Weitere Entscheidung unten: BGH, 19.01.1989

Rechtsprechung
   BGH, 06.10.1988 - IX ZR 142/87   

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https://dejure.org/1988,635
BGH, 06.10.1988 - IX ZR 142/87 (https://dejure.org/1988,635)
BGH, Entscheidung vom 06.10.1988 - IX ZR 142/87 (https://dejure.org/1988,635)
BGH, Entscheidung vom 06. Januar 1988 - IX ZR 142/87 (https://dejure.org/1988,635)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Pflicht des Notars zur Belehrung der Beteiligten über Gefahren, die mit einer in einem notariellen Vertrag beurkundeten Vorleistungspflicht eines Beteiligten verbunden sind - Schadensersatz wegen Amtspflichtverletzung eines Notars - Erforderlichkeit einer weitergehenden Belehrung über die Notwendigkeit einer Auflassungsvormerkung - Belehrung über mögliche Schwierigkeiten bei einer Weiterveräußerung des Grundstücks nach Scheitern des Vertrages - Anforderungen an die Belehrungspflicht des Notars bei rechtsunkundigen Beteiligten eines Grundstückskaufvertrages

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BeurkG § 17 Abs. 1
    Belehrung über Sicherung des Eigentumserwerbs durch Auflassungsvormerkung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1989, 102
  • NJW-RR 1989, 139 (Ls.)
  • MDR 1989, 539
  • DNotZ 1989, 449
  • VersR 1989, 89
  • WM 1988, 1752
  • BB 1988, 2275
  • DB 1989, 476
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BGH, 27.10.1994 - IX ZR 12/94

    Belehrungspflicht des Urkundsnotars hinsichtlich der Erbringung einer

    b) Der Bundesgerichtshof hält in ständiger Rechtsprechung den Urkundsnotar für verpflichtet, die Beteiligten auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die mit ungesicherten Vorleistungen verbunden sind, und entsprechende Abhilfen aufzuzeigen (BGHZ 56, 26, 28 f; aus neuerer Zeit vgl. weiterhin Urt. v. 29. Oktober 1987 - IX ZR 181/86, WM 1988, 337, 340; v. 6. Oktober 1988 - IX ZR 142/87, WM 1988, 1752, 1754; v. 21. März 1989 - IX ZR 155/88, WM 1989, 822, 824).
  • BGH, 02.07.1996 - IX ZR 299/95

    Kausalität eines Beratungsfehlers; Vermutung beratungsgerechten Verhaltens

    Soll eine ungesicherte Vorleistung, die als solche nicht ohne weiteres erkennbar ist, vereinbart werden, so muß der Notar gemäß § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG über die Folgen belehren, die im Falle der Leistungsunfähigkeit des durch die Vorleistung Begünstigten eintreten werden, und Wege aufzeigen, wie dieses Risiko vermieden werden kann (BGH, Urt. v. 29. Oktober 1987 - IX ZR 181/86, WM 1988, 337, 340; v. 6. Oktober 1988 - IX ZR 142/87, WM 1988, 1752, 1754; v. 21. März 1989 - IX ZR 155/88, WM 1989, 822, 824; v. 27. Oktober 1994 - IX ZR 12/94, NJW 1995, 330, 331; Hill WM 1982, 890, 892 m.w.N.; Ganter WM 1993 Sonderheft 1 S. 5 f und WM 1996, 701, 704).
  • BGH, 02.11.1995 - IX ZR 15/95

    Umfang der Hinweispflicht des Notars

    Die Belehrungspflicht des Notars erstreckt sich insbesondere auf die mit ungesicherten Vorleistungen verbundenen Gefahren (BGH, Urt. v. 6. Oktober 1988 - IX ZR 142/87, NJW 1989, 102; v. 27. Oktober 1994 - IX ZR 12/94, NJW 1995, 330, 331) sowie auf Belastungen des Grundstücks, die geeignet sind, das mit dem Rechtsgeschäft erstrebte Ziel zu gefährden (BGH, Urt. v. 24. Juni 1993 - IX ZR 84/92, NJW 1993, 2741, 2742).

    Da die Bestellung der Grundschuld in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Beurkundung des Vertrages beim beklagten Notar erfolgte, hätte er den Kläger und dessen Ehefrau auf die ihnen drohende Gefährdung ihrer Rechte hinweisen müssen (vgl. BGH, Urt. v. 6. Oktober 1988 - IX ZR 142/87, NJW 1989, 102, 103).

