Weitere Entscheidungen unten: OLG Köln, 03.12.1998 | LAG Bremen, 19.11.1998

Rechtsprechung
   BGH, 16.03.1999 - VI ZR 34/98   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Jurion

    Darlegungslast - Beweislast - Ärztliche Sorgfaltpflichtverletzung - Computertomogramm - Hydrozephalus-Operation

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276
    Darlegungs- und Beweislast bei Diagnosefehlern eines Arztes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 1778
  • MDR 1999, 675
  • VersR 1999, 716



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Wird zitiert von ... (40)  

  • BGH, 14.06.2005 - VI ZR 179/04  

    Verurteilung des Krankenhausträgers, der einem Notfallpatienten 1985

    Ebensowenig hat die Revision Vortrag vor dem Tatrichter dazu aufgezeigt, daß ein Sachverständiger für Unfallchirurgie oder Transfusionsmedizin über überlegene Forschungsmittel oder neuere Erkenntnisse verfügt hätte, die das Berufungsgericht hätte in Anspruch nehmen müssen (vgl. Senatsurteile vom 4. März 1980 - VI ZR 6/79 - VersR 1980, 533 und vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98 - VersR 1999, 716, 717 f.).
  • BGH, 15.04.2014 - VI ZR 382/12  

    Krankenhaushaftung wegen Geburtsschäden: Beweiswert von Leitlinien ärztlicher

    Er repräsentiert den jeweiligen Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und der ärztlichen Erfahrung, der zur Erreichung des ärztlichen Behandlungsziels erforderlich ist und sich in der Erprobung bewährt hat (vgl. Senatsurteile vom 22. September 1987 - VI ZR 238/86, BGHZ 102, 17, 24 f.; vom 29. November 1994 - VI ZR 189/93, VersR 1995, 659, 660 mwN; vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, VersR 1999, 716, 718; vom 16. Mai 2000 - VI ZR 321/98, BGHZ 144, 296, 305 f.; Katzenmeier in Laufs/Katzenmeier/Lipp, Arztrecht, 6. Auflage, Kap. X Rn. 6; Wenzel/Müller, Der Arzthaftungsprozess, Rn. 1426 ff.; Steffen/Pauge, Arzthaftungsrecht, 12. Aufl., Rn. 157 ff., 174; Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 7. Auflage, B Rn. 2 ff.; Dressler, FS Geiß, S. 379 f., jeweils mwN).

    Die Frage, welches Verhalten von einem gewissenhaften und aufmerksamen Arzt in der konkreten Behandlungssituation im Zeitpunkt der Behandlung erwartet werden kann, bestimmt sich indes aus der berufsfachlichen Sicht seines Fachgebiets und nicht derjenigen anderer Fachbereiche (vgl. Senatsurteile vom 22. September 1987 - VI ZR 238/86, BGHZ 102, 17, 24 f.; vom 29. November 1994 - VI ZR 189/93, VersR 1995, 659, 660 mwN; vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, VersR 1999, 716, 718; vom 16. Mai 2000 - VI ZR 321/98, BGHZ 144, 296, 305 f.).

  • BGH, 21.12.2010 - VI ZR 284/09  

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Ärztliche Sorgfaltspflichten bei

    Aufgrund der ihm gegenüber dem Patienten obliegenden Fürsorgepflicht hat der für die Auswertung eines Befundes im konkreten Fall medizinisch verantwortliche Arzt all die Auffälligkeiten zur Kenntnis und zum Anlass für die gebotenen Maßnahmen zu nehmen, die er aus berufsfachlicher Sicht seines Fachbereichs unter Berücksichtigung der in seinem Fachbereich vorausgesetzten Kenntnisse und Fähigkeiten sowie der Behandlungssituation feststellen muss (vgl. zum medizinischen Standard Senatsurteile vom 16. Mai 2000 - VI ZR 321/98, BGHZ 144, 296, 305 f.; vom 29. November 1994 - VI ZR 189/93, VersR 1995, 659, 660 m.w.N.; vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, VersR 1999, 716, 718).

    aa) Die Frage, in welchen ärztlichen Fachbereich die Auswertung einer zur Abklärung der Narkosefähigkeit eines Patienten angefertigten Röntgenaufnahme der Lunge fällt (Anästhesie oder Radiologie), richtet sich in erster Linie nach medizinischen Maßstäben, die der Tatrichter mit Hilfe eines medizinischen Sachverständigen zu ermitteln hat (vgl. Senatsurteile vom 29. November 1994 - VI ZR 189/93, VersR 1995, 659, 660; vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, VersR 1999, 716, 717).

