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Rechtsprechung
   BGH, 28.06.2006 - XII ZR 50/04   

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https://dejure.org/2006,30
BGH, 28.06.2006 - XII ZR 50/04 (https://dejure.org/2006,30)
BGH, Entscheidung vom 28.06.2006 - XII ZR 50/04 (https://dejure.org/2006,30)
BGH, Entscheidung vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04 (https://dejure.org/2006,30)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Aufklärungspflicht des Vermieters eines Unfallersatzfahrzeugs

  • Wolters Kluwer

    Vermietung eines Ersatzfahrzeugs für einen Unfallwagen zu einem überdurchschnittlich hohen Tarif; Unfallersatztarif; Schadensersatzanspruch des Mieters des Wagens; Aufklärungspflichten der Autovermietungen; Aufklärung über die Möglichkeit der Nichtübernahme des vollen ...

  • urteile-network.de PDF

    Aufklärungspflichten Vermieter

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Aufklärungspflicht des Autovermieters über die besondere Höhe des Tarifs für einen Unfallersatzwagen

  • RA Kotz

    Unfallersatztarif bei Mietwagen - Hinweispflicht des Mietwagenunternehmens

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Aufklärungspflicht über die Tarifgestaltung bei der Autovermietung ("Unfallersatztarif") und Haftung aus culpa in contrahendo (§§ 280 I, 241 II, 311 II BGB)

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Aufklärungspflicht des Autovermieters bei Unfallersatztarif

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 241 Abs. 2 § 311 Abs. 2 S. 1 § 249
    Aufklärungspflichten des Autovermieters bei Anbieten eines über dem Normaltarif liegenden Mietwagentarifs

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Autovermieter: Hinweis auf evtl. Haftungsablehnung der Versicherung?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • IWW (Kurzinformation)

    Mietwagen - Hinweispflicht des Vermieters bei hohem Unfallersatztarif

  • IWW (Kurzinformation)

    Mietwagenkosten - Autovermieter muss aufklären

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Mietwagenkosten

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz)

    Mangelnde Aufklärung durch Autovermieter über die möglichen Tarife ergibt einen an den Schädiger bzw. seine Versicherung abtretbaren Schadensersatzanspruch

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Streit um Kosten eines Mietwagens - Autovermieter müssen Mieter über Sondertarife für Unfallersatzautos aufklären

  • rechtsanwalt-cordes.de (Leitsatz)

    Aufklärungspflicht über Unfallersatztarif

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Autovermieter muss Unfallgeschädigten auf Kostenrisiko bei Anmietung eines Ersatzwagens zum "Unfallersatztarif" hinweisen - Bundesgerichtshof formuliert eine Aufklärungspflicht für Autovermieter

Besprechungen u.ä. (4)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Mietrechtliche Gesichtspunkte - Vermieter hat bei hohem Unfallersatztarif auf mögliche Schwierigkeiten hinzuweisen

  • bld.de PDF (Entscheidungsanmerkung)

    Aufklärungspflicht des Mietwagenvermieters gegenüber dem Unfallgeschädigten bei einem deutlich über dem Normaltarif liegenden Angebot

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Aufklärungspflicht über die Tarifgestaltung bei der Autovermietung ("Unfallersatztarif") und Haftung aus culpa in contrahendo (§§ 280 I, 241 II, 311 II BGB)

  • esautovermietung.de PDF (Entscheidungsanmerkung)

Papierfundstellen

  • BGHZ 168, 168
  • NJW 2006, 2618
  • MDR 2006, 1103
  • MDR 2007, 1188
  • NZV 2006, 528
  • VersR 2006, 1274
  • WM 2006, 1965
 
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Wird zitiert von ... (90)

