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   BGH, 28.06.2018 - I ZR 257/16   

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https://dejure.org/2018,31308
BGH, 28.06.2018 - I ZR 257/16 (https://dejure.org/2018,31308)
BGH, Entscheidung vom 28.06.2018 - I ZR 257/16 (https://dejure.org/2018,31308)
BGH, Entscheidung vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16 (https://dejure.org/2018,31308)
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Volltextveröffentlichungen (17)

  • IWW

    § 170 ZPO, § 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO, § 253 Abs. 4 ZPO, § 130 Nr. 1 Halbsatz 1 ZPO, § 170 Abs. 2 ZPO, § 171 ZPO, § 35 Abs. 2 Satz 3 GmbHG, § 561 ZPO, § 5 Abs. 1 Satz 1, 2 Nr. 1 UWG

  • Wolters Kluwer

    Ausreichen der Angabe der im Handelsregister eingetragenen Geschäftsanschrift einer juristischen Person des Privatrechts als ladungsfähige Anschrift; Irreführende Werbung bei Werbung mit der Aussage "Wir sind Stiftung Warentest-Testsieger 2015!" im Internet für eine ...

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zu den Voraussetzungen, unter denen bei juristischen Personen des Privatrechts als ladungsfähige Anschrift die Angabe der im Handelsregister eingetragenen Geschäftsanschrift genügt

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 1
    Angabe der Geschäftsanschrift im Handelsregister als ladungsfähige Anschrift von juristischen Personen des Privatrechts

  • Anwaltsblatt

    § 253 ZPO
    Ladungsfähige Anschrift einer juristischen Person aus Handelsregister

  • Anwaltsblatt

    § 253 ZPO
    Ladungsfähige Anschrift einer juristischen Person aus Handelsregister

  • rewis.io

    Ladungsfähige Anschrift bei juristischer Person des Privatrechts - Anschrift des Klägers

  • ra.de
  • hofauer.com

    Ladungsfähige Anschrift von juristischen Personen des Privatrechts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausreichen der Angabe der im Handelsregister eingetragenen Geschäftsanschrift einer juristischen Person des Privatrechts als ladungsfähige Anschrift; Irreführende Werbung bei Werbung mit der Aussage "Wir sind Stiftung Warentest-Testsieger 2015!" im Internet für eine ...

  • datenbank.nwb.de

    Ladungsfähige Anschrift bei juristischer Person des Privatrechts - Anschrift des Klägers

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Angabe der Geschäftsanschrift im Handelsregister als ladungsfähige Anschrift von juristischen Personen des Privatrechts ("Anschrift des Klägers")

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Bei juristischen Personen genügt als Angabe der ladungsfähigen Anschrift im Rubrum die Angabe der im Handelsregister eingetragenen Geschäftsanschrift

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Ladungsfähige Anschrift bei juristischen Personen des Privatrechts - Anschrift des Klägers

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Ladungsfähige Anschrift einer klagenden juristischen Person

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Ladungsfähige Anschrift einer klagenden juristischen Person

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Angabe der im Handelsregister eingetragenen Geschäftsanschrift einer juristischen Person als ladungsfähige Anschrift ausreichend

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Anschrift des Klägers bei juristischen Personen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2019, 61
  • ZIP 2018, 2091
  • MDR 2018, 1400
  • MDR 2019, 213
  • GRUR 2018, 1181
  • WM 2018, 2152
  • MIR 2018, Dok. 043
  • AnwBl 2018, 684
  • AnwBl Online 2018, 1090
  • NZG 2018, 1428
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 07.11.2019 - III ZR 16/18

    Stellen zum Zeitpunkt des erledigenden Ereignisses bereits einen zulässigen und

    Für diese anderen Mängel, etwa die fehlende Bestimmtheit des Klageantrags (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) oder die fehlende Angabe einer zustellungsfähigen Anschrift des Klägers, ist es indes anerkannt, dass diese zur Abweisung der Klage auf Feststellung der Erledigung der Hauptsache führen, wenn sie zum Zeitpunkt des erledigenden Ereignisses noch fortbestanden haben (s. BGH, Urteile vom 11. November 1990 - I ZR 35/89, NJW 1991, 1114, 1116 [unbestimmter Klageantrag] und vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16, NJW-RR 2019, 61 f Rn. 11 f, 20 f [fehlende ladungsfähige Anschrift des Klägers]; s. hierzu auch BGH, Beschluss vom 22. Mai 2019 aaO Rn. 7).
  • BGH, 06.04.2022 - VIII ZR 262/20

    Ordnungsgemäße Parteibezeichnung bei Angabe einer c/o-Adresse?