  • BGH, 18.11.2008 - VI ZR 198/07  

    Umfang der Aufklärungspflicht über das Schlaganfallrisiko einer ärztlichen

    Es liegt jedoch eine fehlerhafte Ermessensausübung vor, wenn das Gericht einen Sachverständigen aus einem falschen Sachgebiet ausgewählt hat (§ 404 Abs. 1 Satz 1 ZPO; vgl. Senatsurteil vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98 - VersR 1999, 716; BGH, Urteil vom 25. Februar 1953 - II ZR 172/52 - NJW 1953, 659 f.; BAG, Urteil vom 20. Oktober 1970 - 2 AZR 497/69 - AP Nr. 4 zu ZPO § 286; Zöller-Greger, ZPO, 26. Aufl., § 404 Rn. 1).
  • BGH, 04.11.2010 - III ZR 45/10  

    Haftung für Wildschäden: Bemessung des Wildschadens an Baumpflanzungen einer

    Die Anordnung der Beauftragung eines anderen Sachverständigen steht gemäß § 412 Abs. 1 ZPO (in Verbindung mit § 144 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 ZPO) im pflichtgemäßen Ermessen des Tatrichters (BGH, Urteil vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, NJW 1999, 1778 f).
  • BGH, 16.05.2000 - VI ZR 321/98  

    Haftung von Belegärzten

    Da nämlich der Arzt dem Patienten eine Behandlung nach dem jeweils zu fordernden medizinischen Standard schuldet, muß er grundsätzlich diejenigen Maßnahmen ergreifen, die von einem gewissenhaften und aufmerksamen Arzt aus berufsfachlicher Sicht seines Fachbereichs vorausgesetzt und erwartet werden (Senatsurteile vom 29. November 1994 - VI ZR 189/93 - NJW 1995, 776, 777 = VersR 1995, 659 und vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98 - NJW 1999, 1778 = VersR 1999, 716).
  • BGH, 13.09.2005 - VI ZB 84/04  

    Mündliche Erläuterung des Gutachtens im selbständigen Beweisverfahren

    Die Beweisaufnahme im selbständigen Beweisverfahren hat daher zur Folge, dass ein neues Gutachten in einem sich anschließenden Rechtsstreit nur unter den engen Voraussetzungen des § 412 ZPO (vgl. dazu Senatsurteile vom 4. März 1980 - VI ZR 6/79 - VersR 1980, 533 und vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98 - VersR 1999, 716, 717) eingeholt werden kann (vgl. Quack, BauR 1991, 278, 281).

    Die Voraussetzungen, unter denen ein weiteres Gutachten einzuholen ist, sind indes streng (vgl. Senatsurteile vom 4. März 1980 - VI ZR 6/79 - aaO und vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98 - aaO) und hier nicht ersichtlich gegeben.

  • BGH, 19.01.2012 - V ZR 141/11  

    Sachmangel eines gekauften Hausgrundstücks wegen Wohnflächenabweichung:

    Diese Entscheidung steht zwar grundsätzlich im pflichtgemäßen Ermessen des Tatrichters, das sich aber dann zu einer Pflicht verdichtet, wenn das Gutachten von unzutreffenden tatsächlichen Voraussetzungen ausgegangen ist oder das Gutachten Widersprüche enthält (vgl. BGH, Urteil vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, NJW 1999, 1778, 1779. Das könnte hier zu bejahen sein, weil der Sachverständige bei der Ermittlung des Verkehrswerts insofern von unzutreffenden Voraussetzungen ausgegangen ist, als er seinen Berechnungen einen falschen Haustyp zugrunde gelegt hat. Bei richtiger  Wertermittlung ergeben sich nach seinen Angaben für das Sachwertverfahren höhere Baukosten (um 20 EUR je m 2 Bruttogrundfläche) und bei dem - zur Unterstützung des Ergebnisses herangezogenen - Ertragswert eine Wertminderung von 15.000 EUR statt im Gutachten ausgewiesener 5.000 EUR.
  • BGH, 16.01.2001 - VI ZR 408/99  