  • BGH, 11.08.2010 - XII ZR 192/08

    Arglistanfechtung des Gewerberaummietvertrages: Pflicht des Mieters zur

    Allerdings besteht nach der Rechtsprechung eine Rechtspflicht zur Aufklärung bei Vertragsverhandlungen auch ohne Nachfrage dann, wenn der andere Teil nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrsanschauung redlicherweise die Mitteilung von Tatsachen erwarten durfte, die für die Willensbildung des anderen Teils offensichtlich von ausschlaggebender Bedeutung sind (RGZ 111, 233, 234; vgl. zur Aufklärungspflicht des Vermieters: Senatsurteile vom 16. Februar 2000 - XII ZR 279/97 - NJW 2000, 1714, 1718; vom 28. April 2004 - XII ZR 21/02 - NJW 2004, 2674; vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04 - NJW 2006, 2618, 2619 und vom 15. November 2006 - XII ZR 63/04 - NZM 2007, 144; zur Aufklärungspflicht des Verkäufers: BGH Urteile vom 12. Juli 2001 - IX ZR 360/00 - NJW 2001, 3331 und vom 25. Oktober 2007 - VII ZR 205/06 - NJW-RR 2008, 258 Rn. 20; Staudinger/Singer/v. Finckenstein BGB Bearb. 2004 § 123 Rn. 11; MünchKommBGB/Kramer 5. Aufl. § 123 Rn. 16 bis 18).
  • BGH, 01.06.2017 - VII ZR 95/16

    Aufklärungspflicht des Kfz-Sachverständigen gegenüber dem Geschädigten eines

    Ein Gutachter, der dem Geschädigten eines Verkehrsunfalls die Erstellung eines Gutachtens zu den Schäden an dem Unfallfahrzeug zu einem Honorar anbietet, das deutlich über dem ortsüblichen Honorar liegt, muss diesen über das Risiko aufklären, dass der gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherer das Honorar nicht in vollem Umfang erstattet (Anschluss an BGH, Urteile vom 28. Juni 2006, XII ZR 50/04, BGHZ 168, 168; vom 24. Oktober 2007, XII ZR 155/05, NJW-RR 2008, 470 und vom 25. März 2009, XII ZR 117/07, NJW-RR 2009, 1101).

    Das bedeutet, dass die Interessen der Vertragsparteien unter Berücksichtigung des Informationsbedürfnisses einerseits und der Zumutbarkeit andererseits abzuwägen sind (vgl. BGH, Urteil vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04, BGHZ 168, 168 Rn. 15, 28).

    Nach Maßgabe dieser Grundsätze hat der Bundesgerichtshof eine Aufklärungspflicht des Vermieters von Kraftfahrzeugen bejaht, wenn er einem durch einen Verkehrsunfall Geschädigten ein Mietfahrzeug zu einem Tarif anbietet, der deutlich über dem Normaltarif auf dem örtlich relevanten Markt liegt, und deshalb die Gefahr besteht, dass der Haftpflichtversicherer des Schädigers nicht den vollen Tarif übernimmt (vgl. BGH, Urteile vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04, BGHZ 168, 168 Rn. 16 ff., 29; vom 24. Oktober 2007 - XII ZR 155/05, NJW-RR 2008, 470; vom 25. März 2009 - XII ZR 117/07, NJW-RR 2009, 1101).

    Es ist dann Sache des Geschädigten, sich kundig zu machen, etwa indem er Kontakt zum gegnerischen Haftpflichtversicherer aufnimmt, weitere Angebote einholt oder sich anwaltlich beraten lässt (vgl. BGH, Urteile vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04, BGHZ 168, 168 Rn. 29; vom 24. Oktober 2007 - XII ZR 155/05, NJW-RR 2008, 470 Rn. 13; vom 25. März 2009 - XII ZR 117/07, NJW-RR 2009, 1101 Rn. 18).

    Unsicherheiten darüber, ob der Geschädigte ein Schadensgutachten zu einem günstigeren und im Rahmen des Ortsüblichen liegenden Honorar eingeholt hätte, gehen deshalb zu Lasten des Beklagten (vgl. BGH, Urteil vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04, BGHZ 168, 168 Rn. 31).

  • BGH, 25.03.2009 - XII ZR 117/07

    Aufklärungspflicht des Mietwagenunternehmers bei möglichen Schwierigkeiten der

    Bietet der Mietwagenunternehmer dem Unfallgeschädigten einen besonderen für Unfallersatzfahrzeuge entwickelten Tarif an, der über dem Normaltarif auf dem örtlich relevanten Markt liegt, und besteht daher die Gefahr, dass die Haftpflichtversicherung des Schädigers nicht den vollen Tarif erstattet, so muss er den Mieter darüber aufklären (Fortführung der Senatsurteile vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04 - NJW 2006, 2618, BGHZ 168, 168 und vom 24. Oktober 2007 - XII ZR 155/05 - NJW-RR 2008, 470).

