Weitere Entscheidung unten: OLG Naumburg, 08.10.2015

Rechtsprechung
   BAG, 19.11.2015 - 6 AZR 844/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,34089
BAG, 19.11.2015 - 6 AZR 844/14 (https://dejure.org/2015,34089)
BAG, Entscheidung vom 19.11.2015 - 6 AZR 844/14 (https://dejure.org/2015,34089)
BAG, Entscheidung vom 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 (https://dejure.org/2015,34089)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • ra-skwar.de

    Praktikum - Berufsausbildung - Probezeit, Anrechnung auf

  • Wolters Kluwer

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis; Berechnung der Probezeit bei vorausgegangenem Praktikum

  • arbeitsrecht-rheinland-pfalz.de

    Praktikum wird auf Ausbildungsprobezeit nicht angerechnet

  • rabüro.de

    Die Dauer eines vorausgegangenen Praktikums ist auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis nicht anzurechnen.

  • arbeitsrecht-hessen.de

    Praktikum wird auf Ausbildungsprobezeit nicht angerechnet

  • hensche.de

    Kündigung: Probezeit, Auszubildender, Berufsausbildung, Ausbildung, Probezeit, Probezeitkündigung

  • bag-urteil.com

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • Betriebs-Berater

    Anrechnung eines Praktikums auf die Probezeit eines Berufsausbildungsverhältnisses

  • rewis.io

    Praktikum - Berufsausbildung - Probezeitkündigung

  • Bundesarbeitsgericht PDF

    (Praktikum - Berufsausbildung - Probezeitkündigung)

  • blogspot.de (Kurzinformation und Volltext)

    Arbeitsrecht: Anrechnung von Praktikum oder vorangegangenes Arbeitsverhältnis auf Probezeit für nachfolgendes Ausbildungsverhältnis ?

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (38)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Keine Ausbildung ohne Probezeit

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung eines Praktikums auf die Probezeit im Ausbildungsverhältnis

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Probezeit - und das vorausgegangene Praktikum

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Praktikum vor der Berufsausbildung - und die Probezeitkündigung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Probezeitkündigung eines Ausbildungsvertrages - und die Anhörung des Betriebsrats

  • lto.de (Kurzinformation)

    Kündigung trotz vorherigen Praktikums - Probezeit bleibt Probezeit

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Praktika sind auf die Probezeit für Azubis nicht anzurechnen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Probezeitkündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses - keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Zur Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Praktikum ist nicht auf die Probezeit anzurechnen - Ausbildungsverhältnis darf in der Probezeit gekündigt werden, obwohl der Lehrling vorher im Betrieb ein Praktikum absolviert hat

  • dgbrechtsschutz.de (Kurzinformation)

    Praktikum zählt nicht als Probezeit

  • arbeit-und-arbeitsrecht.de (Kurzinformation)

    Praktikum zählt nicht zu Probezeit eines Azubis

  • channelpartner.de (Kurzinformation)

    Praktikanten und Auszubildende - Praktikum wird nicht angerechnet

  • matzen-partner.de (Kurzinformation)

    Kündigung eines Auszubildenden

  • lutzabel.com (Kurzinformation)

    Keine Praktikumsanrechnung auf Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt mit einer Probezeit

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Keine Verkürzung der Probezeit

  • anwalt24.de (Pressemitteilung)

    Praktikum wird nicht auf die Probezeit angerechnet

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Praktikum keine Probezeit

  • hwhlaw.de (Kurzinformation)

    Das Praktikum vor dem Beginn des Berufsausbildungsverhältnisses - verlängerte Probezeit

  • przytulla.de (Kurzinformation)

    Probezeitkündigung Berufungsausbildungsverhältnis/keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Praktikum zählt nicht zur Probezeit

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anrechnung eines vorangegangenen Praktikums auf die Probezeit eines Auszubildenden versagt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Berufsausbildungsverhältnis: Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung der Probezeit einer Praktikantentätigkeit

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung einer Praktikumszeit auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Probezeitkündigung im Berufsausbildungsverhältnis auch bei vorangegangenem Praktikum

  • bblaw.com (Kurzinformation)

    Praktikum ist nicht gleich Ausbildung

  • bund-verlag.de (Kurzinformation)

    Keine Anrechnung des Praktikums auf Probezeit

  • hwhlaw.de (Kurzinformation)

    Das Praktikum vor dem Beginn des Berufsausbildungsverhältnisses - Eine verlängerte Probezeit?

