Weitere Entscheidungen unten: BGH, 06.12.2001 | OLG Nürnberg, 14.08.2001

Rechtsprechung
   BGH, 17.05.2001 - I ZR 251/99   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2001,4
BGH, 17.05.2001 - I ZR 251/99 (https://dejure.org/2001,4)
BGH, Entscheidung vom 17.05.2001 - I ZR 251/99 (https://dejure.org/2001,4)
BGH, Entscheidung vom 17. Mai 2001 - I ZR 251/99 (https://dejure.org/2001,4)
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Ambiente.de

§ 12 BGB, keine Prüfungspflicht der denic bei der Domainvergabe, eingeschränkte Übertragungspficht der denic bei ihr nachträglich bekannt gewordenem Streit um die Domainberechtigung;

§§ 33, 20 Abs. 1 GWB, (hier verneinte) Voraussetzungen einer unbilligen Behinderung, Interessenabwägung

Volltextveröffentlichungen (26)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Telemedicus

    Ambiente.de

  • Judicialis
  • JurPC

    MarkenG § 4 Nr. 2, § 14 Abs. 2 Nr. 3; GWB § 20 Abs. 1
    Ambiente.de

  • aufrecht.de
  • Deutsches Notarinstitut

    MarkenG § 4 Nr. 2, § 14 Abs. 2 Nr. 3; GWB § 20 Abs. 1
    Keine Prüfung der Verletzung von Rechten Dritter bei der

  • Prof. Dr. Lorenz

    Haftung der Vergabestelle für Domainnamen (hier: DENIC): "ambiente.de"

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Domain-Namen - Domain - Top-Level-Domain - DENIC - Prüfungspflicht - Verletzung von Rechten Dritter - Registrierung - Störerhaftung - Normadressat - Kennzeichenrecht - Grundsätze der Pressehaftung im Wettbewerbsrecht - Vergabestelle - Offensichtlicher Rechtsverstoß

  • Kanzlei Flick

    Ambiente.de

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Ambiente.de

  • kanzlei.biz

    DENIC nur bei offenkundiger Rechtsverletzung Dritter verantwortlich

  • czarnetzki.eu PDF

    Haftung der Denic bei Markenverletzung durch eine Domain

  • afs-rechtsanwaelte.de

    Domain "ambiente.de" (Haftung von Denic für Kennzeichenverstöße durch Domainnamen)

  • online-und-recht.de

    Ambiente.de

  • webhosting-und-recht.de

    Ambiente.de

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Ambiente.de

    §§ 4 Nr. 2, 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob die für die Registrierung von Domain-Namen unter der Top-Level-Domain ".de" zuständige DENIC vor der Registrierung zur Prüfung verpflichtet ist, ob der angemeldete Domain-Name Rechte Dritter verletzt

  • beck.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Keine namensrechtlichen Prüfungspflichten von DENIC vor der Registrierung von Domain-Namen - ambiente.de

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ambiente.de; Rechtstellung der DENIC

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Pflichten der DENIC bei Registrierung von Top- Level-Domänen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Grundsatzentscheidungen des Bundesgerichtshofs zu Domain-Namen

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Keine Prüfungspflicht der Denic, ob durch Wahl einer Domain Rechte Dritter verletzt werden

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs zum Domain-Recht I - Maßstäbe für Prüfungspflicht der DENIC festgelegt

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Rechtssicherheit für DENIC

  • nomos.de PDF, S. 28 (Kurzinformation)

    Grundsatzentscheidung zu Domain-Namen

  • ius-it.de (Kurzinformation)

    Festlegung der Maßstäbe für die Prüfungspflicht der DENIC bei Domain-Namen

  • urteilsrubrik.de (Kurzinformation)

    Dom(a)inante BGH-Urteile

  • beck.de (Kurzinformation)

    Ambiente.de - Rechtsposition der DENIC bestätigt

  • beck.de (Leitsatz)

    Ambiente.de

  • beck.de (Leitsatz)

    Ambiente.de

  • 123recht.net (Kurzinformation, 18.5.2001)

    Gattungsbegriffe in Domains sind grundsätzlich erlaubt // BGH fällt Grundsatzentscheidung zu Domainnamen und beendet Rechtsstreit

Besprechungen u.ä. (6)

