Weitere Entscheidungen unten: OLG Köln, 14.01.1991 | OLG Hamm, 08.10.1990

Rechtsprechung
   OLG Köln, 21.12.1990 - 19 U 104/90 (vormals: 19 U 147/86)   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1990,4062
OLG Köln, 21.12.1990 - 19 U 104/90 (vormals: 19 U 147/86) (https://dejure.org/1990,4062)
OLG Köln, Entscheidung vom 21.12.1990 - 19 U 104/90 (vormals: 19 U 147/86) (https://dejure.org/1990,4062)
OLG Köln, Entscheidung vom 21. Dezember 1990 - 19 U 104/90 (vormals: 19 U 147/86) (https://dejure.org/1990,4062)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • nrw.de (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Prozessfortsetzungsbedingung für ein Wiederaufnahmeverfahren bei vorläufiger Verfahrenseinstellung; Umgehung der Verwerfung einer Restitutionsklage durch eine Aussetzungsanordnung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1991, 452
  • FamRZ 1991, 584
  • VersR 1991, 1427
  • VersR 1994, 1427
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • LAG Hamm, 08.03.2018 - 8 Sa 1350/17

    Restitutionsklage; unzuständiges Gericht; Klagefrist; Hilfsnatur; uneidliche

    Denn die Einstellung des Strafverfahrens in Anwendung des § 153 StPO setzt - anders als nach § 153a StPO - keine höhere Wahrscheinlichkeit der Tatbegehung voraus, als den für die Einleitung des Ermittlungsverfahrens erforderlichen Grad des Tatverdachts (OLG Köln, Urteil vom 21. Dezember 1990 - 19 U 104/90 - OLGZ 1991, S. 352 ff).
  • OLG Köln, 26.02.2013 - 10 UF 143/12

    Abänderung und Einbeziehung eines Versorgungsausgleichs in die betriebliche

    Eine Aussetzung des hiesigen Verfahrens bis zum Abschluss eines (etwaigen) Ermittlungs-/Strafverfahrens kommt nicht in Betracht (vgl. BGH, Urteil vom 27. März 1968 - VIII ZR 141/65, juris Tz. 21; OLG Köln OLGZ 1991, 352, juris Tz. 27 ff.; Zöller/Greger, ZPO 29. Aufl. § 581 Rdn. 5).
  • OLG Saarbrücken, 11.10.2005 - 4 U 630/04

    Wiederaufnahme: Erhebung einer Restitutionsklage wegen der uneidlichen

    Wird von der Durchführung eines Strafverfahrens gem. § 153a StPO vorläufig unter Erteilung von Auflagen Abstand genommen, so ist für den Fristbeginn die Kenntnis von der endgültigen Einstellung entscheidend (OLG Köln, FamRZ 1991, 584; OLG Hamm, FamRZ 1997, 759).
  • ArbG Dortmund, 13.04.2017 - 4 Ca 4157/16

    Antrag auf Wiederaufnahme einer beim Arbeitsgericht anhängig gemachten

    Bis zum gesetzlichen Nachweis der Schuld wird seine Unschuld vermutet (vgl. BVerfG vom 16.01.1991, 1 BvR 1326/90, dort Rdz. 19; OLG Köln vom 21.12.1990, 19 U 104/90, dort Rdz. 19).
  • FG Rheinland-Pfalz, 13.12.1995 - 1 K 2001/94
    Damit kann - anders als bei nur vorläufiger Einstellung (Urteil des OLG Köln vom 21. Dezember 1990 19 U 104/90 , MdR 1991, 452) - die Durchführung eines Strafverfahrens gegen den Zeugen i. S. des § 581 Abs. 1 2. Alternative ZPO aus anderen Gründen als wegen Mangels an Beweis nicht mehr erfolgen (in diesem Sinne auch Tipke/Kruse, Kommentar zur AO und FGO , 15. Ruflage, § 134 FGO Tz. 14; Offerhaus in Hübschmann Hepp/Spitaler, Kommentar zur AO und FGO , Kommentar 134 FGO, Rz. 62; Braun in Münchener, Kommentar zur ZPO, § 581 Rdnr. 9; Greger in Zöller, ZPO, 19. Aufl., § 581 Rn. 8).
  • OLG Hamm, 13.11.1996 - 6 UF 293/95

