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Rechtsprechung
   BGH, 01.12.1988 - V ZB 10/88   

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BGH, 01.12.1988 - V ZB 10/88 (https://dejure.org/1988,123)
BGH, Entscheidung vom 01.12.1988 - V ZB 10/88 (https://dejure.org/1988,123)
BGH, Entscheidung vom 01. Dezember 1988 - V ZB 10/88 (https://dejure.org/1988,123)
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Pfändung des Auflassungsanspruchs

Pfändung durch das Finanzamt, Anwartschaftsrecht

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Deutsches Notarinstitut

    GBO § 79 Abs. 2; ZPO § 857
    Voraussetzungen für ein Anwartschaftsrecht des Auflassungsempfängers

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Abweichung des Oberlandesgerichtes von der Auslegung einer bundesgesetzlichen, das Grundbuchrecht betreffenden Bestimmung durch den Bundesgerichtshof - Erwerb eines pfändbaren Anwartschaftsrechtes vor der Beantragung der Eigentumsumschreibung - Senatsentscheidung, die in ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pfändbarkeit des Übereignungsanspruches eines Auflassungsempfängers erst ab Antragstellung beim Grundbuchamt

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Anwartschaftsrecht des Auflassungsempfängers, Kettenauflassung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GBO § 79 Abs. 2; ZPO § 857
    Voraussetzungen eines Anwartschaftsrechts des Grundstückskäufers

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Anwartschaftsrecht des Auflassungsempfängers, Kettenauflassung

Papierfundstellen

  • BGHZ 106, 108
  • NJW 1989, 1093
  • NJW-RR 1989, 591 (Ls.)
  • ZIP 1989, 166
  • MDR 1989, 437
  • DNotZ 1990, 289
  • WM 1989, 20
  • BB 1989, 321
  • DB 1989, 2474
  • Rpfleger 1989, 192
  • Rpfleger 1989, 439
 
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Wird zitiert von ... (58)

  • BFH, 22.05.2002 - II R 61/99

    Verfassungswidrigkeit des ErbStG

    Denn das Anwartschaftsrecht ist schon zivilrechtlich mit dem Vollrecht nicht identisch, es verschafft dem Erwerber in Bezug auf das Wohnungseigentum nur eine gesicherte Rechtsposition (vgl. Beschluss des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 1. Dezember 1988 V ZR 10/88, BGHZ 106, 108, 111; BGH-Urteil vom 30. Mai 1958 V ZR 295/56, BGHZ 27, 360, 368) und ein dem Vollrecht so weit angenähertes Recht, dass zivilrechtlich auf dieses allgemein die für das Vollrecht geltenden Regeln hinsichtlich Übertragbarkeit, Pfändbarkeit, Deliktschutz aus § 823 Abs. 1 BGB etc. Anwendung finden (vgl. hierzu: Baur/Stürner, Sachenrecht, 17. Aufl. 1999, § 3 Rdnr. 45 ff., § 19 Rdnr. 15 ff.).
  • BGH, 13.09.2000 - V ZB 14/00

    Löschung eines Sondernutzungsrechts im Grundbuch

    Etwas anderes hätte nur dann zu gelten, wenn die Eintragung des Löschungsvermerks nach materiellem Recht der Einwilligung durch die anderen Wohnungseigentümer bedürfte und die Eintragung ohne deren Einwilligung das Grundbuch nicht nur vorübergehend (Senatsbeschl. v. 3. Oktober 1985, V ZB 18/84, NJW 1986, 314, 315), sondern endgültig unrichtig werden ließe (vgl. Senat, BGHZ 35, 135, 139; 106, 108, 110).
  • OLG Frankfurt, 09.12.1996 - 20 W 425/96

    Pfändung des Eigentumsverschaffungsanspruchs

    Denn der Pfändungsgläubiger ist für Eintragungen, die - wie hier - auf Grund eines Pfändungsbeschlusses erfolgen sollen, als Aktivbeteiligter antragsberechtigt (Zöller/Stöber ZPO 20. Aufl. § 848 Rn. 10; Meikel/Sieveking GBR 7. Aufl., § 13 Rn. 73 (11); Hintzen Rpfleger 1989, 439/441).