  • BGH, 15.04.1999 - IX ZR 93/98

    Belehrungspflicht des Notars über ungesicherte Vorleistungen beim

    Dieser Standpunkt ist seit dem Jahre 1987 aufgegeben (vgl. BGH, Urt. v. 29. Oktober 1987 - IX ZR 181/86, WM 1988, 337, 340; v. 21. März 1989 - IX ZR 155/88, WM 1989, 822, 824 m. Anm. Reithmann EWiR 1989, 533; v. 6. Oktober 1988 - IX ZR 142/87, WM 1988, 1752, 1754 m. Anm. Ganter EWiR 1989, 13).
  • OLG Celle, 16.02.2011 - Not 24/10

    Amtspflichten des Notars: Berechtigtes Sicherungsinteresse an einer

    So hat der Bundesgerichtshof bereits mit Urteil vom 6. Oktober 1988 darauf hingewiesen, dass die Hinterlegung des Kaufpreises auf ein Anderkonto das Risiko einer anderweitigen Verfügung über das Grundstück nicht auszuschließen vermag (vgl. BGH DNotZ 1989, 449).
  • BGH, 10.11.1988 - IX ZR 31/88

    Hinweispflicht des Notars in bezug auf Versteuerung eines Spekulationsgewinns;

    Der Grundsatz, daß dem Notar ein Verschuldensvorwurf regelmäßig nicht zu machen ist, wenn ein mit mehreren Rechtskundigen besetztes Kollegialgericht sein Verhalten aufgrund sorgfältiger Prüfung des Sachverhalts als objektiv rechtmäßig gebilligt hat (vgl. BGH, Urt. v. 24. Oktober 1985 - IX ZR 91/84, VersR 1986, 444, 446, insoweit in BGHZ 96, 157, 169 nicht abgedruckt), greift hier nicht ein, weil das Berufungsgericht den Sachverhalt nicht erschöpfend gewürdigt hat (vgl. BGH, Urt. v. 29. Oktober 1987 - IX ZR 181/86, NJW 1988, 1143, 1144 [BGH 29.10.1987 - IX ZR 181/86]; Urt. v. 6. Oktober 1988 - IX ZR 142/87 - z.V.b.).
  • OLG Frankfurt, 11.07.2018 - 4 U 98/17

    Notarhaftung: Fehlende Kausalität der Amtspflichtverletzung für den Schaden

    Zum anderen hat er Wege aufzuzeigen, wie diese Risiken vermieden werden können (vgl. BGH, Urteil 24.1.08, Az. III ZR 156/07, NJW 08, 1319; BGH, Urteil 6.10.88, Az. IX ZR 142/87, DNotZ 89, 449 [BGH 06.10.1988 - IX ZR 142/87] ).

    Diesem Risiko kann mit der Eintragung einer Auflassungsvormerkung, d.h. einer Eigentumserwerbsvormerkung im Sinne des § 883 BGB, begegnet werden, worauf der Notar hinzuweisen hat (vgl. BGH, Urteil 24.1.08, Az. III ZR 156/07, NJW 08, 1319; BGH, Urteil 6.10.88, Az. IX ZR 142/87, DNotZ 89, 449).

  • BGH, 07.03.1997 - V ZR 4/96

    Erfüllung der Kaufpreisverpflichtung durch Hinterlegung bei dem Urkundsnotar;

    Dem entspricht es, daß die Parteien die Verpflichtung der Klägerin zur Zahlung des Kaufpreises durch den Abschluß einer Hinterlegungsvereinbarung im Vertrag vom 20. April 1993 modifiziert haben (vgl. BGHZ 87, 156, 162; 105, 60, 61 ff [BGH 30.06.1988 - IX ZR 66/87]; BGH, Urt. v. 17. Februar 1994, IX ZR 158/93, BGHR BGB § 270 Abs. 1, Übermittlungsgefahr 1; Urt. v. 6. Oktober 1988, IX ZR 142/87, BGHR BeurkG § 17 Abs. 1 Satz 1, Belehrungspflicht 2): Unabhängig von der Auflassung des Miteigentumsanteils Nr. 64 und der Klärung der Frage der Bebaubarkeit der Flachdachflächen war die Klägerin zur Hinterlegung des Kaufpreises bis zum Ablauf des 30. September 1993 bei dem Urkundsnotar verpflichtet.
  • OLG Frankfurt, 15.02.2012 - 4 U 129/11

    Im Zweifel ist bei einer ungesicherten Vorleistung von der

    Solche Schutzpflichten erwachsen für einen Notar vor allem dann, wenn er aufgrund besonderer Umstände des Falles, also wegen der rechtlichen Anlage oder der Art der Durchführung des konkreten Geschäftes, Anlass zu der Besorgnis haben muss, einem Beteiligten entstehe ein Schaden, weil er sich wegen mangelnder Kenntnis um die Rechtslage oder von Sachumständen, welche die Bedeutung des beurkundeten Rechtsgeschäfts für seine Vermögensinteressen beeinflussen, einer Gefährdung dieser Interessen nicht bewusst ist (BGH, ständige Rechtsprechung, so bereits Urteil vom 24.02.1976 - VI ZR 118/74; Urteil vom 06.10.1988 - IX ZR 142/87 - Rz. 24, zit. nach juris, NJW 1989, 102f; Ganter in: Ganter/Hertel/Wöstmann, Handbuch der Notarhaftung, 2. Aufl. 2009, Rn. 1043ff).

