Rechtsprechung
   OLG Zweibrücken, 26.09.2008 - 4 W 62/08   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Providerauskunft rechtmäßig - Die Mitteilung der Identität desjenigen, der zu einem bestimmten Zeitpunkt Nutzer einer dynamischen IP-Adresse war, dürfte lediglich die Mitteilung eines "Bestandsdatums" darstellen. Jedenfalls greift eine solche Mitteilung nicht in Grundrechte des Nutzers ein.

  • filesharing-rechtsanwalt.de

    §§ 15 Abs. 2, 19 a UrhG, §§ 3 Nr. 3, 111 Abs. 1 Satz 1 TKG, Art. 10, 2 Abs. 1 i.V.m. 1 Abs. 1 GG
    Doch kein Beweisverwertungsverbot für IP-Adressen

  • damm-legal.de (Zusammenfassung und Volltext)

    §§ 15 Abs. 2, 19 a UrhG, §§ 3 Nr. 3, 111 Abs. 1 Satz 1 TKG, Art. 10, 2 Abs. 1 i.V.m. 1 Abs. 1 GG
    Doch kein Beweisverwertungsverbot für IP-Adressen

  • openjur.de

    § 97 UrhG; Artt. 10, 2, 1 GG; §§ 3, 111 TKG

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 15 UrhG, § 19a UrhG, § 97 Abs 1 S 1 UrhG, Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG
    Datenweitergabe durch einen Telekommunikationsdiensteanbieter: Rechtsmäßigkeit der Bekanntgabe eines Nutzers, der ein urheberechtlich geschütztes Computerspiel über ein File-Sharing-System öffentlich zugänglich machte

  • LawCommunity.de

    Keine Grundrechtsverletzung durch Providerauskunft

  • Telemedicus

    Auskunftsersuchen der StA bei dynamischer IP-Adresse

  • Judicialis
  • JurPC

    Verwertung der Auskunft des Providers zur IP-Adresse zulässig

  • die-abmahnung.info

    Rechtmäßigkeit der Providerauskunft bei Tausbörsenermittlung

  • webhosting-und-recht.de

    Auskunftsersuchen über dynamische IP-Adresse

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1, 10 GG

  • sewoma.de

    Kein Beweisverwertungsverbot für IP-Adressen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kein Beweisverbot hinsichtlich der Mitteilung, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt Nutzer eines dynamischen IP Adresse war

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch wegen Verletzung ausschließlicher Nutzungsrechte an urheberrechtlich geschützten Computerspielen durch öffentliches Zugänglichmachen über Online-Tauschbörsen; Beweisverwertungsverbot bzgl. der von einer Staatsanwaltschaft ermittelten und bekannt gegebenen Daten von Nutzern dynamischer IP-Adressen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Vorratsdatenspeicherung

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    OLG Zweibrücken zur Rechtmäßigkeit von Providerauskünften bei Ermittlungen bzgl. Tauschbörsennutzer

  • drbuecker.de (Zusammenfassung)

    Anspruch der Musikindustrie auf Auskunft im Rahmen von Filesharing rechtmäßig

  • heise.de (Pressebericht, 14.10.2008)

    Providerauskunft bei Tauschbörsenermittlung ist rechtmäßig

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Kein Beweisverbot für IP-Adressen bei P2P-Abmahnungen im Zivilrecht

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Übermittlung gespeicherter Daten durch den Provider rechtmäßig - kein Beweisverwertungsverbot

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des OLG Zweibrücken vom 26.09.2008, Az.: 4 W 62" von Barry Sankol, original erschienen in: K&R 2008, 749 - 751.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des OLG Zweibrücken vom 26.09.2008, Az.: 4 W 62/08 (Übermittlung gespeicherter Telekommunikationsdaten an Staatsanwaltschaft)" von RA Frank Michael Höfinger, original erschienen in: ZUM 2009, 75 - 77.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MMR 2009, 45
  • MIR 2008, Dok. 306
  • K&R 2008, 747
  • AnwBl 2009, 78
  • ZUM 2009, 74



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BVerfG, 24.01.2012 - 1 BvR 1299/05  

    Zuordnung dynamischer IP-Adressen

    Nach der in der Rechtsprechung und Literatur inzwischen wohl überwiegenden Meinung können dynamische IP-Adressen über § 113 TKG abgefragt werden (beispielsweise OVG Münster, Beschluss vom 17. Februar 2009 - 13 B 33/09 -, MMR 2009, S. 424; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 26. September 2008 - 4 W 62/08 -, MMR 2009, S. 45 f.; Graulich, in: Arndt/Fetzer/Scherer, TKG, 2008, § 113 Rn. 6; Klesczewski, in: Säcker, Berliner Kommentar zum TKG, 2. Aufl. 2009, § 113 Rn. 6).

