Weitere Entscheidung unten: BGH, 07.03.2003

Rechtsprechung
   BGH, 07.03.2003 - V ZR 11/02   

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https://dejure.org/2003,830
BGH, 07.03.2003 - V ZR 11/02 (https://dejure.org/2003,830)
BGH, Entscheidung vom 07.03.2003 - V ZR 11/02 (https://dejure.org/2003,830)
BGH, Entscheidung vom 07. März 2003 - V ZR 11/02 (https://dejure.org/2003,830)
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Volltextveröffentlichungen (18)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB § 921
    Begriff der Grenzanlage

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Gemeinsamer Weg als Grenzanlage?

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Nachbar darf Grenzweg nicht zumauern - Streit um Zufahrt zwischen zwei Grundstücken

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 921
    Zufahrtsweg als Grenzanlage auch ohne grenzscheidende Wirkung

Papierfundstellen

  • BGHZ 154, 139
  • NJW 2003, 1731
  • MDR 2003, 681
  • NZM 2003, 455
  • WM 2003, 1905
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 20.10.2017 - V ZR 42/17

    Nachbarrecht: Tatsächliche Vermutung einer Errichtung einer Grenzanlage mit dem

    a) Eine Grenzeinrichtung in diesem Sinne liegt vor, wenn die Anlage - nicht notwendigerweise in der Mitte (Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 3; Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 35) - von der Grenzlinie geschnitten wird und beiden Grundstücken nutzt, auf denen sie errichtet worden ist (Senat, Urteil vom 18. Mai 2001 - V ZR 119/00, NJW-RR 2001, 1528, 1529; Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139, 143 ff.; Urteil vom 21. Oktober 2011 - V ZR 10/11, NJW-RR 2012, 346 Rn. 33).

    Hierunter fällt etwa ein von den Grundstücksnachbarn gemeinsam benutzter Zufahrtsweg, auch wenn er nicht geeignet ist, den genauen Grenzverlauf zu markieren, sondern anderen Zwecken dient (vgl. Senat, Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139, 143 ff. mwN).

  • BGH, 21.10.2011 - V ZR 10/11

    Grundbuchverfahrensrecht: Erlöschen einer im Servitutenbuch einer

    Diese Vorschrift erfasst nicht nur die Anlagen, die nach ihrer Gestaltung und Lage die beiden Grundstücke voneinander scheiden (so die frühere Rechtsprechung: RGZ 70, 200, 204), sondern auch andere, sich auf der Grenze befindende Einrichtungen, wenn diese dem Vorteil der benachbarten Grundstücke dienen (Senat, Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139, 144).

    Nachfolgende bauliche Änderungen an einem Gebäude, die für eines der Grundstücke zum Wegfall des Vorteils durch die Einfahrt führen (vgl. Senat, Urteil vom 9. November 1965 - V ZR 84/63, WM 1966, 143, 144), sind ebenso wie eine Einstellung der Mitbenutzung durch einen der Eigentümer für das Mitbenutzungsrecht des Nachbarn an der Grenzeinrichtung ohne Bedeutung, da diese nach § 922 Satz 3 BGB nicht ohne dessen Zustimmung beseitigt oder geändert werden darf, solange der Nachbar ein Interesse an ihr hat (Senat, Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139, 145).

  • OLG Karlsruhe, 09.04.2008 - 6 U 199/06

    Grenzanlagen: Haftung für die Unterhaltskosten einer der Abfangung der

    Nicht erforderlich ist, dass die fragliche Einrichtung (auch) der Grenzscheidung dient (BGHZ 154, 139; offen gelassen noch in BGHZ 112, 1); indessen wird auch diese Funktion durch die streitgegenständliche Mauer erfüllt.
  • OLG Naumburg, 23.12.2010 - 2 U 79/10

    Nachbarrecht: Ansprüche eines Grundstücksnachbarn bei Abbruch eines Gebäudes

    Dies ist auch der hierzu ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung zu entnehmen, in der stets das Merkmal der sog. halbscheidigen Grenzwand, d.h. der von der Grundstücksgrenze geschnittenen Mauer, in den Vordergrund der Subsumtion gestellt worden ist (vgl. BGH, Urteil v. 28.11.1980, V ZR 148/79 - BGHZ 78, 397 = NJW 1981, 866; Urteil v. 23.11.1984, V ZR 176/83 - NJW 1985, 1458; Urteil v. 21.04.1989, V ZR 248/87 - NJW 1989, 2541; Urteil v. 07.03.2003, V ZR 11/02 - BGHZ 154, 139 = NJW 2003, 1731; Urteil v. 11.04.2008, V ZR 158/07 - NJW 2008, 2032).
  • LG Hamburg, 16.12.2015 - 318 S 33/15