  • archive.org (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 4, 14 MarkenG; §§ 20 GWB
    Die Vergabestelle der "deutschen" Internetadressen - Denic - ist grundsätzlich nicht verantwortlich für Rechtsverstöße des Domaininhabers

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    MarkenG § 14; GWB § 20 Abs. 1; UWG § 1
    Keine Störerhaftung der Vergabestelle für Domain-Namen außer in Fällen offenkundiger Rechtsverletzung ("ambiente.de")

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Kennzeichenrecht im Internet; grundsätzlich keine Haftung der Domain-Vergabestelle

  • beck.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Keine namensrechtlichen Prüfungspflichten von DENIC vor der Registrierung von Domain-Namen - ambiente.de

  • MIR - Medien Internet und Recht (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zivilrechtliche Verantwortlichkeit des Homepagebetreibers für fremde Inhalte - Eine Übersicht zur Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Florian Lichtnecker; MIR 2008, Dok. 363, Rz. 1-52)

  • uni-muenster.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Wer haftet wann? - Verantwortlichkeiten im Domainrecht (Prof. Dr. Thomas Hoeren, Johannes Gräbig; Mitt 2011, 501)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 148, 13
  • NJW 2001, 3265
  • MDR 2002, 286 (Ls.)
  • GRUR 2001, 1038
  • WM 2001, 1965
  • MMR 2001, 671
  • MMR 2001, 744 (Ls.)
  • DB 2001, 2190
  • K&R 2001, 588
  • ZUM 2001, 869
  • afp 2001, 507
  • JR 2002, 285
 
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Wird zitiert von ... (170)

  • BGH, 11.03.2004 - I ZR 304/01

    Internet-Versteigerung

    Auch eine Tätigkeit als Teilnehmerin an der Markenverletzung der Anbieter scheidet aus, weil die hier allein in Betracht zu ziehende Gehilfenstellung zumindest einen bedingten Vorsatz voraussetzt, der das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit einschließen muß (vgl. BGHZ 42, 118, 122 f.; 70, 277, 285 f.; 148, 13, 17 - ambiente.de; MünchKomm.BGB/Wagner, 4. Aufl., § 830 Rdn. 23; Spindler in Bamberger/Roth, BGB, § 830 Rdn. 11).

    (1) Mit Recht ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß derjenige, der - ohne Täter oder Teilnehmer zu sein - in irgendeiner Weise willentlich und adäquat kausal zur Verletzung eines geschützten Gutes beiträgt, als Störer für eine Schutzrechtsverletzung auf Unterlassung in Anspruch genommen werden kann (vgl. BGHZ 148, 13, 17 - ambiente.de; BGH, Urt. v. 18.10.2001 - l ZR 22/99, GRUR 2002, 618, 619 = WRP 2002, 532 - Meißner Dekor, m.w.N.).

    Deren Umfang bestimmt sich danach, ob und inwieweit dem als Störer in Anspruch Genommenen nach den Umständen eine Prüfung zuzumuten ist (vgl. BGH, Urt. v. 10.10.1996 - l ZR 129/94, GRUR 1997, 313, 315 f. = WRP 1997, 325 - Architektenwettbewerb; Urt. v. 30.6.1994 - l ZR 40/92, GRUR 1994, 841, 842 f. = WRP 1994, 739 - Suchwort; Urt. v. 15.10.1998 - l ZR 120/96, GRUR 1999, 418, 419 f. = WRP 1999, 211 - Möbelklassiker; BGHZ 148, 13, 17 f. - ambiente.de, jeweils m.w.N.).

    Unter diesen Umständen kommt dem Interesse der Beklagten an einem möglichst kostengünstigen und reibungslosen Ablauf ihres Geschäftsbetriebs ein geringeres Gewicht zu als beispielsweise dem Interesse der Registrierungsstelle für Domainnamen an einer möglichst schnellen und preiswerten Domainvergabe (vgl. BGHZ 148, 13, 20 f. - ambiente.de; BGH, Urt. v. 19.2.2004 - l ZR 82/01, GRUR 2004, 619, 621 = WRP 2004, 769 - kurt-biedenkopf.de).

