.; OLG Hamm VersR 1989, 1211; OLG München MDR 1989, 267 ; OLG Bremen JurBüro 1983, 625; a.A. wohl Zöller-Herget, ZPO , 18.Aufl., § 93 Rn.4).
  • OLG Nürnberg, 29.09.1992 - 1 U 2099/92  

    Schmerzensgeld für nächtliche Störanrufe - Verletzung des Persönlichkeitsrechts

    Nach herrschender Meinung, der sich der Senat anschließt, muß ein Anerkenntnis im schriftlichen Vorverfahren spätestens bis zur Verteidigungserklärung (§ 276 ZPO ) abgegeben werden, um noch als "sofortiges Anerkenntnis" im Sinne des § 93 ZPO gelten zu können (OLG München, MDR 89, 267; Thomas-Putzo, aaO., § 93 Anm. 3 c; Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, ZPO , 50. Aufl., § 93 Arm. 5 D "Klageerwiderung" und "Verteidigungsanzeige"; Münch.Komm. zur ZPO -Belz, § 93 Rdnr. 13 "Zeitpunkt"; je m.w.N.).
  • OLG München, 23.10.1990 - 5 U 3462/90  
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Rechtsprechung
   OLG München, 15.11.1988 - 11 WF 994/88   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Hilfsbedürftiger; Prozeßkostenhilfeverfahren; Prozeßkostenhilfe; Rechtsanwaltskosten; Kostenentscheidung; Erkenntnisverfahren; Erstattungsfähigkeit

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1989, 267
  • Rpfleger 1989, 204



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Wird zitiert von ... (2)  

  • OLG Celle, 07.03.2002 - 15 WF 42/02  

    Erstattung der außergerichtlichen Kosten des PKH-Beschwerdeverfahrens

    Allerdings wurde und wird diese Auffassung keineswegs allgemein geteilt (vgl. Zöller/Philippi ZPO, 23. Aufl. 2002, § 118 Rz. 28; Madert/Müller-Rabe, Kostenhandbuch Familiensachen, 2001, Kap. O Rz. 82; OLG Hamburg JurBüro 1989, 671; OLG München v. 15.11.1988 - 11 WF 994/88, MDR 1989, 267 = Rpfleger 1989, 204 [205]; OLG Düsseldorf v. 16.6.1987 - 10 W 61/87, MDR 1987, 941 = Rpfleger 1988, 41; OLG Koblenz JurBüro 1986, 1412); nach Einfügung des Ab. 4 in § 127 ZPO, der - in Kenntnis der vorherigen kontroversen Auslegung des damals auch auf die Beschwerdekosten angewandten § 118 Abs. 1 S. 4 ZPO - allseitig die Nichterstattung der Kosten des PKH-Beschwerdeverfahrens anordnet, ist der Differenzierung dahingehend, dass nur der obsiegende Gegner des Hauptverfahrens die Kosten des PKH-Beschwerdeverfahrens nicht erstattet erhalte, wohl aber die der Prozesskostenhilfe teilhaftig gewordene und im Hauptverfahren obsiegende Partei, nunmehr der Boden entzogen (KG v. 21.3.1995 - 1 W 6642/93, KGReport Berlin 1995, 115 = Rpfleger 1995, 508; OLG Koblenz v. 22.4.1994 - 14 W 225/94, MDR 1995, 101 [102]; die von BLAH/Hartmann, ZPO, 60. Aufl. 2002, §§ 91 Rz. 154, 127 Rz. 101 für die weiterhin gegenteilige Ansicht angeführte Entscheidung des OLG Köln FamRZ 1998, 835â??ff. ist sachlich ein Fehlzitat, und auch Enders, JurBüro 1997, 449â??ff. beachtet an der vom Kläger in Bezug genommenen Stelle S. 453 bei Fn. 22 die Änderung der Gesetzeslage nicht).
  • OLG München, 18.06.2001 - 11 W 1589/01  

    Ersatzpflicht der dem Hilfsbedürftigen im Prozesskostenhilfe-Beschwerdeverfahren

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   LG Düsseldorf, 04.10.1988 - 4 O 138/88   

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Papierfundstellen

  • MDR 1989, 267
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