Weitere Entscheidung unten: OLG Saarbrücken, 27.02.2007

Rechtsprechung
   BGH, 14.06.2007 - III ZR 269/06   

Volltextveröffentlichungen (16)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • IWW (Zusammenfassung)

    Vermittlung einer "Nettopolice" - Keine Beratungspflicht über Inhalt des Maklervertrags

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Lebensversicherungsvertrag gekündigt - Bei einem Vertrag mit "Nettopolice" ist die Maklerprovision trotzdem fällig

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 9 (Kurzinformation)

    Maklerpflichten hinsichtlich Provisionsund Versicherungsvertrag

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 29 (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Pflicht des Versicherungsmaklers, seinen Kunden bei Vermittlung einer Nettopolice über die Nachteile einer Provisionsvereinbarung aufzuklären

  • anwalt24.de (Entscheidungsbesprechung)

    Erweiterte Beratungspflichten

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 14.06.2007, Az.: III ZR 269-06 (Pflicht des Versicherungsmaklers, Kunden bei Vermittlung einer Nettopolice über die Nachteile einer Provisionsvereinbarung aufzuklären)" von RA Jürgen Glock, original erschienen in: VuR 2007, 465 - 466.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 1503
  • MDR 2007, 1190
  • NZM 2008, 22
  • VersR 2007, 1127
  • WM 2007, 1676
  • DB 2007, 1639



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Wird zitiert von ... (39)  

  • BGH, 01.03.2012 - III ZR 83/11  

    Widerruf des Verbrauchervertrages: Wirksamkeit einer Widerrufsbelehrung bei

    Kommt es aber zum Abschluss des Hauptvertrags, wird also dieser Wert realisiert, so wird allein durch die nachfolgende Kündigung der vermittelten Lebensversicherung weder (bei Wirksamkeit des Maklervertrags) die verdiente Provision in Frage gestellt (vgl. Senatsurteile vom 20. Januar 2005 - III ZR 251/04, BGHZ 162, 67, 72 ff; zuletzt Urteil vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, NJW-RR 2007, 1503 Rn. 12) noch (im Falle eines Widerrufs) die Höhe des Wertersatzanspruchs beeinflusst.
  • BGH, 12.03.2014 - IV ZR 295/13  

    Zur Unzulässigkeit der Unkündbarkeit einer zusammen mit einer Lebens- oder

    c) Die Unwirksamkeit des Kündigungsausschlusses für die Kostenausgleichsvereinbarung steht nicht im Widerspruch zu den Entscheidungen des Bundesgerichthofs vom 20. Januar 2005 (III ZR 251/04, BGHZ 162, 67, 74 f.; ferner Urteil vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, VersR 2007, 1127 Rn. 7) sowie vom 12. Dezember 2013 (III ZR 124/13, VersR 2014, 240 Rn. 9 ff.).
  • BGH, 26.03.2014 - IV ZR 422/12  

    Betriebshaftpflichtversicherung für einen Ofenbaumeister: Haftung des

    Wegen seiner umfassenden Pflichten kann der Versicherungsmakler für den Bereich des Versicherungsverhältnisses des von ihm betreuten Versicherungsnehmers als dessen treuhänderischer Sachwalter bezeichnet und insoweit mit sonstigen Beratern verglichen werden (Senatsurteil vom 22. Mai 1985 - IVa ZR 190/83, BGHZ 94, 356, 359; BGH, Urteile vom 16. Juli 2009 - III ZR 21/09, VersR 2009, 1495 Rn. 8; vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, NJW-RR 2007, 1503 Rn. 10; vom 20. Januar 2005 - III ZR 251/04, BGHZ 162, 67, 78).

    Als Vertrauter und Berater des Versicherungsnehmers hat er dessen Interessen wahrzunehmen und individuellen, für das betreffende Objekt passenden Versicherungsschutz zu besorgen; er muss von sich aus das Risiko untersuchen und das Objekt prüfen (Senatsurteil vom 22. Mai 1985 aaO; BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 aaO).