    Aufklärungspflicht des Richters bei lückenhaftem Sachverständigengutachten

    Ob eine solche Unterlassung schon für sich genommen grob fehlerhaft war oder jedenfalls nach den vom Senat entwickelten Grundsätzen über die unterlassene Befunderhebung zu Beweiserleichterungen führen könnte (vgl. Senatsurteile BGHZ 132, 47 ff.; 138, 1 ff.; vom 6. Oktober 1998 - VI ZR 239/97 - NJW 1999, 860; vom 3. November 1998 - VI ZR 253/97 - NJW 1999, 862; vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98 - NJW 1999, 1778; vom 29. Juni 1999 - VI ZR 24/98 - NJW 1999, 2731 und vom 6. Juli 1999 - VI ZR 290/98 - NJW 1999, 3408), bedarf weiterer Prüfung, so daß auch in diesem Punkt das Berufungsgericht seine tatsächlichen Feststellungen zu ergänzen haben wird.
  • BGH, 17.08.2011 - V ZB 128/11  

    Zwangsversteigerungsverfahren: Statthaftigkeit einer gesetzeswidrig zugelassenen

    aa) Richtig ist zwar der Hinweis der Rechtsbeschwerde, dass objektive Zweifel an der Unvoreingenommenheit eines von dem Gericht beauftragten Sachverständigen den Beweiswert des Gutachtens so stark beeinträchtigen können, dass der Tatrichter das ihm nach § 412 Abs. 1 ZPO zustehende Ermessen (vgl. BGH, Urteile vom 17. Februar 1970 - III ZR 139/67, BGHZ 53, 245, 258 und vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, NJW 1999, 1778, 1779) in pflichtgemäßer Weise nicht anders als durch die Beauftragung eines anderen Sachverständigen ausüben kann (BGH, Urteil vom 12. März 1981 - IVa ZR 108/80, NJW 1981, 2009, 2010).

    Nach dem Beweisergebnis bestand kein Anlass für die Einholung eines weiteren Gutachtens eines anderen Sachverständigen, die nur dann geboten ist, wenn die Sachkunde des bisherigen Gutachters zweifelhaft ist, das Gutachten von unzutreffenden tatsächlichen Voraussetzungen ausgeht, es Widersprüche enthält oder ein anderer Sachverständiger über Forschungsmittel verfügt, die denen des früheren Gutachters überlegen erscheinen (BGH, Urteil vom 16. März 1999 - VI ZR 34/98, NJW 1999, 1778, 1779).

  • OLG Naumburg, 12.06.2012 - 1 U 119/11  

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Infektion eines Diabetespatienten mit einem

  • OLG Karlsruhe, 16.11.2012 - 17 Kap 1/09  

    Musterentscheid im Verfahren gegen die MLP AG und einen früheren

  • OLG Naumburg, 24.09.2015 - 1 U 132/14  

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Anforderungen an die Berufungsbegründung bei