    Das Bestehen der Aufklärungspflicht richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls, insbesondere nach der Person des Mieters und dessen für den Vermieter erkennbare Geschäftserfahrenheit oder Unerfahrenheit (Senatsurteile BGHZ 168, 168, 172 f. und vom 16. Februar 2000 - XII ZR 279/97 - NJW 2000, 1714, 1718 m.w.N.).

    Demgegenüber kennt der Autovermieter den gespaltenen Mietwagenmarkt und weiß spätestens seit dem Jahr 2002, nachdem die Instanzgerichte dazu übergegangen waren, die Regulierungspraxis mehrerer Haftpflichtversicherer zu billigen, nach der Mietwagenkosten, soweit sie den Normaltarif überstiegen, nicht erstattet wurden, dass es bei der Regulierung solcher Mietwagenkosten zu Schwierigkeiten kommen kann (Senatsurteile vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04 - NJW 2006, 2618 f. = BGHZ 168, 168; vom 10. Januar 2007 - XII ZR 72/04 - NJW 2007, 1447 f.; vom 7. Februar 2007 - XII ZR 125/04 - NJW 2007, 2181 f.; vom 27. Juni 2007 - XII ZR 53/05 - NJW 2007, 2759 f.; vom 24. Oktober 2007 - XII ZR 155/05 - NJW-RR 2008, 470 f. und vom 21. November 2007 - XII ZR 15/06 - VersR 2008, 269 f.).

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Rechtsprechung
   BGH, 14.06.2007 - VII ZR 230/06   

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https://dejure.org/2007,1138
BGH, 14.06.2007 - VII ZR 230/06 (https://dejure.org/2007,1138)
BGH, Entscheidung vom 14.06.2007 - VII ZR 230/06 (https://dejure.org/2007,1138)
BGH, Entscheidung vom 14. Juni 2007 - VII ZR 230/06 (https://dejure.org/2007,1138)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vertragswidrigkeit der Abrechnung nach Stundenlöhnen aufgrund eines Werkvertrages; Umfang der Überprüfbarkeit einer aufgrund eines Werkvertrages gestellten Rechnung im zivilgerichtlichen Verfahren; Nichtvorliegen einer Fälligkeitsvoraussetzung durch die Erteilung einer ...

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Prüfung der Begründetheit von Werklohnforderungen im Prozess ohne Verpflichtung des Gerichts zur Anordnung der Vorlage weiterer Unterlagen

  • rechtsportal.de

    ZPO § 142; VOB/B § 14
    Anforderungen an die schlüssige Darlegung einer Werklohnforderung; Vorlage einer neuen Rechnung; Anordnung der Vorlage von Aktenordnern durch das Gericht

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Anforderung an Werklohnklage

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (3)

  • rehmnetz.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Nicht prüffähige Schlussrechnung - Neue Rechnung noch im Prozess, auch wenn der Auftraggeber die fehlende Prüffähigkeit nicht gerügt hat

  • soldan.de (Entscheidungsbesprechung)

    Nicht prüffähige Schlussrechnung - Neue Rechnung noch im Prozess, auch wenn der Auftraggeber die fehlende Prüffähigkeit nicht gerügt hat

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Vertragswidrige Abrechnung: Klage des Auftragnehmers schlüssig? (IBR 2007, 531)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 1393
  • MDR 2007, 1188
  • NZBau 2007, 637
  • BauR 2007, 1577
  • BauR 2008, 283
  • ZfBR 2007, 676
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • BGH, 27.05.2014 - XI ZR 264/13

    Urkundeneinsicht: Darlegungs- und Beweislast für die Voraussetzungen einer

    Die pauschale Aufforderung zur Vorlage ganzer Urkundensammlungen, Dokumentationen oder einer kompletten Korrespondenz ist deshalb auch nach § 142 ZPO unzulässig (BGH, Beschluss vom 14. Juni 2007 - VII ZR 230/06, NJW-RR 2007, 1393 Rn. 10 - für Aktenordner mit Berechnungsunterlagen; Leipold in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 142 Rn. 4 f. sowie 9 ff. mwN; Zöller/Greger, ZPO, 30. Aufl. § 142 Rn. 1 f.; Uhlenbruck, NZI 2002, 589, 590).
  • BGH, 22.01.2009 - IX ZR 3/08

    Voraussetzung der ordnungsgemäßen Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren

    Ebenso dient § 142 ZPO nicht dazu, einer Partei die Darlegungslast dadurch zu erleichtern, dass das Gericht Ausforschung betreibt (BGH, Beschl. v. 14. Juni 2007 - VII ZR 230/06, NJW-RR 2007, 1393, 1394).
  • BAG, 22.06.2011 - 8 AZR 107/10

    Betriebsübergang - Arztpraxis

    Dieses ist deshalb nicht gehalten, auf den Vortrag einer Partei, weiterer, die Schlüssigkeit der Klage herbeiführender Sachvortrag befinde sich in beim Prozessgegner verfügbaren Urkunden, die Vorlage derselben anzuordnen (vgl. BGH 14. Juni 2007 - VII ZR 230/06 - MDR 2007, 1188) .
  • OLG Düsseldorf, 11.04.2013 - 5 U 127/12

    Stellvertretung des Auftraggebers bei der Abnahme von Werkleistungen

    Aus der Beschränkung der Prüffähigkeit auf das Schutz- und Kontrollinteresse des Auftraggebers ergibt sich nämlich, dass die Prüfbarkeit der Rechnung nicht von Amts wegen zu prüfen ist, falls der Auftraggeber die sachliche und rechnerische Richtigkeit des Ergebnisses nicht bestreitet (vgl. BGH, Urteil vom 18.09.1997, VII ZR 300/96, Rz. 9, BauR 1997, 1065 ff.; Beschluss vom 14.06.2007, VII ZR 230/06, Rz. 7, BauR 2007, 1577 ff.).
  • BGH, 27.01.2011 - VII ZR 41/10

    VOB-Vertrag: Fälligkeit des Werklohnanspruchs nach Einreichung einer objektiv

    Der Senat hat bereits darauf hingewiesen, dass der Auftragnehmer keinen Anspruch darauf hat, dass seine Klage als derzeit unbegründet abgewiesen wird, wenn seine Rechnung nicht den vertraglichen Voraussetzungen entspricht (BGH, Beschluss vom 14. Juni 2007 - VII ZR 230/06, BauR 2007, 1577 = NZBau 2007, 637 = ZfBR 2007, 676).
  • OLG Stuttgart, 17.11.2010 - 20 U 2/10

    Aktiengesellschaft: Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses über die

    (2) Die Vorlage von Urkunden nach § 142 Abs. 1 Satz 1 ZPO darf jedenfalls nicht unabhängig von einem entscheidungserheblichen Vortrag zum Zweck der Ausforschung angeordnet werden (vgl. BGH, NJW-RR 2008, 865 [juris Rn. 30]; BGH, NJW-RR 2007, 1393 [juris Rn. 10]; Wagner in Münchener Kommentar, ZPO, 3. Aufl., § 142 Rn. 1; Leipold in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 142 Rn. 9).
  • OLG Koblenz, 28.02.2011 - 12 U 1543/07

    Angebotene Nachtragsleistung entgegengenommen: Preis akzeptiert!

    Ebenso kann von der Schätzmöglichkeit des § 287 ZPO Gebrauch gemacht werden, wenn sich für eine Schätzung genügend tatsächliche Anhaltspunkte finden (BGH NJW-RR 2007, 1393; NJW-RR 2006, 454; NJW-RR 2005, 167).
  • LG München I, 26.10.2018 - 37 O 10335/15

    Schadensersatz, Werbung, Marke, Anlage, Unterlassungsanspruch, Unterlassung,

    Dies reicht für eine Anordnung nach § 142 ZPO nicht aus, der nicht dazu dient, einer Partei die Darlegungslast zu erleichtern, indem das Gericht eine Ausforschung betreibt (BGH Beschluss v. 14.06.2007 - VII ZR 230/06 - Rn. 10).
  • OLG Frankfurt, 21.05.2014 - 1 U 305/12

    Zu den Informationspflichten des Jugendamts gegenüber den Adoptionsbewerbern im

    Dementsprechend darf das Gericht die Urkundenvorlegung nicht zum bloßen Zwecke der Informationsgewinnung, sondern nur bei Vorliegen eines schlüssigen, auf konkrete Tatsachen bezogenen Vortrages der Partei anordnen (vgl. BGH, WM 2010, 1448 [juris Rn. 25]; BGHZ 173, 23 [juris Rn. 20]; die Regelung dient nicht dazu, einer Partei die Darlegungslast dadurch zu erleichtern, dass das Gericht eine Ausforschung betreibt (BGH, NJW-RR 2007, 1393-1395 [juris Rn. 10]).
  • OLG Celle, 15.06.2009 - 14 U 60/09