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Praktikums muss nicht auf Probezeit des Berufsausbildungsverhältnisses angerechnet werden - Reguläre Probezeit zum Beginn des Berufsausbildungsverhältnisses gemäß § 20 Satz 1 BBiG zwingende Voraussetzung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Pressemitteilung)

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis

  • hensche.de (Entscheidungsbesprechung)

    Kündigung des Ausbildungsverhältnisses in der Probezeit

  • osborneclarke.com (Entscheidungsbesprechung)

    Auf die Probezeit in einem Berufsausbildungsverhältnis erfolgt keine Anrechnung von vorausgegangenen Praktika

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 153, 286
  • NJW 2016, 1038
  • MDR 2015, 14
  • MDR 2016, 281
  • NZA 2016, 228
  • BB 2016, 244
  • BB 2016, 381
  • DB 2016, 360
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BAG, 09.06.2016 - 6 AZR 396/15

    Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses - vertragliche Verlängerung der

    Ist die Regelung der Probezeit in einem Formularausbildungsvertrag des Ausbildenden enthalten, unterliegt eine Klausel hinsichtlich der Dauer der Probezeit einer Kontrolle nach §§ 307 ff. BGB, da es sich insoweit um eine normausfüllende (rechtsergänzende) Allgemeine Geschäftsbedingung handelt (BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 27) .

    Letztlich soll die Probezeit beiden Vertragspartnern ausreichend Gelegenheit einräumen, die für das Ausbildungsverhältnis im konkreten Ausbildungsberuf wesentlichen Umstände eingehend zu prüfen (BT-Drs. 15/4752 S. 35; BAG 12. Februar 2015 - 6 AZR 831/13 - Rn. 28, BAGE 150, 380; 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 16) .

    Dieser wurde mit dem Schreiben vom 28. April 2014 hinreichend über die Gründe der beabsichtigten Kündigung iSd. § 102 Abs. 1 Satz 2 BetrVG unterrichtet (vgl. hierzu BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 31) .

  • BAG, 23.06.2016 - 8 AZR 757/14

    Auslegung eines gerichtlichen Vergleichs - Fälligkeit einer Forderung -

    Die Auslegung solcher Willenserklärungen kann der Senat als Revisionsgericht nur daraufhin überprüfen, ob das Berufungsgericht Auslegungsregeln verletzt, gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstoßen, wesentliche Tatsachen unberücksichtigt gelassen oder eine gebotene Auslegung unterlassen hat (vgl. etwa BAG 23. Februar 2016 - 3 AZR 44/14 - Rn. 29; 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 32) .
  • LAG Rheinland-Pfalz, 10.04.2018 - 8 Sa 422/17

    Probezeitkündigung im Berufsausbildungsverhältnis nach Qualifizierungsmaßnahmen -

    Demnach stehen nach der vom Arbeitsgericht zutreffend herangezogenen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts Zeiten eines anderen Vertragsverhältnisses derselben Parteien vor Beginn des Berufsausbildungsverhältnisses weder der Vereinbarung einer Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis entgegen, noch findet eine Anrechnung auf die gemäß § 20 Satz 1 BBiG zu vereinbarende Probezeit statt (so BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 15 ff. mwN) .

    Andere Vertragsverhältnisse weichen hiervon ab (BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 17) .

    Den Parteien des Ausbildungsvertrages steht es für die Berücksichtigung vorangegangener Zeiten frei, die Probezeit unter Berücksichtigung der Mindestprobezeit von einem Monat gemäß § 20 Abs. 2 BBiG kürzestmöglich zu vereinbaren (vgl. BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 24 für die Einstiegsqualifizierung gemäß § 54a SGB III) .