  • OLG Frankfurt, 07.12.2007 - 4 W 64/07  

    Selbstständiges Beweisverfahren: Statthaftigkeit der sofortigen Beschwerde bei

  • OLG Saarbrücken, 12.11.2014 - 1 U 90/13  

    Haftung eines Krankenhauses wegen Einbaus einer sog. ASR-Hüftprothese mit

  • OLG Rostock, 17.03.2008 - 3 W 28/08  

    Selbständiges Beweisverfahren: Beschwerderecht gegen die Ablehnung der Einholung

  • OLG Stuttgart, 04.08.2008 - 10 W 38/08  

    Beschwerdemöglichkeit bei Ablehnung der Einholung eines weiteren Gutachtens im

  • OLG Frankfurt, 04.02.2010 - 5 W 7/10  

    Selbstständiges Beweisverfahren: Vorrang der mündlichen Erläuterung des

  • LG Heidelberg, 29.06.2011 - 4 O 95/08  

    Arzthaftung: Aufklärungspflicht vor einer medizinisch indizierten Blutabnahme

  • OLG Karlsruhe, 12.10.2005 - 7 U 132/04  

    Arzthaftung: Voraussetzungen einer vertraglichen Haftung des Urologen aus

  • OLG München, 13.07.2018 - 10 U 1856/17  

    Zurückweisung des Antrags auf Einholung eines weiteren Gutachtens

  • OLG Saarbrücken, 03.05.2017 - 1 U 122/15  

    Abgrenzung von Diagnose- und Befunderhebungsfehler

  • LG Heidelberg, 16.03.2016 - 5 O 187/12  

    Krankentagegeldversicherung: Geltendmachung von Obliegenheitsverletzungen bei

  • OLG Brandenburg, 03.04.2008 - 12 U 190/07  

    Übergegangener Schadensersatzanspruch der Krankenkasse wegen fehlerhafter

  • LG Frankfurt/Main, 18.03.2008 - 18 O 239/06  

    Haftung des Krankenhausträgers sowie einer Hebamme und eines Belegarztes wegen

  • LG Heidelberg, 16.02.2011 - 4 O 133/09  

    Arzthaftung: Schmerzensgeldbemessung bei Zahnextraktion; Beweis für die Erfüllung

  • OLG Stuttgart, 11.06.2003 - 3 U 222/02  

    Frachtführerhaftung im internationalen Straßengüterverkehr: Sekundäre

  • OLG Naumburg, 09.12.2010 - 1 U 53/10  

    Arzthaftung: Voraussetzungen einer Haftung bei Diagnoseirrtum; Ermessen des

  • LG Heidelberg, 22.04.2015 - 4 O 221/13  

    Arzthaftung: Schmerzensgeldanspruch bei mangelhafter Risikoaufklärung vor der

  • OLG Naumburg, 31.05.2012 - 1 U 97/11  

    Arzthaftung: Erforderlichkeit von Wirbelsäulenaufnahmen bei einem

  • KG, 04.06.2007 - 12 U 173/02  

    Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Nachweis der Unfallursächlichkeit von

  • OLG Brandenburg, 12.12.2006 - 12 W 44/06  

    Selbständiges Beweisverfahren: Zulässigkeit der Beschwerde gegen die Ablehnung

  • OLG Saarbrücken, 12.09.2012 - 1 U 5/11  

    Höhe des Schmerzensgeldes bei einem ärztlichen Kunstfehler bei Einbau einer

  • LG Heidelberg, 01.08.2012 - 4 O 79/07  

    Arzthaftung: Behandlungsfehler bei Implantation eines Verhütungsimplantats

  • LG Paderborn, 09.03.2011 - 4 O 554/09  

    Vorliegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers i.R. einer Notoperation;

  • OLG München, 26.09.2013 - 1 U 1665/12  

    Abweisung der Arzthaftungsklage, da der Nachweis eines ärztlichen

  • OLG Hamm, 23.05.2005 - 3 U 262/04  

    Verfahrensfehler wegen einer unterlassenen Heranziehung von Krankenunterlagen;

  • OLG Koblenz, 07.03.2016 - 5 U 1039/15  

    Zu den Anforderungen an den medizinischen Standard einer Krankenhausversorgung

  • LG Wuppertal, 13.08.2013 - 5 O 462/11  

    Schadensersatz aufgrund behaupteter ärztlicher Behandlungsfehler im Rahmen einer

  • OLG München, 26.11.2009 - 1 U 3658/09  

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Beweisfälligkeit eines Patienten für Ansprüche im

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Rechtsprechung
   OLG Köln, 03.12.1998 - 1 U 73/98   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • rechtsportal.de

    StVG § 17; StVO § 1 Abs. 2 § 10 Abs. 1
    Haftungsverteilung bei Kollision zweier Fahrzeuge auf dem Privatparkplatz eines Verbrauchermarktes

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatzverlangen nach Unfall auf einem Parkplatz vor einem Einkaufszentrum; Geltung des Vertrauensgrundsatzes auf Privatparkplätzen vor Einkaufszentren

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig) (Kurzinformation)

    Straßenverkehrsrecht; Privatparkplätze von Verbrauchermärkten

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1999, 675



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 16.03.2010 - VI ZR 176/09  

    Überwachungskamera auf Privatgrundstück

    Bei der Installation von Anlagen der Videoüberwachung auf einem Privatgrundstück muss deshalb sichergestellt sein, dass weder der angrenzende öffentliche Bereich noch benachbarte Privatgrundstücke oder der gemeinsame Zugang zu diesen (vgl. dazu Senatsurteil vom 25. April 1995 - VI ZR 272/94 - aaO; OLG Karlsruhe, OLGR 1999, 83 f.; AG Nürtingen, NJW-RR 2009, 377 f.) von den Kameras erfasst werden, sofern nicht ein das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen überwiegendes Interesse des Betreibers der Anlage im Rahmen der Abwägung bejaht werden kann.
  • AG Brandenburg, 22.01.2016 - 31 C 138/14  

    Keine Videoüberwachung des Nachbargrundstücks!