  • BGH, 01.07.2014 - XI ZR 247/12  

    Finanzierungsberatungsvertrag: Pflicht der Bank zur Aufklärung über Provision für

    Die Zahlung einer Provision durch die Versicherung an den Vermittler entspricht einem überkommenen, allgemein bekannten Handelsbrauch, der nach überwiegend vertretener Auffassung - aufgrund einer vom Willen aller Beteiligten getragenen gleichförmigen Übung (Bruck/Möller, VVG, 8. Aufl., 1961, vor §§ 43 - 48 Anm. 73) - sogar als Gewohnheitsrecht anzusehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 22. Mai 1985 - IVa ZR 190/83, BGHZ 94, 356, 359 f.; LG Hamburg, VersR 1951, 261 f.; Bundesamt für das Versicherungswesen, VerBAV 1996, 222; Bruck/Möller, VVG, 8. Aufl., 1961, vor §§ 43 - 48 Anm. 73; Durstin/Peters, VersR 2007, 1456, 1461 f.; Gauer, Der Versicherungsmakler und seine Stellung in der Versicherungswirtschaft, 1951, S. 65 ff.; Kollhosser in Prölss/Martin, VVG, 27. Aufl., Nach § 48 Rn. 28 f.; Möller, Recht und Wirklichkeit der Versicherungsvermittlung, S. 162 ff.; Trinkhaus, Handbuch der Versicherungsvermittlung, Band I, 1955, S. 133 f.; vgl. auch BGH, Urteile vom 20. Januar 2005 - III ZR 251/04, BGHZ 162, 67, 72, vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, WM 2007, 1676 Rn. 12 und vom 12. Dezember 2013 - III ZR 124/13, WM 2014, 159 Rn. 13).

    Das gilt nicht nur für den Provisionsanspruch des Versicherungsvertreters, der im Lager des Versicherers steht und vorrangig dessen Interessen im Auge zu behalten hat (BGH, Urteil vom 12. Dezember 2013 - III ZR 124/13, WM 2014, 159 Rn. 14), sondern auch für den Anspruch eines Versicherungsmaklers (BGH, Urteil vom 22. Mai 1985 - IVa ZR 190/83, BGHZ 94, 356, 359 f.; LG Hamburg, VersR 1951, 261 f.; Gauer, Der Versicherungsmakler und seine Stellung in der Versicherungswirtschaft, 1951, S. 65 f.; BK/Gruber, 1999, Anhang zu § 48 VVG Rn. 15; vgl. auch BGH, Urteil vom 6. November 2013 - I ZR 104/12, WM 2014, 14 Rn. 32), obwohl dieser nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs - vergleichbar sonstigen Beratern - treuhänderischer Sachwalter und Interessenvertreter des Versicherungsnehmers ist (BGH, Urteile vom 22. Mai 1985 - IVa ZR 190/83, BGHZ 94, 356, 359, vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, WM 2007, 1676 Rn. 10 und vom 12. Dezember 2013 - III ZR 124/13, WM 2014, 159 Rn. 13).

  • BGH, 12.12.2013 - III ZR 124/13  

    Vergütungsanspruch eines Versicherungsvertreters gegen einen Kunden für die

    Der Versicherungsmakler ist Interessenvertreter des Versicherungsnehmers und daher zu einer umfassenden Betreuung aller Versicherungsinteressen seines Kunden und zu einer entsprechenden Beratung in Bezug auf den von ihm zu vermittelnden oder bereits vermittelten Versicherungsvertrag verpflichtet (Senatsurteile vom 20. Januar 2005 - III ZR 251/04 aaO S. 78; vom 19. Mai 2005 - III ZR 309/04 aaO S. 1426; vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, NJW-RR 2007, 1503, 1504 Rn. 10 und vom 16. Juli 2009 - III ZR 21/09, NJW-RR 2009, 1688 Rn. 8).

    Die Situation stellt sich insoweit beim Versicherungsvertreter anders dar als beim Versicherungsmakler, bei dem eine Vergütungsabrede vergleichbaren Inhalts dem gesetzlichen Leitbild des § 652 BGB entspricht (vgl. dazu Senatsurteil vom 14. Juni 2007 aaO S. 1504 f Rn. 12).