    Wird diese Angabe, obgleich möglich, schlechthin oder ohne zureichenden Grund - wozu etwa schutzwürdige Geheimhaltungsinteressen der Partei zählen (vgl. hierzu BVerfG, Beschluss vom 11. November 1999 - 1 BvR 1203/99, juris Rn. 1) - verweigert, ist die Klage unzulässig, was auch dann gilt, wenn ein Kläger (wie hier) durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten ist (vgl. BGH, Urteile vom 9. Dezember 1987 - IVb ZR 4/87, BGHZ 102, 332, 335 f.; vom 17. März 2004 - VIII ZR 107/02, NJW-RR 2004, 1503 unter II 2; vom 11. Dezember 2014 - I ZR 113/13, GRUR 2015, 694 Rn. 13; vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16, NJW-RR 2019, 61 Rn. 14).

    Gleichzeitig dokumentiert dieser hiermit seine Bereitschaft, sich möglichen nachteiligen Folgen des Prozesses, insbesondere einer Kostentragungspflicht, zu stellen und damit den Prozess nicht aus dem Verborgenen heraus zu führen (vgl. BGH, Urteile vom 17. März 2004 - VIII ZR 107/02, aaO; vom 11. Oktober 2005 - XI ZR 398/04, NJW 2005, 3773 unter II 1 a; vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16, aaO).

    Zudem wird dem Gericht nur hierdurch ermöglicht, das persönliche Erscheinen des Klägers anzuordnen (vgl. BGH, Urteil vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16, aaO; Beschluss vom 1. April 2009 - XII ZB 46/08, NJW-RR 2009, 1009 Rn. 11).

    Hiernach ist der Zweck der Angabe einer ladungsfähigen Anschrift dann erfüllt, wenn die Partei durch die angegebene Anschrift eindeutig identifiziert wird und an sie wirksam Zustellungen vorgenommen werden können (vgl. BGH, Urteil vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16, aaO Rn. 18; vgl. zum Vorstehenden auch BVerwG, Urteil vom 15. August 2019 - 1 A 2/19, juris Rn. 14).

    Ebenso wie bei im Handelsregister eingetragenen juristischen Personen des Privatrechts als ladungsfähige Anschrift die im Handelsregister eingetragene Geschäftsanschrift (vgl. etwa § 8 Abs. 4 Nr. 1 GmbHG) genügt, sofern dort gemäß § 170 Abs. 2 ZPO Zustellungen an das Organ als gesetzlichen Vertreter der juristischen Person oder den rechtsgeschäftlich bestellten Vertreter im Sinne von § 171 ZPO bewirkt werden können (vgl. BGH, Urteil vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16, NJW-RR 2019, 61 Rn. 18), genügt bei einer rechtsfähigen Stiftung - ebenfalls eine juristische Person des Privatrechts (vgl. BGH, Urteile vom 22. Januar 1987 - III ZR 26/85, BGHZ 99, 344, 349; vom 15. April 2021 - III ZR 139/20, BGHZ 229, 299 Rn. 34 f.; MünchKommBGB/Weitemeyer, 9. Aufl., § 80 Rn. 7; Erman/Wiese, BGB, 16. Aufl., Vorbem. vor § 80 Rn. 1) - regelmäßig die Angabe der im Stiftungsverzeichnis des jeweiligen Landes eingetragenen Anschrift, wenn dort - wie hier an den Vorstand der Klägerin - in vorgenanntem Sinne Zustellungen erfolgen können.

  • BGH, 27.01.2022 - I ZR 7/21

    Anspruch auf Erstattung von Abmahnkosten

    Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist die Erledigung der Hauptsache festzustellen; anderenfalls ist die Klage abzuweisen oder - wenn die Klage in der Vorinstanz erfolglos war - das Rechtsmittel zurückzuweisen (vgl. BGH, Urteil vom 8. Februar 1989 - IVa ZR 98/87, BGHZ 106, 359, 366 f. [juris Rn. 22]; BGH, NZI 2008, 554 Rn. 10; BGH, Urteil vom 27. Januar 2010 - VIII ZR 58/09, BGHZ 184, 128 Rn. 18; Urteil vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16, GRUR 2018, 1181 Rn. 11 = WRP 2018, 1348 - Anschrift des Klägers; zur Klagabweisung mangels erledigenden Ereignisses vgl. OLG Nürnberg, NJW-RR 1989, 444, 444 f. [juris Rn. 3]).
  • BGH, 22.05.2019 - III ZR 16/18

    Einseitige Hauptsacheerledigungserklärung: Behandlung eines Feststellungsantrags

    Für die Zulässigkeitsvoraussetzungen, die die ursprüngliche Klage zu erfüllen hat, heißt dies, dass sie im maßgeblichen Erledigungszeitpunkt vorgelegen haben müssen (vgl. etwa BGH Urteile vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16 - NJW-RR 2019, 61 Rn. 11 f. zur Angabe einer ladungsfähigen Anschrift des Klägers; vom 5. März 2014 - IV ZR 102/13 - juris Rn. 12 zum Feststellungsinteresse; vom 17. November 2005 - I ZR 300/02 - NJW-RR 2006, 474 Rn. 15 zur Rechtsmissbräuchlichkeit der Klage; BGHZ 165, 305 = NJW 2006, 515, 516 zum Feststellungsinteresse; vom 11. Oktober 1990 - I ZR 35/89 - NJW 1991, 1114, 1116 zur Bestimmtheit des Klageantrags).