  • BGH, 14.05.2013 - VI ZR 269/12

    Autocomplete

    Entsprechend den zur Störerhaftung entwickelten Grundsätzen kommt es entscheidend darauf an, ob und inwieweit dem in Anspruch Genommenen nach den Umständen eine Prüfung zuzumuten ist (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 2007 - I ZR 18/04, BGHZ 173, 188 Rn. 38; vom 10. Oktober 1996 - I ZR 129/94, NJW 1997, 2180, 2181 f. = WRP 1997, 325 - Architektenwettbewerb; Urteil vom 17. Mai 2001 - I ZR 251/99, BGHZ 148, 13, 17 f. - ambiente.de; Urteil vom 11. März 2004 - I ZR 304/01, BGHZ 158, 236, 251 - Internetversteigerung I, vom 17. Dezember 2010 - V ZR 44/10, NJW 2011, 753 Rn. 9 ff., jeweils mwN).
  • BGH, 12.07.2007 - I ZR 18/04

    Jugendgefährdende Inhalte auf Internet-Auktionsplattformen

    Die hier allein in Betracht zu ziehende Gehilfenstellung setzt zumindest einen bedingten Vorsatz voraus, der das Bewusstsein der Rechtswidrigkeit einschließen muss (vgl. BGHZ 42, 118, 122 f.; 148, 13, 17 - ambiente.de).

    Entsprechend den zur Störerhaftung entwickelten Grundsätzen kommt es entscheidend darauf an, ob und inwieweit dem in Anspruch Genommenen nach den Umständen eine Prüfung zuzumuten ist (vgl. BGH, Urt. v. 10.10.1996 - I ZR 129/94, GRUR 1997, 313, 315 f. = WRP 1997, 325 - Architektenwettbewerb; BGHZ 148, 13, 17 f. - ambiente.de; 158, 236, 251 - Internetversteigerung I, jeweils m.w.N.).

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Rechtsprechung
   BGH, 06.12.2001 - VII ZR 183/00   

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https://dejure.org/2001,578
BGH, 06.12.2001 - VII ZR 183/00 (https://dejure.org/2001,578)
BGH, Entscheidung vom 06.12.2001 - VII ZR 183/00 (https://dejure.org/2001,578)
BGH, Entscheidung vom 06. Dezember 2001 - VII ZR 183/00 (https://dejure.org/2001,578)
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Volltextveröffentlichungen (12)

Kurzfassungen/Presse

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Individualisierung der Forderung im Mahnbescheidsantrag

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Mahnbescheidsantrag: Wie konkret muss Forderung bezeichnet werden? (IBR 2002, 65)

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 520
  • MDR 2002, 286
  • NZBau 2002, 155
  • WM 2002, 398
  • BB 2002, 327
  • DB 2002, 685 (Ls.)
  • Rpfleger 2002, 214
  • BauR 2002, 366 (Ls.)
  • BauR 2002, 469
  • ZfBR 2002, 107 (Ls.)
  • ZfBR 2002, 252
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BGH, 25.03.2015 - VIII ZR 243/13

    Zur Verbrauchereigenschaft der Wohnungseigentümergemeinschaft

    Voraussetzung für die verjährungshemmende Wirkung ist allerdings nicht, dass aus dem Mahnbescheid für einen außenstehenden Dritten ersichtlich ist, welche konkreten Ansprüche mit dem Mahnbescheid geltend gemacht werden; es reicht aus, dass dies für den Antragsgegner erkennbar ist (BGH, Urteile vom 14. Juli 2010 - VIII ZR 229/09, aaO; vom 23. Januar 2008 - VIII ZR 46/07, aaO Rn. 15; vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, NJW 2002, 520 unter II 2 a; jeweils mwN).

    Eine knappe Kennzeichnung des geltend gemachten Anspruchs und der verlangten Leistung genügt den gesetzlichen Anforderungen insbesondere dann, wenn zwischen den Parteien keine weiteren Rechtsbeziehungen bestehen (BGH, Urteile vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, aaO unter II 2 b; vom 17. November 2010 - VIII ZR 211/09, aaO Rn. 12 f.; jeweils mwN; vom 23. Januar 2008 - VIII ZR 46/07, aaO Rn. 15).