    2 Z 28/85">Rpfleger 1986, 48; Palandt/Bassenge BGB 55. Aufl. § 925 Rn. 22; Stein/Jonas/Brehm ZPO 21. Aufl. Rn. 6, Zöller/Stöber aaO Rn. 15, je zu § 848; Demharter aaO Anh. zu § 26 Rn. 56; Stöber Forderungspfändung 11. Aufl. 1996 Rn. 2074; Vollkommer Rpfleger 1968, 339 und 1969, 412; Hintzen Rpfleger 1989, 439/440 Fn. 28; Medicus DNotz 1990, 275/284).

    Ist für den gepfändeten Anspruch eine Vormerkung im Grundbuch eingetragen, so kann nach allgemeiner Meinung die Pfändung, die die Vormerkung als unselbständiges Nebenrecht kraft Gesetzes (§ 401 BGB) erfaßt (Senat in Rpfleger 1975, 177; Stöber aaO Rn. 2048), bei dieser im Wege der Berichtigung vermerkt werden (BayObLG Rpfleger 1985, 58 = MittRhNotK 1985, 42 = JurBüro 1985, 950; Staudinger/Pfeifer BGB 13. Aufl. § 925 Rn. 131; KEHE/Ertl GBR 4. Aufl. § 20 Rn. 150; Demharter aaO Anh. zu § 26 Rn. 50; Meikel/Böttcher aaO § 22 Rn. 24; Haegele/Schöner/Stöber GBR 10. Aufl. Rn. 1598 mit Rn. 1571; Zöller/Stöber aaO § 848 Rn. 10; Stöber aaO Rn. 2048; Münzberg Rpfleger 1985, 306/307; Hintzen Rpfleger 1989, 439; Balser/Bögner/Ludwig Vollstreckung im Grundbuch 10. Aufl. 1994 Anm. 4.4.3).

    Das Anwartschaftsrecht des Auflassungsempfängers kann als Vermögensrecht des Schuldners gleichfalls gepfändet werden, und zwar auch gemeinsam mit der Pfändung des schuldrechtlichen Anspruchs auf Eigentumsverschaffung in einem Beschluß (Zöller/Stöber aaO § 848 Rn. 15; Stein/Jonas/Brehm aaO § 848 Rn. 6 und § 857 Rn. 92; Haegele/Schöner/Stöber aaO Rn. 1602; Stöber aaO Rn. 2075; Münzberg Rpfleger 1985, 306/08; Hintzen Rpfleger 1989, 439/441).

    Es entsteht, wenn die Auflassung erklärt und der Umschreibungsantrag vom Erwerber gestellt (BGHZ 49, 197 = NJW 1968, 493 = DNotZ 1968, 483 = Rpfleger 1968, 83; BGHZ 106, 108 = NJW 1989, 1093 == DNotZ 1990, 289 = Rpfleger 1989, 192 mit Anm. Hintzen S. 439) oder statt dessen eine Auflassungsvormerkung (§ 883 BGB) für den Erwerber eingetragen ist (BGHZ 83, 395 = NJW 1982, 1639 = DNotZ 1982, 619 mit Anm. Ludwig = Rpfleger 1982, 271; BGHZ 106, 108 = aaO; BGH NJW 1991, 2019 [BGH 05.04.1991 - V ZR 39/90]; OLG Hamm OLGZ 1975, 142 = NJW 1975, 897 = DNotZ 1975, 488 = Rpfleger 1975, 128; OLG Düsseldorf DNotZ 1981, 130 = Rpfleger 1981, 199 mit krit. An. Eickmann), da in beiden Fällen eine einseitige Zerstörung der Rechtsposition des Erwerbers durch den Veräußerer nicht mehr möglich ist.

    Andere Stimmen im Schrifttum äußern sich dazu kritisch (Eickmann Rpfleger 1981, 200; Münzberg Rpfleger 1985, 306/307; Hintzen Rpfleger 1989, 439/441), teilweise sogar ablehnend (Staudinger/Pfeifer aaO § 925 Rn. 131; KEHE/Ertl aaO Einl. M 29 und 43), weil sonst dem dinglichen Charakter des Anwartschaftsrechts und der Abhängigkeit der Vormerkung vom schuldrechtlichen Anspruch nicht Rechnung getragen wäre.