    30 Eine Verletzung dieser Belehrungspflicht ist insbesondere anzunehmen, wenn ein Notar eine urkundsbeteiligte Partei nicht auf die Gefahr einer ungesicherten Vorleistung hinweist (BGH, st. Rspr., vgl. Urteil vom 24.02.1976 - VI ZR 118/74; Urteil vom 06.10.1988 - IX ZR 142/87 Urteil vom 22.06.2006 - III ZR 259/05, DNotZ 2006, 912; Beschluss vom 30.03.2006 - III ZR 128/05, Beschluss vom 29.06.2006 - III ZR 277/05, jeweils im Einzelnen dargestellt bei Ganter DNotZ 2007, 251 ff).

  • OLG Köln, 26.06.2012 - 9 U 3/12

    Inanspruchnahme der Haftpflichtversicherung eines Notars wegen Verletzung der

    Dies umfasst die Rechtsbelehrung über die Gefahr einer ungesicherten Vorleistung und die Erteilung von Hinweisen zur Gefahrvermeidung (vgl. BGH NJW 1989, 102; BGH NJW 1995, 330; BGH NJW 1999, 2188; DNotZ 1998, 637).
  • BGH, 21.03.1989 - IX ZR 155/88

    Belehrungspflicht des Notars bei ungesicherter Vorleistung eines

  • OLG Köln, 12.02.1996 - 7 W 8/96

    Grenzen der Belehrungspflicht des Notars gegenüber informierten Parteien

  • OLG Hamm, 11.05.2001 - 11 U 165/00

    Pflicht des Notars zur Belehrung über die Sicherung der Kaufpreiszahlung

  • BGH, 17.05.1994 - IX ZR 56/93

    Rechtmäßigkeit der Annahme einer schuldhaften Amtspflichtverletzung eines Notars

  • OLG Frankfurt, 05.03.1997 - 9 U 47/96

    Belehrungspflicht bei Doppelverkauf

  • LG Dortmund, 05.06.2007 - 3 O 14/03

    Pflichtverletzung eines Notars durch unterbliebenen Hinweis auf das generelle

  • OLG Frankfurt, 04.04.2000 - 13 W 13/00

    Keine Belehrungspflicht des Notars über Änderungen zwischen Entwurf und

  • LG Dortmund, 16.02.2007 - 3 O 41/03
  • OLG Düsseldorf, 07.03.1996 - 18 U 149/95

    Verzögerung der Eintragung einer Vormerkung infolge Überlastung des

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Rechtsprechung
   BGH, 19.01.1989 - IX ZR 83/88   

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https://dejure.org/1989,1297
BGH, 19.01.1989 - IX ZR 83/88 (https://dejure.org/1989,1297)
BGH, Entscheidung vom 19.01.1989 - IX ZR 83/88 (https://dejure.org/1989,1297)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88 (https://dejure.org/1989,1297)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Amtspflichtverletzung eines Notars - Einräumung eines Minderungsrechts im Vertrag über den Kauf eines Grundstücks - Auslegung des Inhalts einer Urkunde nach dem Willen der Vertragsparteien - Kaufvertragsschluss unter der auflösenden Bedingung der fehlenden Minderung des Kaufpreises durch den Käufer - Bindungswirkung hinsichtlich aller tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen der Entscheidung im ersten Prozess im Fall der Streitverkündung - Unteilbarkeit der Interventionswirkung - Bedingungsfeindlichkeit der Streitverkündung wegen der mit ihr verbundenen Interventionswirkung

  • rechtsportal.de

    ZPO § 72
    Bedingungsfeindlichkeit der Streitverkündung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1989, 766
  • MDR 1989, 539
  • WM 1989, 700
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 04.04.2019 - III ZR 338/17

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Verletzung einer notariellen Belehrungspflicht;

    Sie ist jedoch nicht teilbar und kann dem Streitverkündeten nicht lediglich hinsichtlich ihm ungünstiger Umstände unter Weglassung günstiger Teile entgegengehalten werden (Bestätigung BGH, Urteil vom 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 766, 767).