  • BGH, 17.11.2010 - VIII ZR 211/09

    Gerichtliches Mahnverfahren: Anforderungen an die Individualisierung des im

    Den in § 690 Abs. 1 Nr. 3 ZPO aufgestellten Anforderungen an eine Individualisierung des im Mahnbescheid bezeichneten Anspruchs kann unter bestimmten Umständen auch dann genügt sein, wenn zwar eine im Mahnbescheid in Bezug genommene Anlage weder diesem beigefügt noch dem Schuldner zuvor zugänglich gemacht worden ist, jedoch die übrigen Angaben im Mahnbescheid eine Kennzeichnung des Anspruchs ermöglichen (im Anschluss an BGH, Urteile vom 28. Oktober 1993, IX ZR 21/93, NJW 1994, 323, vom 30. November 1999, VI ZR 207/98, NJW 2000, 1420, und vom 6. Dezember 2001, VII ZR 183/00, NJW 2002, 520).

    Den in § 690 Abs. 1 Nr. 3 ZPO aufgestellten Anforderungen an eine Individualisierung des im Mahnbescheid bezeichneten Anspruchs kann aber unter bestimmten Umständen auch dann genügt sein, wenn zwar eine im Mahnbescheid in Bezug genommene Anlage weder diesem beigefügt noch dem Schuldner zuvor zugänglich gemacht worden ist, jedoch die übrigen Angaben im Mahnbescheid eine Kennzeichnung des Anspruchs ermöglichen (vgl. BGH, Urteile vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 21/93, NJW 1994, 323 unter B III 1 b, insoweit in BGHZ 124, 27 nicht abgedruckt; vom 30. November 1999 - VI ZR 207/98, NJW 2000, 1420 unter II 1 b, und vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, NJW 2002, 520 unter II 2 b).

    Einzelangaben zur Berechnung der Höhe der aus diesem Tatsachenkomplex abgeleiteten Schadensersatzforderung waren für eine ausreichende Bezeichnung des geltend gemachten Anspruchs nicht erforderlich (vgl. auch BGH, Urteil vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, aaO unter II 2 b).

  • BGH, 23.01.2008 - VIII ZR 46/07

    Anforderungen an die Bezeichnung eines Schadensersatzanspruchs des

    Wann diesen Anforderungen genüge getan ist, kann nicht allgemein und abstrakt festgelegt werden; vielmehr hängen Art und Umfang der erforderlichen Angaben im Einzelfall von dem zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnis und der Art des Anspruchs ab (st. Rspr. des Bundesgerichtshofs; siehe Urteile vom 30. November 1999 - VI ZR 207/98, WM 2000, 686, unter II 1 a; vom 17. Oktober 2000 - XI ZR 312/99, WM 2000, 2375, unter II 2 c aa; vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, WM 2002, 398, unter II 2 a; vom 17. November 2005 - IX ZR 8/04, WM 2006, 592, unter A II 2 b bb; vom 12. April 2007 - VII ZR 236/05, WM 2007, 1084, Tz. 39, zur Veröffentlichung in BGHZ 172, 42 bestimmt; jeweils m.w.N.).
  • BGH, 10.07.2008 - IX ZR 160/07

    Bezugnahme auf Rechnungen im Mahnantrag

    Stammen solche Schriftstücke, wie Unternehmerrechnungen, vom Gläubiger, so müssen sie dem Schuldner zugegangen sein (BGH, Urt. v. 30. November 1999, aaO S. 1420 f; v. 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, NJW 2002, 520, 521).
  • BGH, 23.09.2008 - XI ZR 253/07

    Anforderungen an die Bezeichnung des Anspruchs im Mahnbescheid; Darlegungs- und

    Wann diese Anforderungen erfüllt sind, kann nicht allgemein und abstrakt festgelegt werden; vielmehr hängen Art und Umfang der erforderlichen Angaben im Einzelfall von dem zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnis und der Art des Anspruchs ab (st.Rspr.; Senat, Urteile vom 17. Oktober 2000 - XI ZR 312/99, WM 2000, 2375, 2376 f. und vom 3. Juni 2008 - XI ZR 353/07, WM 2008, 1298, 1299 Tz. 16; BGH, Urteile vom 5. Dezember 1991 - VII ZR 106/91, WM 1992, 493, 494 f., vom 17. Dezember 1992 - VII ZR 84/92, WM 1993, 418 f., vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 21/93, NJW 1994, 323, 324, vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, WM 2002, 398, vom 17. November 2005 - IX ZR 8/04, WM 2006, 592, 594 und vom 23. Januar 2008 - VIII ZR 46/07, NJW 2008, 1220 f. Tz. 13).
  • BGH, 10.10.2013 - VII ZR 155/11

    Hemmung der Verjährung durch Zustellung eines Mahnbescheids: Geltendmachung eines

    Die entsprechend notwendige Substanziierung kann im Laufe des Rechtsstreits beim Übergang in das streitige Verfahren nachgeholt werden (im Anschluss an BGH, Urteil vom 6. Dezember 2001, VII ZR 183/00, BauR 2002, 469, 470 = NZBau 2002, 155).

