Rechtsprechung
   OLG Dresden, 15.12.1997 - 3 AR 90/97   

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https://dejure.org/1997,1141
OLG Dresden, 15.12.1997 - 3 AR 90/97 (https://dejure.org/1997,1141)
OLG Dresden, Entscheidung vom 15.12.1997 - 3 AR 90/97 (https://dejure.org/1997,1141)
OLG Dresden, Entscheidung vom 15. Dezember 1997 - 3 AR 90/97 (https://dejure.org/1997,1141)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Mietzinsminderung wegen Wohnflächenabweichung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Mangel einer Mietwohnung; Zurückbleiben der tatsächlichen Wohnfläche hinter der Angabe im Mietvertrag; Angabe einer Wohnfläche im Mietvertrag als Zusicherung einer Eigenschaft; Vertragsanpassung nach den Grundsätzen des Wegfalls der Geschäftsgrundlage ; Minderung der ...

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Wohnfläche keine Zusicherung einer Eigenschaft bei Miete; Abweichung bei Wohnfläche und Mietminderung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 537; ZPO § 541
    Mietmangel; Wohnfläche

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Mietrecht - Wohnfläche geringer als im Mietvertrag angegeben

  • mietrecht-saar.de (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

    Wohnfläche: Abweichung von angegebener Grösse; Wohnfläche; Mietminderung

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 537 Abs. 2, 3
    Rechte des Mieters bei hinter den Angaben im Mietvertrag zurückbleibender Wohnfläche

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 537 Abs. 2, 3
    Rechte des Mieters bei hinter den Angaben im Mietvertrag zurückbleibender Wohnfläche

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Mietrecht; Angabe der Wohnfläche im Mietvertrag

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1998, 512
  • MDR 1998, 643
  • NZM 1998, 184
  • ZMR 1998, 417
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 24.03.2004 - VIII ZR 295/03

    Minderung der Miete wegen Abweichung der angegebenen Wohnfläche

    a) Weist eine gemietete Wohnung tatsächlich eine Wohnfläche auf, die erheblich unter der im Mietvertrag angegebenen Fläche liegt, so kann dieser Umstand einen Mangel der Mietsache nach § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB n.F. und einen Fehler nach § 537 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F. darstellen (OLG Dresden, MDR 1998, 643; OLG Karlsruhe, NZM 2002, 218; KG GE 2002, 257; OLG Frankfurt, GE 2003, 184; Kraemer in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., III B Rdnr. 1359 f.; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 8. Aufl., § 536 Rdnr. 44; Emmerich/Sonnenschein, Miete, 8. Aufl., § 536 Rdnr. 22; Palandt/Weidenkaff, BGB, 63. Aufl., § 536 Rdnr. 22; Staudinger/Emmerich (2003) § 536 Rdnr. 38, 39; einschränkend Lammel, Wohnraummietrecht, 2. Aufl., § 536 Rdnr. 49; a.A. Herrlein/Kandelhard, Mietrecht, 2. Aufl., § 536 Rdnr. 30).

    b) Umstritten ist, ob der Mieter zusätzlich darlegen muß, daß infolge der Flächendifferenz die Tauglichkeit der Wohnung zum vertragsgemäßen Gebrauch gemindert ist (dafür OLG Dresden aaO; LG Berlin, NZM 1999, 412; LG Düsseldorf, DWW 1999, 153; LG Freiburg, WuM 1988, 263; LG Kleve, WuM 1988, 13; LG Würzburg, WuM 1984, 213; Feuerlein GE 2002, 1110; dagegen OLG Karlsruhe aaO; OLG Frankfurt a.M. aaO [bei 25 % Abweichung]; LG Köln, ZMR 2003, 429; Kraemer, WuM 2000, 515, 522; ders. NZM 1999, 156; 2000, 1121; Blank, WuM 1998, 467; Pauly, WuM 1998, 469; Emmerich/Sonnenschein aaO; Schmidt-Futterer/Eisenschmid aaO; für Gewerberaum: Schul/Wichert, ZMR 2002, 633, 638).

    Sie verkennt jedoch, daß die vereinbarte Fläche ein wesentliches Merkmal für den Nutzwert der angemieteten Wohnung ist (Blank, WuM 1998, 467, 469).

    Gründe für eine andere Bemessung der Wesentlichkeitsgrenze im Mietrecht liegen nicht vor (Blank, WuM 1998, 467, 468; Kraemer, NZM 1999, 156, 158).