    Wahrung der Frist zur Erhebung einer Restitutionsklage gegen einen

    Die Kenntnis des Restitutionsklägers von einer nur vorläufigen Einstellung des Strafverfahrens gemäß § 153 a Abs. 2 StPO hält der Senat im Anschluss an die Rechtsprechung des OLG Köln (FamRZ 1991, 584) nicht für ausreichend, um die Klagefrist des § 586 ZPO in Lauf zu setzen (so auch MünchKomm/Braun, ZPO , Rdn. 9 zu § 581 ; Zöller/Greger, ZPO , 19. Aufl., Rdn. 8 zu § 581; OLG Hamm, MDR 1986, 679 zu einer vorläufigen Einstellung nach § 154 Abs. 1 Nr. 1 StPO ; a.M. OLG Hamburg, MDR 1978, 851).
  • OLG Saarbrücken, 01.08.2000 - 4 Sch 7/00
    Im Restitutionsverfahren nach den §§ 580 ff. ZPO lehnt die Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 29.03.1968 - VIII ZR 141/65 =BGHZ 50, 115, 122 = NJW 1968, 1275, 1277; OLG Köln, Urteil vom21.12.1990 - 19 U 104/90 = MDR 1991, 452) eine Aussetzung zur Herbeiführung einer strafgerichtlichen Verurteilung gemäß § 581 ZPO ab.
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 14.01.1991 - 2 W 221/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,2879
OLG Köln, 14.01.1991 - 2 W 221/90 (https://dejure.org/1991,2879)
OLG Köln, Entscheidung vom 14.01.1991 - 2 W 221/90 (https://dejure.org/1991,2879)
OLG Köln, Entscheidung vom 14. Januar 1991 - 2 W 221/90 (https://dejure.org/1991,2879)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Teilungsversteigerung; Zwangsverfahren; Zwangsvollstreckung; Allgemeines Vollstreckungsrecht; Schuldnerschutzvorschriften

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    ZPO § 765 a

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 126
  • NJW-RR 1992, 126
  • MDR 1991, 452
  • Rpfleger 1991, 197
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 22.03.2007 - V ZB 152/06

    Belange von Pflegekindern im (Teilungs-)Versteigerungsverfahren

    a) Ob in der Teilungsversteigerung eine einstweilige Einstellung nach § 765a ZPO in Betracht kommt, ist umstritten (dafür: OLG München NJW 1955, 149; OLG Köln MDR 1991, 452 f.; OLG Karlsruhe Rpfleger 1993, 413, 414 und Rpfleger 1994, 223; KG NJW-RR 1999, 434; Böttcher, aaO, § 180 Rdn. 84; Hk-ZPO/Kindl, § 765 a Rdn. 2; Musielak/Lackmann, ZPO, 5. Aufl. § 765a Rdn. 2; Steiner/Eickmann/Hagemann/Storz/Teufel, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, 9. Aufl., § 180 Rdn. 146; Stöber, aaO, Einl. ZVG Rdn. 52.6; Thomas/Putzo, ZPO, 27. Aufl., § 765a Rdn. 4; dagegen: OLG Oldenburg NJW 1955, 150; OLG Koblenz NJW 1960, 828 f.; OLG München NJW 1961, 787; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, 65. Aufl., § 765a Rdn. 5; Mohrbutter/Drischler, Die Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwalterpraxis, 7. Aufl., S. 1063; MünchKomm-ZPO/Heßler, 2. Aufl., § 765a Rdn. 18; Reinhard/Müller/Dassler/Schiffhauer/Gerhardt/Muth, aaO, § 180 Rdn. 72).
  • BGH, 25.06.2004 - IXa ZB 267/03

    Einstellung der Teilungsversteigerung wegen Gesundheitsgefahren für die

    Dabei kann für die Entscheidung offen bleiben, ob § 765a ZPO im Teilungsversteigerungsverfahren anwendbar ist (vgl. etwa OLG Köln Rpfleger 1991, 197, 198 m.w.N.; KG NJW-RR 1999, 434 f).
  • BGH, 26.06.2008 - I ZR 113/07

    Beginn der Klagefrist für eine Restitutionsklage bei Einstellung des

    b) Dementsprechend wird in Rechtsprechung und Literatur auch nahezu einhellig angenommen, dass erst die endgültige Einstellung nach § 153a StPO die Notfrist des § 586 Abs. 1 ZPO in Gang setzt (OLG Schleswig OLG-Rep 2000, 220; OLG Saarbrücken OLG-Rep 2006, 562; OLG Hamm FamRZ 1997, 759; OLG Köln MDR 1991, 452; BSGE 81, 46; Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 22. Aufl., § 581 Rdn. 4; Zöller/Greger, ZPO, 26. Aufl., § 586 Rdn. 10; Musielak, ZPO, 6. Aufl., § 581 Rdn. 4; Thomas/Putzo, ZPO, 27. Aufl., § 581 Rdn. 2; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 66. Aufl., § 581 Rdn. 5).
  • OLG Zweibrücken, 14.02.2002 - 3 W 6/02