    Sie ist jedoch nicht teilbar und kann dem Streitverkündeten nicht lediglich hinsichtlich ihm ungünstiger Umstände unter Weglassung günstiger Teile entgegengehalten werden (BGH, Urteil vom 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 766, 767; MüKoZPO/Schultes aaO Rn. 13 mwN; Zöller/Althammer aaO).

  • BVerwG, 27.04.1990 - 8 C 70.88

    Auslegung von Prozesserklärungen - Schriftliche Erhebung einer Klage durch einen

    Nicht ausdrücklich vorgeschrieben, aber nach einhelliger Meinung wegen der prozeßrechtlich gebotenen Klarheit über das Bestehen oder Nichtbestehen der Rechtshängigkeit (vgl. §§ 81 Abs. 1 Satz 1, 90 Abs. 1 VwGO) unabdingbares Zulässigkeitserfordernis ist des weiteren, daß die Klageerhebung als die das gerichtliche Verfahren einleitende Prozeßhandlung bedingungs- und vorbehaltlos erklärt wird (vgl. Urteil vom 17. Januar 1980 - BVerwG 5 C 32.79 - BVerwGE 59, 302 [BVerwG 17.01.1980 - 5 C 32/79]; Beschluß vom 23. Juli 1975 - I WB 2.75, 3.75 - BVerwGE 53, 62 f.; BVerfG, Beschlüsse vom 29. Oktober 1975 - 2 BvR 630/73 - BVerfGE 40, 2 [BVerfG 22.05.1975 - 2 BvR 300/75] und vom 17. Oktober 1984 - 1 BvR 620/78 und 363/80 - BVerfGE 68, 132 m.weit.Nachw.; BGH, Urteile vom 18. Dezember 1986 - IX ZR 11/86 - BGHZ 99, 274 [BGH 18.12.1986 - IX ZR 11/86] und vom 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88 - MDR 1989, 539; BFH, Urteil vom 28. März 1979 - I R 58.59/78 - BFHE 128, 135; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 48. Aufl. 1990, § 253 Anm. 1 A m.weit.Nachw.; Kopp, VwGO, 8. Aufl. 1989, § 82 Rdnr. 8 m.weit.Nachw.).

    Prozeßhandlungen können im Gegensatz zu materiellrechtlichen Willenserklärungen vom Revisionsgericht stets selbständig und uneingeschränkt ausgelegt werden (vgl. u.a. BGH, Urteile vom 8. März 1988 - VI ZR 234/87 - NJW 1988, 2540 [BGH 08.03.1988 - VI ZR 234/87] und vom 19. Januar 1989, a.a.O. jeweils m.weit.Nachw.; BAG, Urteile vom 21. Mai 1981 - 2 AZR 133/79 - NJW 1982, 1174 und vom 20. April 1983 - 4 AZR 497/80 - MDR 1983, 1053; BFH, Urteil vom 22. September 1978 - VI R 184/76 - BB 1979, 362).

  • BGH, 27.06.1996 - IX ZR 324/95

    Zustimmung des Beklagten zur Übernahme des Prozesses durch den Rechtsnachfolger

    Diese - in der Revisionsinstanz in vollem Umfange nachprüfbare (vgl. BGHZ 115, 286, 290; BGH, Urt. v. 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 766, 768) - Auslegung der Berufungsschrift ist fehlerfrei.
  • BGH, 26.06.1991 - VIII ZR 231/90

    Formularmäßige Vereinbarung eines endgültigen und gleichzeitigen Ausschlusses von

    Die Auslegung und rechtliche Würdigung des Parteivorbringens unterliegt der freien Nachprüfung des Revisionsgerichts (vgl. BGHZ 4, 328, 334; BGH, Urteil vom 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88 = WM 1989, 700, 702).
  • OLG Celle, 12.03.2008 - 14 U 108/07

    Gesamtschuldnerausgleich: Verteilung des auf ein Wohnwagengespann bei einem

    Der Senat versteht jedoch die Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 153, 271, 274) und des Bundesgerichtshofes (vgl. die Urteile v. 26. März 1987 - VII ZR 122/86 a. a. O., u. v. 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 766 [insbesondere juris-Rdnr. 13]) dahin, dass die Interventionswirkung im Gegensatz zur Ansicht der Klägerin (Bl. 58, 173 d. A.) nicht einerseits in für sie günstige Teile (für die die Interventionswirkung gelten soll) und andererseits ungünstige (die als nicht richtig entschieden angesehen werden können) aufgespalten werden kann (so auch OLG Köln, Urt. v. 23. März 1994 - 2 U 146/93, NJW-RR 1995, 1085).