    Wohnungseigentümergemeinschaft: Anspruch auf Unterlassung der Schließung des

    Eine Grenzanlage im Sinne von § 921 BGB liegt auch nicht vor, wenn die Anlage die Nutzung eines der beiden Grundstücke im Wesentlichen ausschöpft oder der Vorteil für die beiden Grundstücke sich in der Vereinbarung ihrer gemeinschaftlichen Nutzung erschöpft (BGH, Urteil vom 07.03.2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139, Rn. 13, zitiert nach juris).
  • OLG Saarbrücken, 15.03.2006 - 1 U 311/05

    Eigentum: Pflicht zur Duldung des Begehens oder Befahrens durch die Eigentümer

    Entgegen der Rechtsauffassung der Kläger stellt der Durchgang zwischen den Hausanwesen der Parteien keine gemeinsame Grenzeinrichtung i.S.v. § 921 BGB mit der Folge dar, dass einseitige Veränderungen, welche die Mitbenutzung durch die Kläger beeinträchtigen, nach § 922 BGB unstatthaft wären und Abwehransprüche der Kläger nach § 1004 und § 1027 BGB analog begründen (vgl. BGH NJW 03, 1731; Palandt - Bassenge, BGB, 63. Aufl. Rdn. 2 zu § 922).

    Den Klägern ist zwar einzuräumen, dass Zwischenräume, die Grundstücke voneinander scheiden, nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch dann "Grenzeinrichtungen" sein können, wenn sie keine grenzscheidende Wirkung in dem Sinne haben, dass die Grenze exakt in deren Mitte verläuft (BGH NJW 03, 1731, 1732).

  • BGH, 15.05.2008 - V ZR 204/07

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren

    Eine Zufahrt ist nämlich nur dann eine gemeinsame Grenzeinrichtung, wenn sie dem Vorteil beider Grundstücke dient (Senat, Urt. v. 7. März 2003, V ZR 11/02, NJW 2003, 1731).
  • OLG Naumburg, 09.05.2022 - 12 U 17/22

    Anspruch auf Unterlassung der Nutzung einer Garagenzufahrt; Voraussetzungen einer

    Der Senat schließt sich der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 11/02) an, wonach eine Grenzeinrichtung im Sinne von § 921 BGB vorliegen kann, wenn sich die Einrichtung auf der Grenze befindet und sie zum Vorteil beider benachbarter Grundstücke dient, auch wenn sie die Grundstücke nicht teilt, unabhängig davon, ob die Zufahrt noch von beiden Parteien genutzt wird.

    Dies ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs für die Annahme einer Grenzeinrichtung auch nicht erforderlich (vgl. zum Folgenden BGH, Urteil vom 07. März 2003 - V ZR 11/02 -, juris).

    Immer noch liegt nämlich keine Grenzeinrichtung vor, wenn die Einrichtung ganz einem Grundstück untergeordnet ist und sich der aus der Nutzung dieser Einrichtung zu ziehende gemeinschaftliche Vorteil in einer nachbarlichen Vereinbarung erschöpft (so auch BGH, Urteil vom 07. März 2003, a.a.O., Rn. 9 ff.).

    Auch die Einstellung der Mitbenutzung des Weges durch den Kläger kann hieran nichts ändern (vgl. so auch BGH, Urteil vom 07. März 2003 a.a.O. Rn. 14).

  • LG Essen, 17.11.2011 - 13 S 115/11

    Unterlassung der Ziehung eines Grenzzaunes zwischen zwei Grundstücken; Faktische

    Eine solche liegt vor, wenn sich die Anlage zumindest teilweise über die Grenze zweier Grundstücke erstreckt und funktionell beiden Grundstücken dient (BGH, Urteil vom 07.03.2003, Az.: V ZR 11/02).
  • OLG Köln, 09.10.2020 - 20 U 193/19
    Eine Grenzanlage im Sinne von § 921 BGB liegt auch dann nicht vor, wenn die Anlage die Nutzung eines der beiden Grundstücke im Wesentlichen ausschöpft oder der Vorteil für die beiden Grundstücke sich in der Vereinbarung ihrer gemeinschaftlichen Nutzung erschöpft (vgl. BGH, Urteil vom 7.3.2003 - V ZR 11/02 -, BGHZ 154, 139-146 = NJW 2003, 1753 Rn. 13).