    In Rechtsprechung und Lehre ist insofern nämlich anerkannt, dass die Installation von Kameras, mit deren Hilfe eine gezielte Überwachung eines Privatgrundstücks bewerkstelligt werden kann, einen erheblichen Eingriff in das aus Art. 1 und 2 GG hergeleitete allgemeine Persönlichkeitsrecht darstellt (BVerfG, Urteil vom 11.03.2008, Az.: 1 BvR 2074/05, u.a. in: NJW 2008, Seiten 1505 ff.; BVerfG, Beschluss vom 13.06.2007, Az.: 1 BvR 1550/03, u.a. in: NJW 2007, Seiten 2464 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 1955 ff.; Oberster Gerichtshof von Wien, Entscheidung vom 28.03.2007, Az.: 6 Ob 6/06k, u.a. in: Medien und Recht 2007, Seiten 127 ff.; OLG Köln, NJW 2009, Seite 1827 = NZM 2009, Seite 600; KG Berlin, WuM 2008, Seite 663 = Grundeigentum 2008, Seite 1625; OLG Düsseldorf, WuM 2007, Seiten 83 f. = NJW 2007, Seiten 780 f. = NZM 2007, Seite 166; OLG Karlsruhe, NJW 2002, Seiten 2799 f. = VersR 2002, Seiten 590 f.; OLG Köln, NJW 2005, Seiten 2997 ff. = NZM 2005, Seiten 758 ff.; OLG Karlsruhe, WuM 2000, Seiten 128 ff. = OLG-Report 1999, Seiten 83 f.; OLG Hamm, WM 1991, Seiten 127 ff.; LG Detmold, Urteil vom 08.07.2015, Az.: 10 S 52/15, u.a. in: ZD 2015, Seiten 530 f.; LG Berlin, WuM 2005, Seiten 663 f. = Grundeigentum 2005, Seiten 917 f.; LG Darmstadt, NZM 2000, Seiten 360 f.; LG Berlin, NZM 2001, Seiten 207 f. = ZMR 2001, Seiten 112 f.; LG Berlin, Das Grundeigentum 1991, Seite 405; LG Berlin, NJW 1988, Seiten 346 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 06.07.2012, Az.: 34 C 97/11; AG Nürtingen, Urteil vom 05.01.2009, Az.: 10 C 1850/08, u.a. in: NJW-RR 2009, Seiten 377 f.; AG Berlin-Lichtenberg, NJW-RR 2008, Seiten 1693 ff.; AG Winsen, SchAZtg 2007, Seiten 252 f.; AG Berlin-Charlottenburg, MM 2004, Seiten 77 ff.; AG Aachen, NZM 2004, Seiten 339 f.; AG Berlin-Wedding, WuM 1998, Seiten 342 f.; AG Bielefeld, DSB 2006, Nr. 1, Seite 18 = Kriminalistik 2006, Seite 335; AG Berlin-Spandau, WuM 2004, Seiten 214 f.; AG Meldorf, Beschluss vom 11.07.2011, Az.: 83 C 568/11, u.a. in: MDR 2012, Seiten 277 ff.; Horst, in: NZM 2000, Seiten 937 ff.).

    Eine solche "rund um die Uhr" stattfindende Überwachung mit Aufzeichnung der Bilder stellt aber eine schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung dar (BGH, NJW 1995, Seiten 1955 ff.; OLG Karlsruhe, NJW 2002, Seite 2799; OLG Köln, NJW 2005, Seiten 2997 ff. = NZM 2005, Seiten 758 ff.; OLG Karlsruhe, WuM 2000, Seiten 128 ff. = OLG-Report 1999, Seiten 83 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 06.07.2012, Az.: 34 C 97/11; AG Nürtingen, Urteil vom 05.01.2009, Az.: 10 C 1850/08, u.a. in: NJW-RR 2009, Seiten 377 f.).

