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   BGH, 17.06.2004 - VII ZR 75/03   

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https://dejure.org/2004,1225
BGH, 17.06.2004 - VII ZR 75/03 (https://dejure.org/2004,1225)
BGH, Entscheidung vom 17.06.2004 - VII ZR 75/03 (https://dejure.org/2004,1225)
BGH, Entscheidung vom 17. Juni 2004 - VII ZR 75/03 (https://dejure.org/2004,1225)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Geltendmachung von Werklohnansprüchen; Maßgebliche Bedeutung der Verkehrssitte bei der Auslegung der Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen; Feststellung eines Handelsbrauches durch das Gericht; Geltung von DIN 18332 bei getrennter Vergabe der Dämmarbeiten

  • Judicialis

    AGBG § 5; ; VOB/C DIN 18299 Abschnitt 5; ; VOB/C DIN 18332 Abschnitt 5; ; ZPO § 286 B; ; ZPO § 404

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsnatur und Auslegung der VOB/C

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Die Technischen Vertragsbedingungen der VOB/C sind AGB!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AGBG § 5
    Einordnung der Abrechnungsregeln der VOB/C als AGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Abrechnungsregeln der VOB/C: AGB! (IBR 2004, 487)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsfragen sind Begutachtung durch Sachverständigen nicht zugänglich! (IBR 2004, 550)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 1248
  • MDR 2004, 1180
  • NZBau 2004, 500
  • BauR 2004, 1438
  • ZfBR 2004, 778
 
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Wird zitiert von ... (24)

  • BGH, 14.06.2007 - VII ZR 45/06

    Anforderungen an den Schallschutz bei der Errichtung von Doppelhäusern

    Es kann sich bei dieser Prüfung nicht auf die persönliche Auffassung eines Sachverständigen stützen, sondern muss diesen anleiten, sein Gutachten unter Beachtung der dargestellten Grundsätze und Würdigung der durch andere Sachverständige untermauerten Stellungnahmen in den erwähnten Urteilen zu erstatten (vgl. auch BGH, Urteil vom 17. Juni 2004 - VII ZR 75/03, BauR 2004, 1438, 1440 = NZBau 2004, 500 = ZfBR 2004, 778; Locher-Weiß, BauR 2005, 17, 20; Dresenkamp, BauR 1999, 1079, 1080).
  • BGH, 14.03.2017 - XI ZR 508/15

    Sparvertrag: Ergänzende Vertragsauslegung bei fehlender Einbeziehung oder

    Die pauschale Bezugnahme des Berufungsgerichts auf das Ergebnis des im Berufungsverfahren erholten schriftlichen Sachverständigengutachtens kann eine solche vom Richter vorzunehmende Würdigung schon deswegen nicht ersetzen, weil es sich bei der Vertragsauslegung um eine Rechtsfrage handelt, die einer Begutachtung durch Sachverständige nicht zugänglich ist (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juni 2004 - VII ZR 75/03, NJW-RR 2004, 1248, 1249 f.; Zöller/Greger, ZPO, 31. Aufl., § 402 Rn. 1).
  • OLG Köln, 07.06.2016 - 22 U 45/12

    Rechte des Werkunternehmers bei unberechtigter Zahlungsverweigerung des

    Soweit die in diesen ATV enthaltenen Vorschriften über die Abrechnung einschlägig sind, handelt es sich der Sache nach um Allgemeine Geschäftsbedingungen (vgl. BGH Urteil vom 17.06.2004 - VII ZR 75/03 - BauR 2004, 1438 ff.), die der Senat im Sinne des Verständnisses der Klägerin auslegt.

    Werden die ATV in Verträgen zwischen Bauunternehmern vereinbart, so ist das den Wortlaut sowie den Sinn und Zweck der Regelung berücksichtigende, redliche Verständnis der Vertragspartner des Baugewerbes maßgebend (BGH, Urteil vom 17. Juni 2004 - VII ZR 75/03 -, juris).

  • OLG Düsseldorf, 15.01.2016 - 22 U 92/15

    Haftung von Architekt und Sonderfachmann aufgrund mangelhafter Planungsleistungen

    Zulässig ist indes auch die Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Feststellung des Verständnisses von Fachbegriffen innerhalb eines betroffenen Verkehrskreises (vgl. BGH, Urteil vom 17.06.2004, VII ZR 75/03, MDR 2004, 1180; Zöller-Greger, a.a.O.).

    Insoweit gelten hier die Grundsätze im Baurecht bei der Feststellung bzw. Anwendung des Inhalts von DIN-Normen entsprechend, die das Gericht grundsätzlich selbst vornehmen kann (vgl. Werner/Pastor, a.a.O., Rn 1977 und Rn 3112 ff. mwN; Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 33; BGH, Urteil vom 17.06.2004, VII ZR 75/03, BauR 2004, 1438).