    Damit soll Streitigkeiten zwischen den Nachbarn vorgebeugt und eine volkswirtschaftlich schädliche Zerstörung von für beide Grundstücke vorteilhaften Anlagen verhindert werden (vgl. BGH, Urteil vom 7.3.2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139 = NJW 2003, 1731 mwN).

  • OLG Hamm, 27.04.2006 - 15 W 92/05

    Berechtigung für einen Antrag im Verfahren in Wohnungseigentumssachen nach § 43

  • AG Leverkusen, 15.10.2019 - 26 C 445/17

    Gemeinsame Hofeinfahrt kann eine Grenzeinrichtung sein!

  • LG Köln, 12.07.2019 - 3 O 293/18
  • LG Köln, 12.07.2019 - 3 O 263/18
  • LG Mönchengladbach, 12.11.2018 - 1 O 79/18

    Abriss Nachbarwand Schadenersatz

  • OVG Hamburg, 26.04.2013 - 5 E 10/11

    Umbau einer Kreuzung mit einer Bundesfernstraße; bautechnischer Schwerpunkt in

  • AG Hamburg-Blankenese, 18.07.2018 - 531 C 129/17

    Kostenersatz für Heckenschnitt an Grundstücksgrenze

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Rechtsprechung
   BGH, 07.03.2003 - V ZR 437/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,880
BGH, 07.03.2003 - V ZR 437/01 (https://dejure.org/2003,880)
BGH, Entscheidung vom 07.03.2003 - V ZR 437/01 (https://dejure.org/2003,880)
BGH, Entscheidung vom 07. März 2003 - V ZR 437/01 (https://dejure.org/2003,880)
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Wurzelwerk im Fundament

§ 463 BGB <Fassung bis 31.12.01>, die Versicherung im Kaufvertrag, keine versteckten Mängel zu kennen und keine bekannten Mängel verschwiegen zu haben, stellt keine Zusicherung einer Eigenschaft der Kaufsache dar (einschlägig ist § 463 Satz 2 BGB <Fassung bis 31.12.01>, nicht Satz 1);

§ 463 Satz 2 BGB <Fassung bis 31.12.01>, Arglist 444 BGB <Fassung seit 1.1.02>) setzt u.a. Kenntnis oder Fürmöglichhalten des Fehlers voraus, "bewußtes Sich-der-Kenntnis-Verschließen" genügt nicht

Volltextveröffentlichungen (19)

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB a. F. § 463 Satz 1
    Kein Schadensersatz wegen Nichterfüllung bei bewusstem Verschließen des Verkäufers vor offenbarungspflichtigen Umständen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Nachweis von Arglist (IBR 2005, 1010)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2003, 989
  • MDR 2003, 681
  • DNotZ 2003, 691
  • WM 2003, 1680
  • DB 2003, 2433
 
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Wird zitiert von ... (81)

  • BGH, 06.11.2015 - V ZR 78/14

    Erwerb eines Hausgrundstücks: Beschaffenheitsvereinbarung außerhalb des

    Diese Voraussetzung des Vorsatzes kann nicht durch wertende Überlegungen ersetzt werden (vgl. Senat, Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 437/01, NJW-RR 2003, 989, 990).
  • BGH, 12.11.2010 - V ZR 181/09

    Grundstückskaufvertrag mit Haftungsausschluss: Darlegungs- und Beweislast für den

    Zwar trägt der Käufer - so die Vertragsparteien wie hier einen Haftungsausschluss vereinbart haben - nach § 444 BGB grundsätzlich die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen sämtlicher Umstände, die den Arglisttatbestand ausfüllen (Krüger in Krüger/Hertel, aaO, Rn. 742; zu § 463 Satz 2 BGB aF vgl. auch Senat, Urteil vom 10. Juli 1987 - V ZR 152/86, NJW-RR 1987, 1415; Beschluss vom 31. Oktober 2003 - V ZR 100/02, NJW 2003, 754, 755), wozu bei einer Täuschung durch Verschweigen auch die fehlende Offenbarung gehört (Senat, Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 437/01, NJW-RR 2003, 989, 990 mwN; Krüger in Krüger/Hertel, aaO, Rn. 742).
  • BGH, 16.03.2012 - V ZR 18/11

    Haftungsausschluss beim Grundstückskauf: Arglistiges Verschweigen eines Mangels

    Voraussetzung für ein vorsätzliches Verschweigen eines Mangels ist jedoch stets, dass der Verkäufer den konkreten Mangel kennt oder zumindest für möglich hält (vgl. Senat, Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 437/01, NJW-RR 2003, 989, 990).
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