  • AG Brandenburg, 04.07.2014 - 31 C 311/13

    Wie wird die Wohnfläche berechnet?

    Bei der Frage, ob hierdurch eine Gebrauchsbeeinträchtigung eintritt forderte die frühere Rechtsprechung (OLG Dresden, NZM 1998, Seite 184; LG Berlin, Grundeigentum 2004, Seite 50) neben der Flächenabweichung zwar auch noch die Darlegung einer konkreten Gebrauchsbeeinträchtigung, jedoch hat der Bundesgerichtshof (BGH, NJW 2004, Seite 2230; BGH, NJW 2004, Seite 1947; BGH, NZM 2004, Seite 456) im Jahre 2004 insofern eine Wende vollzogen, als jetzt bei einer Flächenabweichung von mehr als 10% eine konkrete Gebrauchsbeeinträchtigung nicht zusätzlich vorgetragen werden muss, da diese nunmehr unwiderleglich vermutet wird.
  • OLG Karlsruhe, 28.12.2001 - 17 U 176/00

    Mietminderung wegen Abweichung der tatsächlichen von der vertraglich vereinbarten

    Zwar hat da OLG Dresden, dem sich das Landgericht angeschlossen hat, einen zur Mietzinsminderung führenden Mangel erst dann bejaht, wenn zusätzlich die Gebrauchstauglichkeit durch die vertragswidrige Flächendifferenz beeinträchtigt ist (vgl. NJW-RR 1998, 512).
  • OLG Frankfurt, 03.12.2002 - 20 REMiet 2/01

    Sachmangel bei Wohnraummiete: Differenz zwischen tatsächlicher und im Vertrag

    Das Landgericht hält die Minderung für berechtigt, sieht sich aber durch die Entscheidung des Oberlandesgerichts Dresden vom 15.12.1997 (WuM 1998, 144 ff) an einer dem Beklagten positiven Entscheidung gehindert, sofern nicht die noch durchzuführende Beweisaufnahme eine konkrete Gebrauchsbeeinträchtigung erbringen sollte.

    Im Vordergrund stünden vielmehr Kriterien wie Lage und Ausstattung der Wohnung (ebenso LG Berlin, NZM 1999, 412 ff; AG Wittenberg, WuM 2002, 370; kritisch insow.: Anm. Blank, WuM 1998, 467 ff; Anm. Pauly, WuM 1998, 469; Kraemer, Mietfläche und Mietpreis, NZM 2000, 1121; vgl. auch Anm. Horst, MDR 1998, 643 ff; Vorlagebeschluss LG Hamburg, ZMR 2000, 224, mit Anm. Schütt, Wohnungseigentum 2000, 228; vgl. auch HansOLG Hamburg, ZMR 2000, 609 ff).

  • LG Osnabrück, 05.09.2003 - 12 S 475/03

    Wohnraummiete: Mietminderung bei Abweichung der vereinbarten von der

    Im Anschluß an eine Entscheidung des OLG Dresden (NJW-RR 1998, S. 512 ff.) hat die Kammer bislang die Ansicht vertreten, dass dieses weitere Erfordernis für einen begründeten Minderungsanspruch vorliegen müsse, da sich eine Minderung der Gebrauchstauglichkeit einer Wohnung bei Flächenabweichungen nicht von selbst verstehen würde.
  • AG Brandenburg, 22.05.2015 - 31 C 256/14

    Geplanter Balkon mitvermietet: Zusicherung im Sinne von § 536 Abs. 2 BGB

    Unter einer "Zusicherung" im Sinne des § 536 Abs. 2 BGB ist zwar nur eine vertraglich bindende Erklärung des Vermieters zu verstehen, die über die bloße Angabe des Verwendungszwecks und die Beschreibung der Mietsache im Vertrag hinausgeht und aus der sich ergibt, dass er als Vermieter für das Vorhandensein einer bestimmten Eigenschaft der Räume/Mietsache garantiert und dafür einstehen will (BGH, NZM 2006, Seite 54; BGH, NZM 2005, Seite 500 BGH, Urteil vom 16.02.2000, Az.: XII ZR 279/97, u.a. in: NJW 2000, Seiten 1714 ff.; BGH, NJW 1996, Seite 1337; BGH, NJW 1991, Seite 912 BGH, NJW 1980, Seite 777; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 04.03.2005, Az.: 24 U 71/04, u.a. in: NZM 2005, Seiten 619 f. OLG Düsseldorf, Urteil vom 17.09.2002, Az.: 24 U 1/02, u.a. in: WuM 2003, Seite 138 OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.12.2000, Az.: 24 U 118/00, u.a. in: ZMR 2001, Seiten 346 f. = WuM 2002, Seite 49 KG Berlin, Urteil vom 07.06.1999, Az.: 8 U 3727/97, u.a. in: NZM 2000, Seiten 461 f.; OLG Dresden, NZM 1998, Seite 184; LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 28.05.2010, Az.: 6a S 126/09).
  • OLG Köln, 30.07.2003 - 2 U 103/99

