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Rechtsprechung
   BGH, 26.04.2005 - VI ZR 168/04   

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https://dejure.org/2005,636
BGH, 26.04.2005 - VI ZR 168/04 (https://dejure.org/2005,636)
BGH, Entscheidung vom 26.04.2005 - VI ZR 168/04 (https://dejure.org/2005,636)
BGH, Entscheidung vom 26. April 2005 - VI ZR 168/04 (https://dejure.org/2005,636)
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Volltextveröffentlichungen (16)

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - Was heißt "bei dem Betrieb"?

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Zum Merkmal "bei dem Betrieb" eines Kraftfahrzeuges

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Gefährdungshaftung nach § 7 StVG; Begriff des "Betriebs" des Kraftfahrzeugs (Panikreaktionen des Geschädigten)

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 2081
  • MDR 2005, 1104
  • NZV 2005, 455
  • VersR 2005, 992
 
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Wird zitiert von ... (85)

  • BGH, 21.01.2014 - VI ZR 253/13

    Halterhaftung aus Betriebsgefahr: Schadensersatz bei Beschädigung durch Brand am

    Erforderlich ist aber stets, dass es sich bei dem Schaden, für den Ersatz verlangt wird, um eine Auswirkung derjenigen Gefahren handelt, hinsichtlich derer der Verkehr nach dem Sinn der Haftungsvorschrift schadlos gehalten werden soll, d.h. die Schadensfolge muss in den Bereich der Gefahren fallen, um derentwillen die Rechtsnorm erlassen worden ist (vgl. Senatsurteile vom 3. Juli 1962 - VI ZR 184/61, BGHZ 37, 311, 315 ff.; vom 27. Januar 1981 - VI ZR 204/79, BGHZ 79, 259, 262 f.; vom 6. Juni 1989 - VI ZR 241/88, aaO, 925; vom 3. Juli 1990 - VI ZR 33/90, aaO; vom 26. April 2005 - VI ZR 168/04, VersR 2005, 992, 993; vom 31. Januar 2012 - VI ZR 43/11, aaO und vom 26. Februar 2013 - VI ZR 116/12, aaO).
  • BGH, 22.11.2016 - VI ZR 533/15

    Haftung bei Kfz-Unfall: Zurechnung des Betriebs eines Kraftfahrzeugs zu einem

    An diesem auch im Rahmen der Gefährdungshaftung erforderlichen Zurechnungszusammenhang fehlt es, wenn die Schädigung nicht mehr eine spezifische Auswirkung derjenigen Gefahren ist, für die die Haftungsvorschrift den Verkehr schadlos halten will (Senatsurteil vom 26. April 2005 - VI ZR 168/04, VersR 2005, 992, 993 unter II 1 a mwN).

    Allerdings hängt die Haftung gemäß § 7 StVG nicht davon ab, ob sich der Führer des im Betrieb befindlichen Kraftfahrzeugs verkehrswidrig verhalten hat, und auch nicht davon, dass es zu einer Kollision der Fahrzeuge gekommen ist (Senatsurteil vom 26. April 2005, aaO mwN).

    Ein Schaden ist demgemäß bereits dann "bei dem Betrieb" eines Kfz entstanden, wenn sich von einem Kfz ausgehende Gefahren ausgewirkt haben (Senatsurteil vom 26. April 2005, aaO mwN).

    Selbst ein Unfall infolge einer voreiligen - also objektiv nicht erforderlichen - Abwehr- und Ausweichreaktion ist dem Betrieb des Kraftfahrzeugs zuzurechnen, das diese Reaktion - im Streitfall durch einen kleinen Schlenker aus seiner Fahrspur hinaus - ausgelöst hat (Senatsurteil vom 26. April 2005 - VI ZR 168/04, aaO unter II 1 b).