    Ist in dem Mahnbescheid auf eine Rechnung oder eine sonstige Urkunde Bezug genommen, so kann diese für die Individualisierung der Forderung jedenfalls dann herangezogen werden, wenn die Rechnung oder sonstige Urkunde dem Gegner zugegangen ist (BGH, Urteile vom 30. November 1999 - VI ZR 207/98, NJW 2000, 1420; vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, BauR 2002, 469, 470 = NZBau 2002, 155; vom 21. Oktober 2008 - XI ZR 466/07, NJW 2009, 56 Rn. 18; vom 17. November 2010 - VIII ZR 211/09, NJW 2011, 613 Rn. 11).

    Die entsprechend notwendige Substantiierung kann im Laufe des Rechtsstreits beim Übergang in das streitige Verfahren nachgeholt werden (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, aaO).

    In diesem Fall ist es unerheblich, ob der Besteller bereits zu Beginn der Arbeiten die Gewerke vollständig und abschließend beschreibt oder die Parteien sich darüber einig sind, dass die auszuführenden Gewerke im Zuge der Zusammenarbeit konkretisiert werden (vgl. für Zusatzaufträge BGH, Urteil vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, aaO).

  • BGH, 13.10.2015 - II ZR 281/14

    Verjährungshemmung durch Mahnbescheid: Anforderungen an Individualisierung von

    Eine knappe Kennzeichnung des geltend gemachten Anspruchs und der verlangten Leistung genügt den gesetzlichen Anforderungen insbesondere dann, wenn zwischen den Parteien keine weiteren Rechtsbeziehungen bestehen (BGH, Urteil vom 25. März 2015 - VIII ZR 243/13, ZIP 2015, 979 Rn. 64; Urteil vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, NJW 2002, 520, 521).

    Etwas anderes lässt sich auch den von der Revision angeführten Entscheidungen (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, NJW 2002, 520, 521; Urteil vom 8. Mai 1996 - XII ZR 8/95, NJW 1996, 2152, 2153) nicht entnehmen.

  • OLG Stuttgart, 26.06.2013 - 4 U 156/12

    Urheberrechtsverletzung durch öffentliches Zugänglichmachen von Lichtbildern im

    Für die Anforderungen an die Individualisierung gibt es keine allgemeinen und abstrakten Festlegungen, Art und Umfang der erforderlichen Angaben hängen vielmehr im Einzelfall von dem zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnis und der Art des Anspruchs ab, unter anderem davon, ob beispielsweise eine Abgrenzung von etwaigen anderen Ansprüchen für den Antragsgegner möglich ist (BGH BeckRS 2011, 16929 Rn. 9; BGH NJW 2008, 1220 [1221 Rn. 13]; BGH NJW 2002, 520).
  • BGH, 20.10.2005 - VII ZR 155/04

    Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen einen Architekten

    Sie entspricht der Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteil vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 183/00, BauR 2002, 469 = NZBau 2002, 155 = ZfBR 2002, 252).
  • OLG Köln, 20.07.2011 - 13 U 89/10

    Pflicht der Initiatoren eines geschlossenen Immobilienfonds zu zutreffenden

    Der Bundesgerichtshof hat bereits öfter lückenhafte oder an sich unzureichende Angaben im Mahnbescheid als hinreichend individualisiert angesehen (z.B. BGH NJW 2002, 520: "Anspruch aus Werkvertrag" - ohne Datum und Rechnung, auf eine im Mahnbescheid in Bezug genommene Schlussrechnung konnte nicht abgestellt werden, weil sich deren Zugang an die Beklagte nicht feststellen ließ - sowie BGH NJW 2000, 1420, 1421: "Schadensersatz aus Unfall"), wenn und soweit außerhalb des Mahnbescheids liegende, dem Beklagten bekannte Umstände eine Individualisierung ermöglichten.
  • LG Rottweil, 31.10.2016 - 2 O 148/16