  • OLG Saarbrücken, 02.02.2017 - 4 U 148/15  

    Haftungsverteilung bei Kollision zweier Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines

    Nach wohl vorherrschender Auffassung kommt eine unmittelbare oder zumindest eine analoge Anwendung von § 10 Satz 1 StVO auf einem - wie hier - öffentlichen Parkplatz nur dort in Betracht, wo verschiedene Bereiche des Parkplatzes sich im Verhältnis zueinander nach dem objektiven Erscheinungsbild als über- und untergeordnete Verkehrsflächen darstellen; verleiht die bauliche Gestaltung oder Markierung einer bestimmten Teilfläche - etwa einem Zu- und Abfahrtsweg - einen eindeutigen Straßencharakter, dann sind die angrenzenden Teilflächen - etwa die einzelnen Parkgassen - als (insoweit untergeordnete) "andere Straßenteile" einzustufen (OLG Nürnberg, Urteil vom 28.7.2014 - 14 U 2515/13, bei Juris Rn. 15; OLG Köln, MDR 1999, 675 - bei Juris Rn. 4; OLG Celle, DAR 2000, 216 - bei Juris Rn. 4 ff.; OLG Hamm, RuS 1994, 52 - bei Juris Rn. 6).

    (1) Im rechtlichen Ansatz trifft es zwar zu, dass wegen der oft unübersichtlichen Verkehrsverhältnisse auf Parkplätzen im Allgemeinen von allen Parkplatzbenutzern eine erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Bereitschaft zur Rücksichtnahme zu fordern ist (vgl. OLG Nürnberg, Urteil vom 28.7.2014 - 14 U 2515/13, bei Juris Rn. 17; OLG Sachsen-Anhalt, SVR 2007, 61 - bei Juris Rn. 38; KG, NZV 2010, 461 - bei Juris Rn. 7; OLG Koblenz, VersR 2001, 349 - bei Juris Rn. 9; KG, NZV 2003, 381 - bei Juris Rn. 8; OLG Köln, MDR 1999, 675 - bei Juris Rn. 3), und ausgehend hiervon der die Fahrgasse zwischen den Parktaschen Befahrende mit Rücksicht auf Rangierende stets langsam bei ständiger Bremsbereitschaft fahren muss (Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Aufl. § 8 StVO Rn. 31a).

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2017 - 1 U 97/16  

    Haftungsverteilung bei einer Kollision zweier Fahrzeuge auf einem allgemein

    Nur dann, wenn auf öffentlich zugänglichen Privatparkplätzen durch eindeutige bauliche Gestaltungen und/oder Markierungen eine "Hauptstraße" angelegt ist, muss beim Einfahren von untergeordneten Parkflächen die Vorfahrt entsprechend § 10 StVO beachtet werden (Senat, Urteil vom 23. März 2010, Az.: I-1 U 156/09, bei juris; OLG Köln MDR 1999, 675).
  • OLG Nürnberg, 28.07.2014 - 14 U 2515/13  

    Haftung bei Kfz-Unfall: Vorfahrtmissachtung auf einem Großparkplatz

    Was Fahrspuren auf Parkplätzen betrifft, die grundsätzlich nicht dem fließenden Verkehr dienen, sieht die Rechtsprechung nur ausnahmsweise in solchen Fällen Raum für eine analoge Anwendung des § 10 StVO, in denen verschiedene Bereiche des Parkplatzes sich im Verhältnis zueinander nach dem objektiven Erscheinungsbild als über- und untergeordnete Verkehrsflächen darstellen; verleiht die bauliche Gestaltung oder Markierung einer bestimmten Teilfläche - etwa einem Zu- und Abfahrtsweg - einen eindeutigen Straßencharakter, dann sind die angrenzenden Teilflächen - etwa die einzelnen Parkgassen - als (insoweit untergeordnete) "andere Straßenteile" einzustufen (vgl. nur OLG Hamm, Urt. v. 06.10.1993 - 13 U 91/93, R+S 1994, 52, juris Rn. 6; OLG Köln, Urt. v. 03.12.1998 - 1 U 73/98, MDR 1999, 675, juris Rn. 4; KG, Beschl. v. 12.10.2009 - 12 U 233/08, VRS 118, 348, juris Rn. 8; jeweils m. w. N.).
  • OLG Düsseldorf, 23.03.2010 - 1 U 156/09  