  • BGH, 19.07.2012 - III ZR 252/11  

    Widerruf eines Teilzahlungsgeschäfts über Maklerleistungen: Bemessung des

    Entspricht der vermittelte Hauptvertrag nicht den individuellen Bedürfnissen des Auftraggebers und liegt insoweit eine Beratungspflichtverletzung vor, können dem Kunden allerdings Ansprüche auf Schadensersatz nach § 280 BGB zustehen, die er dem Wertersatzanspruch entgegenhalten kann (vgl. hierzu Senat, Urteile vom 19. Mai 2005 - III ZR 309/04, NJW-RR 2005, 1425, 1426 und vom 14. Juni 2007, NJW-RR 2007, 1503 Rn. 10, 13).
  • OLG Saarbrücken, 26.02.2014 - 5 U 64/13  

    Haftung eines Versicherungsmaklers wegen fehlerhafter Beratung über die Nachteile

    Wegen seiner umfassenden Pflichten kann der Versicherungsmakler für den Bereich des Versicherungsverhältnisses des von ihm betreuten Versicherungsnehmers als dessen treuhänderischer Sachwalter bezeichnet und insoweit mit sonstigen Beratern verglichen werden (BGH, Urt. v. 16.07.2009 - III ZR 21/09 - VersR 2009, 1495; BGH, Urt. v. 14.06.2007 - III ZR 269/06 - NJW-RR 2007, 1503; BGH, Urt. v. 22.05.1985 - IVa ZR 190/83 - BGHZ 94, 356).
  • BGH, 06.11.2013 - I ZR 104/12  

    Wettbewerbswidrigkeit einer selbstständigen Vergütungsvereinbarung des

    Ein Versicherungsvertreter ist demnach auf der Seite des Versicherers tätig, während der Versicherungsmakler seine Vermittlungstätigkeit im Allgemeinen im Auftrag des Kunden erbringt (vgl. BGH, Urteil vom 22. Mai 1985 - IV ZR 190/83, BGHZ 94, 356, 359; Urteil vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, VersR 2007, 1127, 1128; Dörner in Prölss/Martin aaO § 59 VVG Rn. 2; Ennuschat in Tettinger/Wank/Ennuschat aaO § 34d GewO Rn. 32).

    Einer weitergehenden, über die Erläuterungen im Vertragstext hinausgehenden Aufklärung über die Besonderheiten des von der bisherigen Praxis abweichenden Vergütungsmodells bedarf es dabei im Verhältnis der sich mit wechselseitigen Interessen gegenüberstehenden Vertragsparteien grundsätzlich nicht (vgl. BGH, VersR 2007, 1127, 1128 f.; Urteil vom 18. Oktober 2012 - III ZR 106/11, NJW 2012, 3718 Rn. 17, jeweils zur Vergütungsvereinbarung eines Versicherungsmaklers; OLG Karlsruhe, VersR 2012, 856, 859; Reiff in Prölss/Martin aaO § 168 VVG Rn. 21; Rixecker in Römer/Langheid, VVG, 3. Aufl., § 59 VVG Rn. 9; vgl. auch Dörner in Prölss/Martin aaO § 59 VVG Rn. 53; abweichend LG Saarbrücken, VersR 2013, 759, 760 f. mit kritischer Anmerkung von Reiff, VersR 2013, 762, 763; LG Wuppertal, Urteil vom 3. April 2012 - 16 S 46/11, juris Rn. 24, 26).

  • BGH, 16.07.2009 - III ZR 21/09  

    Unfallschaden - Pflicht des eingeschalteten Versicherungsmaklers

    Wegen seiner umfassenden Pflichten kann der Versicherungsmakler für den Bereich des Versicherungsverhältnisses des von ihm betreuten Versicherungsnehmers als dessen treuhänderischer Sachwalter bezeichnet und insoweit mit sonstigen Beratern verglichen werden (Senatsurteile vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06 - NJW-RR 2007, 1503, 1504 Rn. 10 und BGHZ 162, 67, 78 ; BGHZ 94, 356, 359) .
  • BGH, 12.03.2014 - IV ZR 255/13  

    Zur Unzulässigkeit der Unkündbarkeit einer zusammen mit einer Lebens- oder

    c) Die Unwirksamkeit des Kündigungsausschlusses für die Kostenausgleichsvereinbarung steht nicht im Widerspruch zu den Entscheidungen des Bundesgerichthofs vom 20. Januar 2005 (III ZR 251/04, BGHZ 162, 67, 74 f.; ferner Urteil vom 14. Juni 2007 - III ZR 269/06, VersR 2007, 1127 Rn. 7) sowie vom 12. Dezember 2013 (III ZR 124/13, VersR 2014, 240 Rn. 9 ff.).
  • BGH, 18.10.2012 - III ZR 106/11  