    § 113 Abs. 1 TKG begründet allerdings insoweit einen Eingriff in Art. 10 Abs. 1 GG, als er nach derzeitiger Praxis zum Teil dazu herangezogen wird, um eine Zuordnung dynamischer IP-Adressen zu ihren Anschlussinhabern zu ermöglichen (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 17. Februar 2009 - 13 B 33/09 -, MMR 2009, S. 424; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 26. September 2008 - 4 W 62/08 -, MMR 2009, S. 45 f.; LG Köln, Beschluss vom 14. Oktober 2008 - 106 Qs 24/08 -, CR 2008, S. 803 ).

  • LG Frankenthal, 11.08.2015 - 6 O 55/15  

    Urheberrechtsverletzung durch Filesharing: Beteiligungsanspruch des

    Damit (vgl. insbesondere die dem Zitiergebot entsprechende Bestimmung in § 101 Abs. 10 UrhG) wurde durch den Gesetzgeber - auch vor dem Hintergrund der zuvor in Rechtsprechung und Literatur bestehenden Unsicherheit - gleichsam klargestellt, dass die Mitteilung, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt der Nutzer einer dynamischen IP-Adresse war, das Grundrecht des Anschlussinhabers auf Wahrung des Post- und Fernmeldegeheimnisses nach Art. 10 GG tangiert (aA vor der Neuregelung in § 101 UrhG etwa noch OLG Zweibrücken, CR 2009, 42).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2009 - 13 B 33/09  

    Auskunft über dynamische IP-Adressen

    Soweit bislang in der Rechtspraxis Unsicherheiten bei der Frage bestanden haben, ob die Auskunft über den Inhaber einer dynamischen IP-Adresse auf ein Auskunftsersuchen nach § 113 TKG gestützt werden kann, vgl. LG Stuttgart, Beschluss vom 4.1.2005 - 13 Qs 89/04 -, NJW 2005, 614; LG Hechingen, Beschluss vom 19.4.2005 - 1 Qs 41/05 -, NJW-RR 2006, 1196; LG Hamburg, Beschluss vom 23.6.2005 - 631 Qs 43/05 -, MMR 2005, 711; LG Würzburg, Beschluss vom 20.9.2005 - 5 Qs 248/05 -, NStZ-RR 2006, 46; LG Offenburg, Beschluss vom 17.4.2008 - 3 Qs 83/07 -, MMR 2008, 480; LG Frankenthal, Beschluss vom 21.5.2008 - 6 O 156/08 -, K&R 2008, 467 sowie nachfolgend OLG Zweibrücken, Beschluss vom 26.9.2008 - 4 W 62/08 -, MMR 2009, 45; Sankol, MMR 2006, 361; Braun, jurisPR-ITR 17/2008, Anm. 4, hat der Gesetzgeber mit dem Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG vom 21.12.2007 (BGBl I S. 3198; im Folgenden: Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung) eine entsprechende klarstellende Regelung in § 113b Satz 1 Halbsatz 2 TKG eingefügt.

    OLG Zweibrücken, Beschluss vom 26.9.2008 - 4 W 62/08 -, MMR 2009, 45, 46.