    Sie ist damit unteilbar insofern, als es der Klägerin verwehrt ist, aus den der Vorentscheidung zugrunde liegenden tatsächlichen Feststellungen - ob und inwieweit der Pkw-Fahrer W. sich unmittelbar vor dem Abbiegen noch mal umgeschaut hat - und aus der dort vorgenommenen Beurteilung der Rechtsverhältnisse sich einzelne ihr günstig erscheinende tatsächliche Feststellungen und rechtliche Folgerungen herauszunehmen, diese den Beklagten entgegenzusetzen, das dazu nicht Passende - das Verschulden des Pkw-Fahrers - aber im Widerspruch zu den §§ 74, 68 ZPO als nicht richtig entschieden gelten zu lassen (BGH, Urt. v. 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 539, juris-Rdnr. 13. RGZ 153, 271, 274).

  • BGH, 21.03.2003 - V ZR 290/02

    Überlassung einer Reichsheimstätte

    Die Auslegung und rechtliche Würdigung des Parteivorbringens unterliegt der freien Nachprüfung auch des Revisionsgerichts (vgl. BGHZ 4, 328, 334; BGH, Urteil vom 19. Januar 1989, IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 766).
  • BGH, 18.02.2016 - V ZB 74/15

    Haft zur Sicherung der Rücküberstellung: Zulässigkeit eines Antrags auf

    Verfahrenshandlungen können zwar im Grundsatz nicht von Bedingungen abhängig gemacht werden (BGH, Urteil vom 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 766, 767 f.; MüKoZPO/Rauscher, 4. Aufl., Einl. ZPO Rn. 404).
  • BGH, 13.01.2015 - XI ZR 179/13

    Anspruch auf Auszahlung eines Kontoguthabens gegenüber einem geschlossenen

    Dieses prozessuale Verhalten der Beklagten ist nicht zu beanstanden, da sich die Beklagte uneingeschränkt auf die Interventionswirkung berufen hat und nicht nur auf einzelne ihr günstige Feststellungen und rechtliche Folgerungen aus den Vorentscheidungen (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 1989 - IX ZR 83/88, NJW-RR 1989, 766, 767).
  • BGH, 07.02.1991 - IX ZR 24/90

    Belehrungs- und Aufklärungspflicht des Notars

    Ob dem Notar wegen Verstoßes gegen § 17 Abs. 1 S. 1 BeurkG eine Pflichtverletzung (§ 19 Abs. 1 Satz 1 BNotO) vorzuwerfen ist, hängt mithin davon ab, welchen Inhalt die Urkunde nach dem Willen der Vertragsparteien haben sollte und ob er den Willen der Beteiligten vollständig und unzweideutig in der von ihm errichteten Urkunde zum Ausdruck gebracht hat (Senatsurt. v. 16.6.1988 - IX ZR 34/87, WM 1988, 1639, 1641; v. 19.1.1989 - IX ZR 83/88, WM 1989, 700).
  • BGH, 11.10.1994 - X ZR 78/92

    Umstellung eines Anspruchs nach VertragsG -DDR nach der Wirtschafts- und

    Zwar ist dieser als prozessuale Erklärung der Auslegung zugänglich (vgl. BGH Urt. v. 25.04.1991 - I ZR 192/89, GRUR 1991, 774, 775 - Anzeigenrubrik II; Urt. v.09.10.1991 - VIII ZR 88/90, ZIP 1992, 477, 478 jeweils m.w.N.), die insoweit der uneingeschränkten Überprüfung durch das Revisionsgericht unterliegt (BGH, Urt. v. 19.01.1989 - IX ZR 83/88, WM 1989, 700, 702; Beschl. v. 11.11.1993 - VII ZB 24/93, NJW-RR 1994, 568).
  • BSG, 25.02.1993 - 2 RU 30/92

    Streitgegenstand - Berufung - Grundurteil

  • BGH, 12.03.1991 - XI ZR 148/90

    Wertgrenze des § 511a Zivilprozessordnung (ZPO) - Berechnung der Berufungssumme -

  • BGH, 17.10.1989 - IX ZR 95/89

    Bindungswirkung von aufgehobenen Berufungsurteilen hinsicht mittelbar die

  • LG Mainz, 23.11.2005 - 9 O 385/04

    Ungeteilte Interventionswirkung

  • BGH, 07.11.1996 - IX ZB 93/96

    Möglichkeit der Einlegung der Berufung durch einen Rechtsanwalt, der am

  • BGH, 15.03.1990 - IX ZR 145/89
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