    Ihre Anrechnung ist - ebenso wie bei den vom Bundesarbeitsgericht ausdrücklich erwähnten Qualifizierungsmaßnahmen (BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 24) - gesetzlich ausdrücklich nicht vorgesehen.

    Denn der Zweck der obligatorischen Probezeit nach § 20 Abs. 1 BBiG kann nur unter den Bedingungen eines Berufsausbildungsverhältnisses mit seinem spezifischen Pflichtenkatalog nach §§ 13, 14 BBiG erfüllt werden (BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 17) .

  • LAG Rheinland-Pfalz, 13.12.2018 - 5 Sa 220/18

    Kündigung während der Wartezeit - Betriebsratsanhörung

    Es genügt für eine ordnungsgemäße Anhörung, wenn er allein das Werturteil selbst als das Ergebnis seines Entscheidungsprozesses mitteilt (vgl. BAG 19.11.2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 31 ff.; BAG 12.09.2013 - 6 AZR 121/12 - Rn. 20 ff. mwN).
  • BAG, 18.11.2020 - 5 AZR 103/20

    Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes

    § 22 Abs. 1 Satz 3 MiLoG enthält für das Mindestlohngesetz eine Legaldefinition der Praktikantenstellung, die sich an die Empfehlung des Rates der Europäischen Union vom 10. März 2014 zu einem Qualitätsrahmen für Praktika (iF Qualitätsrahmen EU) anlehnt (BT-Drs. 18/2010 (neu) S. 24; BAG 19. November 2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 22 mwN, BAGE 153, 286).
  • LSG Bayern, 28.07.2020 - L 3 U 117/18

    Arbeitsunfall, Bescheid, Berufung, Unfall, Bewerber, Unfallversicherung,

    Arbeitsrechtlich sind Praktikanten Personen, die sich "zeitweilig einer bestimmten betrieblichen Tätigkeit und Ausbildung im Rahmen einer Gesamtausbildung unterziehen, ohne eine systematische Ausbildung zu absolvieren" (BAG, Urteile vom 19.11.2015 - 6 AZR 844/14, juris Rn. 21, vom 29.04.2015 - 9 AZR 78/14, juris Rn. 18, und vom 13.03.2003 - 6 AZR 564/01; vgl. C.S. Hergenröder in: Henssler/Willemsen/Kalb, Arbeitsrecht Kommentar, 8. Aufl. 2018, § 26 BBiG Rn. 3).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 14.01.2016 - 5 Sa 272/15

    Wartezeitkündigung einer Lehrkraft - Zusammenrechnung mehrerer befristeter

    Nach diesem Grundsatz ist der Personalrat immer dann ordnungsgemäß angehört, wenn der Arbeitgeber ihm die Gründe mitgeteilt hat, die nach seiner subjektiven Sicht die Kündigung rechtfertigen und die für seinen Kündigungsentschluss maßgeblich sind (vgl. ausführlich BAG 19.11.2015 - 6 AZR 844/14 - Rn. 31 mwN; BAG 12.09.2013 - 6 AZR 121/12 - Rn. 20 ff mwN; BAG 22.04.2010 - 6 AZR 828/08 - Rn. 26).
  • OLG München, 31.08.2017 - 15 U 1222/17

    Zurückweisung des Prozesskostenhilfeantrages im Streit um Forderung

    Im Übrigen gilt nach der Rechtsprechung folgendes (vgl. BAG, Urteil vom 19.12.2015 - 6 AZR 844/14):.
  • LAG Köln, 29.06.2017 - 7 Sa 34/17

    Anforderungen an die Anhörung des Betriebsrats vor Kündigung des

    Der Kläger räumt ein - und beruft sich hierfür korrekt auf die Entscheidung des BAG vom 19.11.2015, 6 AZR 844/14 - dass die Betriebsratsanhörung nicht zu beanstanden gewesen wäre, wenn sich die Beklagte auf diese beiden abschließenden Bewertungssätze beschränkt hätte und gegenüber dem Betriebsrat keine weitere Begründung abgegeben hätte.
  • LAG Köln, 30.01.2020 - 8 Sa 381/19