    Feststellungsklage zur Mietminderung bei falscher Flächenberechnung

    Um die Zusicherung einer Eigenschaft im Sinne der genannten Bestimmungen handelt es sich auch dann, wenn im Mietvertrag nicht bloß die Fläche angegeben ist, sondern für die angegebene Fläche ausdrücklich ein bestimmter Quadratmeterpreis vereinbart worden ist (vgl. Bub/Treier/Kraemer, a.a.O., III.B; LG Freiburg WuM 88, 263; LG München WuM 87, 217;AG Duisburg WuM 87, 217; Pauly WuM 98, 469, 471; Blank WuM 98, 467, 468) .
  • OLG Hamburg, 05.05.2000 - 4 U 263/99

    Haftung für unrichtige Angaben im Mieterhöhungsverlangen

    Im Übrigen möchte es der Beklagten einen Anspruch auf Rückzahlung überzahlten Mietzinses zusprechen, sieht sich hieran jedoch durch den Rechtsentscheid des OLG Dresden vom 15. Dezember 1997 (GE 1998, 122 = MDR 1998, 643 = NZM 1998, 184 = WuM 1998, 144 = ZMR 1998.417) gehindert.
  • KG, 30.09.2005 - 12 U 213/04

    Gewerberaummiete: Mietmangel bei Flächenabweichung und Berechnung der tatsächlich

    a) Zwar geht die Entwicklung in der Rechtsprechung dahin, Flächenabweichungen nicht nur als zusicherungsfähige Eigenschaft, sondern zugleich nach der Verkehrsanschauung als Fehler zu verstehen und bei einer erheblichen Abweichung einen Mangel anzunehmen (vgl. OLG Köln NZM 1999, 73 = WuM 1999, 282; OLG Dresden NJW-RR 1998, 512 f. = WuM 1998, 144 = OLGR 1998, 309; Bub in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., Kap. II Rn. 645; Kraemer NZM 1999, 156, 160 (3. d))), wie es dem gewandelten Verständnis zum Fehlerbegriff entspricht (vgl. Kraemer NZM 1999, 156, 159).
  • OLG Naumburg, 20.08.2002 - 9 U 86/02

    Aufrechnungsvereinbarung zwischen Vermieter und Mieter - Wirkung gegenüber dem

    Bei der behaupteten Flächenabweichung handelt es sich zudem weder um einen Mangel der Mietsache noch um eine fehlende zugesicherte Eigenschaft (OLG Dresden MDR 1998, 643; OLG Rostock MDR 1999, 219).
  • KG, 26.08.2002 - 8 U 4826/00

    Auslegung eines Mietvertrags hinsichtlich des vereinbarten Mietzines;Zulässigkeit

  • LG Lüneburg, 22.02.2006 - 6 S 1/06
  • OLG Düsseldorf, 16.01.2003 - 10 U 182/01

    "Saldoklage" bei Ergeben der jeweiligen Forderungen aus den Ausführungen zur

  • AG Dortmund, 26.11.2013 - 425 C 7773/12

    Mietfläche weicht 10% vom Mietvertrag ab: Gebrauchsbeeinträchtigung!

  • LG Köln, 29.01.2003 - 10 S 237/02

    Mietminderung bei Abweichung der tatsächlichen von der vereinbarten Wohnfläche um

  • LG Osnabrück, 10.10.2003 - 12 S 488/03

    Wohnraummiete: Falsche Wohnungsgrößenangabe als ein zur Mietminderung

  • AG Wittenberg, 29.08.2001 - 8 C 416/01

    Mietminderung bei Abweichung der berechneten von der vereinbarten Wohn- und

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