    Honorarklage: Abweisung wegen fehlender Prüfbarkeit

    Die nicht fristgerecht erhobene und deshalb unbeachtliche Rüge führt vielmehr dazu, dass im rechtshängigen Prozess abschließend die Klärung stattfindet, ob die geltend gemachte Forderung begründet ist (vgl. BGH, Beschluss vom 14. Juli 2007 - VII ZR 230/06, BauR 2007, 1577, insb. Rdnr. 7; Senat, Urteil vom 7. Mai 2008 - 14 U 182/07, BauR 2008, 1657, insb. juris-Rdnr. 20).

    Voraussetzung für den Erfolg der Klage ist also auch ohne Erörterung der Prüffähigkeit, dass die Werklohnforderung schlüssig dargelegt ist (BGH, Beschluss vom 14. Juli 2007 VII ZR 230/06, BauR 2007, 1577, insb. Rdnr. 7).

    Abgesehen davon, dass dann weiterhin der Umfang der Leistungen unklar blieben (wie der Kläger ausdrücklich einräumt, Bl. 178 d. A.), besteht für das Gericht kein Anlass, eigenständig eine "Beweisermittlung" zu betreiben (vgl. entsprechend BGH, Beschluss vom 14. Juni 2007 VII ZR 230/06 a. a. O. Rdnr. 10).

  • KG, 10.04.2013 - 9 W 94/12

    Selbständiges Beweisverfahren: Anwendbarkeit der Vorschriften über die

  • OLG Celle, 07.05.2008 - 14 U 182/07

    Honorarklage des Architekten: Endgültige Abweisung wegen nicht prüffähiger

  • OLG Düsseldorf, 09.05.2008 - 23 U 14/08

    Abrechnung von Werkleistungen

  • OLG Frankfurt, 30.06.2014 - 1 U 253/11

    Aktivlegitimation der Treuhandanstalt zum Verkauf ehemaliger DDR-Verlage

  • BGH, 21.02.2008 - IX ZR 44/07

    Vorlage von Unterlagen durch einen Zeugen

  • OLG Hamm, 19.03.2012 - 17 U 30/11

    Geltendmachung restlichen Werklohns; Abgrenzung von Pauschalpreis- und

  • OLG Celle, 16.07.2018 - 8 U 44/17

    Aufforderung zur Mängelbeseitigung + Androhung der Ersatzvornahme = Kündigung!

  • OLG Frankfurt, 13.10.2014 - 1 U 25/13

    Ansprüche aus einer Stützungserklärung gegen eine Kommune

  • LG München I, 05.08.2016 - 3 HKO 7668/16

    Zur Einräumung von Konzessionsrechten für die Verlegung von Leitungen durch die

  • OLG Köln, 27.08.2009 - 18 U 112/07

    Nacherbfolge an einem mit Mitteln des Nachlasses erworbenen Gesellschaftsanteils

  • LG Köln, 24.02.2015 - 33 O 512/11
  • OLG Frankfurt, 15.01.2016 - 13 U 83/13

    Zurückweisung verspäteten Vorbringens hinsichtlich eines Mangels der

  • LG Neuruppin, 20.11.2007 - 5 O 184/06

    Anspruch auf Rückzahlung von DDR-Wohnungsbaudarlehen: Nachhaftung der Gemeinde

  • LG Hagen, 28.02.2012 - 9 O 425/10

    Kostenermittlung nach "falscher" DIN 276: Folge?

  • LG Nürnberg-Fürth, 02.01.2013 - 12 O 753/12

    Trinkwasserverunreinigung mit Schwermetall

  • LG Hamburg, 08.09.2011 - 307 S 40/11

    Ablehnung einer Verpflichtung zur Vornahme von Schönheitsreparaturen wegen

  • OLG München, 20.11.2013 - 3 U 4505/12

    Abweisung der Klage gegen den behandelnden Zahnarzt, da dieser bei der

  • BPatG, 11.04.2019 - 7 Ni 16/17
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Rechtsprechung
   BGH, 27.06.2007 - XII ZR 53/05   