    Schulungszeit; Wartezeit § 1 KSchG

    1) § 26 BBiG erfasst - wie schon die Vorgängerregelung in § 19 BBiG aF - nur solche Rechtsverhältnisse, die im Gegensatz zur Umschulung oder Fortbildung auf die erstmalige Vermittlung beruflicher Kenntnisse, Fertigkeiten oder Erfahrungen gerichtet sind, wie bei Anlernlingen, Volontären oder Praktikanten der Fall ist (vgl. etwa BAG 19.11.2015 - 6 AZR 844/14; 12.12.2013 - 3 AZR 120/11 - jeweils mwN).
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Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 08.10.2015 - 1 U 72/15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,33659
OLG Naumburg, 08.10.2015 - 1 U 72/15 (https://dejure.org/2015,33659)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 08.10.2015 - 1 U 72/15 (https://dejure.org/2015,33659)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 08. Januar 2015 - 1 U 72/15 (https://dejure.org/2015,33659)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Rechtstellung des Ehegatten und von Verwandten des Verstorbenen hinsichtlich der Totenfürsorge; Durchsetzung des Rechts auf Totenfürsorge im Wege einstweiliger Verfügung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Kein Anspruch auf vorläufige Übertragung der Totenfürsorge per einstweiliger Verfügung - Bruder des Verstorbenen kann anstelle der Ehefrau kraft Übertragung durch Verstorbenen Totenfürsorge zustehen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2016, 281
  • FamRZ 2016, 1106
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 26.02.2019 - VI ZR 272/18

    Gestaltung einer Grabstätte von Totenfürsorgerecht umfasst

    Das Totenfürsorgerecht ist ein sonstiges Recht im Sinne von § 823 Abs. 1 BGB, das im Falle seiner Verletzung Ansprüche auf Schadensersatz sowie auf Beseitigung und Unterlassung von Beeinträchtigungen entsprechend § 1004 BGB begründen kann (vgl. OLG Naumburg, Urteil vom 8. Oktober 2015 - 1 U 72/15, FamRZ 2016, 1106 Rn. 7; OLG Karlsruhe, Urteil vom 26. Juli 2001 - 9 U 11/01, NJW 2001, 2808, juris Rn. 18; OLG Frankfurt, Urteil vom 23. März 1989 - 16 U 82/88, NJW-RR 1989, 1159, juris Rn. 23; KG, Urteil vom 24. Januar 1969 - 16 U 1010/68, FamRZ 1969, 414, 415; LG Kiel, Urteil vom 5. Juli 1985 - 5 O 97/85, FamRZ 1986, 56, juris Rn. 29, 41; AG Osnabrück, Urteil vom 27. Februar 2015 - 15 C 568/15, FamRZ 2016, 491 Rn. 20; Lieder, in: Erman, BGB 15. Aufl., § 1922 Rn. 34; Hager, in: Staudinger, BGB [2017], § 823 Abs. 1 BGB B Rn. 193; Palandt/Sprau, BGB 78. Aufl., § 823 Rn. 19; Palandt/Weidlich, BGB 78. Aufl., Einl v § 1922 Rn. 12; Küpper, in: MüKo-BGB, 7. Aufl., § 1968 Rn. 7 Fn. 51; Fritz, BWNotZ 1992, 137; siehe weiter BVerfG [K], Beschlüsse vom 25. Dezember 2016 - 1 BvR 1380/11, NJW 2017, 947 Rn. 14 ff., vom 18. Januar 1994 - 2 BvR 1912/93, NJW 1994, 783, juris Rn. 4).
  • AG Krefeld, 24.06.2016 - 2 C 1/16

    Anspruch eines Angehörigen auf Auskunftserteilung über den Verbleib der Urne des

    Das Totenfürsorgerecht ist ein Recht im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB (Palandt/Weidlich, BGB, 74. Aufl., vor § 1922 Rdn.12; OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 08.10.2015, Az:1 U 72/15).

    Wer die Totenfürsorge innehat, bestimmt sich nach dem zu Lebzeiten geäußerten Willen des Verstorbenen (BGH NJW 2012, 1648, 1649; Schwab, in: MünchKomm.-BGB, 6. Aufl., § 1896 Rdn. 104; Lohmann, in: BeckOK-BGB, Stand: 1.11.2014, § 1968 Rdn. 2, OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 08.10.2015, Az:1 U 72/15, AG Brandenburg, Urteil vom 05.07.2013, Az: 35 C 16/13, Rn 40 ff).