    Dementsprechend ist die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgende Heilung eines Zulässigkeitsmangels zu berücksichtigen (vgl. etwa BGH Urteil vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16 - NJW-RR 2019, 61 Rn. 20 f.).

  • BGH, 07.06.2018 - I ZB 57/17

    Unzulässigkeit einer Berufung bei Festhalten an einer im Urteil erster Instanz

    Verhandlungstermin für diese unter dem Aktenzeichen I ZR 257/16 geführte Revision ist auf den 28. Juni 2018 bestimmt worden.
  • OLG Hamburg, 02.05.2019 - 3 U 182/17

    Geltendmachung von Schadensersatz wegen missbräuchlicher Arrestierung eines

    Es reicht, dass Zustellungen an einen rechtsgeschäftlich bestellten Vertreter vorgenommen werden können (BGH, GRUR 2018, 1181).

    Die Anforderungen an die Angabe einer ladungsfähigen Anschrift dürfen nicht überspannt werden (BGH, GRUR 2018, 1181, Rn. 18).

  • OLG Brandenburg, 15.12.2021 - 4 U 13/21

    Angabe einer c/o-Adresse ist keine ladungsfähige Anschrift!

    Diese Angabe muss daher darauf gerichtet sein, eine Übergabe der Klageschrift an den Zustellungsempfänger selbst zu ermöglichen (BGH, Urteil vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16 -, Rn. 13 - 15, juris).

    Danach genügt bei juristischen Personen des Privatrechts als ladungsfähige Anschrift die Angabe der im Handelsregister eingetragenen Geschäftsanschrift, sofern dort gemäß § 170 Abs. 2 ZPO Zustellungen an den Leiter, also bei juristischen Personen an deren Organ als gesetzlichen Vertreter (vgl. Saenger/Siebert, ZPO, 7. Aufl., § 170 Rn. 5), oder den rechtsgeschäftlich bestellten Vertreter im Sinne von § 171 ZPO bewirkt werden können (BGH, Urteil vom 28. Juni 2018 - I ZR 257/16 -, Rn. 18, juris).

  • BFH, 10.02.2020 - XI B 43/19

    Nichtzulassungsbeschwerde; ladungsfähige Anschrift einer GmbH

    c) Zwar hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit seinem Urteil vom 28.06.2018 - I ZR 257/16 (Monatsschrift für Deutsches Recht --MDR-- 2018, 1400) vom BFH-Beschluss in BFH/NV 2011, 2084, soweit dort die Angabe des tatsächlichen Geschäftssitzes der juristischen Person gefordert wird, abgegrenzt und ausgeführt, der Zweck der Angabe einer ladungsfähigen Anschrift des Klägers sei erfüllt, wenn die juristische Person durch die angegebene Anschrift eindeutig identifiziert wird und unter dieser Anschrift wirksam Zustellungen an die juristische Person vorgenommen werden können.

    Denn weder nach den im BFH-Beschluss in BFH/NV 2011, 2084 noch nach den im BGH-Urteil in MDR 2018, 1400 niedergelegten Grundsätzen handelte es sich bei der in der Klageschrift vom 08.05.2017 angegebenen Adresse um die ladungsfähige Anschrift der Klägerin.

  • OLG Köln, 23.09.2021 - 15 W 47/21
    Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn triftige Gründe - etwa schwer zu beseitigende Schwierigkeiten oder schutzwürdiger Geheimhaltungsinteressen - vorliegen und vom Kläger dargelegt werden (vgl. BGH, Urt. v. 28.6.2018 - I ZR 257/16, juris; BGH, Urt. v. 17.3.2004 - VIII ZR 107/02, NJW-RR 2004, 1503; OLG Frankfurt, Urt. v. 15.5.2014 - 16 U 4/14, BauR 2014, 1525; OLG Köln, Beschl. v. 1.7.2021 - 15 W 46/21, n.v.).
  • OLG Naumburg, 07.12.2018 - 7 U 40/18

    Muss der Auftraggeber zur Schadensminderung Klage erheben?

    Eine konkrete Vermögenseinbuße hat sie allerdings erst erlitten, als sie mit der Verbindlichkeit tatsächlich beschwert worden ist und die Abgabeschuld gegenüber dem Landesverwaltungsamt erfüllen musste (vgl. insoweit: BGH, Urteil vom 16. November 2006, I ZR 257/16, NJW 2007, 1809).
  • OLG Köln, 01.07.2021 - 15 W 46/21
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