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https://dejure.org/2007,770
BGH, 27.06.2007 - XII ZR 53/05 (https://dejure.org/2007,770)
BGH, Entscheidung vom 27.06.2007 - XII ZR 53/05 (https://dejure.org/2007,770)
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Volltextveröffentlichungen (13)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • verkehrslexikon.de (Auszüge)
  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Hinweispflicht auf Gefahr der Nichterstattung des Unfallersatztarifs

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Autovermieter muss auf Erstattungsprobleme bei Unfallersatztarif hinweisen

  • bonell-collegen.de (Kurzinformation)

    Mietwagenunternehmen müssen auf Besonderheiten des Unfallersatztarifs hinweisen

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht bei Vermietung eines Unfallersatzfahrzeuges

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2007, 2759
  • MDR 2007, 1188
  • NZV 2007, 515
  • ZMR 2007, 853
  • VersR 2007, 1428
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BGH, 25.03.2009 - XII ZR 117/07

    Aufklärungspflicht des Mietwagenunternehmers bei möglichen Schwierigkeiten der

    Demgegenüber kennt der Autovermieter den gespaltenen Mietwagenmarkt und weiß spätestens seit dem Jahr 2002, nachdem die Instanzgerichte dazu übergegangen waren, die Regulierungspraxis mehrerer Haftpflichtversicherer zu billigen, nach der Mietwagenkosten, soweit sie den Normaltarif überstiegen, nicht erstattet wurden, dass es bei der Regulierung solcher Mietwagenkosten zu Schwierigkeiten kommen kann (Senatsurteile vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04 - NJW 2006, 2618 f. = BGHZ 168, 168; vom 10. Januar 2007 - XII ZR 72/04 - NJW 2007, 1447 f.; vom 7. Februar 2007 - XII ZR 125/04 - NJW 2007, 2181 f.; vom 27. Juni 2007 - XII ZR 53/05 - NJW 2007, 2759 f.; vom 24. Oktober 2007 - XII ZR 155/05 - NJW-RR 2008, 470 f. und vom 21. November 2007 - XII ZR 15/06 - VersR 2008, 269 f.).
  • BGH, 24.10.2007 - XII ZR 155/05

    Aufklärungspflicht des Vermieters eines Kfz zum Unfallersatztarif

    Der Senat hat - nach Erlass des Berufungsurteils - eine Aufklärungspflicht des Autovermieters gegenüber den Interessenten eines Unfallersatzwagens bejaht (Senatsurteile vom 28. Juni 2006 - XII ZR 50/04 - NJW 2006, 2618 f.; vom 10. Januar 2007 - XII ZR 72/04 - NJW 2007, 1447 f.; vom 7. Februar 2007 - XII ZR 125/04 - NJW 2007, 2181 f. und vom 27. Juni 2007 - XII ZR 53/05 - NJW 2007, 2759).
  • LG Bielefeld, 09.10.2009 - 21 S 27/09

    Schätzung des Mietwagennormaltarifs durch Schwacke-Liste und Fraunhofer-Studie

    Ein solcher Schadensersatzanspruch, den der Bundesgerichtshof im Verhältnis der Mietvertragsparteien ausdrücklich bejaht hat (NJW 2007, 2759; NJW 2006, 2618), ändert nichts an der Verpflichtung des Schädigers, dem Geschädigten die objektiv erforderlichen Mietwagenkosten zu erstatten.
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Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 15.02.2007 - 5 U 915/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,6362
OLG Koblenz, 15.02.2007 - 5 U 915/06 (https://dejure.org/2007,6362)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 15.02.2007 - 5 U 915/06 (https://dejure.org/2007,6362)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 15. Februar 2007 - 5 U 915/06 (https://dejure.org/2007,6362)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch einer Wohnungseigentümergemeinschaft auf Schadensersatz wegen Mängeln der Außenisolierung an zwei Gebäuden; Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Mangelhaftigkeit einer Außenisolierung

  • rechtsportal.de

    BGB § 823 Abs. 2; StGB § 263
    Voraussetzungen de Haftung des Gesellschafters und Geschäftsführers einer GmbH für Baumängel

  • ibr-online

    Persönliche Verantwortlichkeit der Geschäftsführer für Baumängel

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Baumängel: Persönliche Haftung des Bauträger-Geschäftsführers? (IBR 2007, 322)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2007, 1188
  • ZfBR 2007, 465 (Ls.)
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