    Provisionsanspruch des Versicherungsmaklers: Voraussetzungen einer

  • OLG Karlsruhe, 15.09.2011 - 12 U 56/11  

    Versicherungsmaklerhaftung: Aufklärungs- und Beratungspflichten bei empfohlenem

  • BGH, 01.03.2012 - III ZR 213/11  

    Provisionsanspruch des Versicherungsmaklers: "Unechte Verflechtung" zwischen dem

  • LG Wuppertal, 01.12.2016 - 9 S 138/16  

    Widerruf eines Ratenlieferungsvertrages; Verborgener Abschluss eines Vertrags zu

  • BFH, 27.02.2014 - III R 14/11  

    Bildung einer Rückstellung wegen Erfüllungsrückstands - Rechtspflicht zur

  • OLG Saarbrücken, 04.05.2011 - 5 U 502/10  

    Beratungspflichten des Versicherungsmaklers bei Kündigung einer

  • BGH, 24.03.2010 - VIII ZR 122/08  

    Leasingvertrag: Aufklärungspflicht des Mietverkäufers bezüglich der

  • OLG Frankfurt, 13.12.2007 - 12 U 214/06  

    Haftung des Versicherungsmaklers wegen fehlerhafter Beratung in Bezug auf eine

  • BFH, 16.09.2014 - X R 38/13  

    Erfüllungsrückstand wegen Nachbetreuungspflichten bei einem für einen

  • LG Köln, 15.10.2018 - 18 O 270/16  

    Nettopolice, Versicherungsmakler, Vermittlungsprovision, Aufklärung

  • BGH, 14.01.2010 - III ZR 328/08  

    Schadensersatzanspruch gegen einen Versicherungsmakler wegen fehlerhafter

  • OLG München, 05.07.2016 - 20 U 1011/16  

    Beratungs- und Hinweispflichten des Versicherungsvertreters im Falle des

  • OLG Hamm, 10.06.2010 - 18 U 154/09  

    Haftung eines Versicherungsmaklers wegen unrichtiger Beratung

  • AG Krefeld, 24.06.2010 - 5 C 277/09  
  • AG Düsseldorf, 25.04.2013 - 37 C 3979/12  

    Beratungspflichten bei Vermittlung einer Nettopolice und Abschluss einer

  • LG Düsseldorf, 04.09.2013 - 23 S 384/12  

    Möglichkeit eines rechtlich selbständigen Vertrags über eine Vergütungspflicht

  • FG Hamburg, 06.09.2012 - 2 K 90/12  

    Einkommensteuergesetz: Rückstellungen wegen nachlaufender Betreuung von

  • OLG Köln, 25.05.2012 - 20 U 249/11  
  • LG Duisburg, 11.03.2011 - 7 S 162/10  

    Zahlung einer Vermittlungsgebühr in monatlichen Raten als

  • AG Kleve, 29.07.2010 - 28 C 22/10  

    Zahlung von Vermittlungsgebühren für die Vermittlung einer fondsgebundenen

  • LG Köln, 14.02.2017 - 11 S 250/15  

    Zahlung einer Vergütung für die Vermittlung eines fondsgebundenen

  • OLG Brandenburg, 19.03.2014 - 11 U 212/12  

    Versicherungsmaklervertrag: Pflicht des Maklers zum Hinweis auf das Auslaufen der

  • OLG Brandenburg, 05.10.2011 - 4 U 200/10  

    Haftung des Anlage- und Kreditvermittlers eines in der Schweiz voll finanzierten

  • FG Berlin-Brandenburg, 26.01.2010 - 8 K 15222/07  

    Rückstellungen eines Versicherungsvertreters wegen Erfüllungsrückstand

  • LG Bielefeld, 13.07.2011 - 21 S 68/10  

    Anforderungen an die Geltendmachung der Sittenwidrigkeit einer

  • LG Wuppertal, 03.04.2012 - 16 S 46/11  

    Aufrechnung gegen Ansprüche eines Versicherungsvermittlers aus einer

  • OLG Braunschweig, 01.04.2010 - 8 U 49/09  

    Abschluss eines Versicherungsmaklervertrags durch einen Versicherungsvertreter im

  • LG Dessau-Roßlau, 06.10.2011 - 1 S 50/11  

    Arglistanfechtung eines Lebensversicherungsvertrages: Belehrungspflichten des

  • AG München, 05.10.2011 - 172 C 20617/10  
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Rechtsprechung
   OLG Saarbrücken, 27.02.2007 - 4 U 470/06 - 153, 4 U 470/06   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • IWW
  • openjur.de