    Vollstreckungsschutz: Gewährung bei Sozialhilfebedürftigkeit der betagten

    Daher genügt es nicht, dass die Zwangsvollstreckung überhaupt durchgeführt wird (OLG Köln NJW-RR 1992, 126; 1995, 1472) und eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme einen erheblichen Eingriff in den Lebenskreis des Schuldners bewirkt (OLG Frankfurt am Main aaO).
  • OLG München, 18.10.2016 - 17 W 1731/16

    Nichtabhilfebeschluss ohne ausreichende Begründung verletzt Anspruch auf

    Sie muss sich konkret mit der Gegenargumentation der Beschwerdebegründung befassen und nachvollziehbar darstellen, weshalb nicht abzuhelfen ist (OLG Köln FamRZ 1986, 487; OLGR 2007, 570; FamRZ 2010, 146; OLG Hamm MDR 1991, 452; OLG Karlsruhe FamRZ 1991, 349; OLG München OLGR 2003, 435 = MDR 2004, 291; MDR 2010, 588; OLG Jena OLGR 2005, 203; MDR 2010, 832; OLG Saarbrücken OLGR 2006, 600; OLG Düsseldorf FamRZ 2006, 1551; OLG Schleswig MDR 2011, 1378, 1379; LAG Sachsen-Anhalt MDR 1998, 741).
  • KG, 23.02.1998 - 25 W 8815/96

    Anwendbarkeit des § 91a Zivilprozessordnung (ZPO) im

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  • BGH, 21.01.2010 - IX ZR 17/08

    Rechtskräftige Verurteilung wegen einer Straftat oder ein endgültiges Hindernis

    Die herrschende Meinung ist dieser Rechtsprechung gefolgt (OLG Köln MDR 1991, 452; Zöller/Greger, aaO § 581 Rn. 5; Thomas/Putzo/Reichold ZPO 30. Aufl. § 149 Rn. 3; Hk-ZPO/Kemper 3. Aufl. § 581 Rn. 2; Prütting/Gehrlein/Meller-Hannich, aaO § 581 Rn. 2; Zimmermann ZPO 8. Aufl. § 581 Rn. 1).
  • LG Frankfurt/Oder, 28.09.2007 - 19 T 270/07

    Teilungsversteigerung des Hausgrundstücks getrennt lebender Ehegatten:

    Ob in der Teilungsversteigerung eine einstweilige Einstellung nach § 765a ZPO in Betracht kommt, ist umstritten (dafür: OLG München NJW 1955, 149; OLG Köln MDR 1991, 452 f.; OLG Karlsruhe Rpfleger 1993, 413, 414 und Rpfleger 1994, 223; KG NJW-RR 1999, 434; Böttcher, aaO, § 180 Rdn. 84; Hk-ZPO/Kindl, § 765 a Rdn. 2; Musielak/Lackmann, ZPO, 5. Aufl. § 765a Rdn. 2; Steiner/Eickmann/Hagemann/Storz/Teufel, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, 9. Aufl., § 180 Rdn. 146; Stöber, aaO, Einl. ZVG Rdn. 52.6; Thomas/Putzo, ZPO, 27. Aufl., § 765a Rdn. 4; dagegen: OLG Oldenburg NJW 1955, 150; OLG Koblenz NJW 1960, 828 f.; OLG München NJW 1961, 787; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, 65. Aufl., § 765a Rdn. 5; Mohrbutter/Drischler, Die Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwalterpraxis, 7. Aufl., S. 1063; MünchKomm-ZPO/Heßler, 2. Aufl., § 765a Rdn. 18; Reinhard/Müller/Dassler/Schiffhauer/Gerhardt/Muth, aaO, § 180 Rdn. 72).
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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 08.10.1990 - 23 W 527/90   

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https://dejure.org/1990,7979
OLG Hamm, 08.10.1990 - 23 W 527/90 (https://dejure.org/1990,7979)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08.10.1990 - 23 W 527/90 (https://dejure.org/1990,7979)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08. Januar 1990 - 23 W 527/90 (https://dejure.org/1990,7979)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1991, 452
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • OLG Celle, 08.02.2018 - 6 W 19/18