    Hierfür bietet der ordnungsgemäße Pfändungsbeschluß keine Garantie (Hintzen Rpfleger 1989, 439/441).

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Rechtsprechung
   BGH, 06.12.1988 - VI ZR 132/88   

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https://dejure.org/1988,125
BGH, 06.12.1988 - VI ZR 132/88 (https://dejure.org/1988,125)
BGH, Entscheidung vom 06.12.1988 - VI ZR 132/88 (https://dejure.org/1988,125)
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Änderung des Entbindungskonzepts

§ 823 Abs. 1 BGB, Aufklärungspflichten bei einer Risikogeburt;

Zuordnung von Vermögensschäden zwischen Mutter und Kind;

§ 823 BGB, Haftung auch für Schädigungen vor der Geburt (also vor Erlangung der Rechtsfähigkeit, § 1 BGB)

Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 106, 153
  • NJW 1989, 1538
  • NJW-RR 1989, 726 (Ls.)
  • MDR 1989, 437
  • VersR 1989, 253
 
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Wird zitiert von ... (98)

  • BVerfG, 28.05.1993 - 2 BvF 2/90

    Schwangerschaftsabbruch II

    Hiervon unberührt bleibt eine Schadensersatzplicht des Arztes gegenüber dem Kind wegen Schädigungen, die diesem bei einem nicht kunstgerecht ausgeführten, mißlungenen Schwangerschaftsabbruch zugefügt worden sind (vgl. BGHZ 58, 48 [49 ff.]; BGH, NJW 1989, S. 1538 [1539]).
  • BGH, 13.06.2006 - VI ZR 323/04

    Schadensersatzklage nach Robodoc-Operation

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats ist die Wahl der Behandlungsmethode zwar primär Sache des Arztes (Senatsurteile BGHZ 102, 17, 22; 106, 153, 157; vom 11. Mai 1982 - VI ZR 171/80 - VersR 1982, 771, 772; vom 24. November 1987 - VI ZR 65/87 - VersR 1988, 190, 191 und vom 15. März 2005 - VI ZR 313/03 - VersR 2005, 836; OLG Zweibrücken, OLGR 2001, 79, 81 mit NA-Beschluss des Senats vom 19. Dezember 2000 - VI ZR 171/00 - OLG Karlsruhe, MedR 2003, 229, 230).

    Die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts des Patienten erfordert aber eine Unterrichtung über eine alternative Behandlungsmöglichkeit, wenn für eine medizinisch sinnvolle und indizierte Therapie mehrere gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die zu jeweils unterschiedlichen Belastungen des Patienten führen oder unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen bieten (Senatsurteile BGHZ 102, 17, 22; 106, 153, 157; vom 14. September 2004 - VI ZR 186/03 - VersR 2005, 227; vom 15. März 2005 - VI ZR 313/03 - aaO; Katzenmeier, Arzthaftung, 2002, S. 331 f.; MünchKommBGB/Wagner, 4. Aufl., § 823 Rn. 707 f.; Staudinger/Hager, BGB, 13. Bearbeitung [1999], § 823, Rn. I 92 m.w.N.).

  • BGH, 28.04.2005 - III ZR 351/04

    Behandlungsvertrag bei fehlendem Versicherungsschutz

    aa) Zwischen der Klägerin und der Beklagten kam - jedenfalls konkludent - mit der von der Beklagten gewünschten Behandlung ihrer Tochter im Krankenhaus der Klägerin ein von der Beklagten im eigenen Namen geschlossener Vertrag über die stationäre Behandlung ihrer Tochter zustande (§§ 611, 328 BGB; vgl. BGHZ 89, 263, 266; 106, 153, 161; BGB-RGRK/Nüßgens 12. Aufl. 1989 § 823 Anh. II Rn. 7; Steffen/Dressler, Arzthaftungsrecht 9. Aufl. 2002 Rn. 10; Laufs/Uhlenbruck, Handbuch des Arztrechts 3. Aufl. 2002 § 40 Rn. 8; Deutsch/Spickhoff, Medizinrecht 5. Aufl. 2003 Rn. 81 und 563).
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