    Eine Aussage über den Willen des Verstorbenen, wer totenfürsorgeberechtigt sein soll, lässt sich nicht mit Sicherheit entnehmen, was jedoch erforderlich wäre (vgl. BGH, Urteil vom 26.10.1977, IV ZR 151/76, BeckRS 1977, 31117013; BGH NJW-RR 1992, 834; OLG Karlsruhe MDR 1990, 443; Schwab, § 1896 Rdn. 105; Lohmann, a.a.O. § 1968 Rdn. 2; OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 08.10.2015, Az:1 U 72/15).

    Der Wunsch des Verstorbenen würde sich auch grundsätzlich gegen das Gebot, die Toten ruhen zu lassen, durchsetzen (vgl. der Wunsch nach einer gemeinsamen Grabstätte mit dem verstorbenen Ehemann würde sich gegen das Gebot der Totenruhe durchsetzen: BGH NJW 1954, 720, 721 a.E; OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 08.10.2015, Az:1 U 72/15).

  • LG Bonn, 19.06.2020 - 5 S 63/20

    Eltern - Entscheidung über Bestattungsart und den Ort für verstorbenes Kind

    Zudem gibt es nach der obergerichtlichen Rechtsprechung keine Rechtsgrundlage zur gerichtlichen Übertragung der Totenfürsorge auf andere Personen und ein solcher Anspruch kann wegen des Verbotes der Vorwegnahme der Hauptsache auch nicht im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes geltend gemacht werden (OLG Naumburg, Urteil v. 08.10.2015, 1 U 72/15 = juris Rn. 8 f, 10.).
  • LG Darmstadt, 26.01.2018 - 24 S 22/17
    Die Befugnis, Bestattungsart und -ort zu bestimmen, setzt sich als Befugnis fort, spätere Beeinträchtigungen des einmal rechtmäßig geschaffenen Zustandes abzuwehren (vgl. Weidlich in Palandt, BGB, 75. Auflage 2016, vor § 1922, Rn. 9 und 12; Oberlandesgericht Naumburg, Urteil vom 08.10.2015 - 1 U 72/15, Rz. 7, NJOZ 2016, 677, zitiert nach beck-online ; Oberlandesgericht Frankfurt a.M., Urteil vom 23.03.1989 - 16 U 82/88 , NJW-RR 1989, 1159; Landgericht Kiel, Urteil vom 05.07.1985 - 5 O 97/85, BeckRS 2009, 86535, zitiert nach beck-online ).

    Wer die Totenfürsorge innehat, bestimmt sich nach dem zu Lebzeiten geäußerten Willen des Verstorbenen (Oberlandesgericht Naumburg, Urteil vom 08.10.2015, aaO , Rz. 9 m.w.N.).

  • OLG Frankfurt, 06.01.2020 - 8 WF 162/19

    Ordnungsgeld gegen Elternteil wegen Verstoß gegen Umgangsvergleich

    Aber auch diesbezüglich muss ein Höchstmaß angegeben sein aufgrund der Warnfunktion des Hinweises (OLG Brandenburg FamRZ 2016, 1960; OLG Naumburg FamRZ 2016, 1106; Prütting/Helms/Hammer, FamFG, 4. Auflage 2018, § 89 Rn. 31).
  • AG Rinteln, 29.06.2018 - 2 C 197/16
    Daher sind auch entfernte Angehörige u.a. berechtigt, den mutmaßlichen oder ausdrücklich erklärten Willen des Verstorbenen gegen einen totenfürsorgeberechtigten nahen Angehörigen zur Geltung zu bringen, wenn dieser den Willen des Verstorbenen für seine Totenfürsorge missachtet (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil v. 14.04.1988 - 9 U 50/87 -, in juris Rn. 32; OLG Naumburg, Urteil vom 08.10.2015 - 1 U 72/15 -, in MDR 2016, 281).
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