    Haftungsverteilung bei Kollision zweier Fahrzeuge auf einem Parkplatz

    Nur dann, wenn auf öffentlich zugänglichen Privatparkplätzen durch eindeutige bauliche Gestaltung und Markierungen eine "Hauptstraße" angelegt ist, muss beim Einfahren von untergeordneten Parkflächen die Vorfahrt entsprechend § 10 StVO beachtet werden (OLG Köln MDR 1999, 675).
  • AG Dinslaken, 05.03.2015 - 34 C 47/14  

    Videoüberwachung durch Dome-Kameras

    Bei der Installation von Anlagen der Videoüberwachung auf einem Privatgrundstück muss deshalb sichergestellt sein, dass weder der angrenzende öffentliche Bereich noch benachbarte Privatgrundstücke oder der gemeinsame Zugang zu diesen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 25. April 1995 - VI ZR 272/94 - aaO; OLG Karlsruhe, OLGR 1999, 83 f.; AG Nürtingen, NJW-RR 2009, 377 f.) von den Kameras erfasst werden, sofern nicht ein das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen überwiegendes Interesse des Betreibers der Anlage im Rahmen der Abwägung bejaht werden kann.
  • OLG Köln, 05.09.2002 - 14 WF 126/02  

    PKH-Bewilligung im Familienrechtsverfahren: Abzug einer Kaltmiete vom Einkommen,

    Ein Jahr nach der PKH-Entscheidung konnte die Beschwerde auch zu der Zeit, als das Gesetz noch keine Frist für die Beschwerde vorsah, nicht mehr eingelegt werden (OLG Bamberg OLG-Report 1999, 83 - schon nach mehr als 3 Monaten; OLG Köln FamRZ 1997, 1544).
  • OLG Dresden, 23.10.2003 - 4 U 980/03  

    Schmerzensgeld; Geldentschädigung; nichtkausale Aufklärungspflichtverletzung

    Ergänzender deliktischer Rechtsschutz wird nur bei einem schwerwiegenden Eingriff in Betracht gezogen (vgl. OLG Karlsruhe OLGR 1999, 83 unter 3.; OLG Stuttgart VersR 1990, 432;BAG NJW 1990, 67).
  • OLG Saarbrücken, 21.09.2017 - 4 U 16/16  

    Haftungsverteilung bei Kollision eines vom Parkplatz eines Einkaufsmarktes in die

    Handelt es sich bei einem bzw. mehreren der Zufahrtswege um eine gegenüber den Durchfahrtsgassen zwischen den Parkplätzen nochmals baulich größer und breiter ausgestaltete Zufahrtsstraße, so kann § 10 StVO, ob unmittelbar oder analog zur Anwendung kommen (analoge Anwendung: OLG Köln MDR 1999, 675; OLG Düsseldorf, Urteil vom 23.03.2010 - I- 1 U 156/09, juris Rn. 21; KG NZV 2010, 461; offenlassend, ob unmittelbare oder analoge Anwendung: OLG Hamm NJW 2015, 413, 414 Rn. 14).
  • AG Gemünden/Main, 28.07.2017 - 11 C 187/17  

    Unterlassungsanspruch wegen des Betriebes zweier Überwachungskameras

  • LG Frankfurt/Main, 16.04.2003 - 1 S 376/02  

    Haftungsverteilung bei einem Unfall aufgrund eines Verstoßes gegen die

  • OLG Brandenburg, 10.08.2001 - 9 WF 88/01  

    Rechtsfolgen der verspäteten Einlegung einer unbefristeten Beschwerde; Aufhebung

  • LG Düsseldorf, 15.03.2004 - 13 O 55/02  

    Streit um Ersatzansprüche nach einem Verkehrsunfall auf einem Parkplatzgelände;

  • OLG Köln, 05.09.2002 - 14 WF 128/02  
  • OLG Köln, 05.09.2002 - 14 WF 127/02  
  • LG Köln, 10.03.2009 - 11 S 97/08  

    Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten i.R.d. Schadensabwicklung bei

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Rechtsprechung
   LAG Bremen, 19.11.1998 - 4 Sa 131/98   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Verkehrsunfall auf einem Firmenparkplatz; Geltung der Straßenverkehrsordnung ; Anwendung der Grundregel des § 1 StVO

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1999, 675
  • BB 1999, 747
  • NZA-RR 1999, 260
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