  • LG Frankenthal, 06.03.2009 - 6 O 60/09  

    Urheberrechtsverletzung im Internet: Anspruch eines Computerspiel-Vertreibers

    Bei den zur Ermittlung von Namen und Anschriften der jeweiligen Internetnutzer notwendigen dynamischen IP-Adressen handelt es sich um Verkehrsdaten im Sinne des § 101 Abs. 9 Satz 1 UrhG; davon, sowie von einem den Richtervorbehalt des § 101 Abs. 9 UrhG erforderlich machenden, durch Auskunft unter Verwendung dieser Daten stattfindenden Grundrechtseingriff gehen Gesetz (§ 101 Abs. 10 UrhG) und Gesetzgeber (vgl. BT-Drs. 16/5048 S. 39) offensichtlich aus (ebenso statt vieler OLG Zweibrücken, GRUR-RR 2009, 12; LG Frankenthal K&R 2008, 467; Kitz, NJW 2008, 2374, 2376 [Fn. 52] jew. m.v.w.N.; offen gelassen allerdings bei OLG Zweibrücken MMR 2009, 45, 46 mit krit. Anm. Höfinger, ZUM 2009, 75).
  • VG Köln, 11.12.2008 - 21 L 1398/08  

    Auskunftspflicht der Provider gegenüber Sicherheitsbehörden bei dynamischen

    vgl. für die Rechtslage bis zum 31. Dezember 2007: LG Stuttgart, Beschluss vom 05. November 2004 - 9 Qs 80/04 -, MMR 2005, 628, und Beschluss vom 04. Januar 2005 - 13 Qs 89/04 -, a.a.O. S. 624, LG Hechingen, Beschluss vom 19. April 2005 - 1 Qs 41/05 -, NJW-RR 2006, 1196, LG Hamburg, Beschluss vom 23. Juni 2005 - 631 Qs 43/05 -, MMR 2005, 711, LG Würzburg, Beschluss vom 20. September 2005 - 5 Qs 248/05 -, NStZ-RR 2006, 46, LG Köln, Urteil vom 12. September 2007 - 28 O 339/07 -, MMR 2008, 197, die sämtlich § 113 Abs. 1 Satz 1 TKG als ausreichende Rechtsgrundlage ansehen; a. A.: LG Bonn, Beschluss vom 21. Mai 2004 - 31 Qs 65/04 -, DuD 2004, 628, AG Offenburg, Beschluss vom 20. Juli 2007 - 4 Gs 442/07 -, MMR 2007, 809; vgl. für die durch Einfügung von § 113b Satz 1 Halbsatz 2 TKG ab dem 01. Januar 2008 veränderte Rechtslage: LG Offenburg, Beschluss vom 17. April 2008 - 3 Qs 83/07 -, MMR 2008, 384, LG Köln, Beschluss vom 25. Juni 2008 - 111 Qs 172/08 -, StrafRechtsReport 2008, 322 (Kurzwiedergabe), einerseits und LG Frankenthal, Beschluss vom 21. Mai 2008 - 6 O 156/08 -, K&R 2008, 467, andererseits; s. auch OLG Zweibrücken, Beschluss vom 26. September 2008 - 4 W 62/08 -, Juris.
  • AG Frankfurt/Main, 14.04.2009 - 29 C 1957/08  

    Filesharing-Abmahnung: "3 Tage wach"

    Es ist daher anerkannt, dass das Bereitstellen von Multimediawerken zum Download von § 19 a UrhG erfasst wird und Ansprüche des Rechteinhabers auf Unterlassung und Schadensersatz begründet (OLG Zweibrü­cken, Beschluss vom 26.09.2008, Az.: 4 W 62/08).

    Dies kann aber dahingestellt bleiben, weil die Mitteilung über den jeweiligen Nutzer der dynamischen IP-Adresse weder das Grundrecht des Anschlussinhabers auf Wahrung des Post- und Fernmeldegeheimnisses nach Art. 10 GG noch sein Grund­recht auf informationelle Selbstbestimmung nach Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG verletzt (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 26.09.2008, Az.: 4 W 62/08).

  • LG Frankenthal, 23.08.2016 - 6 S 149/15  

    Urheberrechtsverletzung durch Teilnahme an einer Internet-Tauschbörse:

    Damit (vgl. insbesondere die dem Zitiergebot entsprechende Bestimmung in § 101 Abs. 10 UrhG) wurde durch den Gesetzgeber auch vor dem Hintergrund der zuvor in Rechtsprechung und Literatur bestehenden Unsicherheit - gleichsam klargestellt, dass die Mitteilung, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt der Nutzer einer dynamischen IP-Adresse war, das Grundrecht des Anschlussinhabers auf Wahrung des Post- und Fernmeldegeheimnisses nach Art. 10 GG tangiert (aA vor der Neuregelung in § 101 UrhG etwa noch OLG Zweibrücken, CR 2009, 42).
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