  • BGH, 08.12.2015 - VI ZR 139/15

    Haftung des Kraftfahrzeughalters und Eintrittspflicht der

    Erforderlich ist nämlich stets, dass es sich bei dem Schaden, für den Ersatz verlangt wird, um eine Auswirkung derjenigen Gefahren handelt, hinsichtlich derer der Verkehr nach dem Sinn der Haftungsvorschrift schadlos gehalten werden soll, d.h. die Schadensfolge muss in den Bereich der Gefahren fallen, um derentwillen die Rechtsnorm erlassen worden ist (st. Rspr.; vgl. Senatsurteile vom 31. Januar 2012 - VI ZR 43/11, BGHZ 192, 261 Rn. 17; vom 21. Januar 2014 - VI ZR 253/13, BGHZ 199, 377 Rn. 5; vom 3. Juli 1962 - VI ZR 184/61, BGHZ 37, 311, 315 ff.; vom 27. Januar 1981 - VI ZR 204/79, BGHZ 79, 259, 262 f.; vom 6. Juni 1989 - VI ZR 241/88, BGHZ 107, 359, 367; vom 3. Juli 1990 - VI ZR 33/90, VersR 1991, 111, 112; vom 26. April 2005 - VI ZR 168/04, VersR 2005, 992, 993; vom 26. Februar 2013 - VI ZR 116/12, VersR 2013, 599 Rn. 15).
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Rechtsprechung
   BGH, 14.04.2005 - VII ZR 14/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,2399
BGH, 14.04.2005 - VII ZR 14/04 (https://dejure.org/2005,2399)
BGH, Entscheidung vom 14.04.2005 - VII ZR 14/04 (https://dejure.org/2005,2399)
BGH, Entscheidung vom 14. April 2005 - VII ZR 14/04 (https://dejure.org/2005,2399)
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Volltextveröffentlichungen (13)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bauvertrag: Zeitliche Begrenzung für Preisanpassungsverlangen? (IBR 2005, 359)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2005, 1041
  • MDR 2005, 1104
  • MDR 2006, 1153 (Ls.)
  • NZBau 2005, 455
  • WM 2005, 1862
  • DB 2005, 1737
  • BauR 2005, 1152
  • ZfBR 2005, 555
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 08.08.2019 - VII ZR 34/18

    Vornahme einer Vergütungsanpassung bei Mengenmehrungen bei fehlender Einigung

    Dies begründet einen vertraglichen Anspruch auf Einwilligung in einen neuen Preis, die Parteien sind zur Kooperation verpflichtet (vgl. BGH, Urteil vom 14. April 2005 - VII ZR 14/04, BauR 2005, 1152 = NZBau 2005, 455, juris Rn. 18).

    Es hat zu prüfen, ob der in Ansatz gebrachte Preis gerechtfertigt ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. April 2005 - VII ZR 14/04, BauR 2005, 1152 = NZBau 2005, 455, juris Rn. 18; Ingenstau/Korbion/Keldungs, VOB Teile A und B, 20. Aufl., § 2 Abs. 3 VOB/B Rn. 30), wobei auch eine Schätzung nach § 287 Abs. 2 ZPO möglich ist (vgl. BGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 - VII ZR 201/06 Rn. 37, BGHZ 179, 213).

    Der neue Preis kann unmittelbar zum Gegenstand des Rechtsstreits gemacht werden (BGH, Urteil vom 14. April 2005 - VII ZR 14/04, BauR 2005, 1152 = NZBau 2005, 455, juris Rn. 18).

  • BGH, 18.07.2012 - VIII ZR 1/11

    Zur fristlosen Kündigung bei Nichtzahlung von erhöhter Miete

    Denn aus den von der Revision in Bezug genommenen Schriftsätzen ergibt sich nicht, dass die Klägerin diese Einrede - wie erforderlich (vgl. BGH, Urteil vom 14. April 2005 - VII ZR 14/04, NJW-RR 2005, 1041 unter II 1 b; Senatsurteil vom 15. April 1987 - VIII ZR 126/86, NJW-RR 1987, 903 unter II 1 b bb) - vor dem Ausspruch der Kündigung erhoben hat.
  • BGH, 24.11.2006 - LwZR 6/05

    Rechtsnatur des Zurückbehaltungsrechts wegen Nichtaushändigung einer Urkunde über

    Es wirkt vielmehr wie ein Zurückbehaltungsrecht nach § 273 BGB, das den Eintritt des Verzugs nur dann ausschließt, wenn es dem Gläubiger gegenüber geltend gemacht wird (BGH, Urt. v. 14. April 2005, VII ZR 14/04, NJW-RR 2005, 1041, 1042).
  • OLG Brandenburg, 22.04.2020 - 11 U 153/18

    Nachträge wegen zusätzlicher Leistungen: Tatsächliche Kosten werden vergütet!