    Verkehrsunfall: Nutzungsausfallschaden bei Verzögerung der Reparatur; Schadensbemessung unter Heranziehung der Tabellen von Sanden/Danner/Küppersbusch und Berücksichtigung des Alters des Fahrzeugs; Verzug vor Ablauf einer angemessenen Frist zur Prüfung von Grund und Umfang der Ersatzpflicht bei

  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland
  • Judicialis
  • verkehrsrechtsforum.de

    Nutzungsausfallschaden bei älterem Fahrzeug

  • kanzlei-heskamp.de
  • RA Kotz

    Nutzungsausfallschaden - Höhe, Herabstufung und Frist zur Ersatzpflicht

  • rechtsportal.de

    Pflicht des Eigentümers zur unverzüglichen Erteilung des Reparaturauftrags für einen bei einem Unfall beschädigten PKW; Schmerzensgeld für die Verursachung eines Verkehrsunfalls ohne Mitverschulden des Geschädigten

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Notwendigkeit der unverzüglichen Erteilung eines Reparaturauftrags durch den Eigentümer eines durch einen Verkehrsunfall beschädigten Pkw; Verpflichtung des Unfallgeschädigten zur Beschränkung der Ausfallzeit des Wagens auf ein Mindestmaß; Anspruch auf Ersatz des Nutzungsausfallschadens im Regelfall nur nach Maßgabe der voraussichtlichen Zeit einer unterstellt unverzüglich eingeleiteten Reparatur; Eignung der Heranziehung der Tabellen von Sanden/Danner/Küppersbusch zur Bemessung des Kfz-Nutzungsausfallschadens; Berücksichtigung des Alters des beschädigten Fahrzeugs durch eine Herabstufung des Nutzungsausfallschadens; Berechtigung des Schuldners zur angemessenen Prüfung von Grund und Umfang der Ersatzpflicht bei der Regulierung eines Haftpflichtschadens

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • IWW (Kurzinformation)

    Nutzungsausfallentschädigung - Gegner bestreitet Verschulden - Geschädigter stoppt Reparatur

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
  • verkehrslexikon.de (Auszüge)

    Berechnung der Anspruchshöhe der Nutzungsausfallentschädigung wird nach der Tabelle Sanden/Danner/Küppersbusch vorgenommen

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Nutzungsausfallentschädigung Der Unfallwagen muss so schnell wie möglich repariert werden

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Unfallschaden: Reparaturstopp nach Streit über Unfallhergang kann gerechtfertigt sein

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - Reparaturstopp nach Streit über Unfallhergang

  • IWW (Kurzanmerkung)

    Haftpflicht - Angemessene Prüfungsfrist für Versicherung und Zinsen

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Saarbrücken vom 27.02.2007, Az.: 4 U 470/06 (Nutzungsausfall auch für die Dauer der Beweissicherung)" von RAin Rita Zorn, original erschienen in: VRR 2007, 313.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2007, 1190



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Wird zitiert von ... (25)  

  • OLG München, 29.07.2010 - 10 W 1789/10  

    Kfz-Kaskoversicherung: Dauer der Prüffrist

    aa) Die Dauer der Prüffrist (vgl. § 14 I VVG n.F.) wird in der Rechtsprechung unterschiedlich angesetzt, von 2 Wochen AG Erlangen (DAR 2005, 690) über mindestens 2-3 Wochen (OLG Saarbrücken MDR 2007, 1190= OLGR 2007, 441 = SP 2008, 51; OLG Düsseldorf NJW-RR 2008, 114 = OLGR 2008, 197 = NZV 2008, 151 = DAR 2007, 611; LG München I zfs 1984, 367: mindestens 12-15 Arbeitstage), 3-4 Wochen (LG München I VersR 1973, 871; LG Düsseldorf VersR 1981, 582 [583]; LG Bielefeld zfs 1988, 282; i. Erg. auch OLG München [24. ZS] VersR 1979, 479), etwa 1 Monat (OLG Frankfurt a.M. OLGR 1996, 77) bis hin zu 4-6 Wochen (OLG Rostock OLG-NL 2001, 92; KG VersR 2009, 1262; OLG Dresden, Beschl. v. 29.06.2009 - 7 U 499/09 [Juris, dort Rz. 14] = NZV 2009, 604 [nur Ls.]; OLG Saarbrücken, Beschl. 09.02.2010 - 4 W 26/10 - 03 [Juris] ohne jede Auseinandersetzung mit dem Meinungsstand).