    Verjährungshemmung durch Zustellung eines Mahnbescheids: Geltendmachung eines

  • OLG Dresden, 28.10.2009 - 12 U 805/09

    Anforderungen an die Individualisierung des Anspruchs im Mahnbescheid

  • OLG Frankfurt, 24.07.2014 - 16 U 216/13

    Anforderungen an die Individualisierung der geltend gemachten Ansprüche in einem

  • OLG Dresden, 04.10.2006 - 8 U 1272/06

    Zustellung demnächst; Mahnbescheid; Individualisierung

  • OLG Düsseldorf, 28.09.2006 - 5 U 17/06

    Schadensersatz aus einem Bauträgervertrag wegen eines arglistigen Verschweigens;

  • LG Wiesbaden, 14.03.2016 - 8 O 181/13

    Verjährung einer Werklohnforderung

  • OLG Koblenz, 30.11.2006 - 6 U 330/06

    Anspruch eines Insolvenzverwalters gegen den Gesellschafter einer insolventen

  • LG Köln, 27.11.2009 - 82 O 192/09
  • OLG Frankfurt, 12.08.2013 - 25 U 33/12

    Hemmung der Verjährung durch Mahnbescheid nur bei ausreichender

  • OLG Koblenz, 26.06.2013 - 5 U 275/13

    Anforderungen an die Bezeichnung des geltend gemachten Anspruchs im Mahnantrag

  • OLG Stuttgart, 14.07.2010 - 3 U 253/08

    Gewährleistung im Architektenvertrag: Individualisierung der Mängelansprüche als

  • LG Münster, 30.06.2009 - 3 S 135/07

    Hemmung der Verjährung von Forderungen durch einen Mahnbescheid; Bezeichnung und

  • OLG Brandenburg, 24.05.2007 - 12 U 197/06

    Kein Bereicherungsanspruch aus Leistungskondiktion gegen Handlungsgehilfen bei

  • KG, 25.04.2005 - 8 U 236/04

    Anforderungen an die Individualisierung eines Mietzinsanspruchs im Mahnbescheid

  • OLG Karlsruhe, 26.03.2008 - 7 U 104/07

    Auslegung der Angaben im Mahnbescheid zur Bestimmung der mit

  • KG, 07.08.2003 - 8 U 266/02

    Mietrechtsstreit: Verspätetes Vorbringen in der Berufungsinstanz zu überhöhtem

  • OLG München, 30.07.2009 - 23 U 2193/09

    Verjährungshemmende Wirkung eines Mahnbescheides: Notwendige Individualisierung

  • LG Halle, 03.09.2007 - 3 O 326/06

    Verfahrensrecht - Hinreichende Individualisierung des Mahnbescheids

  • OLG München, 04.08.2014 - 28 U 1200/14

    Schriftverkehr wegen Mängeln hemmt die Verjährung nicht!

  • KG, 16.02.2002 - 8 U 62/01

    Unterbrechung der Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus einem Mietvertrag

  • LG Berlin, 03.11.2004 - 22 O 355/04

    Inhalt der Übergangsregelung für Verjährungsfristen; Rechtsfolgen des

  • OLG Brandenburg, 24.05.2007 - 12 U 197/05

    Schadensersatz; ungerechtfertigte Bereicherung; Verjährung: Grund und Höhe eines

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Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 14.08.2001 - 3 U 776/01   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2001,5473
OLG Nürnberg, 14.08.2001 - 3 U 776/01 (https://dejure.org/2001,5473)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 14.08.2001 - 3 U 776/01 (https://dejure.org/2001,5473)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 14. August 2001 - 3 U 776/01 (https://dejure.org/2001,5473)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • datenbank.nwb.de
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Unlauterer Wettbewerb; Geschäftsbezeichnung; Irreführende Angabe; Augenoptiker; Factory Outlet

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • archive.org (Leitsatz)

    UWG § 3
    Verkehrsverständnis für factory outlet

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2002, 286
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • LG Berlin, 05.04.2016 - 103 O 125/15

    Irreführende Online-Werbung mit dem Begriff "Outlet"