    Zur Höhe der Nachlasspflegervergütung, zum Prüfungs- und Begründungsumfang des

    Von dieser einfachgesetzlichen Verpflichtung abgesehen sind angreifbare gerichtliche Entscheidungen auch von Verfassungs wegen immer zu begründen (Art. 20 Abs. 3 GG), wobei formelhafte Begründungen unzulässig sind (vgl. BVerfG, 1 BvR 2015/02, Beschluss vom 21. November 2002; OLG Hamm, 23 W 527/90, Beschluss vom 8. Oktober 1990, je zit. nach juris).
  • VGH Bayern, 20.10.2016 - 12 C 16.1420

    Keine Prozesskostenhile für eine Klage auf Zahlung von Wohngeld sowie

    Beschlüsse, die einem Rechtsmittel unterliegen, müssen begründet werden, um der durch die Entscheidung beschwerten Partei und auch dem Beschwerdegericht eine Grundlage für die Nachprüfung zu verschaffen (BVerfGE 6, 44; 71, 135; OLG Hamm, B. v. 8.10.1990 - 23 W 527/90 - MDR 1991, 452).

    Ein Verstoß gegen die Begründungspflicht liegt nicht nur dann vor, wenn eine Entscheidungsbegründung gänzlich fehlt, sondern auch dann, wenn eine Entscheidung lediglich mit einer auf das Vorbringen des Rechtssuchenden nicht eingehenden, formelhaften Begründung versehen worden ist (vgl. OLG Hamm v. 8.10.1990, a. a. O. unter Hinweis auf Baumbach/Hartmann, ZPO, 48. Aufl., Anm. 1 Ab zu § 329 ZPO).

    Die Begründung des Verwaltungsgerichts ist auch deshalb nicht ausreichend, weil der Kläger im Klageverfahren verschiedene Gesichtspunkte vorgetragen hat, mit denen sich die angefochtene Entscheidung nicht befasst (vgl. OLG Hamm v. 8.10.1990, a. a. O.).

  • OLG Frankfurt, 29.10.2004 - 14 W 119/04

    Notwendige Begründung eines Kostenfestsetzungsbeschlusses nach Berufungsrücknahme

    Die dort zitierten Entscheidungen OLG Celle MDR 86, 155; KG OLGZ 86, 476; OLG Hamm MDR 91, 452 tragen die vertretene Ansicht nicht.

    Das OLG Hamm vertritt in MDR 91, 452 gerade die gegenteilige Auffassung, in Fällen fehlender und auf das Vorbringen des Rechtssuchenden nicht eingehenden, formelhaften Begründungen komme eine Zurückverweisung in Betracht ( so auch zutreffend OLG Hamm MDR 88, 871; OLG Karlsruhe FamRZ 91, 350; OLG Nürnberg MDR 01, 893; OLG Jena FamRZ 01, 781).

  • OLG Brandenburg, 05.10.1999 - 9 WF 187/99

    Abhilfe des Gerichts in einem dem Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit

    Solche groben, zu einer Zurückverweisung berechtigenden Verfahrensverstöße liegen insbesondere dann vor, wenn das Amtsgericht seiner Amtspflicht zur Überprüfung der angefochtenen Entscheidung und des Beschwerdevorbringens nicht nachgekommen ist (OLG Hamm MDR 1991, 452; MDR 1988, 871; Rechtspfleger 1986, 483, 484; OLG Celle MDR 1986, 154; Zöller/Gummer, ZPO, 21. Aufl. 1999 § 571 Rn. 4 sowie § 575 Rn. 13; MünchKomm-Braun ZPO 1993 § 571 Rn. 5 und 8).

    Eine solche Bezugnahme kann zwar im Einzelfall ausreichen; sie reicht aber dann als Begründung nicht aus, wenn sich der Beschwerdeführer mit der angefochtenen Entscheidung eingehend auseinandergesetzt und dabei tatsächliche Gesichtspunkte vorgetragen hat, mit denen sich die angefochtene Entscheidung nicht befaßt hatte (OLG Hamm MDR 1991, 452; Zöller-Gummer a.a.O. § 575 Rn. 13).