    Zum einen ist das von ihr benannte Kriterium nicht tauglich, da es bei der Ermittlung des Preises nicht auf ihre Freiwilligkeit ankommt, zumal die Parteien zur Kooperation bei der Preisbildung verpflichtet sind (BGH, Urteil vom 14.04.2005, Az.: VII ZR 14/04, juris).
  • BGH, 11.10.2017 - XII ZR 8/17

    Gemischt-typischer Vertrag; Anwendbarkeit der VOB/B-Klausel über das

    Diese Klausel trifft eine spezielle Regelung für die ansonsten als Wegfall der Geschäftsgrundlage einzuordnende Mengenänderung und begründet hinsichtlich der Mehrmengen einen vertraglichen Anspruch auf Einwilligung in einen neuen Einheitspreis (vgl. BGH Urteil vom 14. April 2005 - VII ZR 14/04 - NJW-RR 2005, 1041, 1042).

    Kommt es trotz der insoweit bestehenden Kooperationspflicht der Parteien zu keiner Vereinbarung, kann der neue Preis unmittelbar zum Gegenstand eines Rechtsstreits gemacht werden (BGH Urteil vom 14. April 2005 - VII ZR 14/04 - NJW-RR 2005, 1041, 1042 mwN).

  • OLG Düsseldorf, 04.11.2014 - 23 U 33/14

    Rechtswirkungen einer geprüften Schlussrechnung

    Enthält eine geprüfte Schlussrechnung Kürzungen in einzelnen Positionen, so bedeutet dies nicht, dass die anderen Positionen voll und die gekürzten Positionen in nicht gekürztem Umfang anerkannt sind (BGH, Urt. v. 06.12.2001 - VII ZR 241/00; Urt. v. 14.10.2004 - VII ZR 190/03; Urt. v. 14.04.2005 - VII ZR 14/04).
  • OLG Naumburg, 15.12.2005 - 1 U 5/05

    Zum Vorliegen eines ungewöhnlichen Wagnisses i.S.v. § 9 Nr. 2 VOB/A bei einem

    Kommt es trotz der insoweit bestehenden Kooperationspflicht der Parteien zu keiner Vereinbarung, kann der neue Preis unmittelbar zum Gegenstand eines Rechtsstreits gemacht werden (vgl. BGH, NZBau 2005, 455 f.; Keldungs, a.a.O., § 2 Nr. 3 VOB/B Rdn. 27).
  • OLG Brandenburg, 14.12.2011 - 4 U 113/10

    VOB-Vertrag: Auslegung einer Nachtragsvereinbarung bei Differenzierung nach

    Zwar mag man auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass es für ein Preisanpassungsverlangen gemäß § 2 Nr. 3 VOB/B grundsätzlich keine zeitliche Grenze (BGH Urteil vom 14.04.2005 - VII ZR 14/04 - Rn. 20) gibt, an die Erfüllung des Zeitmoments denken können, da die Beklagte den aus ihrer Sicht infolge der Mengenmehrung erheblich überhöhten Preis erstmals mit der Klageerwiderung vom 09.03.2010, d.h. immerhin mehr als vier Jahre nach Abschluss der Nachtragsvereinbarung vom 21.12.2005 und dreieinhalb Jahre nach der unter dem 25.09.2006 erfolgten Schlussrechnungslegung durch die Klägerin, geltend gemacht hat.
  • KG, 26.11.2009 - 8 U 126/09

    Gewerberaummiete: Übergabe eines auf das Fälligkeitsdatum einer Monatsmiete

    Ein solches Zurückbehaltungsrecht schließt den Verzugseintritt nur aus, wenn der Schuldner es vorher geltend gemacht hat, weil der Gläubiger nur dadurch in die Lage versetzt wird, die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts durch Sicherheitsleistung (§ 273 Abs. 3 BGB) abzuwenden (vgl. BGH, Urteil vom 14. April 2005 zu VII ZR 14/04, NJW-RR 2005, 1041, 1042; Urteil vom 21. Oktober 2004 zu III ZR 323/03, NJW-RR 2005, 170, 171).
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