    Dabei ist auch der technische Fortschritt in der Schadensbearbeitung zu berücksichtigen, weshalb auch deutlich kürzere Fristen zu erwägen sind (vgl. OLG Saarbrücken MDR 2007, 1190 = OLGR 2007, 441 = SP 2008, 51: 2 Wochen ; OLG Düsseldorf NJW-RR 2008, 114 = OLGR 2008, 197 = NZV 2008, 151 = DAR 2007, 611: 3 Wochen ); daß die Haftpflichtversicherungen über einen " größeren Büroapparat " verfügten, der " gewisse Mindestverzögerungen zur Folge hat " (so OLG Rostock OLG-NL 2001, 92), ist nicht anzuerkennen, weil es sich um ein in der Sphäre des Schuldners angesiedeltes Problem handelt, das nicht auf den Geschädigten abgewälzt werden darf - andernfalls hätte es ein Schuldner in der Hand, sich durch unklare oder schwerfällige Organisationsstrukturen über längere Zeit folgenlos seinen Verpflichtungen zu entziehen.

    bb) Die ggf. vom Versicherer als erforderlich angesehene Einsicht in die Ermittlungsakte hat grundsätzlich keinen Einfluß auf die Dauer dieser Prüffrist (und den Eintritt des Verzugs), weil sonst berechtigte Interessen des Geschädigten an einer zügigen Regulierung des Schadens ohne triftigen Grund unberücksichtigt blieben (OLG Saarbrücken NZV 1991, 312 = zfs 1991, 16 = AnwBl. 1991, 343; MDR 2007, 1190 = OLGR 2007, 441 = SP 2008, 51; OLG Dresden, Beschl. v. 29.06.2009 - 7 U 499/09 [Juris, dort Rz. 15] = NZV 2009, 604 [nur Ls.]; a.A. OLG Hamm VersR 1988, 1038 ohne eigenständige Begründung; OLG Frankfurt a.M. VersR 2004, 1595 ohne Auseinandersetzung mit der Gegenmeinung).

  • OLG Düsseldorf, 07.04.2008 - 1 U 212/07  

    Nutzungsausfallersatz für Kfz bei verzögerter Reparatur wegen Durchführung eines

    In der Regel kann er daher nur nach Maßgabe der voraussichtlichen Zeit einer unterstellt unverzüglich eingeleiteten Reparatur Ersatz verlangen, wobei ggfs. der Zeitraum für die Erstellung eines Schadensgutachtens und unter Umständen eine angemessene Überlegungsfrist für die Frage, ob eine Reparatur durchzuführen oder eine Ersatzbeschaffung vorzunehmen ist, hinzugerechnet werden kann (OLG Saarbrücken, MDR 2007, 1190; st. Rspr. des Senats).

    Unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Falles geht der Senat ausnahmsweise davon aus, dass es keine Obliegenheitsverletzungen der Klägerin als Geschädigte eines Verkehrsunfalls darstellte, zunächst ausreichende Beweissicherungsmaßnahmen in Gestalt des beantragten selbständigen Beweisverfahrens zur Unfallrekonstruktion zu ergreifen (so auch in einem ähnlichen Fall OLG Saarbrücken, MDR 2007, 1190).

  • OLG Frankfurt, 06.02.2018 - 22 W 2/18  

    Regulierungsfrist regelmäßig maximal 4 Wochen

    2 Wochen: OLG Saarbrücken 27.2.2007 - 4 U 470/06 - MDR 07, 1190; AG Erlangen DAR 2005, 690.

    3 Wochen: OLG Düsseldorf 27.6.07 - 1 W 23/07 - NZV 08, 151; OLG Saarbrücken MDR 2007, 1190 [OLG Saarbrücken 27.02.2007 - 4 U 470/06] ; OLG Düsseldorf NJW-RR 2008, 114 [OLG Düsseldorf 27.06.2007 - I-1 W 23/07] ; LG München I zfs 1984, 367: mindestens 12-15 Arbeitstage).

    Dabei ist auch der technische Fortschritt in der Schadensbearbeitung zu berücksichtigen, weshalb auch deutlich kürzere Fristen zu erwägen sind (vgl. OLG Saarbrücken MDR 2007, 1190 [OLG Saarbrücken 27.02.2007 - 4 U 470/06] ; OLG Düsseldorf NJW-RR 2008, 114 [OLG Düsseldorf 27.06.2007 - I-1 W 23/07] ).

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