    Nach dem Verständnis der angesprochenen Verkehrskreise handelt es sich bei einem "Outlet" oder "Factory-Outlet" um einen Fabrikverkauf durch den Hersteller, bei dem ein günstigerer Preis als im Einzelhandel angeboten werden kann, weil durch den Verkauf beim Hersteller der Groß- und Zwischenhandel ausgeschaltet wird (so auch BGH, U. v. 24.09.2013 - I ZR 89/12, OLG Stuttgart, U. v. 24.07.2014 - 2 U 34/14, OLG Stuttgart, U. v. 15.03.2012 - 2 U 90/11, OLG Nürnberg, U. v. 14.08.2001 - 3 U 776/01, OLG Hamburg, U. v. 22.06.2000 - 3 U 276/99, LG Berlin, U. v. 19.05.2015 - 103 O 53/15, LG Berlin, 05.05.2015 - 103 O 117/14; LG Stuttgart, U. v. 31.03.2015 - 43 O 1/15, LG Berlin, B. v. 03.09.2014 - 101 O 96/14; s. a. Dreyer, in: Harte-Bavendamm/Henning-Bodewig, UWG Kommentar, 3. Aufl. 2013, § 5 E Rn. 213, Nordemann, in: Nomos Kommentar UWG, 2. Aufl. 2013, § 5 Rn. 3.77, Sosnitza, in: Ohly/Sosnitza, UWG Kommentar, 6. Aufl. 2014, § 5 Rn. 503 f.).

    Dies haben auch zahlreiche Gerichte bereits entschieden (BGH, U. v. 24.09.2013 - I ZR 89/12, OLG Stuttgart, U. v. 24.07.2014 - 2 U 34/14, OLG Stuttgart, U. v. 15.03.2012 - 2 U 90/11, OLG Nürnberg, U. v. 14.08.2001 - 3 U 776/01, OLG Hamburg, U. v. 22.06.2000 - 3 U 276/99, LG Berlin, U. v. 19.05.2015 - 103 O 53/15, LG Berlin, 05.05.2015 - 103 O 117/14; LG Stuttgart, U. v. 31.03.2015 - 43 O 1/15, LG Berlin, B. v. 03.09.2014 - 101 O 96/14).

  • OLG München, 25.09.2003 - 29 U 2317/03

    Wettbewerbswidrige Werbung mit Bezeichnung "Fabrikverkauf"

    Der durchschnittlich informierte und verständige Verbraucher, auf den allein abzustellen ist (vgl. BGH GRUR 2003, 247 - THERMAL BAD m.w.Nachw.), verbindet mit "Fabrikverkauf" nur die Vorstellung, dass er unter Ausschaltung des Groß- und Zwischenhandels preisgünstig Waren erwerben kann (vgl. OLG Nürnberg MDR 2002, 286 - factory outlet; OLG Hamburg GRUR 2001, 42 - Designer Outlet - unter Bezugnahme auf eine vom Landgericht Lübeck eingeholte Meinungsumfrage).
  • LG Leipzig, 24.06.2016 - 4 HKO 81/16

    Irreführung bei Verwendung des Begriffs Outlet durch einen Onlinehändler

    aa) Die Kammer ist auf Grund eigener Sachkunde - da deren Mitglieder zu den angesprochenen Verkehrskreisen gehören und auch auf Grund der Kenntnis des Verständnis anderer potentiellen Kunden - der Auffassung, dass jedenfalls derzeit noch ein großer und nicht unbedeutender Teil (s. auch die von der Klägerin angesprochenen vorgelegten Urteile aus durchaus neuerer Zeit des BGH in BGH GRUR 2013, 1254 - Matratzen FacktoryOutle, OLG Stuttgart, 24.07.14, 2 U 34/14, OLG Stuttgart und LG Berlin 19.05.25, 103 O 53715; LG Stuttgart 31.05.15, 43 O 1/15 und das dort von ebenso als solche angesprochenen Richter/Richterinnen bestätigte Verständnis; vgl. auch OLG Hamburg GRUR-RR 2001, 42 und OLG Nürnberg MDR 2002, 286) der durchschnittlich aufmerksamen, informierten und verständigen Verbraucher die Bezeichnung "Outlet" im Sinne eines Fabrikverkaufs von etwa Modeartikeln der Vorsaison, von auslaufenden oder sogar beschädigten Artikeln versteht, zumindest aber im Sinne eines solchen Verkaufes durch mit dem Hersteller gesellschaftsrechtlich oder sonst verbundener Unternehmen.
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