  • OLG Celle, 31.01.2018 - 6 W 8/18

    Höhe der Nachlasspflegervergütung für einen Rechtsanwalt; Begründungsumfang des

    Von dieser einfachgesetzlichen Verpflichtung abgesehen sind angreifbare gerichtliche Entscheidungen auch von Verfassungs wegen immer zu begründen (Art. 20 Abs. 3 GG), wobei formelhafte Begründungen unzulässig sind (vgl. BVerfG, 1 BvR 2015/02, Beschluss vom 21. November 2002; OLG Hamm, 23 W 527/90, Beschluss vom 8. Oktober 1990, je zit. nach juris).
  • OLG Brandenburg, 23.10.2001 - 10 WF 145/01

    Eintritt der Volljährigkeit als wesentliche Veränderung der Verhältnisse im Sinne

    Eine solche Begründung darf sich nicht darin erschöpfen, auf die Gründe des angefochtenen Beschlusses zu verweisen (OLG Hamm, MDR 1991, 452; Zöller/Gummer, a. a. O., § 575, Rz. 13).
  • OLG Celle, 29.11.2017 - 6 W 190/17

    Zur Höhe der Nachlasspflegervergütung, zum Begründungsumfang des Nachlassgerichts

    Von dieser einfachgesetzlichen Verpflichtung abgesehen sind angreifbare gerichtliche Entscheidungen auch von Verfassungs wegen immer zu begründen (Art. 20 Abs. 3 GG), wobei formelhafte Begründungen unzulässig sind (vgl. BVerfG, 1 BvR 2015/02, Beschluss vom 21. November 2002; OLG Hamm, 23 W 527/90, Beschluss vom 8. Oktober 1990, je zit. nach juris).
  • OLG Jena, 30.04.2010 - 1 WF 114/10

    Begründung der Nichtabhilfeentscheidung bei neuem Vorbringen, Aufforderung und

    Eine solche Begründung darf sich nicht darin erschöpfen, auf die Gründe des angefochtenen Beschlusses zu verweisen (OLG Hamm, MDR 1991, 452; Zöller/Heßler, a. a. O., § 572, Rdnr. 11).
  • OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02

    Gang des Beschwerdeverfahrens über elterliche Sorge

    Eine solche Begründung darf sich nicht darin erschöpfen, auf die Gründe des angefochtenen Beschlusses zu verweisen (OLG Hamm, MDR 1991, 452).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.10.2000 - 11 E 431/00

    Rechtsanwaltsvergütung: Beweisgebühr bei gerichtlicher Anhörung bzw. Befragung

    Diese Beurteilung entspricht auch der ständigen Rechtsprechung der Oberlandesgerichte in Zivilsachen zu formlosen Anhörungen von Zeugen, Sachverständigen, Streithelfern u. ä. vgl. Oberlandesgerichte Stuttgart, Beschluss vom 12. August 1977 - 8 W 434/77 -, AnwBl. 1977, 470; Frankfurt, Beschlüsse vom 18. Juli 1980 - 20 W 326/80 -, RuS 1980, 180, und vom 17. März 1981 - 20 W 156/81 -, AnwBl. 1981, 446; München, Beschluss vom 10. September 1980 - 11 W 1767/80 -, AnwBl. 1981, 110; Koblenz, Beschlüsse vom 3. November 1980 - 14 W 454/80 -, JurBüro 1981, 549, und vom 17. Dezember 1991 - 14 W 714/91 -, JurBüro 1992, 607; Bamberg, Beschluss vom 4. November 1981 - 2 WF 146/81 -, JurBüro 1982, 235; Hamburg, Beschluss vom 11. März 1982 - 8 W 40/82 -, JurBüro 1982, 861; Schl.-Holst., Beschluss vom 2. Januar 1985 - 9 W 264/84 -, JurBüro 1985, 878; Köln, Beschlüsse vom 8. Januar 1987- 17 W 2/87 -, AnwBl. 1987, 244, und vom 12. Dezember 1994 - 17 W 157/93 -, AnwBl. 1995, 150; Hamm, Beschluss vom 8. Oktober 1990 - 23 W 527/90 -, JurBüro 1991, 682.
  • OLG Hamm, 30.06.1999 - 23 W 221/99
  • OLG Celle, 30.11.2017 - 6 W 190/17
  • OLG München, 31.07.2015 - 13 W 1221/15

    Zurückverweisung in Beschwerdeinstanz bei Kostenbeschluss ohne individuelle

  • OLG Jena, 31.08.2012 - 1 WF 450/12

    Berücksichtigung von auf einer Zuwendung beruhenden Bankguthaben zur Deckeung des

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