  • OLG Düsseldorf, 11.01.2011 - 23 U 28/10

    Haftung für den Brand am Düsseldorfer Flughafen

    Das Landgericht hat dies rechtsfehlerfrei festgestellt und bei der Auslegung der Baugenehmigung nebst brandschutztechnischen Bedingungen zur Erläuterung der tatsächlichen, technischen Grundlagen und Fachbegriffe in zulässiger Weise den Sachverständigen H hinzugezogen (vgl. BGH, Urteil vom 17.06.2004, VII ZR 75/03, MDR 2004, 1180; Zöller-Greger, ZPO, a.a.O., § 402, Rn 1; § 286, Rn 9/10).
  • OLG Stuttgart, 25.07.2007 - 6 U 242/03

    VOB-Vertrag: Anzuwendende DIN bei der Verlegung von Natursteinplatten

    Das ergibt sich aus der Verweisung in S. 1 der Ziff. 3.2.8 der DIN 18332 ("Für das Ansetzen und Verlegen im Dünnbett gelten: DIN 18157- 1 ...") und zwar mit einer solchen Eindeutigkeit, dass die Ziffer mangels Auslegungsbedürftigkeit nicht (anders) ausgelegt werden kann88 (Heinrichs in Palandt BGB 66. Auflage § 133 Rdnr. 6; diese Voraussetzung für eine Auslegung nach allgemeinem Vertragsrecht gilt auch für die Auslegung allgemeiner Geschäftsbedingungen: Lindacher in Wolff/Horn/Lindacher AGBG 4. Auflage § 5 Rdnr. 2 und andeutungsweise Stoffel AGB-Recht Rdnr. 357) , obwohl sie rechtlich als Vertragsklausel anzusehen und daher an sich der Auslegung nach den für Allgemeine Geschäftsbedingungen entwickelten Grundsätzen unterworfen ist (vgl. hierzu BGH BauR 2004, 1438, 1439) .

    Entgegen der Auffassung der Beklagten und ihres Privatgutachters Kxxx (letzterer uU in Abweichung zur Konstellation, die der Entscheidung des BGH in BauR 2004, 1438 zugrunde lag, allerdings nur in seinem Gutachten, nicht dagegen im Beckschen VOB/C - Kommentar, s.u.) kann sich die Verweisung gerade nicht nur auf die Verlegung von Natursteinfliesen im Dünnbett beziehen, denn wie bereits oben ausgeführt findet auf die Verlegung von Natursteinfliesen nicht die DIN 18332, sondern die DIN 18352 Anwendung.

    Angesichts des eindeutigen Ergebnisses von Wortlaut sowie Sinn und Zweck verstehen redliche Vertragspartner die Verweisung in der DIN 18332 damit auch so (vgl. hierzu BGH BauR 2004, 1438, 1439 unter 5 b sowie Leitsatz 2) .

    I.Ü. sieht der Baurechtssenat des BGH die Auslegung von DIN-Normen nicht als Grundsatzfrage an (BGH BauR 2004, 1438, 1441) .

  • OLG Düsseldorf, 14.03.2014 - 22 U 134/13

    Wann kann der Auftraggeber vor der Abnahme von einem Werkvertrag zurücktreten?

    die tatsächlichen Grundlagen vermitteln, insbesondere - auch und gerade - unter sachverständiger Prüfung, Darstellung und Berücksichtigung des (fachlichen) Verständnisses innerhalb des jeweils betroffenen Verkehrskreises (vgl. BGH, Urteil vom 17.06.2004, VII ZR 75/04, MDR 2004, 1180; Zöller-Greger, a.a.O., § 402, Rn 1; § 286 Rn 10 ff. mwN).
  • OLG Stuttgart, 21.02.2008 - 2 U 84/07

    Allgemeine Geschäftsbedingungen im Werkvertrag: Unangemessene Benachteiligung

    Es ist auf Grund dessen für die in VOB/C enthaltenen "Allgemeinen technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen" anerkannt, dass die dort in den einzelnen DIN-Normen enthaltenen Abrechnungsbestimmungen, insbesondere die Übermessungsvorschriften (jeweils Abschnitt 5 der einzelnen DIN-Vorschriften) Allgemeine Geschäftsbedingungen i. S. v. § 305 Abs. 1 BGB darstellen (BGH NJW-RR 2004, 1248, 1249 = NZBau 2004, 500, 501; Kapellmann/Schiffers, Vergütung, Nachträge und Behinderungsfolgen beim Bauvertrag, Bd. 1, 5. Aufl., Rn. 146; Kapellmann/Messerschmidt-von Rintelen, 2. Aufl., VOB Teile A und B, § 1 VOB/B Rn. 19a; Beck'scher VOB-Kommentar Teil C, Syst IV Rn. 105, Syst V Rn. 17 u. Syst VII Rn. 17; Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 10. Aufl., Anhang § 310 BGB Rn. 991; von Kapellmann in NJW 2005, 182, 184 mit Fn. 14 als seit 1978 völlig herrschende, zutreffende und inzwischen unbestrittene Meinung bezeichnet).

    bb) Soweit das Landgericht hingegen in dem angegriffenen Urteil (unter IV. der Entscheidungsgründe) ausführt, die DIN 18363 sei als Teil der VOB/C eine nähere Beschreibung dessen, was beim Bauvertrag von einer bereits nach dem Gesetz zu verlangenden fehlerfreien Leistung zu fordern sei und gelte deshalb auch für einen Bauvertrag, in den die VOB nicht einbezogen worden sei, kann dies nur für die Qualitäts- und Ausführungsbestimmungen der in die VOB/C integrierten DIN-Vorschriften gelten (jeweils Abschnitte 2 u. 3), nicht aber für die Vergütungsregelungen und Abrechnungsvorschriften unter den Abschnitten 4 und 5 (Kapellmann/Messerschmidt-von Rintelen, a.a.O., Rn. 19 m.w.N. in Fn. 37; BGH NZBau 2004, 500, 501 zu Abschn. 5).

    Im Übrigen rechtfertigt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Umstand allein, dass über die Auslegung der in der VOB/C enthaltenen "Allgemeinen technischen Vertragsbedingungen" zu entscheiden ist, noch nicht die Annahme einer grundsätzlichen Bedeutung i. S. v. § 543 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 ZPO (BGH NJW-RR 2004, 1248, 1250).

  • OLG Düsseldorf, 22.11.2013 - 22 U 32/13

    AN leistet trotz fehlender Planung: Kein Mitverschulden des AG!

    die tatsächlichen Grundlagen vermitteln, insbesondere - auch und gerade - unter sachverständiger Prüfung, Darstellung und Berücksichtigung des (fachlichen) Verständnisses innerhalb des jeweils betroffenen Verkehrskreises (vgl. BGH, Urteil vom 17.06.2004, VII ZR 75/04, MDR 2004, 1180; Zöller-Greger, § 402, Rn 1; § 286 Rn 10 ff. mwN).
  • OLG Düsseldorf, 19.11.2004 - 22 U 82/04

    Auslegung der DIN 18365; Abrechnung bei nachträglicher änderung der Rohbaumasse

    Damit sind für die Abrechnungen die Vorschriften der DIN 18299 und der DIN 18365, bei denen es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen handelt (vgl. BGH NZBau 2004, S. 500), zu beachten.

    Nur soweit ein eindeutiger Regelungsgehalt nicht erkennbar ist, ist auf eine gegebenenfalls bestehende Verkehrssitte abzustellen (vgl. BGH NZBau 2004, S. 500, 501).

    Kommentierungen der VOB/C in der Literatur sind dabei grundsätzlich nicht maßgebend für das objektive Verständnis, sie sind nur eine Hilfe für deren Auslegung, wenn sie vom Baugewerbe als maßgebliche Darstellung akzeptiert werden (BGH NZBau 2004, S. 500, 502).

  • OLG Koblenz, 19.05.2006 - 8 U 69/05

    Öffentliche Ausschreibung: Auslegung der Leistungsbeschreibung

  • OLG München, 11.01.2018 - 23 U 1783/17

    Rückzahlung eines Teilbetrags des Genussscheinkapitals

  • OLG Koblenz, 24.02.2011 - 2 U 777/09

    Zur Änderung der Preisgrundlage aufgrund Änderung des Vertragsinhalts

  • OLG Düsseldorf, 13.12.2013 - 22 U 67/13

    Einschränkungen der "thermischen Behaglichkeit" als Mangel einer Fußbodenheizung

  • OLG Celle, 13.06.2019 - 11 U 6/19

    Schadensersatz wegen des Diebstahls einer Sattelaufliegerladung

  • OLG Celle, 08.07.2004 - 14 U 253/03

    VOB-Vertrag: Vereinbarung einer bestimmten Abrechnungsweise auf Grund der

  • OLG Frankfurt, 18.05.2006 - 3 U 90/05

    Rechtsschutzversicherung; Deckung; Ausschluss

  • OLG Köln, 13.11.2012 - 24 U 125/11

    Erhöhte Wasserdurchlässigkeit des Bodens: Auftragnehmer erhält keine

  • LG Wiesbaden, 21.02.2018 - 5 O 211/16

    Auslegung einer Vergütungsabrede im Rahmen eines Bauvertrages

  • LG Hamburg, 22.11.2012 - 332 S 150/10

    Grunddienstbarkeitslöschung bzw. Feststellung der Zulässigkeit eines Bauvorhabens

  • OLG München, 26.01.2005 - 27 U 481/04

    Voraussetzungen für Anspruch auf Tiefenzuschlag nach ZTV-WA

  • KG, 16.04.2014 - 21 U 230/12

    Werklohnanspruch aus einem Bauvertrag mit einem öffentlichen Auftraggeber:

  • OLG Oldenburg, 19.03.2019 - 2 U 46/17

    Traggerüste werden nach Kalendertagen abgerechnet!

  • OLG Düsseldorf, 02.11.2004 - 23 U 23/04

    Kürzung eines Werklohnanspruchs wegen einer nicht ordnungsgemäß ausgeführten

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